Susanne Haun

Die Bedrohung durch das Meer – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Zeichnung, Tiere, Landschaft by Susanne Haun on 10. November 2017

 

Diese Zeichnungen möchte ich ohne Worte stehen lassen. Ich werde morgen über die Aspekte schreiben, die mich zu ihr führten.

 

Dantes Barke der Wellen und Wogen – 70 x 50 cm – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Leinwand, Zeichnung by Susanne Haun on 9. Juli 2016

 

Am Freitag habe ich mit Tusche und Feder auf den Wellen und Wogen von Dankes Barke Wellenreiterinnen und Wellenreiter ballancieren lassen.

 

Dantes Barke der Wellen und Wogen (siehe hier) hat noch einige Veränderungen erfahren, sie sind nicht unbedingt sofort zu sehen und zuerst bedauerte ich es, dass ich nicht den Wels, der den runden niedlichen Fisch ersetzt, in seinem ersten Zustand gelassen habe. Aber letztendlich, eine Leinwand benötigt Material, weswegen ich auch meine Zeichnungen mit weißem Acryl und Tusche auf den Leinwänden arbeite. Es ist ein ganz anderes Arbeiten als auf Papier. Jedes Material ist besonders und es ist wichtige, die Eigenheiten des Materials zu kennen und für die Zeichnung zu nutzen.

Ich habe mit Nina Alice Schuchardt (siehe hier), der Kuratorin meiner Ausstellung in Roddahn voriges Jahr, über Dantes Barke der Wellen und Wochen gesprochen. Sie findet meine neuen Boote haben viel narrative Kraft, sie denkt an den alten Mann und das Meer, siehe hier meine Illustration zum Buch. Ich denke, dass ist auch mein Ziel für meine Zeichnungen auf Leinwand: Geschichten erzählen und damit Denkprozeße beim Betrachter anstoßen. Ich schätze es sehr, dass Nina auch nach der Ausstellung voriges Jahr einen Blick auf meine Arbeiten wirft und mit mir die Arbeiten diskutiert.

 

Entstehung Dantes Barke der Wellen und Wogen – 70 x 50 cm – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Leinwand, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 7. Juli 2016

Dantes Barke lässt mich noch nicht los. Die Geschichte ist einfach zu eindrucksvoll um sie mit einem verknüpften Bild mit dem Leben stehen zu lassen.

Die Wogen des Lebens sind heftig, jeder kennt die Wellen, die mitunter alles zum Kentern bringen. Es gilt immer wieder Entscheidungen zu treffen, wie das Boot am besten durch die Wellen zu steuern ist.

Das Boot links im Bild ist schon fast am Kentern, die beiden Insassinen schauen aus dem Rumpf heraus aber sind machtlos ob der Kraft der Wellen und des Fischs. Der erste Fisch war mir zu niedlich und zu schön, ich habe ihn wieder als Erinnerungsspur ins Weiß verschwinden lassen. Ein Tropenfisch ist schon anzusehen aber eigentlich möchte ich einen wilden Wels, der auf die Barke zuschwimmt.

 

 

Wasser, Wellen, Wogen und Pferde stehlen – Linolschnitt von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Linolschnitt, Zeichnung by Susanne Haun on 29. Januar 2013

Ich sitze gerne am Wasser und beobachtete die Bewegungen an der Oberfläche. Das ewige Auf und Ab, die Töne des Wassers, die Linien und Kreise, die es bildet, beruhigen mich und lassen meine Gedanken fliessen.

Wasser blau - schwarz - Blatt 6 (c) Linolschnitt von Susanne Haun

Wasser blau – schwarz – Blatt 6 (c) Linolschnitt von Susanne Haun

So sprachen mich die Beschreibungen von Norwegen im Buch „Pferde stehlen“ von Per Petterson auch gleich an. Ausführlich beschreibt Petterson das Fällen und Transportieren (Flößen) von Bäumen auf dem Fluss, die Einsamkeit und stellt den Lebensanfang des Erzählers Trond seinem Lebensende gegenüber. Vom dazwischen erfahren wir nichts, nur die Existenz einer Tochter gibt Auskunft über das Leben, was er geführt haben mag.

Das Buch wird auf Jargs Blog hier sehr gut beschrieben und auf Dinas Blog seht ihr wunderschöne Fotos von Pferden dazu.

Wasser rot schwarz - Blatt 7 (c) Linolschnitt von Susanne Haun

Wasser rot schwarz – Blatt 7 (c) Linolschnitt von Susanne Haun

Dina und Jarg haben das Zitat „Du entscheidest selbst, wann es weh tut…“ herausgehoben, ich mag dieses Zitat auch habe aber ebenfalls „… ich frage mich, ob man so wird, wenn man lange alleine lebt, dass man mitten eine einem Gedankengang anfängt, laut zu reden, dass der Unterschied zwischen reden und nicht reden langsam verwischt, dass die ewige Unterhaltung, die wir innerlich mit uns führen, übergeht in die, die wir mit den wenigen Menschen führen, mit denen wir Umgang haben ….“ im Buch markiert.

Den Linolschnitt der Woge, die ich heute zeige, habe ich schon vor ungefähr 4 Wochen begonnen. Oft habe ich Wasser gezeichnet aber das Schneiden der Wellen und Tropfen in das Linolum ist eine andere Herausforderung.

Wasser Schwarz - Blatt 4 (c) Linolschnitt von Susanne Haun

Wasser Schwarz – Blatt 4 (c) Linolschnitt von Susanne Haun

Ich arbeite dabei nach dem Prinzip der verlorenen Form, das Picasso entwickelte. Ich schneide zuerst wenige Linien aus der Platte, drucke diese hell, in meinem Fall gelb. Dann schneide ich an derselben Platte weiter und drucke mit einem mittelhellen Ton weiter – in diesem Fall einige Blätter in blau und einige in rot. Wieder schneide ich an der selben Platte weiter und drucke schwarz als letzte Farbe über die gelb blau roten Blätter.

Selbst wenn ich mir vornehme, nur ein Blatt zu drucken, trägt mich die Farbe immer hinfort und ich kann nicht aufhören, Farben zu kombinieren und die Papiersorten zu wechseln.

Den Beitrag heute beende ich mit einem Zitat von Per Petterson aus dem Buch „Pferde stehlen“:
Ich bin der Meinung, dass wir uns unser Leben selbst erschaffen, ich jedenfalls habe meins selbst erschaffen, was immer es Wert ist, ich übernehme die volle Verantwortung dafür.
Es ist ein Gedanke, der es Wert ist, länger gedacht zu werden.
Ist es nicht einfach für uns Menschen, zu sagen, die Umstände, die Eltern, Freunde oder Frau/Herr xy sein Schuld daran, dass wir sind, wer wir sind?
Ich mag es eher, die Verantwortung für das zu tragen, was ich bin, denn macht nicht gerade das mich aus, die Summe aller meiner Entscheidungen, die ich getroffen habe.

Wasser rot schwarz im alten Mann und das Meer - Blatt 9 (c) Linolschnitt von Susanne Haun

Wasser rot schwarz im alten Mann und das Meer – Blatt 9 (c) Linolschnitt von Susanne Haun

For my English-speaking readers:
I like to sit by the water and watching the movements on the surface. The eternal ebb and flow, the sounds of water, the lines and circles, it is calm, and I let my thoughts flow.
So I like the descriptions of Norway in the book „Stealing Horses“ by Per Petterson. He wrote in detail the cases and transporting (rafts) of trees in the river and the end and the beginning of life of the storyteller Trond.
The linocut of the wave that I show you today, I have begun about 4 weeks ago. Often I have drawn water but cutting the waves and drops into the linol is another challenge.
I work according to the principle of the lost form that Picasso developed. I cut a few lines from the first state of linol, print this bright yellow in my case. Then I cut more of the same linol and print with a medium bright tone – in this case, some sheets of paper in blue and some in red. I cut back on to the same linol and print black as the last color on the red or yellow or blue sheets.

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Petterson, Per. Pferde stehlen. Frankfurt am Main. 2003.

20 Minuten Ostsee – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 3. April 2012

Christiane Weidner und ich sind zu Frank Koebsch an die Ostsee gefahren,
um unsere Ausstellung „Flughafen Berlin Tegel – Eine Hommage“ zu besprechen.

Wir einigten uns OHNE STREIT, wie wir die Hängeflächen bei der Ausstellung anordnen wollen und auch Aufgaben konnten wir ohne Diskussionen verteilen und hatten tatsächlich noch Zeit für einen kleinen Spaziergang und ein Fischbrötchen an der Ostsee.

Ich habe das Fischbrötchen nicht wie Frank gemalt (siehe hier), ich habe es gegessen und es war so lecker wie ein Fischbrötchen nur an der See schmecken kann.

Ostsee 2012 34 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ostsee 2012 34 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Ostsee hatte eine wunderschöne Farbe und eine Helligkeit, die schwer einzufangen war. In regelmäßigen Abständen zeichne ich das Meer mit großer Freude.


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20 Minuten Ostsee – Zeichnungen von Susanne Haun

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