Susanne Haun

Gedankenspiele – Rosen und Carrara in Kombination mit dem Brunnen-Magazin – Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 26. November 2019

 

Corinna Neinaß vom Magazin fürs Brunnenviertel interviewte mich am 1. Oktober für das „kleine Magazin fürs ganze Viertel“.

 

brunnen - Das kleine Maganzin fürs ganze Viertel

brunnen – Das kleine Maganzin fürs ganze Viertel

Ich bin 1965 in Westberlin, im Bezirk Wedding geboren, also bin ich eine Ur-Berlinerin. Eine seltene Spezies. Das war Anlaß für Corinna, mich zu fragen, wie es denn war, als Berlin noch seinen dörflichen Charakter besaß und die Mauer allgegenwärtig war.

Lange haben wir zusammengesessen und Erinnerungen ausgetauscht und ich bewundere es, wie Corinna die Fülle an Informationen zu einem Artikel im Brunnen Magazin zusammengefasst hat.

Wenn ihr diesem Link hier folgt, gelangt ihr zum Blog des Magazins, wo der Artikel auch erschienen ist. Ich verrate euch soviel, dass es zum Text auch Fotos aus meinem privaten Fotoalbum gibt.

Im Brunnenviertel bin ich zur Schule gegangen. Viele Jahre fuhr ich mit der U-Bahn vom Leopoldplatz zur Volta-Straße. Hier ein Artikel zum jetzigen Zustand meiner Schule im Brunnenmagazin.

Corinna war später im Monat nochmal bei mir im Atelier, um an meinem 22. KunstSalon teilzunehmen. Sie brachte mir eine Rose mit. Die Rose liegt immernoch bei mir im Regal, sie trocknete so wunderschön und der morbide Charme regte mich zum Zeichnen an.

Um das Stillleben zu perfektionieren, kombinierte ich zur Rose  eine kleine Marmor Skulptur, die ich aus dem Sommeraufenthalt in der Toskana mit nach Berlin in mein Atelier brachte.

 

 

 

 

Die Ballon – Mauer – Fotos von M.Fanke und Susanne Haun

Posted in Architektur, Berlin, Foto, Geschichte by Susanne Haun on 10. November 2014

Dieses Wochenende war die Ballon – Mauer wohl das meist fotografierte Motiv in Berlin.

 

Von der Bösebrücke Ballon - Mauer - 25 Jahre Mauerfall 2014 (c) Foto von Michael Fanke

Von der Bösebrücke Ballon – Mauer – 25 Jahre Mauerfall 2014 (c) Foto von Michael Fanke

 

Auch wir konnten uns dem nicht entziehen. Wir waren Samstag an der Bösebrücke an der Bornholmerstrasse und am Sonntag am Reichstag. Bis zum „freilassen“ der Ballons sind wir jedoch nicht geblieben. Es war uns einfach zu voll.

Ich empfinde die Lichtergrenze als soziale Plastik im Sinne von Beuys.

 

Die Zionskirche und das Mauermuseum – Susanne Haun

Posted in Ausstellungstip, Berlin, Foto by Susanne Haun on 8. November 2014

Morgen ist es soweit: der Mauerfall jährt sich zum 25. Mal.

 

Mauerfall November 1989 Bernauer Strasse (c) Foto von Susanne Haun

Mauerfall November 1989 Bernauer Strasse (c) Foto von Susanne Haun

 

Wir waren schon letzte Woche an der Zionskirche und schauten uns die Fotografien von Ann-Christine Jansson mit Zeitdokumenten der Friedlichen Revolution an. Der Titel der Ausstellung lautet „RADIKAL PERSÖNLICH“ (siehe hier). Sie ist so persönlich, dass ich weinte. Ich wuchs in West-Berlin Wedding auf. Meine Tante und Großmutter lebten im Spreewald. In der Regel beantragten meine Eltern die vollen sechs Wochen, die wir als West-Berliner in der DDR verbringen durften. Die Exponate der Ausstellung förderten längst vergessene Gefühle zu Tage.
Traurig ist der Zustand der Kirche: sie scheint gerade Innen dem Verfall preis gegeben.

 

Zionskircheskirche Innenraum (c) Foto von Susanne Haun

Zionskircheskirche Innenraum (c) Foto von Susanne Haun

 

Als Berlinerin war ich bis letzte Woche noch nicht am Mauermuseum. Ich bin dort an der Mauer fast aufgewachsen. Meine Freundin wohnte in der Hussitenstr. Ecke Bernauer Str. Wir sahen die Sprengung der Kirche auf dem Grenzstreifen und dort, wo das Mauermuseum nun steht, war das „Ersatzgemeindehaus“, in dem meine Freundin konfirmiert wurde.

 

Mauerfall November 1989 Bernauer Strasse (c) Foto von Susanne Haun

Mauerfall November 1989 Bernauer Strasse (c) Foto von Susanne Haun

 

 

Am Mauermuseum (c) Foto von Susanne Haun

Am Mauermuseum (c) Foto von Susanne Haun

 

Erkennt ihr das Haus auf beiden Bildern, dass links im Bild ist? Heute ist die Fassade mit der Malerei zur Dokumentation der Ackerstraße Teil des Mauermuseum.

In den 25 Jahren ist das Berlin ohne Grenzen der Normalzustand geworden. Selbst ich kann mir nicht mehr vorstellen, innerhalb einer Mauer in Bezug auf Berlin und natürlich außerhalb der Mauer in Bezug auf die DDR gelebt zu haben.

Ich habe in meiner Fotokiste gewühlt und die Fotos gefunden, mit dennen wir den November 1989 für unsere Familienchronik dokumentierten. Sie sind an derselben Stelle entstanden, wo sich heute das Mauermuseum befindet und zum Zeitdokument geworden.

Landpartie – Wolletzsee und Angermünde – Rosen Skizzen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Skizzen, Skizzenbuch, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 13. August 2011

Die Sonne schien den ganzen Tag, und das an einem Tag wie heute!

Vor 50 Jahren wurde die Mauer gebaut – ich bin Berlinerin: den Mauerbau habe ich nicht miterlebt, ich bin mit der Mauer aufgewachsen und ich habe den Fall der Mauer an der Chauseestraße erlebt – dort war ich am 9. November 1989 mit Claudia Jahnke.

Zum Gedenken an die Maueropfer - Foto von Susanne Haun

Zum Gedenken an die Maueropfer - Foto von Susanne Haun

Die Mauer und vor allem ihren FALL habe ich heute mit einer Landpartie erlebt. Die ersten 24 Jahre meines Lebens war ich es gewöhnt in einer Stadt ohne Umland zu leben.  Noch heute, 22 Jahre nach der Maueröffnung, geniesse und würdige ich die Landpartien und sie werden nie selbstverständlich sein.

Skizze verblühte Ballonblumen von Susanne Haun

Skizze verblühte Ballonblumen von Susanne Haun

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