Engel · Musik · Tagebucheintragung · Tanz · Tiere · Zeichnung

Tagebucheintragungen 09. und 10.01.2021, Das ist ein Schinken zum Musik machen (c) Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 10.01.2021, Das ist ein Schinken, 20 x 15 cm, Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 10.01.2021, Das ist ein Schinken, 20 x 15 cm, Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Musical – durch die Zeit gehopst

Ich bin immernoch inspiriert von LalaLand gewesen als diese beiden Zeichnungen entstanden. Es bereitet mir Freude die Musik zum Film zu hören. Besonders das grüne Kleid der Hauptdarstellerin hatte es mir angetan. Ich habe früher sehr gerne Musicals gehört, My fair Lady mit Audrey Hephurn gehörte neben West Side Story zu meinen Favoriten.

Tagebucheintrag 09.01.2021, Grüne Sicht, 20 x 15 cm, Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 09.01.2021, Grüne Sicht, 20 x 15 cm, Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Buntstifte · Dekameron · Illustration · Portraitmalerei · Tiere · Zeichnung

Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, Moenche, deren Anzahl zusammengeschmolzen ist – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 29.11.2020, Dekameron, Moenche, deren Anzahl zusammengeschmolzen ist, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 29.11.2020, Dekameron, Moenche, deren Anzahl zusammengeschmolzen ist, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Wir verweilen hier

„Wir verweilen hier, meiner Meinung nach, zu keinem anderen Zweck, als mit anzusehen, wie viele Leichen begraben werden, oder um zu hören, ob die Mönche, deren Anzahl freilich auf ein Nichts zusammen geschmolzen ist, hier zu richtigen Stude ihrer Uffizien singen, oder gar um denen, die noch hier sind, durch unsere Kleidung die Art und Größe unseres Kummers aufzuzeigen.“

Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 27.

Ich denke an die Nachrichtenfilme aus Italien und den USA

Jürgen fragte mich, wie ich den Bogen zur Covid-19 Pandemie schlagen werde. Die Pandemie ist bei allen Zeichnungen schon in meinem Kopf und fließt ein.

Im Frühjahr und auch jetzt wieder wurden und werden in den Nachrichten viele Bilder gezeigt, die zeigen, dass die Krematorien und Bestattungsunternehmen Schwierigkeiten haben, die vielen Toten standesgemäß unter die Erde zu bringen. Diese Bilder haben mich verschreckt. Die gezeigten Särge sind mit Klebeband versiegelt und teilweise durcheinander gestapelt. Ich denke dabei an die Serie 12 Monkeys oder an den Film Outbreak.


Weitere Zeichnungen von mir zum Dekameron könnt ihr unter folgendem Link auf meinem privaten Blog sehen (-> Klick). Die neusten Beiträge werden zuerst angezeigt, durch Scrollen gelangt ihr zu den ältesten Beiträgen.


Das Dekameron

Das Dekameron ist eine Sammlung von 100 Novellen das Mitte des 14. Jahrhunderts von Giovanni Boccaccio, geschrieben wurde.
In ein Landhaus in der Toskana flüchteten sieben Frauen und drei junge Männer vor der Pest, die 1348 in Florenz tobte. Die aus der Stadt zurückgezogenen Florentiner und Florentinerinnen unterhielten sich während ihrer Quarantäne damit, dass sie sich gegenseitig Geschichten erzählten. Eine oder einer wurde jeden Tag auswählt, den Themenkreis zu bestimmen, innerhalb derer sich die Geschichten bewegen sollten. Jeder der Anwesenden dachte sich eine Geschichte zum Thema aus. Nach zehn Tagen und zehn mal zehn Novelle wurde die Quarantäne beendet und die jungen Leute kehren nach Florenz zurück.

Zeichnungen zum Il Decamerone

Schon Mitte November entschloss ich mich, mit Zeichnungen zu diesen Klassiker der Geschichte zu beginnen. Mit den Verschärfungen der Quarantäne Regeln und dem harten Lockdown finde ich es passend, sich mit dieser Geschichte auseinander zu setzen.

Il Decamerone ist italienisch und stammt vom griechischen δέκα déka „zehn“ und ἡμέρα hēméra „Tag“ ab und deutet auf die Anzal der Geschichten hin, die dieses literarische Werk erzählt.

Buntstifte · Dekameron · Illustration · Portraitmalerei · Tanz · Tiere · Zeichnung

Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, Sie tanzen in der Santa Maria Novella – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 24.11.2020, und die vierte Emilia, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 24.11.2020, und die vierte Emilia, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Gewählte Namen

„So wollen wir die erste und älteste von ihnen Pampinea, die zweite Fiammetta nennen; Filomena die dritte und die vierte Emilia; sodann nennen wir die fünfte Lauretta, die sechste Neifile und die letzte, nicht ohne Grund, Elissa..“

Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 26.

Sieben Freundinnen

Boccacio bericht, dass sich in der Kirche Santa Maria Novella zufällig sieben Freundinnen trafen, die sich nach dem Gottesdienst zusammen setzen und sich Geschichten erzählten. Damit die Freundinnen sich nach der Seuche nicht wegegen ihrer Geschichten schämen müssten, änderte Boccacio ihre Namen.

Als ich den Satz mit der Aufzählung der Namen der Freundinnen las, sah ich vor meinem inneren Auge Balletttänzerinnen. und so stellte ich die sieben als Tänzerinnen dar. Ich sah für die Bewegungsstudien ein Ballett von Pia Bausch. Ich mag ihre ausdrucksstarken Tanzskulpturen und habe sie mit den Gedanken an die sieben Freundinnen eingefangen.


Weitere Zeichnungen von mir zum Dekameron könnt ihr unter folgendem Link auf meinem privaten Blog sehen (-> Klick). Die neusten Beiträge werden zuerst angezeigt, durch Scrollen gelangt ihr zu den ältesten Beiträgen.


Das Dekameron

Das Dekameron ist eine Sammlung von 100 Novellen das Mitte des 14. Jahrhunderts von Giovanni Boccaccio, geschrieben wurde.
In ein Landhaus in der Toskana flüchteten sieben Frauen und drei junge Männer vor der Pest, die 1348 in Florenz tobte. Die aus der Stadt zurückgezogenen Florentiner und Florentinerinnen unterhielten sich während ihrer Quarantäne damit, dass sie sich gegenseitig Geschichten erzählten. Eine oder einer wurde jeden Tag auswählt, den Themenkreis zu bestimmen, innerhalb derer sich die Geschichten bewegen sollten. Jeder der Anwesenden dachte sich eine Geschichte zum Thema aus. Nach zehn Tagen und zehn mal zehn Novelle wurde die Quarantäne beendet und die jungen Leute kehren nach Florenz zurück.

Zeichnungen zum Il Decamerone

Schon Mitte November entschloss ich mich, mit Zeichnungen zu diesen Klassiker der Geschichte zu beginnen. Mit den Verschärfungen der Quarantäne Regeln und dem harten Lockdown finde ich es passend, sich mit dieser Geschichte auseinander zu setzen.

Il Decamerone ist italienisch und stammt vom griechischen δέκα déka „zehn“ und ἡμέρα hēméra „Tag“ ab und deutet auf die Anzal der Geschichten hin, die dieses literarische Werk erzählt.

Ausstellung · Weddingmarkt · Zeichnung

Weddingmarkt – diesen Sonntag ist es wieder so weit! – Susanne Haun

 

 

Banner JULI Weddingmarkt Leopoldplatz Berlin

 

Diesen Sonntag  findet ihr mich auf dem Weddingmarkt auf dem Leopoldplatz.

Ich werde einen der neuen Stände des Marktes bespielen und freue mich auf euren Besuch!

 

 

Am Sonntag, den 01. Juli 2018 von 12–19 Uhr geht der Weddingmarkt in die dritte Runde der Saison. Die Besucher erwartet ein entspannter Sonntag mit 70 hochwertigen und abwechslungsreichen Ausstellern, 8 Streetfood-Ständen, sowie einem abwechslungsreichen Nebenprogramm.

Gezeigt wird die hochwertige Vielfalt des lebendigen Stadtteils. Kunsthandwerker, Designer und Künstler zeigen ihre Arbeiten: Illustrationen, Malereien, Keramik, Mode, Schmuck und vieles mehr.

 

Forró, Brasilianische Tänze am 1. Juli auf dem Weddingmarkt in Berlin am Leopoldplatz (c) Foto Weddingmarkt

 

Neben dem Marktbetrieb, wird ein spannendes Nebenprogramm geboten. Ganztägig kann man sich mit der Camera Minutera  fotografieren lassen, den Schauspielern des Prime Time Theaters begegnen, Live Musik vor der Kirche lauschen, sich von einer Comic Zeichnerin portraitieren lassen, die Hände mit Henna-Bemalung verzieren lassen oder sich im Massage Zelt Entspannung gönnen. Ab 15 Uhr werden zahlreiche Forro Tänzer einen brasilianischen Paartanz auf dem Platz aufführen. Weddinger Gastronomen verwöhnen die Besucher mit Streetfood – von Kaffee, Eis, Burger, scharfen mexikanischen Fladen, bis hin zu ausgefallenen asiatischen Kreationen, ist alles für den anspruchsvollen Gaumen dabei.

Hier ein paar Fotos zur Einstimmung von meinem Stand im Juli 2016:

 

 

Der Eintritt zum Markt ist frei. Die nächsten Termine für den Markt sind der 1.Juli, 5. August, 2. Sept. 2018, jeweils von 12–19 Uhr. Alle Informationen zu dem Markt findet ihr online unter wedding-markt.de (siehe hier).

Anbindung: U6 & U9 Leopoldplatz, Bus: 120, 142, 221, 247, 327

ProfilBild Juli Weddingmarkt Berlin Leopoldplatz

WEDDINGMARKT
http://www.wedding-markt.de
http://www.facebook.com/weddingmarkt
weddingkulturmarkt@gmail.com

ORGANISATION
Sabrina Pützer
Hochstädter Str. 5, 13347 Berlin
0157-78799467

Collage · Zeichnung

Blatt 40 – Aufgereiht ins Nirgendwo – Collage von Susanne Haun

Zu Jugendzeiten meiner Eltern war die Polonaise noch sehr beliebt.

Es erforderte Mut, sich an erster Stelle des Tanzes zu stellen, die Musik wurde laut aufgedreht und es ging nicht nur durch die ganze Wohnung, es wurde bei den Nachbarn des Miethauses geklingelt und es ging durchs gesamte Treppenhaus bis der Kreis der Feiernden sich fast verdoppelt hatte.

 

Blatt 40 - Aufgereiht ins Nirgendwo - 25 x 25 cm (c) Collage von Susanne Haun
Blatt 40 – Aufgereiht ins Nirgendwo – 25 x 25 cm (c) Collage von Susanne Haun

Ich als Kind unter 10 Jahren konnte mit dieser Polonaise nichts anfangen und fragte mich, ob die Erwachsenen wohl den Verstand verloren hatten.

Im Wikipedia habe ich erfahren, dass die Polonaise (siehe hier) ein polnischer Nationaltanz ist.
„Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Polonaise-Rhythmus aus der Zeit vor der Christianisierung Polens stammt und keine Musik im engeren Sinne war, sondern lediglich dem Ritual der Teufelsaustreibung durch die Volkhvy (heidnische Priester der vorchristlichen Rus) diente.“ steht unter anderem in dem sehr interssanten Artikel.

In einem der „entsorgten“ Fotoalben aus dem Müll, habe ich ein Foto von Tanzenden einer einer Polonaise gefunden. Da auf meinem Arbeitstisch noch die Puppe und das Torsofragment der Schaufensterpuppe lag, habe ich die Empfindungen, die ich aus meiner Kindheit noch zu spüren glaubte, gezeichnet.

Animation · Konzeptkunst · Tanz · Zeichnung

Tanz – Bewegung – Zeichnungen und Animation von Susanne Haun

Das Thema Bewegung läßt mich nicht los. Zur inneren Bewegung kommt die äußere, der Tanz.

Und wenn ich an Tanz denke, dann denke ich an Pina Bausch. Ich schaute mir „Le Sacre du Printemps re edition“ vom zdf Theater auf youtube  (siehe hier) und den Trailer von Wim Wenders Film „Pina – Tanzt, sonst sind wir verloren“  (siehe hier) an.

Ich bin sehr beeindruckt vom Ausdruck der Darbietungen und den durchtrainierten Tänzern, die von den weichen Kleidern umspielt werden.  Ich schätze, dass ich jeden Film mindestens fünf mal sah und zeichnete. Zuerst beobachte ich die Bewegungen und präge sie mir ein, sehe mir Arme, Beine und Ausdruck an und beginne dann mit schnellen Strichen die Bewegung zu zeichnen.

Bewegung und Tanz I (c) Zeichnung von Susanen Haun
Bewegung und Tanz I (c) Zeichnung von Susanen Haun

In einem zweiten Durchgang zeichne ich in einer anderen Farbe andere Bewegungsabläufe über die gezeichneten des ersten Durchgangs.

Bewegung und Tanz IV (c) Zeichnung von Susanen Haun
Bewegung und Tanz IV (c) Zeichnung von Susanen Haun

Ich habe mich schon oft mit dem Thema Tanz beschäftigt aber noch nie so reduziert. Hier eine Zeichnung von 2010.

Bewegung und Tanz 2010 (c) Zeichnung von Susanen Haun
Bewegung und Tanz 2010 (c) Zeichnung von Susanen Haun

Es ist gerade beim Thema Balett schwer, den richtigen Mittelweg zwischen Ästetik und Kitsch zu finden.

In der Berliner Abguss Sammlung habe ich mir besonders die weich fliessenden, in Stein gemeisselten, Gewänder angeschaut. Aus diesen Fotos entstand dann heute die Animation Bewegung II oder Balett.


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Tanz – Bewegung – Zeichnungen und Animation von Susanne Haun

Tanz

Flamenco – Zeichnung von Susanne Haun

Heute bin ich in der Sonne im Wedding um das Atelier spaziert. Es war ein entspannender, wunderschöner Spaziergang. Es gibt im Wedding soviel zu sehen und es findet viel Leben auf der Straße statt. Ich mag die Gemüsehändler, die ihr Obst so schön in der Sonne unter den Markiesen drapieren sowie die Asia Läden in denen es nach Gewürzen duftet.
Überall kann man Kaffee auf der Straße trinken.

Wenn ihr nun denkt, ich habe Obst und Gewürze gemalt, so täuscht ihr euch. Ich wollte die Lebensfreude malen und da viel mir Flamenco ein. Das südländische und heißblütige. Außerdem wollte ich heute viel Farbe beim malen nehmen und auch größer – wenigstens 40 x 30 cm – zeichnen.

Flamenco - Zeichnung von Susanne Haun
Flamenco - Zeichnung von Susanne Haun