Susanne Haun

Tagebucheintrag 21.7.2020 – Ich bin vier? – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 31. Juli 2020

 

Ich bin Künstlerin, Autorin, Kunsthistorikerin, Dozentin….

Wer aber bin ich von den vier?

 

Tagebucheintrag 21.7.2020, Ich bin vier, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Tagebucheintrag 21.7.2020, Ich bin vier, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

 

Projekt ohne Namen – Mächtige Worte – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Marker, Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 23. Juni 2020

 

#51

J: „Die Zecke, die Strecke, die Macht, …“

S: „…sind mächtige Worte, die das gesamte menschliche Emotionsspektrum beinhalten und als Schlachtruf gelten“.

 

 

Die Zecke, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Die Zecke, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Nach unserem 50. Jubelsatz, den Jürgen so eindrucksvoll drucktechnisch festgehalten hat (-> klick) gibt er mir einen „Schlachtruf“ als Wortanfang.

#50 (siehe hier)
S: „Der Jubel-Satz ist auch nur ein Satz, …“
J: „… der wie das Halali im Wald am Ende der Strecke verhallen wird.“

Der die Welt scheinbar leicht nehmende Jürgen ist ein guter Gegenpart zu der die Welt scheinbar schwer nehmenden Susanne. Gegensätze inspirieren und lassen unsere Kunst zur Höchstform auflaufen.

Zur Zeit bin ich sehr beunruhigt. Alle gesellschaftlichen Probleme, die auch vor Corona schon im Hintergrund schwelten, treten mit Macht an die Oberfläche. Es ist gut, dass über Gleichberechtigung der Menschen auf der Welt, Tierhaltung, Ausbeutung der Menschen bei der Arbeit, Gewalt bei Partys, Macht der Worte, das Klima nicht vergessen usw. endlich laut gesprochen wird aber es ist für uns Einzelne doch auch sehr bedrohlich.

Und immer die Frage, wo wir uns einbringen.

Deshalb für den armen Jürgen wieder ein schwermütiger Satzanfang:

#52

S: „Endlich werden wir EINZELNE aufgefordert, …“

 

 

 

 

 

Auf Instagram kann man dem Projekt ohne Name auch hier verfolgen: >>> xxx<<<<

Den Verlauf des Projekts ohne Name, das am 24. November 2016 begann, habe ich auf einer Seite meines Blogs zusammengefasst (-> klick).

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Zur Erinnerungsaufrischung der Leserinen und  Leser:

Julian Schnabel eignete sich 1989 ein gefundenes Ölgemälde 51 x 38,5 Inches (1,40 x 1 Meter) an.

Der Künstler bearbeitete es mit Ölfarbe und Marker und eignete sich damit das Kunstwerk an, machte es zu einem Teil seinesŒuvres.

«Appropriation Art» wird diese Art der Zeitgenössischen Kunst genannt.

Schnabel ist kein Kopist, er setzt mit seiner Arbeit bewusst einen Stachel in das Konzept der Autorschaft. Wenn ihr diesem Link folgt (Klick) könnt ihr euch von Andreas Beyer von der Universität Basel als Audiodatei anhören, was unter Aneignung in der Kunst zu verstehen ist.

In diesem Artikel der NY Times (Klick) könnt ihr ein Foto von Schnabels angeeigneten Ölgemälden sehen. Ich vermute, dass die meisten von euch Schnabel bisher eher als Filmregisseur wahrgenommen haben. Vielleicht hat der eine oder andere schon den neusten Film Schnabels über van Gogh gesehen? Wilhem Dafoe spielt den schon so oft dargestellten Künstler, der durch seine Naturdarstellungen und vor allem durch sein abgeschnittenes Ohr einen herausragenden Platz in der Kunstgeschichte einnimmt.

Seit ca. zwei Jahren arbeiten Jürgen und ich am Projekt ohne Namen. Wir werfen uns angefangene Sätze in unseren Blöggen zu, die der andere – natürlich künstlerisch – beantwortet. In diesen Sätzen werden die jeweiligen aktuellen Themen der beiden verarbeitet.

So kommt es, dass ich mit meinen Markerstiften und Acryl mir den Schnabel angeeignet habe. Natürlich nicht sein Original. Bei irgendeinem Flohmarktbesuch kaufte ich mir fasziniert den Katalog JULIAN SCHNABEL – Fox Farm Paintings, December 1, 1989, – Januarx 6, 1990, The Pace Gallery, 32 East 57th Streer, New York 10022.  Der Katalog ist 30,5 x 22,8 cm groß.

Zitat am Sonntag – Eliyah Havemann

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 8. März 2020

 

Man muss seine Haltung verteidigen, mit Herzblut für sie einstehen, aber bereit sein, sie zu verwerfen, wenn man erkennt, dass man sich irrt.

Sonst ist sie ideologischer Starrsinn, ganz gleich, aus welcher Richtung er kommt.

Eliyah Havemann, geboren 1975 in Rüdersdorf bei Ost-Berlin, Sohn von Wolf Biermann und Sibylle Havemann

 

 

2005 - Das Herz - Zeichnung von Susanne Haun mit Rotring Radiograph und Buntstift

2005 – Das Herz – Zeichnung von Susanne Haun mit Rotring Radiograph und Buntstift

 

Dieses Zitat hat mich nachdenklich gemacht. Wie geht es euch dabei?

 

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Eliyah Havemann in Brand eins 01/20, Seite 38.

 

Zitat am Sonntag – Eleanor Roosevelt

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 1. März 2020

 

Menschenrechte beginnen an den kleinen Plätzen, nahe dem eigenen Heim.
So nahe und so klein, dass diese Plätze auf keiner Landkarte der Welt gefunden werden können.
Und doch sind diese Plätze die Welt des Einzelnen.

Eleanor Roosevelts Antwort auf die Frage „Wo beginnen die Menschenrechte?“. Sie verkündete am 10.12.1948 als Vorsitzende der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“.

 

Leopoldplatz - 30 x 20 cm - Marker auf Layoutpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

Leopoldplatz Berlin Wedding – 30 x 20 cm – Marker auf Layoutpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Anna Eleanor Roosevelt (1884 – 1962 ) war eine US-amerikanische Menschenrechtsaktivistin und Diplomatin. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg war sie eine hochrangige Politikerin in der UNO. Sie gilt neben Hillary Clinton als eine der einflussreichsten Frauen in der US-amerikanischen Politik des 20. Jahrhunderts.

 

 

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Anna Eleanor Roosevelt, Tagesspiegel, Dienstag, den 25.2.2020, S. 6.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Matsuo Bashō

Posted in Landschaft, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 30. Dezember 2018

 

Allein im Winter, ach –

durch eine Welt aus einer Farbe

bläst der Wind.

Matsuo Munefusa

 

Matsuo Munefusa (松尾 宗房), war ein japanischer Dichter. Er gilt als bedeutender Vertreter der japanischen Versform Haiku.

 

Der Klang des Windes - 30 x 40 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Der Klang des Windes – 30 x 40 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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Matsuo Munefusa, in: Krusche, Dietrich (Hrsg.), Haiku. München [1994]² 1997, S. 107.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Eva Strittmatter

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 15. Juli 2018

 

Meine Seele ist wie trocken.

Durch die Wüste irre ich.

Nähr mich von Erinnerungsbrocken.

Und die Welt verweigert sich.

Eva Strittmatter , deutsche Dichterin und Schriftstellerin

 

Die Seelen (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Seelen (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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Strittmatter, Eva, Wildbirnenbaum, Berlin 2009, S. 44.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 200 – Novalis (Georg Philipp Friedrich von Hardenberg)

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 16. Juli 2017

 

„Wer unglücklich in der jetzigen Welt ist,

wer nicht findet, was er sucht –

der gehe in die Bücher- und Künstlerwelt –

in die Natur – diese ewige Antike

und Moderne zugleich …“

Novalis (Georg Philipp Friedrich von Hardenberg), Fragmente und Studien IX 890

 

Trauminsel – 70 x 100 cm – Tusche auf Büttenpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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Zitiert nach: Heilmann, Christoph (Hrsg.), „In uns selbst liegt Italien“, Die Kunst der Deutsch-Römer, München 1987, S.11.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 167 – Johann Nestroy

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 13. November 2016

 

„Zu viel Vertrauen ist häufig eine Dummheit, zu viel Misstrauen ist immer ein Unglück.“
Johann Nepomuk Nestroy, Dramatiker

 

Das neue im Schauspiel - zwei Akteure (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das neue im Schauspiel – zwei Akteure (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich bin leider auch etwas naiv und gutmütig und vertraue gerne und schnell. Das ist tatsächlich nicht immer von Vorteil!

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Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2015 Köln, Kalenderblatt 7. November 2016

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 166 – Pablo Picasso

Posted in Vergänglichkeit, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 6. November 2016

 

„Wenn ich male, versuche ich stets, eine Form der Darstellung zu finden, die die Leute nicht erwarten, ja, die sie darüber hinaus noch ablehnen. Das ist das, was mich interessiert. In diesem Sinn versuche ich immer, revolutionär zu werken.“²
Pablo Picasso

 

Entstehung Rosen bekränzter Totenkopf (c) Zeichnung von Susanne Haun

Entstehung Rosen bekränzter Totenkopf (c) Zeichnung von Susanne Haun

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Picasso, Pablo, zitiert nach: Bastian, Heiner, Gallwitz, Klaus, Picasso, Von Mougins nach Baden-Baden. Der späte Picasso, Baden-Baden 2005, S. 48.

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 165 – Ralph Waldo Emerson

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 23. Oktober 2016

 

„Die Welt macht dem Platz,

der weiß, wohin er geht.“

Ralph Waldo Emerson

 

Die Engel haben die Seelen gemacht - 65 x 50 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Welt macht dem Platz, der weiß wohin er geht – 65 x 50 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ralph Waldo Emerson war ein US-amerikanischer Philosoph, Schriftsteller und Führer der Transzendentalisten in Neuengland.

 

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Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2015 Köln, Kalenderblatt 20. Oktober 2016

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