Susanne Haun

Auch auf Sizilien fällt Regen – Susanne Haun

Posted in Landschaft, Reiseberichte, Sizilien, Zeichnung by Susanne Haun on 20. November 2017

 

Regen in Sant'Agata di Militello (c) Foto von Susanne Haun

Regen in Sant’Agata di Militello (c) Foto von Susanne Haun

 

Sizilien, den 15. September 2017

Unglaublich aber wahr, heute hatten wir einen Regentag. Der Erde auf Sizilien tut es gut, vom Wasser benetzt zu werden, ehrlich gesagt könnte es sogar noch mehr sein, um die verbrannte Erde wieder für die Landwirtschaft nutzbar zu machen. Für uns fällt der Spaziergang vom Hafen am Strand von Sant’Agata di Militello so gut wie aus. Die Strandpromenade wird bei ihrem Beginn mit einer Lampe in Form eines Brunnens geschmückt. Wie die Freiheitsstatue hält eine Nixe den Arm nach oben gestreckt eine kreisrunde Glühlampe in der Hand. Mir fehlen die Worte ob dieser „Schönheit“. 😉 In der anderen Hand hält sie eine Muschel, aus der Wasser quillt. Ein einsames Segelboot strebt den Hafen an und belebt unsere Fotos von den Liparischen Inseln.

 

 

Tapfer ignorieren wir die ersten Regentropfen, als wir jedoch auf dem menschleeren Strand die ersten Blitze über den Bergen sehen, brechen wir aus Angst, ein guter Einschlagpunkt für die elektrischen Lichtstrahlen zu geben unseren Strandspaziergang ab und setzen uns in eines der vielen fast verwaisten Strandcafés und trinken Cappuccino und essen Eis dazu. Die Sonnenschirme sind hier doch eher als Sonnen- denn als Regenschutz gedacht und so tröpfelt das kühle Nass durch den Schirm in unseren Cappuccino. Da gibt es nur noch eins: zurück in die Ferienwohnung.

M. überlegt sich, mit dem Auto die Dorfstraßen von Caronia zu erkunden aber auch dieses Vorhaben bricht er schnell ab – für die kleinen sehr steilen Straßen haben wir eindeutig zu viel Auto gemietet.

 

 

Palermo – Monreale – Susanne Haun

Posted in Landschaft, Reiseberichte, Sizilien, Zeichnung by Susanne Haun on 3. November 2017

 

Wo Palermo und Monreale sich begegnen (c) Foto von M.Fanke

Wo Palermo und Monreale sich begegnen (c) Foto von M.Fanke

 

Sizilien, 9. September 2017

Als Kunsthistorikerin sollte man auf Sizilien die Cattedrale Santa Maria Nuova in Monreale besuchen. Der mit einer Grundfläche von 102 x 40 Meter große Dom besticht durch seine goldenen Mosaiken im Inneren. Scherzhaft wird das Bildprogramm als „Comic des Mittelalters“ bezeichnet.

Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, Palermo „von oben“ aus zu erkunden, das erwies sich als schwierig. Wir lasen im Reiseführer, dass es von San Martino delle Scale einen wunderschönen Blick auf die Hauptstadt Siziliens gibt. Es gab auf jeden Fall ein wunderschönes Ausflugslokal mit Blick auf das einheimische Kloster, in dem Bier gebraut wird und wo 10 Liter Fässer erhältlich sind. Der Blick auf Palermo ist auch o.k. – jedoch haben wir den Dom von Monreale nicht ausmachen können. Die Fahrt von San Martino della Scala nach Monreale ist nicht ohne und erfordert große Konzentration, dafür wird man jedoch mit einem touristenfreien Zugang zum Dom vorbei an einem morbiden, zugewachsenen Brunnen belohnt, das GPS ermittelt den klangvollen Namen Mezzomonreale-Villatasca für diesen Ort, an dem sich Palermo und Monreale treffen. Wir kommen genau zur Mittagspause am Dom an und müssen 1 ½ Stunden auf den Einlass warten. Wir hätten pfiffigerweise zuerst den Kreuzgang besichtigen können, er ist durchgehend geöffnet, jedoch sind wir so auf den Dom fixiert, dass wir uns die Zeit mit einem Spaziergang im sehr touristischen Monreale gekrönt mit Cappuccino und Eis vertreiben.

 

 

 

 

Fast hätte ich vergessen, vom ungewöhnlichen Parkhaus in Monreale zu berichten, es geht steil nach unten und ist in den Berg gehauen, so gibt es Parkplätze im Berg und Parkplätze auf einer Terrasse vor dem Berg. Es ist auf jeden Fall teuer, dort zu parken, 2 Euro pro Stunde, so dass wir letztendlich 8 Euro zahlen. Das sind mit der Autobahngebühr von 3 Euro pro Tour für heute die höchsten Nebenkosten des Autos: 14 Euro. Jedoch ist es müßig darüber nachzudenken, ohne Auto wäre die Anreise nach Monreale für mich zu anstrengend.

Am Eingang der Kirche müssen wir nicht warten, zügig dürfen wir eintreten, wichtig ist, dass die Frauen die Schultern bedeckt haben. Ich habe dafür immer ein Tuch bereit, in Marokko in den Moscheen für den Kopf und in Monreale im Dom für die Schultern.

Viele Bildbände und Fotos habe ich von Monreale gesehen, eine Hausarbeit über Teile des Bildprogramms geschrieben und doch entdecke ich Darstellungen, die ich bisher noch nicht gesehen hatte. Ich mag die Engel, die die Himmelsleiter nach oben zu Gott klettern genauso wie das Werkzeug, was beim Bau der Arche gezeigt wird. Es macht mir Freude, die einzelnen Figuren zu identifizieren. Das linke Seitenschiff ist an der Apsis gesperrt, es wird renoviert.

 

Klostergang von Monreale (c) Foto von Susanne Haun

Klostergang von Monreale (c) Foto von Susanne Haun

 

Beim anschließenden Besuch des Kreuzgangs wird es schon nach kurzer Besichtigung laut. Nacheinander erscheinen eine holländische, französische und italienische Reisegruppe, deren Reiseleiter*innen sich gegenseitig in der jeweiligen Sprache zu übertönen versuchen. Schade! Ich mochte es, im Kreuzgang zu sitzen und das Ensemble auf mich wirken zu lassen.

Eigentlich wollten wir danach noch nach Palermo-City aber so gegen 17 Uhr beschlossen wir nach Caronia zurück zu fahren. Wir fuhren am Morgen extra schon um 9 Uhr los, um möglichst viel zu sehen und so war ich einfach sehr müde von den vielen Eindrücken und der Wärme.

 

Monte Nero – Nebenkrater des Etnas auf Sizilien – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Reiseberichte, Sizilien, Zeichnung by Susanne Haun on 25. Oktober 2017

 

Sizilien rückt immer weiter in den Hintergrund meiner Gedanken.
Gut, dass ich Tagebuch geführt habe!

 

Auf dem Weg zum Monte Nero (c) Foto von M.Fanke

Auf dem Weg zum Monte Nero (c) Foto von M.Fanke

 

Sizilien, den 5.9.2017

Was wäre ein Besuch Siziliens ohne den Mongibello, den schönen Berg, zu besuchen? Bedingt durch die Lage unserer Ferienwohnung beginnen wir die Erkundung des Etnas von der Nordflanke her, auch hier gilt: Der Weg ist das Ziel. Das Navi spuckt für die 98 km von Caronia bis nach Piano Provenzana 2 ½ Stunden Wegzeit aus, wir geben als Wegpunkte Randazzo und Linguaglossa an, da wir aber vorher schon an vielen interessanten Aussichten an der Straße angehalten haben, beschließen wir, auf die Altstadt und die beiden Dome in Randazzo zu verzichten und nur ein Panoramafoto am Straßenrand mitzunehmen.

 

 

 

Die Fahrt war ein Genuss und die Ziegen, die die Straße vor uns überquerten, waren bestimmt extra für mich des Weges gekreuzt.

Piano Provenzana ist der Skiort Siziliens. 2002 wurde die Talstation vollständig unter den Lavamassen begraben. Wir haben auf unserer Wanderung einige Zeugen der Zerstörung gefunden. Inzwischen sind im Winter wieder Skilifte in Betrieb. Im Sommer sieht es Am Piano Provenzana wie in den Skiorten der Alpen im Sommer aus: Skurril stehen die Skilifte still, es herrscht eine Stille im Ort, wo im Winter die Skibars für Musik sorgen. 3 Euro kostet es, hier zu parken. Der Parkwächter kommt mit einem Mofa das weitläufige Parkgelände hochgefahren und kassiert gewissenhaft. Es ist schon 15 Uhr und zu spät für große Touren – dafür haben wir einfach zu sehr auf dem Weg getrödelt, wir sind um 10 Uhr losgefahren und ehrlich gesagt, ich wusste nicht, wo die Zeit geblieben war. Bei jedem kleinen Lavastrom haben wir angehalten, Fotos gemacht, gezeichnet und die Landschaft in uns aufgenommen und uns nur einen Espresso zwischendurch gegönnt. Nicht nur die Zeit auch das Wetter spielte für eine längere Wanderung nicht mit, es hatte sich am Etna zugezogen, statt der 28 Grad in Caronia hatten wir eine Temperatur von 16 Grad. Ein Glück war ich schon mit meiner langen Wanderhose losgegangen. Gut informiert wussten wir, dass hier eine gute Wanderausrüstung benötigt wird. Wir hatten Jacken, Tücher und Trekkingstöcke dabei und brachten alles für den kleinen Weg zum Monte Nero. Die Wanderung geht eigentlich weiter zur Grotta del Gelo, in der ein kleiner Gletscher liegen soll. Uns reichte der kleine Einblick in die Kraterlandschaft, mir kamen beim Spazieren Gedanken an die Höllenkreise aus Dantes göttlicher Komödie, an Lucifer und auch an die Brutstätte der Orks aus dem Herrn der Ringe. Besonders interessant fand ich, wie die Pflanzen aus der Lava wachsen, rosa und gelbe Blumen und Etna-Tragant (dornige Polsterpflanze) scheinen aus dem Stein hervorzugehen. Nach hawaiianischer Art bezeichnet man die Lava als Aa-Lava, sie ist blockartig zerbrochen und sollte sich jemand wagen, barfuß auf der Lava zu laufen, ist die lautmalerische Bedeutung des Lavatypus sofort verständlich. Wir verzichten darauf, Barfuß über das Lavafeld zu schlendern, ich bin froh über unsere festen Wanderschuhe. Es bieten sich viele Einblicke in Lava Abbrüche, das Highlight ist der Blick in einen erloschenen Krater.

Nach diesem kurzen Ausflug setzen wir uns wieder ins Auto, es stand in der Zwischenzeit alleine auf den Parkplatz und begannen den sich zähgestaltenden Rückweg. Nach den vielen Eindrücken wollen wir eigentlich nur schnell in unsere Ferienwohnung jedoch zieht sich die Rückfahrt, auf der wir über Cesare fahren, in die Länge. Eigentlich wollten wir noch einen Cappuccino, Cesare hätte sich dafür angeboten, aber das haben wir lieber auf ein andermal verschoben.

 

 

Sizilien – Abenteuer auf den Straßen des Parco dei Nébrodi – Susanne Haun

Posted in Landschaft, Reiseberichte, Sizilien, Zeichnung by Susanne Haun on 11. Oktober 2017

 

An unserem Sizilen Urlaub mochte ich besonders unsere Ausflüge abseits der im Reiseführer empfohlenen Strecken.

Sie bargen immer wieder Überraschungen. Inzwischen habe ich bei einem der vielen Fotobuch-Anbietern ein Fotobuch A4 quer mit den Fotos unserer Reise zusammengestellt. Leider ist es in den Tiefen des dhl-Postweges verloren gegangen. Wenn es bis Montag nicht ankommt, dürfen wir uns beim Anbieter melden, der dann das Buch nochmals produziert und wieder dhl zu treuen Händen überreicht. Ob es dann klappt?

 

 

 

Sizilien, den 2.9.2017

Was auf der Wanderkarte des Parco dei Nébrodi als gelbe Strade d’importanza regionale eingezeichnet ist und von unserem Navi, dem doppelten Tom, als befestigte Straße gilt, muss in Sizilien noch lange nicht eine „einfach mal so“ befahrbare Straße sein.

 

Rocca Di San Fratello (c) Foto von M.Fanke

Rocca Di San Fratello (c) Foto von M.Fanke

 

Nach einem leckeren Törtchen in Acquedolci wollten wir auf den kürzesten Weg zur Wanderstrecke zum Monto San Fratello, um dort die Aussicht zu genießen. Also bog M. auf die Straße nach Nicetta ein. Im ersten Gang, neben uns der Berg auf der einen und der Abhang auf der anderen Seite, kämpften wir uns 800 Meter den Berg hoch. Trotz des wenigen Platz versuchte M. den vielen tiefen Schlaglöchern der Straße auszuweichen. Ich hatte Angst. Auch M. war froh, als wir wieder auf die gute schon vor einigen Tagen befahrenen rote SS289 – Strade d’importanza nazionale – abbogen. Schade, dass wir die grandiosen Ausblicke nicht genießen konnten.

Neben dem Friedhof von San Fratello benutzen wir einen kleinen Weg den Berg hoch. Italiener wandern nicht, sie benutzen ihre Autos auf allem, was halbwegs wie eine Straße aussieht und so kamen uns hier einige Jeeps entgegen. Ob die Italiener uns Deutschen für verrückt halten? Wir liefen mit voller Montur: Rucksack, Hut und Wanderstöcken und Wasser für die nächsten 24 Stunden im Gepäck, denn schließlich steigt die Temperatur im September auf Sizilien immer noch bis auf Mitte 30 Grad. Unschwer zu sagen, dass wir alleine zu Fuß unterwegs waren. Oben angekommen, schloss uns eine nette Italienerin den Gipfelbereich auf. Dort befinden sich Ausgrabungsgebiete, die Zäune notwendig machen. Leider lässt unser italienisch zu wünschen übrig und hier wird auch nur italienisch gesprochen, kein Englisch und kein Deutsch. Es ist also noch dringender als gedacht notwendig, italienisch zu lernen und ich nehme mir wieder einmal vor, meine Bemühungen zu verstärken und meinen Wortschatz von „Dov’é il gabinetto?“ auf einiges mehr an Wörtern zu erweitern.

 

 

Auch am Vormittag waren wir in diesem Teil der Nebrodi unterwegs. Wir wollten uns die Grotte San Teodora anschauen, dort sind prähistorische Knochen gefunden worden. Der Parkplatz unter der Autobahn war schon interessant, mich faszinierten am meisten die Schweine, die dort an der Straße ihren Stall hatten. Die waren vielleicht zutraulich.

Mit Händen und Füßen verständigten wir uns mit der ebenso freundlichen Italienerin, die uns die 140 Meter über den Meeresspiegel liegende Grotte aufschloss, wieder waren wir die einzigen Touristen weit und breit. Wir trugen uns in ein Besucherbuch ein, aus dem wir ersahen, dass mit uns die durchschnittliche Höchstbesucherzahl für den Tag erreicht war. Immerhin, vor 5 Tagen war schon einmal ein Deutscher dort zu Besuch. Ich glaube verstanden zu haben, dass für weitere Ausgrabungen das Geld fehlt. In einer grünen Hütte werden 4 Kisten mit versteinerten Knochen und Zähnen von Tieren aus den Jahren 12.000 – 8.000 v.Chr. aufbewahrt. Das Prunkstück, ein vollständiges Skelett des „ersten Sizilianers“ wurde nach Palermo ins Museum geschafft. Ich fand das traurig, nach so langen Zeiten verlor der arme Kerl seine Heimat.

Ein interessanter Tag, der zu unserer Unterkunft passt. Ich erinnere mich nicht, dass ich im Urlaub jemals in einem so touristisch unerschlossenem Gebiet war! Es gefällt uns sehr! Wir sind hier im Bergdorf sehr behütet aufgenommen worden, man kümmert sich um uns. Inzwischen wissen wir, aus welchem vorbeifahrenden Auto jeden Morgen Brötchen verkauft werden und hinter welchem Kettenvorhang es Lebensmittel für den täglichen Bedarf gibt. Wenn wir Abends nicht vor dem Dunkel werden zuhause sind, wird gewartet, ob wir auch wohlbehalten ankommen und nicht in den Tiefen des Parco dei Nebrodi verschwinden.

 

 

 

Sizilien – Parco dei Nèbrodi – Susanne Haun

Posted in Reiseberichte, Sizilien, Zeichnung by Susanne Haun on 29. September 2017

 

Gesammelte Eindrücke hinterlassen weniger Spuren als ich gedacht hätte.

Anscheinend verarbeitet mein Gehirn eher Bilder und Emotionen statt Worte und Tatsachen und so ist es gut, dass ich mein Sizilien-Tagebuch geführt habe.

 

Parco dei Nébrodi - Largo Maulazzo (c) Foto von M.Fanke

Parco dei Nébrodi – Largo Maulazzo (c) Foto von M.Fanke

 

 

Sizilien, 31.8.2017:

Der Parco dei Nèbrodi ist einer der Naturparks auf Sizilien. Er beginnt gleich hinter unserem Appartement in Caronia. Der Park gehörte zu den Gründe, warum ich als Urlaubsort das Bergdorf Caronia wählte. Auf der Karte sieht Sizilien beschaulich klein aus, gut von einem Ort aus zu erkunden. Die Berge machen dem Urlauber jedoch einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Alleine um von unserem Bergdorf an die Küste zu gelangen, benötigen wir mit dem Auto 10 Minuten. Angst vor Serpentinen und steil abfallenden Hängen sollte man beim Fahren nicht haben.

Zur Orientierung beim Wandern kaufte ich schon in Berlin einen Wanderführer von Peter Amann aus dem MM-Verlag. Wir sind sehr zufrieden mit dem Buch, es gibt viele Hinweise, wie man sich das Wandern auf Sizilien erleichtern kann, so auch für den Parco dei Nèbrodi. Am Piazza Duome in S.Agata di Militello liegt das Besucherzentrum des Parks, wo wir uns eine kostenlose Wanderkarte geben ließen. Dort erfuhren wir auch, von zwei Seen, die gut erreichbar zu erwandern sind.

Dazu mussten wir jedoch erst eine von der Anzahl der Kilometer kurze jedoch zeitlich lange Strecke mit dem Auto auf 1.600 Höhenmeter zurücklegen. Die Ausblicke waren atemberaubend, erst auf der Rücktour hielten wir in kleinen Parkbuchten zum Fotografieren. Mit der Wanderkarte und dem gps Tracker aus dem Wanderführer fanden wir dann auch den Einstieg der Tour zum Largo Maulazzo. Am See wehte ein kühler Wind und mir war das erste Mal auf Sizilien etwas kalt. Die Italiener fahren die Tour mit ihren meist vierradangetriebenen Autos. Eine interessante Art des Wanderns! Im Wanderführer wird die Tour vom Largo Biviere zum Monto Soro beschrieben. Leider reicht meine Kondition nicht für die zweimal knapp 700 Höhenmeter. Wir kehren nach der Hälfte der Strecke zwischen den beiden Seen um.

Zuerst ärgerte ich mich sehr, dass ich nicht mehr solange laufen kann, jedoch besser ein wenig als gar nicht.

 

 

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