KW 21 18.05. – 24.05.2026 Selbst Collagen auf Kalenderblatt 2026, 21 x 15 cm, Füllertinte auf Papier (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Selbstbildnis Kalender 2026 – Mai – Collagen – von Susanne Haun

Selbstbildnisse von Susanne Haun
Collage, Selfie, Kunst, Porträt

Der Mai stand im Zeichen von Reisen. Ich war mit meinen Freundinnen in Valencia und bei meinen Enkeltöchtern in München.

1 Erste Ölbilder Porträts und Tulpen, Oel, Grisaille (c) Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn. 2026

Ungeduld tut selten Gut – Ölmalerei von Susanne Haun

Trocknungszeit der Farben in den einzelnen Ölschichten

Meine Ungeduld ist ein echtes Hinderniss bei der Ölmalerei. Für die erste Grundierungsschicht verwende ich Arylfarbe, daraus resultieren keine Probleme beim Trocknen der Farbe. Die lasierende Schicht benötigt kaum eine Stunde zum Trocken. Die Zeichnung mit einem Ölkreidestift mit Holzummantelung ist auch kein Problem. Nun beginnt das Experiment. Als erstes mische ich in einem Glas 50% Leinöl und 50% Terpentinöl. Damit verdünne ich die Farben für die Grisaille. Nichtsdestotrotz dauert der Trocknungsprozeß 2 Wochen. Das stellt mich tatsächlich auf eine harte Probe. Für die 3. Schicht versuche ich eine Mischung aus ca. 30% Leinöl und 70% Alkydharz zum verdünnen der Farbe. Ich weiss noch nicht, wie schnell die Farbe nun trockent. Wie immer arbeite ich seriell. Nicht nur für euch, sondern auch für mich halte ich hier die Ergebnisse fest.

02 Titelbild All Prima, erste Versuche in Öl (c) Foto von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Alla Prima – Tulpen aus unserem Garten in Öl – Susanne Haun

Schon lange reizt es mich, in Öl zu malen.

Meine Professorin an der UdK hält die Ölmalerei für die Königsdisziplin der Malerei. Über diese Äußerung habe ich lange nachgedacht. Um diese Aussage beurteilen zu können, muss ich ersteinmal die Techniken der Ölmalerei praktizieren und verstehen. Schon lange habe ich mir vorgenommen, mich mit Ölmalerei zu beschäftigen. Seit über einem Jahr habe ich mir eine Grundausrüstung an Materialien gekauft, habe mir jedoch aufgrund der Arbeiten an meiner Dissertation und die Zeit, die ich mit meinen Enkelkinder verbringe dafür keine Zeit genommen.

KW 12, 21. - 22.03.2026 Selbst auf Kalenderblatt 2026, 21 x 15 cm, Füllertinte auf Papier (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2026 Kopie

Selbstbildnis Kalender 2026 – April – in einer Linie – von Susanne Haun

Selbstbildnisse von Susanne Haun
Zeichnung, Selfie, Kunst, Porträt

Der April brachte ein neues Lebensjahr

Der April ist mein Geburtsmonat. Die Zeit verrennt. Zuerst geht es ganz langsam, sagte mein Papa zu mir und dann, dann rast die Zeit dahin. „Deine Mutter und ich, wir hatten ein schönes Leben.“ sagte er kurz vor seinem Tod zu mir. Ist es nicht schön, wenn man soetwas als Resümee sagen kann!

Bisher ist mein Leben auch schön und vor allem auch ereignisreich gewesen. Eigentlich habe ich mir vorgenommen, 105 Jahre zu werden.

Ostern

Ostern haben wir uns weitestgehend ausgeruht, das Wochenende danach Quedlinburg besucht und eine hervorrangende Stadtführung aus der Sicht einer Wehmutter (Hebamme) unternommen.

Der Rest des Monats verging mit Unterrichten, schreiben, Werkverzeichnis und natürlich mit der Kunst.

KW 16 13.04. – 19.04.2026 Selbst Collagen auf Kalenderblatt 2026, 21 x 15 cm, Füllertinte auf Papier (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Selbstbildnis Kalender 2026 – April – Collagen – von Susanne Haun

Selbstbildnisse von Susanne Haun
Collage, Selfie, Kunst, Porträt

Im April bin ich 61 Jahre alt geworden. Im April habe ich viel unterricht und Vorträge gehalten. Im April habe ich angefangen, mich mit Ölmalerei zu beschäftigen.

2026.04.24.0001 Wenn ich in der Sprache der Menschen und Engel redete (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Wenn ich in der Sprache der Engel und Menschen redete – Zeichnung von Susanne Haun

Das Hohelied der Liebe (1 Kor 13)

Zum Hohelied der Liebe habe ich in der Vergangenheit schon oft gearbeitet. Dabei entstanden Malereien auf Leinwand, Radierungen und immer wieder Zeichnungen.

„Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete,
hätte aber die Liebe nicht,
wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.“
Quelle: Bibelwerk.de (letzter Aufruf: 19.5.2026).

Die erste Zeile habe ich zuerst zeichnerisch interpretiert. In der Regel verwende ich für literarische Interpretationen mein A5 Silberburg Papier. Mir war aber nach Aquarellkarton, fetter Tusche und Feder und so entstand die heute gezeigte Zeichnung.

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