Susanne Haun

Selbstbildnisstagebuch 23.8. – 26.9.2019 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 26. September 2019

 

Heute habe ich die Marquise von O.  von Heinrich von Kleist während des scannens der Zeichnungen und bearbeiten der Scans für den Blog gehört.

Welche Dramatik!

Ich gönne mir mehr elektrofreie Zeit, um zu zeichnen. Das tut mir sehr gut.

 

 

 

Selbstbildnisstagebuch 1.8. – 22.8.2019 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 22. August 2019

 

Selbstbildnisstagebuch 1.8. bis 22.8.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Selbstbildnisstagebuch 1.8. bis 22.8.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Ich bin erstaunt, wie schnell die Zeit vergeht und ich bin auch erstaunt, wie mir das tägliche Zeichnen meiner Selbst ins Blut übergegangen ist.

Fast wie Zähne putzen 😉 eben nur viel intimer.

Dieses mal habe ich die Portraits strickt nach Datum angeordnet und nicht wie es mir kuratorisch am besten gefällt.

Meine weiteren Selbstbildnisse im Tageskalender findet ihr hier klick unter diesem Link, der neuste Beitrag wird immer zuerst angezeigt, das heisst für euch: scrollen, scrollen scrollen.

 

Selbstbildnisstagebuch 17.7. – 31.7.2019 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 31. Juli 2019

 

 

 

Bei dem heißen bis sehr schwülen Wetter sitze ich Vormittags lesend und zeichnend auf dem schattigen Balkon.

Auf dem Balkon hatte ich beim Lesen des Buchs Skizzenbuchgeschichten von Christiane Schachtner und Andreas Strobl die Idee, ich könnte doch auch mal meine zahlreichen Bleistifte für meine Selbstportraits im Tageskalender 2019.

 

Selbstportraitkalender 19.7. - 31.7.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Selbstportraitkalender 19.7. – 31.7.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Zuerst nahm ich einen HB Stift und zeichnete den Rhytmus meines Gesichts in krakeligen Linien und verwendete meinen guten alten Füller für meine wohlbekannten Linien. Drei Tage später verwendete ich schon 8B. Dieser Bleistift ist so weich, dass ich leere Blätter zwischen den Tagen legen muss, damit meine Gesichter sich nicht von einer zur anderen Seite verschmieren.

Ich lote am 30.7. aus, wieviele Linien ich neben dem Bleistift überhaupt benötige, oder ob auch nur die Fläche als Portrait bestehen bleiben kann.

Zwischen den Monaten frage ich mich nun, ist mein Stil mit Bleistift überhaupt noch erkennbar?

Auf der Augustmonatsübersicht zeichen ich mein Gesicht mit Bleistift in Linien und fühle mich wohl, das bin ich!

 

 

Selbstbildnisstagebuch 13.6. – 16.7.2019 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019 by Susanne Haun on 17. Juli 2019

 

Selbstbildnisstagebuch 13.6. - 16.7.2019

Selbstbildnisstagebuch 13.6. – 16.7.2019

 

Und schon wieder ist ein Monat vorbei und ich habe die nächsten Selbstportraits aus meinem Tageskalender gescannt.

Es war ein arbeitsreicher Monat und ich hoffe, dass nach Salon und Ausstellung die nächsten Tage etwas ruhiger werden.

 

Selbstbildnisstagebuch 21.5. – 12.6.2019 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Kunstgeschichte, Kunsttheorie, Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Juni 2019

 

Wie gut passt mein Portrait Tageskalender zu meinem Fachgespräch Thema.

Während ich in den Gesichertern der Renaissance zu lesen versuche, mir Gedanken über Ähnlichkeit und Formalismus mache,  während ich die Konventionen der Florentiner des 15. Jahrhunderts zu verstehen versuche, entstanden die Tageskalenderbilder.

Weil ich so ausgeruht war, verwendete ich auch einige der Sonderseiten des Kalenders.

 

 

Venedig – Arsenal – Zeichnungen von Susanne Haun – Fotos von M.Fanke

Posted in Kunstgeschichte, Reiseberichte, Skizzen, Skizzenbuch, Venedig, Zeichnung by Susanne Haun on 18. Januar 2017

 

Arsenal, Venedig war im 15. Jahrhundert mit 16.000 Arbeitern die größte Schiffbaustädte der Welt.

 

1 Einfahrt des alten venezianischen Hafen Arsenal (c) Foto von Michael Fanke

Einfahrt des alten venezianischen Hafen Arsenal (c) Foto von Michael Fanke

 

In der kleinen Welt um Arsenal wurden Alte und Kranke versorgt und es gab ein eigenes Schulsystem. Es standen sogar Werkswohnungen für die Beschäftigten zur Verfügung. Es wurden neben den Schiffen auch Waffen und Reiseproviant hergestellt.

 

Venedig 2016 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Venedig 2016 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Heute ist Arsenal eine Industrieruine, der Zugang zum Gelände ist nichtsdestotrotz sehenswert, das Tor ist 1460 gebaut worden und eines der ersten Renaissancebauten Venedigs. Die Marmorlöwen wurden aus Piräus, Athen und Delos erbeutet.

 

 

____________________________________
Quelle: Henning, Christoph, Venedig, Ostfildern 2015, S. 74.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 135 – Michelangelo Buonarotti

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 20. März 2016

 

„Das Böse beginnt, wo das Gute flieht,
weil eins das andre wechselnd nach sich zieht.“²
Michelangelo Buonarotti

 

Windrose schwarz - der Teufel - Zeichnung von Susanne Haun - 25 x 25 cm - Tusche auf Bütten

Windrose schwarz – der Teufel – Zeichnung von Susanne Haun – 25 x 25 cm – Tusche auf Bütten

_________________________________
² Buonarotti, Michelangelo. IN: Doch Tau erweckt der Rose Sehnen, Gedanken der Renaissance, Salzburg 1978
Anmerkung: Ein Herausgeber wird im Impressum nicht genannt.

Italienische Renaissance in Potsdam – Die Neue Orangerie – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Architektur, Berlin, Kunstgeschichte, Zeichnung by Susanne Haun on 12. August 2014

Friedrich Wilhelm IV. galt als Romantiker. Er ließ in seiner Residenzstadt Potsdam am Rand von Park von Sanssouci das Orangerieschloss errichten.

Die Orangerie in Potsdam Sanssouci (c) Foto von Susanne Haun

Die Orangerie in Potsdam Sanssouci (c) Foto von Susanne Haun

Als Vorlage dienten dabei seine Skizzen, die von den Architekten Stüler und L.F.Hesse für das Gebäude im Stil der italiensischen Renasissance benutzt wurden.

Mich hat besonders der Gemäldesaal des Schloss beeindruckt: Dort hängen 49 Kopien von Gemälden Raffaels, die von deutschen Kunstschülern Mitte des 19. Jahrhunderts gefertigt wurden. Es handelt sich um die größte Kopienanzahl Raffaels in Europa.

 Fasziniert stehe ich im Rafaelsaal und bin in Tarnfarben gekleidet (c) Foto von M.Fanke

Fasziniert stehe ich im Rafaelsaal und bin in Tarnfarben gekleidet (c) Foto von M.Fanke

Im Schloß befinden sich im Erdgeschoss neben den Gemächern Hallen, in denen die Kübelpflanzen in der kalten Jahreszeit überwintern. Es ist klar, dass diese Hallen im Erdgeschoss liegen, so ein Kübel wiegt einiges. Wir haben beobachtet, dass jeder Kübel eine Nummer besitzt, vielleicht damit auch wirklich alle im Winter wieder eingesammelt werden.

Blick in die Überwinterungshalle der Orangerie (c) Foto von M.Fanke

Blick in die Überwinterungshalle der Orangerie (c) Foto von M.Fanke

Mehr über die Orangerie steht im Wikipedia. Der Artikel wurde von Wikipedia in die Liste der exzellenten Artikel aufgenommen. Ich weiß nicht, ob es ein Qualitätssiegel ist. Ab und an finde auch ich in Wikipedia den einen oder anderen Fehler. Ich finde jedoch, das Wikipedia immer einen guten Überblick über ein Thema gibt. Wenn ich mehr wissen will oder eine Hausarbeit über ein Thema schreibe, dann weiss ich, dass ich in die Bibliothek gehen muß um korrekte Informationen und Literaturhinweise zu erhalten.

Ich mochte besonders die Schatten auf den zahlreichen Skulpturen. Ich habe sie als Linien interpretiert und so maskenartige Gesichter gezeichnet.

Orangerie Potsdam Version 3 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Orangerie Potsdam Version 3 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Obwohl viel renoviert wird, sieht der Besucher, dass noch einiges an Arbeiten notwenig ist, bevor das Orangerieschloss wieder im alten Glanz erstrahlt. Ich mag diesen morbiden Charme und die Kontraste. Es inspiriert mich.

Der Morbide Charme (c) Foto von Susanne Haun

Der Morbide Charme (c) Foto von Susanne Haun

 

Die beiden ersten Fotos der unteren Galerie,  die Micha fotografierte,  gefallen mir. Die gleiche Haltung,  jedoch ein anderes Jagdziel und -instrument!

 

Kunst = Kunst – Teil 1 – Diskussion und Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Kunst und Politik, Kunstgeschichte, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 17. November 2012

Wann ist die Kunst zur Kunst, wie wir sie heute verstehen, geworden? 

Vor der Renaissance wurde die Kunst als ein praktisches Wissen und als Umgang mit Material und Werkzeug verstanden. Deshalb ist es heute auch so schwierig, Bilder aus Werkstätten dem „Meister“ oder Werkstattbetreiber zu zu ordnen. Erst mit Vasaris, der als einer der erster Kunsthistoriker gilt, wurden Viten für Künstler aufgeschrieben.

Möwe 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Möwe 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Renaissance ist eine der wichtigsten Epochen der Kunstgeschichte und beinhaltet das 15. und 16. Jahrhundert. Mit der Loslösung (der Säkularisierung) von der Kirche wurde die Kunst vom Handwerk zum „höchsten Ausdruck des menschlichen Geistes bewundert“². Sie wurde zu etwas, „das sich nicht erklären und sich nie Erfolgreich auf den Begriff bringen lässt.“²

Im späten 18.Jahrhundert und Anfang des 19.Jahrhunderts hielt man die Kunst für fähig, Defizite der Gesellschaft, Wissenschaft und Arbeitswelt auszugleichen.  Die Kunst galt als Nachfolgerin der Religion, als Heilbringerin und Erlöserin.

Hier an dieser Stelle, Mitte des 19. Jahrunderts, möchte ich eine Pause mit der Definitionen zur Kunst machen und mir die bisherigen Begriffe und Definitionen durch den Kopf gehen zu lassen und durchdenken.

Ich bin bisher noch nicht auf die Idee gekommen, dass die Kunst die Religion ablöste aber es erscheint mir nicht abwägig.

For my English-speaking readers:
When art becomesart as we understand it today?
Before Renaissance, art was seen as a practical knowledge and as dealing with material and tools.
That is why it is today so difficult to classify pictures from masters of the workshops Only with Vasari, who is considered one of the first art historian, CV’s of Artists were written.
The Renaissance is one of the most important periods of art history and includes the 15th and 16 Century. With the separation (secularization) of the church was the art now „admired highest expression of the human spirit“ to ². It became something that „can not be explained and never successfully bring to the concept.“ ²

____________________________________________________________________________________
Pfisterer, Ulrich (HG), Metzlers Lexikon Kunstwissenschaft, Stuttgart 2003, 2011²

%d Bloggern gefällt das: