Susanne Haun

Christrose – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 22. Dezember 2018

 

Neben der Amaryllis ist die Christrose für mich die liebste Weihnachtsblume. Ich mag die zarten Blüten und Blätter.

Deshalb habe ich sie dieses Jahr auch zur Kunst erhoben und auf einen meiner Sockel gestellt. Da stellt sich nur die Frage, ob die Zeichnungen dann die Vorbereitung zum Werk sind oder ob die Blume selber das Werk ist. 🙂

 

Christrose - Foto von Susanne Haun (c) VG Bild Kunst 2018

Christrose – Foto von Susanne Haun (c) VG Bild Kunst 2018

 

 

Was bei der Ausstellungsplanung alles zu beachten ist (12) – Sockel bauen – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Roddahn, Zeichnung by Susanne Haun on 10. Oktober 2015

Bei der Ausstellung in Roddahn zeige ich drei Glasobjekte, Maggie und zwei Rollenobjekte.
Diese Objekte wollen alle auf fünf Sockel stehen!

Ein Sockel hatte ich schon vor einiger Zeit für mein Selbstbildniss-Unikat-Künstlerbuch gekauft (siehe hier). Fertige Sockel sind bei boesner erhältlich. Sie müssen „nur“ noch gestrichen werden. Wenn man mehr als einen Sockel benötigt, kann das sehr teuer werden. So sind wir auf die Idee gekommen, sie selber zu bauen. Dabei haben wir einige neue Erfahrungen gemacht.

 

 

Das Holz für die Sockel (c) Foto von Susanne Haun

Das Holz für die Sockel (c) Foto von Susanne Haun

 

Das Holz dafür kann man sich in jedem Baumarkt zuschneiden lassen. Wichtig ist, dass auch das entsprechende Werkzeug vorhanden ist. Micha hat auch Erfahrungen im Möbel bauen, er ist aber kein Tischler. Er baut, wenn er Lust zum bauen hat oder wenn er einer bestimmten rothaarigen Künstlerin helfen will 🙂

Ich benötige für Maggie einen 35 cm hohen Sockel mit einer Grundfläche von 20 x 20 cm. Die Sockel für die Glasobjekte sollen eine Grundfläche von 30 x 30 cm besitzen und 75 cm Hoch sein. Für das Rollenobjekt benötige ich einen Sockel mit einer Grundfläche von 20 x 20 cm und einer Höhe von 65 cm.

Als erstes kauften wir 8 mm starken Preßspan. Mit Mühe bauten wir die beiden kleinen Sockel aus dem Preßspan. Das „Holz“ ist zu dünn und zu labil. Die Bohrungen fransen aus und wir sind beide schnell frustriert. Das einzige, was an dem Preßspan stimmte, war der Preis: das gesamte Holz kostete 28,90 €. Da habe ich am falschen Ende gespart.

 

 

Bau der Sockel (c) Foto von Susanne Haun

Bau der Sockel (c) Foto von Susanne Haun

 

Wir entscheiden, für die restlichen Sockel neues Holz zu kaufen: 12 mm starke MDF-Platten. Nun ist die Arbeit weniger frustrierend. Micha Arbeite mit zwei Akkubohreren, einen Dünnen, um die Löcher durch das Holz zu bohren und einen dickeren, um eine Bohrung für die Versenkung der Schrauben zu tätigen. Im nu wird der kleine Akkubohrer zum Akkuschrauber.

 

Durchschnittlich benötigen wir zum zusammenschrauben der Sockel eine Stunde auf meinem eigentlich nicht dafür geeigneten Arbeitstisch. Eine Werkbank hätte hier einige Vorteile.

 

Die versenkten Schrauben ermöglichen, dass ich mit Holzkitt die Löcher spachtele und so keine Schrauben auf dem fertigen Sockel zu sehen sein werden. Mit Holzkitt schmiere ich die Schraublöcher der Sockel zu und schleife die gespachtelten Stellen nach dem Trocknen mit feinem Schmirgelpapier ab.

Nun müssen die Sockel noch gestrichen werden. Ich streiche sie zweimal mit einer Schaumstoffrolle. Gestern waren sie fertig.

 

Streichen der Sockel (c) Foto von Susanne HaunStreichen der Sockel (c) Foto von Susanne Haun

Wir haben inklusive Fahrweg 4 Stunden benötigt, das Holz zu bestellen und dann einen Tag später abzuholen. Micha hat 6 Stunden an den Sockeln gebaut und ich habe sie in 4 1/2 Stunden gespachtelt und gestrichen. Das sind insgesamt 14 1/2 Stunden. Die doppelte Arbeit, die wir durch das zu sparsam gekaufte Holz hatten, habe ich nicht mitgerechnet.

Wieder ist viel Zeit vergangen, in der ich nicht Zeichnen konnte.

 

 

 

Storchen Kubus – Sockel für Lilienthal Objekt – Konzept von Susanne Haun

Posted in Der Traum vom Fliegen, Konzeptkunst, Projekt Berlin Tegel, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 22. Januar 2012

Der Würfel heißt lateinisch Kubus und der Würfel kommt im deutschen vom Wurf!

Beim Würfel denke ich somit auch sofort an „Mensch ärgere dich nicht“. Schaue ich aber meinen Kubus an, den ich genau wegen dem „Mensch ärger dich nicht“ eben nicht Würfel nenne, stelle ich mir die Frage, wie ich ihn präsentiere und wieviele davon ich dem ersten noch zur Seite stelle.

Storchen Kubus - Lilienthal Projekt von Susanne Haun

Storchen Kubus - Lilienthal Projekt von Susanne Haun

Was ich sehr spannend finde, sind die einzelnen Seiten im Verhältniss zum ganzen Würfel und welche Eindrücke entstehen, wenn ich den Würfel drehe.

Storchen Kubus - Lilienthal Projekt von Susanne Haun

Storchen Kubus - Lilienthal Projekt von Susanne Haun

Als nächstes ist der Sockel an der Reihe. Der heute hier gezeigte Kubus hat eine Seitenlänge von 15 cm. Der Sockel für mein Objekt wird 30 cm Seitenlänge haben. Er ist so einfach standsicherer. Hier ist übrigens der erste Artikel zum Thema Würfel / Kubus.

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