Susanne Haun

Inspiration und Diskussion im Kunstsalon

Posted in Salon, Zeichnung by Susanne Haun on 9. November 2017

Ich habe mich sehr gefreut, die Ankündigung meines nächsten Kunstsalons im Wedding Weiser zu lesen:

Die Künstlerin Susanne Haun ist Gastgeberin des KunstSalons. Foto: HenselFür einen Kunstsalon benötigt man einen großen Raum, eine Gastgeberin und Themen, die interessierte Gäste gern diskutieren. Die Weddingerin Susanne Haun veranstaltet in ihren Atelierräumen in der Groninger Straße seit 2014 drei bis vier Mal im Jahr einen solchen Salon. Der nächste findet am Dienstag (14.11.)…

über Inspiration und Diskussion im Kunstsalon — Weddingweiser

Vanitas Stillleben – Tag 1 – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Stillleben, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 23. Oktober 2017

 

Das zeichnen eines Stilllebens beginnt mit dem Anordnen der Gegenstände, die auf dem Bild gezeichnet werden sollen.

Ich habe eine große Auswahl dieser Gegenstände und heute habe ich die Strohblumen, die Roswitha Mecke mir bei der Ausstellung Eiswelten schenkte mit den Schneckenhäusern und Mäuseschädel von Nina Alice Schuchardt kombiniert. Natürlich sind für mich diese Gegenstände nicht bloße Naturalien, sie sind verknüpft mit den Personen und Geschichten derjenigen, die sie mir schenkten.

 

Freundschaft - Vanitas Stillleben Vers. 2 - 20 x 50 cm - Hahnemühle Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Freundschaft – Vanitas Stillleben Vers. 2 – 20 x 50 cm – Hahnemühle Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Freundschaft - Vanitas Stillleben Vers. 1 - 20 x 50 cm - Hahnemühle Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Freundschaft – Vanitas Stillleben Vers. 1 – 20 x 50 cm – Hahnemühle Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Die Fotos habe ich mit einer Festbrennweite von 50 mm aufgenommen. Die Tiefenschärfe ist bei diesem Objektiv sehr gering – ich habe es zum Fotografieren meiner Zeichnungen gekauft. Mit den unscharfen und scharfen Elementen habe ich bei den Fotografien gespielt:

 

 

Wanderungen durch die Mark Brandenburg – zu Gast beim Eichhörnchenverlag

Posted in Blumen und Pflanzen, Landschaft, Stillleben, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 20. Juli 2017

 

Deutschlands Landschaften sind schön und vielseitig; letzte Woche war ich zu Gast bei Nina Alice Schuchardt vom Eichhörnchenverlag (siehe hier).

 

 

Wir haben nicht nur über unser gemeinsames Projekt, das Bilderbuch Landtiere (siehe hier), gesprochen, sondern wir sind auch auf dem Deich der Jäglitz, die nah an Ninas Standort Neuroddahn (siehe hier) fließt, gewandert. Unweigerlich denkt man an Theodor Fontanes Wanderungen durch die Mark Brandenburg und ich nahm mir noch während des Spaziergangs vor, mein Exemplar von Fontanes Reisebericht zu suchen und darin zu lesen.

Übrigens, die Jägitz wird in ihrem weiteren Verlauf bei Kyritz zur Knatter, da einmal so viele Windmühlen an dem kleinen Fluss standen, dass das Knattern weit zu hören war und so den Namen des weiteren Flusslaufs prägten.

 

Hühner und Laufenten in der Mark Brandenburg, Neuroddahn (c) Zeichnung von Susanne Haun

Hühner und Laufenten in der Mark Brandenburg, Neuroddahn (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich habe extra ein neues Skizzenbuch mitgenommen und es vollständig bezeichnet. Als Zeichenaufgabe stellte ich mir eigentlich die Kühe am Wegesrand aber es sind auch ein paar Blumen und Landschaften aus meiner Feder geflossen. Nina hat einige Fotos ihrer Eindrücken gemacht und schließlich sind wir bei ihrer Nachbarin Silke auf dem Bauernhof abgebogen, um die frisch geschlüpften Küken zu bewundern. So füllte sich mein Heft mit Federtieren und mein Bauch mit Torte und Kaffee.

Für den Rückweg im Zug bekam ich von Nina einen Feldblumenstrauß und eine kleine Schatzdose zum Zeichnen. Im Zug saß ich glücklich, müde und mit schmutzigen Füssen in meinen Großstadt-Glitzersandalen auf dem Sitz, ließ die Eindrücke bei Musik aus dem iPhone Revue passieren und musste aufpassen, nicht wie ein kleines Kind einzuschlafen und zu weit zu fahren.

Die Wunderkistenzeichnungen entstanden erst in der Früh am nächsten Tag.

Zur Technik:
Ich zeichne in meinem Skizzenbuch nie lange an einem Motiv und gehe mit den Bewegungen des Motivs mit. Ich will nur das wichtigste festhalten. Es sollen Eindrücke entstehen, die oft bewegter sind als Zeichnungen, an denen ich lange arbeite. Verändert ein Tier seine Position und kommt nicht wieder in diese Haltung zurück, lasse ich die begonnenen Zeichnungen unfertig stehen. Die Arbeiten sind mit einem Rotring ArtPen mit Waterman Tusche der Farbe absolute braun in einem standard Konverter entstanden. Ich achte nicht darauf, das Buch immer in derselben Postion zu halten, ich drehe das Heft wie ich es brauche.

 

 

 

Aktivieren, Kuratieren und Vermitteln – Die Kunsthistorikerin Nina Alice Schuchardt

Posted in Ausstellungstip, Kunstgeschichte by Susanne Haun on 18. April 2017

 

Seit Anfang des Jahres bekomme ich das Kunstforum International ins Haus geschickt. Ich hinke mit dem Lesen immer etwas hinterher, aber nichtsdestotrotz lese ich sie (manchmal auch quer)  Seite für Seite und habe mich gefreut, im Heft 244, 2017, Die Neue Auftragskunst, in einem Interview von Sabine B. Vogel mit der Stadtkuratorin Hamburg, Sophie Goltz, drei treffende Tätigkeiten auf Seite 120 zum Karatieren zu finden:

Aktivieren
Kuratieren
Vermitteln

Genau diesen Tätigkeiten geht die Kunsthistorikerin Nina Alice Schuchardt nach. Sie bespielt die Dorfkirche Roddahn. Als ich die vielfältigen Veranstaltungen der Jahres 2017 auf dem Programm der offenen Kirche Roddahn las, wuchs mein Respekt vor Nina noch mehr. Sie aktivierte viele Kreative, um ein buntes, interessantes Programm zusammenzustellen. Sie aktivierte Künstler und Veranstalter. Herzlichen Glückwunsch, Nina.

Die letzten beiden Jahre kuratierte Nina auch die Ausstellungen in der Kirche. Erinnert ihr euch, ich stellte 2015 in einer Solo-Show aus (siehe hier), 2016 war ich Teil einer Gruppenausstellung in der Kirche, die viele Gäste anzog (siehe hier).

Ich denke, es kann hier kaum von nebenbei gesprochen werden, dass Nina in diesem Jahr zusätzlich zu ihrer Arbeit in der offenen Kirche Roddahn auch einen Verlag für Kunst und Kinder gründete. Auf ihrer Homepage (siehe hier) kann ausführlich ihr Programm zur Vermittlung von Inhalten gelesen werden.

Wer Interesse an die eine oder andere Veranstaltung hat, der kann den Flyer der  Offenen Kirche Roddahn mit den Veranstaltungen für 2017 hier herunterladen.

Veranstaltungsflyer offene Kirche Roddahn 2017 (c) Nina Alice Schuhardt – Kunsthistorikerin

 

Offene Kirche Roddahn - Veranstaltungen 2017 - Seite 1 (c) Nina Alice Schuchardt

Offene Kirche Roddahn – Veranstaltungen 2017 – Seite 1 (c) Nina Alice Schuchardt

 

Offene Kirche Roddahn - Veranstaltungen 2017 - Seite 2 (c) Nina Alice Schuchardt

Offene Kirche Roddahn – Veranstaltungen 2017 – Seite 2 (c) Nina Alice Schuchardt

 

Dantes Barke der Wellen und Wogen – 70 x 50 cm – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Leinwand, Zeichnung by Susanne Haun on 9. Juli 2016

 

Am Freitag habe ich mit Tusche und Feder auf den Wellen und Wogen von Dankes Barke Wellenreiterinnen und Wellenreiter ballancieren lassen.

 

Dantes Barke der Wellen und Wogen (siehe hier) hat noch einige Veränderungen erfahren, sie sind nicht unbedingt sofort zu sehen und zuerst bedauerte ich es, dass ich nicht den Wels, der den runden niedlichen Fisch ersetzt, in seinem ersten Zustand gelassen habe. Aber letztendlich, eine Leinwand benötigt Material, weswegen ich auch meine Zeichnungen mit weißem Acryl und Tusche auf den Leinwänden arbeite. Es ist ein ganz anderes Arbeiten als auf Papier. Jedes Material ist besonders und es ist wichtige, die Eigenheiten des Materials zu kennen und für die Zeichnung zu nutzen.

Ich habe mit Nina Alice Schuchardt (siehe hier), der Kuratorin meiner Ausstellung in Roddahn voriges Jahr, über Dantes Barke der Wellen und Wochen gesprochen. Sie findet meine neuen Boote haben viel narrative Kraft, sie denkt an den alten Mann und das Meer, siehe hier meine Illustration zum Buch. Ich denke, dass ist auch mein Ziel für meine Zeichnungen auf Leinwand: Geschichten erzählen und damit Denkprozeße beim Betrachter anstoßen. Ich schätze es sehr, dass Nina auch nach der Ausstellung voriges Jahr einen Blick auf meine Arbeiten wirft und mit mir die Arbeiten diskutiert.

 

Open Call – RAUMZEITBEGEGNUNG – Geben. Nehmen. Wachsen. – Ausstellungsausschreibung

Posted in Open Call by Susanne Haun on 11. April 2016

Nina Alice Schuchardt, die Kuratorin meiner Ausstellung Sprachspiel -> Zeichnung in Roddahn (siehe hier),  kuratiert die nächste Ausstellung in Roddahn und hat mich gebeten, die Ausschreibung (den Open Call) zu veröffentlichen.

Kirche Roddahn (c) Foto von Nina Alice Schuchard

Kirche Roddahn (c) Foto von Nina Alice Schuchard

RAUMZEITBEGEGNUNG – Geben. Nehmen. Wachsen.

Open call zur Ausstellung in der Roddahner Kirche 5. Juni bis 3. Juli 2016 (Vernissage am 5. Juni 2016)
Sie sind da, der Raum und die Zeit. Sie umgeben uns und sie erschaffen Beziehungen. Menschen begegnen sich und ihren Mitmenschen. Orte und Objekte werden Teil eines Netzwerkes gegenseitiger Bedingung und ständigen Wandels.
Mittels der Kunst, mit Neugier und Lust an der Entdeckung, wollen wir erforschen, wer wie mit wem zusammenhängt und was aus der Begegnung erwächst.
Künstler, die diesen und ähnlichen Fragen auch schon einmal begegnet sind und/oder die Lust haben, sich ihnen zu stellen, sind herzlich eingeladen, ihre Arbeiten auszustellen. Der Form sind kaum Grenzen gesetzt.
Interessierte Künstler und Kunstschaffende werden gebeten, sich bis spätestens 20. Mai mit einer kurzen Beschreibung der zu zeigenden Arbeit bei Nina A. Schuchardt (E-Mail: n.a.schuchardt@fu-berlin.de, Tel.: 0178 538 48 03) zu melden.

Arbeitskreis Offen Kirche e.V.
Dorfstr.23, 16845 Roddahn
Elisabeth Seyfferth, Tel. 033973 50840
Nina Alice Schuchardt, Tel. 0178 538 48 03
kirche.roddahn@web.de

 

Die Roddahner spätbarocke Saalkirche (c) Foto von Susanne Haun

Innenansicht der Roddahner spätbarocke Saalkirche (c) Foto von Susanne Haun

 

Organisatorisches für Künstler:

Es werden bereits Anfang Mai erste Einladungen zur Ausstellung über verschiedene Kanäle veröffentlicht werden. Künstler, die sich bis dahin noch nicht bei mir (Nina A. Schuchardt) gemeldet haben, werden auf diesen selbstverständlich nicht vertreten sein. Wegen der sehr kurzfristigen Ausschreibung, soll es trotzdem auch zu späteren Zeitpunkten noch möglich sein, Arbeiten einzureichen. Die Namen jener Künstler, die später einreichen, werden bei den kurzfristigen Einladungen hinzugefügt.

Der Veranstaltungsort ist die Dorfkirche von Roddahn, einem Ortsteil von Neustadt (Dosse) in Brandenburg. Es besteht eine Zugverbindung (RE2 Wismar-Cottbus/Cottbus-Wismar) von Berlin nach Neustadt (Dosse). Von dort kann ein Abholservice organisiert werden. Ein solcher Abholservice wird für Künstler und Gäste nach Absprache auch zur Vernissage bestehen.

Die Werke sollten eine Woche vor der Vernissage am Ort eingehen. Es ist mögliche die Arbeiten per Post einzuschicken (eine Adresse kann angefragt werden). In einzelnen Fällen ist es für Künstler aus Berlin auch möglich, eine Absprache zur Mitnahme mit mir (Nina A. Schuchardt) zu treffen, da ich regelmäßig in Berlin bin.

Leider können die Werke von unserer Seite nicht versichert werden und auch evtl. Transportkosten müssen die Künstler selbst tragen.

Der Verkauf einzelner Werke aus der Ausstellung soll (soweit der Künstler dies wünscht) möglich sein. Interessenten soll zu diesem Zweck der Kontakt zu den Künstlern direkt und über die Kuratorin, die an dieser Stelle aber ausschließlich vermittelnd wirkt und kein Teil des Geschäfts wird, möglich sein. Eine Provision wird nicht erhoben.

Die Ausstellung wird über den Verein Arbeitskreis Offene Kirche Roddahn e. V. organisiert. Künstler, die bei den vorbereitenden Arbeiten z. B. beim vorbereitenden Putzen der Kirche oder beim Hängen und Aufstellen der Werke helfen können und wollen sind herzlich willkommen. Bei der Vernissage werden Getränke und Kuchen zum Anstoßen und Verweilen für die Gäste bereit stehen. Der Erlös aus Speisen und Getränken fließt zu 100% dem Erhalt der Kirche als einzigartigem Baudenkmal und offenem Raum für Veranstaltungen und Begegnungen zu. Wer einen selbst gebackenen Kuchen beisteuern möchte, ist dazu ebenfalls herzlich eingeladen.

Es soll in der Ausstellung eine Handreichung ausliegen, in welcher sich Besucher über die einzelnen Künstler und deren Werk informieren können. Die ausstellenden Künstler werden daher gebeten, diejenigen Daten, die sie darin untergebracht wissen wollen, rechtzeitig zu übermitteln. Dazu gehören z. B. biografische Eckdaten, Angaben zu Arbeitsweisen, Medien und Themenschwerpunkten evtl. Hinweise zu Werken in (öffentlichen) Sammlungen etc. sowie Kontaktdaten, Webpräsenzen (Homepage, Blog …).

Alle weiteren organisatorischen und inhaltlichen Fragen zur Ausstellung können gern gerichtet werden an:

Nina A. Schuchardt (Kuration)

E-Mail: n.a.schuchardt@fu-berlin.de

Tel.: 0178 538 48 03)

 

Die Roddahner spätbarocke Saalkirche (c) Foto von Susanne Haun

Innenansicht der Roddahner spätbarocke Saalkirche (c) Foto von Susanne Haun

 

Impressionen von der Ausstellung Zeichnungen und Objekte von Susanne Haun in der Kirche Roddahn (c) Foto von M.Fanke

Impressionen von der Ausstellung Sprachspiel -> Zeichnungen von Susanne Haun in der Kirche Roddahn (c) Foto von M.Fanke

Wie sehen die Kleinsten? Gänse – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt Sehgewohnheiten der Kleinsten, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 19. März 2016

Langsam gewöhne ich mich in den Sehprozeß der Kleinsten ein.

Wie gestalte ich eine Bilderbuchseite, die den Kleinsten aber auch den Eltern gefällt.

 

Sehgewohnheiten der Kleinsten – Gans (c) Collage von Susanne Haun

Sehgewohnheiten der Kleinsten – Gans (c) Collage von Susanne Haun

 

Meistens sind die Bilderbücher für Erwachsene nicht interessant oder liebevoll gestaltet.

Grundsätzlich war der Anstoß für dieses Projekt der Wunsch nach einem Tierbilderbuch, das für Kinder , die gerade anfangen ihre Umwelt auch über Bilder zu erkunden bzw. Rhytmus und Erzählung in Büchern zu erfahren (bei Querida war das mit 9 Monaten), geeignet ist. Bei den mir bekannten Bilderbüchern, die auch für diese frühe Altersgruppe sind die Tiere leider oft sehr vereinfacht, „verkindlicht“ oder platt dargestellt.“ Nina Alice Schuchardt

Weiter stört es Nina, dass die Tiere in diesen Büchern meist gewaschen sind und fast ausschließlich Tierkinder darstellen. Nina möchte ein Buch, dass die Tiere zeigt, wie sie auf dem Bauernhof real zu sehen sind.

 

Wie sehen die Kleinsten? Die Katze – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt Sehgewohnheiten der Kleinsten, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 16. März 2016

Nina zeigt meine Zeichnungen für das Bilderbuch für die Kleinsten immer ihrer etwas über 2jährigen Tochter und erprobt die Reaktion.

Querida konnte sich an dem Hahn (siehe hier) erfreuen während sie die körperlosen Widder (siehe hier) verwirrten.

Mit zwei Jahren ist Querida älter als die Jüngsten der Zielgruppe, die wir ansprechen wollen. Sie kann uns erzählen was ihr gefällt und was nicht. Aber wie ist das Wohlbehagen von 9 monatigen Kindern zu messen?

 

Sehgewohnheiten der Kleinsten - Katze (c) Collage von Susanne Haun

Sehgewohnheiten der Kleinsten – Katze (c) Collage von Susanne Haun

 

„Schon im Alter von sieben Monaten zeigen Augenbewegungen von Babys, wie gut sie Informationen verarbeiten können. Jetzt gelang US-Forschern der Nachweis, dass solche Messergebnisse aus der Säuglingszeit Voraussagen darüber erlauben, wie gut Kinder im Alter von elf Jahren Probleme lösen und planen können. Das nährt Hoffnungen, mit spielerischen Konzentrationsübungen schon in den ersten Lebensmonaten das kognitive Potential von Kindern langfristig zu beeinflussen.“ schreibt Nora Schultz in ihrem Artikel “ Anfänge der Intelligenz: Schau mir in die Augen, Kleines!“ im Spiegel. (Hier der Link zum gesamten Artikel

Ein bißchen Angst bekomme ich bei dem Artikel schon, es gibt heute schon eine Menge überergeizige Eltern, was passiert erst, wenn diese anfangen, ein Trainingsprogramm für ihre Babys aufzustellen. Ich finde das Schlußwort der Autorin gelungen, so bin auch ich mit meinem Sohn umgegangen, ich habe ihn in der Trage oder im Tuch (je nach Situation mit mir rumgetragen) und habe ihm viel erzählt, mit ihm gespielt und ihm die Liebe, die ich für ihn empfinde spüren lassen.

 

 

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²Schultz, Nora. Anfänge der Intelligenz: Schau mir in die Augen, Kleines!, http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/kognitionsforschung-schon-am-baby-sieht-man-die-spaeteren-erfolge-a-864144.html , 12.3.2016, 17:38 Uhr

Wie sehen die Kleinsten? Der Widder – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt Sehgewohnheiten der Kleinsten, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 8. März 2016

Lange habe ich mir meine erste Arbeit, den Hahn, des Projekts Wie sehen die Kleinsten? angeschaut (siehe hier) und versucht zu ergründen, was Kinder ab neun Monate darauf entdecken können.

 

Sehgewohnheiten der Kleinsten - Widder (c) Collage von Susanne Haun

Sehgewohnheiten der Kleinsten – Widder (c) Collage von Susanne Haun

 

Ich bin auf dieser Arbeit sparsam mit Collage und Zeichnung umgegangen und mir erscheint das Bild fast leer. Normalerweise ist es genau das, was ich mag. Ich arbeite so minimal wie nötig. Habe ich aber den Zusammenhang zwischen Foto und Linie ausgewogen konstruiert? Wie kann ich mich in ein Baby hineinversetzen? Doch gar nicht! Wie würde ich in meinem täglichen Leben als Zeichnerin mit den Vorlagen umgehen? Sollte ich mich frei machen von dem Gedanken, dass Kleinkinder die Zeichnungen betrachten? Und was ist mit den Eltern, die die Zeichnungen ebenso betrachten?

Heute habe ich begonnen, mich  frei zu zeichnen und bin anders mit den Fotos umgegangen, die Nina mir gesendet hat. Dieses mal zeichnete ich unstrukturierter, um die Fantasie der Kinder anzuregen. Aber ist die Zeichnung damit interessanter?

Auf jeden Fall hat die Zeichnung einen innerlichen Prozeß bei mir angestossen, und die nächsten beiden Zeichnungen stehen klar vor meinen Augen. Um mir selber über die heute entstandene Arbeit klar zu werden, habe ich sie in Etappen fotografiert. Diese Fotos helfen mir bei der Auseinandersetzung mit dem Thema.

 

 

 

Wie sehen die Kleinsten? – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt Sehgewohnheiten der Kleinsten, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 18. Februar 2016

Ein Baby kann von Geburt an sehen, jedoch sind die ersten Wahrnehmungen noch verschwommen. Erst im Laufe des ersten Lebensjahrs entwickelt sich die Sehfähigkeit des Menschen zur Gänze.

 

Hahn für die Kleinsten (c) Collage von Susanne Haun

Hahn für die Kleinsten (c) Collage von Susanne Haun

 

Auf der Seite des Babycenters sind die Sehfähigkeiten des Menschen im ersten Lebensjahr Monat für Monat beschrieben (siehe hier).

„Während Ihr Kind heranwächst, benutzt es seine Augen, um große Mengen an Informationen über die Welt zu sammeln. Das regt die Entwicklung des Gehirns an und hilft dabei, neue Bewegungsabläufe zu lernen, wie das Sitzen, Herumrollen, Krabbeln und Laufen.“²  wird auf der Seite „Meilensteine: Sehen“ geschrieben.

Wie also sollte eine Zeichnung aussehen, die auch die ganz Kleinen verstehen können? Wie kann eine Zeichnung helfen, die Entwicklung des Babys zu fördern? Diese Fragen hat sich Nina Alice Schuchard gestellt und sie hat mir diese Fragen mit einer Handvoll Fotos von Tieren für Collagen weitergereicht.

Ich habe eine Collage mit einem Hahn begonnen. Es ist nicht so einfach, denn ich zeichne aus mich selbst heraus und habe mir nie die Frage gestellt, wie die kleinsten meine Arbeiten aufnehmen. Ich sollte also auf Schrift verzichten. Jedoch ist mir die Schrift wichtig. Also habe ich wenigstens den Anfangsbuchstaben H von Hahn dazu genommen. Es soll viel zum Schauen auf der Zeichnung sein, aber wieviel kann ich zeichnen, ohne ein Baby zu überfordern?

Ich bin noch in der experimentellen Phase. Erst überlegte ich, in der Größe 40 x 40 cm zu arbeiten, während des Arbeitsprozeß entschied ich mich für die Größe 30 x 40 cm.

 

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² http://www.babycenter.de/a8634/meilensteine-sehen#ixzz40A7pDmVP , 14.2.16, 18:00 Uhr

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