Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Erich Fromm

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 14. April 2019

 

Kreativität erfordert den Mut, Sicherheiten loszulassen.

Erich Fromm (1900 – 1980), deutsch-US-amerikanischer Psyhoanaliyitiker und Philosoph

 

Aufgehängte Prometheus Rolle im Raum (c) Zeichnung von Susanne Haun

Aufgehängte Prometheus Rolle im Raum (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2017 Köln, Kalenderblatt 10 Juli 2018

 

Südafrika – Kapstadt – Tafelberg und Downtown – Bericht und Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Kapstadt, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 12. März 2018

 

„Passt bloß auf, gerade neulich ist ein guter Freund von uns am Tafelberg abgezogen worden.“ hallten mir noch die Worte einer guten Freundin ins Ohr als wir auf dem Parkplatz des Tafelbergs ankamen. Alles sah jedoch ruhig und freundlich aus. Die Sonne schien warm auf unsere Körper und vom Parkplatz fährt ein Shuttle zur Gondel.

 

Südafrika - Kapstadt - Tafelberg (c) Foto von M.Fanke

Südafrika – Kapstadt – Parkplatz zum Tafelberg (c) Foto von M.Fanke

 

Vom Parkplatz aus kann man auch, wenn man mehr Zeit mitbringt als wir, zum Plateau hochlaufen. Wir waren spät dran und wollten auch noch nach Downtown und so entschieden wir uns, hochzugondeln. Wir fühlten uns sicher und beherzigten alle Sicherheitsregeln, die wir in anderen Städten und auch zuhause in Berlin beachten. Jedenfalls manchmal, vor zwei Jahren wurde M. sein Portmonai auf der Domplatte in Köln (im September) geklaut. Welch ein Ärger und welch eine Rennerei!

Am besten kauft man die Tickets für die Gondel online (siehe hier), da man sonst doch recht lange an der Kasse anstehen muss. Wer schon in den Alpen war, wird das Gondeln selber als „unspektakulär“ empfinden. Ein Schmankerl ist die Drehung der Gondel um 360 Grad während der Fahrt, so sieht jeder mal den unglaublichen Blick über Kapstadt und bekommt etwas vom Fahrtwind ab.

 

Südafrika - Kapstadt - Tafelberg (c) Foto von M.Fanke

Südafrika – Kapstadt – Tafelberg – Panorama Gondel (c) Foto von M.Fanke

 

Das Plateau selber ist viel größer als man annimmt und es ist wunderschön. Die Steine, Blumen und der Blick sind spektakulär und unser Besuch nahm mehr Zeit in Anspuch als ich vermutete. Das Zeichnen machte Spaß, leider holte ich mir einen anständigen Sonnenbrand, besonders auf der Kopfhaut. Das war eine neue Erfahrung für mich, bisher schützte  mich mein dickes Haar vor derartigen Sonnenbränden.

Ganz so leer, wie manche Fotos es vermuten lassen war es nicht auf dem Plateau. Wir haben extra auch ein paar Fotos mit Menschen gemacht, damit ihr euch vorstellen könnt, wie voll es oben auf dem Tafelberg war.

 

 

Interessant fand ich, dass unter anderem dem Wassermangel mit Pappgeschirr begegnet wurde. Für uns war der Wassermangel weitaus weniger spürbar als leztes Jahr im September der Wassermangel in Sizilien. Dort mussen wir zwei Tage mit 50 Liter pro Person auskommen. Außer den Hinweisschildern mit der Bitte um sparsamen Umgang mit Wasser waren im Hostel keine Wassereinschränkungen. In den Restaurants der Stadt waren die Handwasserhähne abgestellt, die Toilettenspülung funktionierte. Wir hatten Feuchttücher dabei, die halfen in allen Lagen. Ein wenig ärgerte ich mich, dass den Touristen ein so uneingeschränkter Wasserverbrauch gestattet war. Muss das denn sein, besonders wo die Einheimischen unter dem Wassermangel leiden? Während der Tour fragten wir uns, warum die Südafrikaner keine Entsalzungsanlagen gebaut haben, denn es war absehbar, dass die Stunde Null kommen würde.

 

 

Downtown Kapstadt unterscheidet sich nicht unbedingt von anderen Großstädten. Es gibt hohe und niedrige sowie historische Bauten, wir haben sogar ein H&M gesehen (grausig) 😉 . Bei Edgars kaufte ich mir mein nächstes Vernissagekleid, diese Kette habe ich zumindestens noch nicht in Europa gesehen.

Bei der Gelegenheit gaben wir auch unseren Mietwagen wieder ab. Ich bewundere M. immer wieder, wie leicht er sich in den Linksverkehr einfügt. Ich fand es gut, dass wir den Wagen am Flughafen gleich bei Ankunft mieten konnten und ihn Downtown (in längerer Laufentfernung unseres Hostels) wieder abgeben konnten.

 

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen. Gibt es mehr Berichte als eine Seite fasst, dann geht es mit dem Button Older Posts » weiter 🙂

 

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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter.

 

Loslassen – Susanne Haun

Posted in Netzwerk, Zeichnung by Susanne Haun on 8. Juni 2015

Loslassen ist schwer.

Meine Kunst verändert sich. Ich kenne das schon. Es ist ein schleichender Prozeß, der damit einhergeht, dass ich selber mich ändere. Zuerst habe ich das Ziel vor Augen. Ich merke, dass mein künstlerischer Ausdruck von meinem Empfinden her nicht mehr das ausdrückt, was ich möchte.

 

Sozialer Kontakt M. 1.1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Sozialer Kontakt M. 1.1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Das erste Mal passierte dieses Wechsel Anfang 2008. Ich stellte Leinwände und Acryl beiseite und konzentrierte mich ganz auf die Zeichnung.

Nun ist es wieder so weit, ich möchte Dinge zeigen, die sich nicht mehr alleine mit der Zeichnung zeigen lassen. Ich möchte wieder größer werden und mehr Text soll in meine Kunst einfliessen. Die Gedanken sind noch diffus aber ich merke, ich bin im Umbruch.

Ihr habt es auch gemerkt. Die Veränderung ist in meinem Blog spür- und sichtbar. Ich merke es an meiner Statistik. Tag für Tag schauen weniger Interessierte auf meinen Blog. Auch wenn ich diesen Blog als erstes für mich schreibe, so ist es doch ein kleiner Stich ins Herz, wenn weniger Leute schauen und Anteil nehmen. Zuerst vermutete ich etwas technisches in der Art wie Änderungen in den Suchalgorithmen bei Google.

Daraufhin folgte die Einsicht:

Wenn ich mich verändere, so verändert sich auch mein Blog. Interessen verschieben sich, Darstellungsarten werden anders.

So ist es nun an der Zeit, ein Teil meiner Stammleser loszulassen. Loslassen ist schwer. Alte, vertraute Prozeße durch Neue ersetzen. Sich die Freiheit für Neues zu schaffen, mit Mut ohne Angst ins Ungewisse zu laufen, die Sicherheit verlassen.

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