Susanne Haun

Projekt ohne Namen – Der Zwickel ist immer, er ist Dada, er ist … – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 2. August 2019

 

Der Zwickel ist immer dada, Zeichnung von Susanne Haun im Watercolour Skizzenbuch von Hahnemuehle (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Der Zwickel ist immer dada, Zeichnung von Susanne Haun im Watercolour Skizzenbuch von Hahnemuehle (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2018

 

Es ist wieder soweit!

Jürgen hat mir schon im Juni einen neuen Satzanfang gesendet:

#30

J: „Der Zwickel ist immer, er ist Dada, er ist …“

S: „… so oft ein störendes, kneifendes Element und doch das Interessanteste am Höschen!“

Jürgen hat mit Antje zusammen am Thema Zwickel gearbeite (siehe hier), ich habe mir nochmal seine Blogbeiträge durchgelesen und nun ist es an der Zeit, Jürgens Satz mit Stiften zu beantworten.  Ich freue mich über die Einladung Jürgens, mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Was ist der Zwickel für mich? Wie ich schon schrieb, er kneift so oft, heute werden die Zwickel der Unterhosen noch schmaler geschnitten. Sind die heutigen Mädels schmaler gebaut? Ich habe mich das tatsächlich gefragt, weiss aber natürlich, das alles eine Frage der Mode ist 🙂

Jürgen hat mir zum Zwickel noch das Dada geschenkt, sozusagen die Kirchturmuhr der Anna Blume von Schwitters. Es hat mir ausgesprochen viel Spaß gemacht, den Zwickel mit meinen Stiften zuerst in mein Skizzenbuch (Watercolour Book von Hahnemühle in der Größe A5) zu zeichnen und dann nochmal in der Größe 26 x 6 cm auf Aquarellkarton zu zeichnen. Sinnliches mit einfachen Formen kombinieren!

 

Der Zwickel ist immer dada, Zeichnung von Susanne Haun, Marker auf Aquarellkarton (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Der Zwickel ist immer dada, Zeichnung von Susanne Haun, Marker auf Aquarellkarton (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2018

 

 

Mein neuer Satzanfang (beim DaDa bleibend) für Jürgen:

#31

S: „Der Stein ist ein Dada der Gertrude …“

________________

Hier könnt ihr in unseren bisherigen Satzanfängen und -enden stöbern. Schon seit November 2016, vielleicht mit kurzen Unterbrechungen, führen Jürgen und ich diesen Dialog.

#29 (siehe hier)

S: „Der Kalender neben meinem iMac zeigt Freitag, nicht den 13., und ich habe Hunger, was mich dazu veranlasst …“
J: „… eine der Druckplatten abzulecken –  nämlich die mit dem Hummermotiv.“

#28 (siehe hier)

J: Wir baten Oma sehr oft, wirklich sehr oft,  ihre zweiten Zähne in den Mund zu nehmen  …
S: … und waren jedesmal überrascht, dass sie ihre eigenen Zähne zeigen konnte. Wem gehörten also die zweiten Zähne?

#27 (siehe hier)

S: Simple und einfach ist nichts auf dieser Welt, weil …
J: …immer irgendwas in der Landschaft herumsteht und stört.

#26 (siehe hier)

J: Mir gefällt, dass …
S: … immer wieder Zeichnen von Linien!

#25 (siehe hier)

S: Natura naturata und natura naturans“ sind zwei ästhetische Begriffe, die …
J: … die mir etwas von der Trias „Gott, Natur und Mensch“ erzählt haben, die aber beim intuitiven Bogenschießen keine Rolle spielen.

#24 (siehe hier)

J: Die Weltenseele ist mir noch nicht begegnet, …
S: … während sie Susanne in dem kleinsten Blatt, selbst im Ion entdeckt.

#23 (siehe hier bei Jürgen und hier bei Susanne)

S: Inhaltsverzeichnisse sind Wissensquellen, die ….
J: …die das Rhizom fressen wird!“

#22 (siehe hier)

J: Und während ich hier in meinem kleinen Atelier sitze…
S: … schaue ich aus meinem Atelierfenster und imaginiere die Erhabenheit der Berge.

#21 (siehe hier)

S: Ein neuer Anfang bedeutet …
J: … Reset, und die alten Einstellungen werden in der Maschine gespeichert

#20 (siehe hier)

J: Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …
S: Liebe, Respekt und Verantwortung.

#19 (siehe hier)

S: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
J: “ … auch mit Erdöl!“

#18 (siehe hier)

J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“
S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

#17 (siehe hier)
S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

#16 (siehe hier)

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

#15.1 (siehe hier)
J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Bleistift Porträts im Kalender – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 31. Juli 2019

 

 

 

Bei dem heißen bis sehr schwülen Wetter sitze ich Vormittags lesend und zeichnend auf dem schattigen Balkon.

Auf dem Balkon hatte ich beim Lesen des Buchs Skizzenbuchgeschichten von Christiane Schachtner und Andreas Strobl die Idee, ich könnte doch auch mal meine zahlreichen Bleistifte für meine Selbstportraits im Tageskalender 2019.

 

Selbstportraitkalender 19.7. - 31.7.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Selbstportraitkalender 19.7. – 31.7.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Zuerst nahm ich einen HB Stift und zeichnete den Rhytmus meines Gesichts in krakeligen Linien und verwendete meinen guten alten Füller für meine wohlbekannten Linien. Drei Tage später verwendete ich schon 8B. Dieser Bleistift ist so weich, dass ich leere Blätter zwischen den Tagen legen muss, damit meine Gesichter sich nicht von einer zur anderen Seite verschmieren.

Ich lote am 30.7. aus, wieviele Linien ich neben dem Bleistift überhaupt benötige, oder ob auch nur die Fläche als Portrait bestehen bleiben kann.

Zwischen den Monaten frage ich mich nun, ist mein Stil mit Bleistift überhaupt noch erkennbar?

Auf der Augustmonatsübersicht zeichen ich mein Gesicht mit Bleistift in Linien und fühle mich wohl, das bin ich!

 

 

Bleistift und Marker – eine wilde Kombination – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Ausstellungstip, Marker, Portraitmalerei, Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 30. Juli 2019

 

 

Bleistift und Markerstifte hören sich nach einer wilden Kombination an, ich war selber ganz erstaunt, wie gut die beiden harmonieren.

Letzte Woche war ich mit Meike in der Abgusssamlung zum Zeichnen. Nicht nur die Abgüsse, nein auch die klimatisierten Räume lockten uns nach Charlottenburg.

Zum Einzeichnen haben wir uns gemütlich zwischen Antiken Portraitbüsten gesetzt. Ich hatte zuhause schon eine Farbskala von allen Markerstiften, die ich mitnahm, erstellt. So war es ein leichtes, die Farben für die gezeichneten Büsten in meinem Skizzenbuch zu wählen.

Meike zeichnete mit Bleistift und Polychromes Farbstiften.

Übrigens waren dieses Mal überall (inflationär) Aufsteller, dass in der Sammlung nicht fotografiert werden darf. So habe ich nur Fotos von uns und unseren Werken in der Abgusssammlung fotografiert. Ich hoffe, das hängt mir der aktuellen Ausstellung zusammen und man darf danach wieder fotografieren.

 

 

Die Figurengruppe der Farnesische Stier oder auch die Bestrafung der Dirke genannt (Neapel, Archäologisches Museum) gehört neben dem Laokoon (Florenz, Uffizien) zu den bekanntesten Skulpturengruppen der Antike. In der Skulptur ist der Augenblick festgehalten, in dem die Zwillinge Dirke an den Stier binden, um sie danach von diesem zu Tode schleifen zu lassen, da sie ihre Mutter Antiope als Sklavin in ihrem Haushalt integriert hatte. Die Sage kann hier bei google books nachgelesen werden.

Schon oft habe ich die in Originalgröße stehenden Skulpturengruppe in der Abgusssammlung gezeichnet. Jedesmal bin ich beeindruckt von dem Spektakel und der Größe der Darstellung. Das Original der Figurengruppe (siehe hier) ist aus Marmor, 370 × 295 × 300 cm und ich habe es verpasst, sie mir in Neapel anzuschauen, da die Menschenschlangen vor dem Archäologischen Museum einfach viel zu lang zum Anstehen waren.

Um den Rhythmus der Gruppe festzuhalten, habe ich zuerst einen sehr weichen Bleistift verwendet. Da neben dem Bleistift die Marker lagen, war die Kombination der Stifte fast wie ein Reflex. Der Anfang ist gemacht, ich werde sehen, wie ich weiter mit den Materialien arbeite. Die doch so starren Marker bekommen so Schattierungen, die ich beim Mischen der Marker unter sich nicht erhalte.

 

 

Die Öffnungszeit der Abgusssammlung war schnell vorbei und Meike und ich waren nach 3 Stunden konzentriertem Zeichnen auch rechtschaffend geschafft.

 

 

Zitat am Sonntag – Peter Handke

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 28. Juli 2019

 

Es gibt keine Lösung außer die Geduld.
Es gibt keine Lösung außerhalb der Geduld.

 

Peter Handke

* 6. Dezember 1942 in Griffen, Kärnten) ist ein vielfach ausgezeichneter österreichischer Schriftsteller und Übersetzer und einer der bekanntesten zeitgenössischen deutschsprachigen Autoren.

 

 

 

 

Schon 2014 zitierte ich in meinem Blog Handke (siehe hier).

 

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Handke, Peter, Von der BAumschattenwand nachts, Zeichen und Anflüge von der Peripherie 2007 – 2015, Salzburg und Wien 2016, eBook Version S. 20.

Neue Stifte – Marker in verschiedensten Variationen – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Marker, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 26. Juli 2019

 

Sie schaut in gruen - rot, wasserloeslicher Marker in Hahnemuehle Watercolour Book, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Sie schaut in gruen – rot, wasserloeslicher Marker in Hahnemuehle Watercolour Book, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Es macht mir immer wieder große Freude, neue Materialien kennenzulernen.

Im Moment beschäftige ich mich mit dem großen Angebot von Faserstiften wie Marker, Brush Pens, Fineliner, Water Colour Marker auf Alkohol Basis auf Wasser Basis, dick, dünn und so weiter. Ich könnte hier noch endlos berichten.

Die Arbeit mit Markern unterscheidet sich sehr von der Arbeit mit Tusche, obwohl bei vielen Markern Tusche als Basis verwendet wird.

Natürlich sind Stifte immer bequemer, sie mit in die Natur zu nehmen. Da man sie aber nicht mischen oder Tonstufen mit ihnen erstellen kann, benötige ich anstelle eines Tuschefäßchens doch eine stattliche Anzahl an Stiften. Wie ihr an den Fotos seht, habe ich mir im laufe der letzten Jahre eine staatliche Anzahl an Stiften angeschafft.

Sehr wichtig! Die Stifte müssen liegen, damit die darin enthaltene Tuscheflüssigkeit nicht nach unten läuft. Die Stifte haben in der Regel an beiden Enden Spitzen zum Zeichnen. Je nach Bedarf sind die Spitzen dicker, dünner, weicher, fester oder sogar ganz dünn.

 

Sammelsurium an Marker - unterschiedliche Spitzen, Foto von von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Sammelsurium an Marker – unterschiedliche Spitzen, Foto von von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

In einem eigens dafür angelegten Skizzenbuch probiere ich sie dann aus und ich mag es schon als sinnliches Erlebnis, die Farben der Stifte in einer Farbskala festzuhalten. Es ist darauf zu achten, dass das Skizzenbuch für die farbintensiven Stifte geeignet ist, ich habe hier ein Watercolour Book von Hahnemühle in der Größe A5 verwendet. Die Verläufe gefallen mir in dem Buch gut, durch das Aquarellpapier erhalte ich auch mit dem Stift homogene Flächen.

Das Layout- und Mangapapier ist sehr dünn und extra von Hahnemühle für die Stifte entwickelt. Ihr könnt hier meine Ergebnisse auf diesem Papier sehen (siehe hier).

 

 

 

 

Sehenswert

Posted in Ausstellungstip, Zeichnung by Susanne Haun on 25. Juli 2019

Schmetterlingshorst ist ein wunderschöner Ausflugsort in Berlin Köpenick. Rosie hat den Ort so liebevoll beschrieben, dass ich ihren Beitrag hier auf jeden Fall rebloggen wollte:

Skizzenbuch/Blog


Wohin mal schnell in die „Sommerfrische“, wenn man in Berlin wohnt? Wer jetzt die Idee hat, einen Ausflug nach Berlin-Köpenick zu machen, an den idyllisch gelegenen „Langen See“ zum Beispiel oder den schilfbestandenen „Müggelsee“, um Luft zu holen und aufzutanken, dem möchte ich gerne zwei empfehlenswerte Ausstellungen im „Schmetterlingshorst“ ans Herz legen.

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Toskana 2019 – Wanderung rund um Villa Baldini – Susanne Haun

Posted in Landschaft, Reiseberichte, Skizzen, Skizzenbuch, St.Andrea di Compito, Toskana, Zeichnung by Susanne Haun on 24. Juli 2019

 

 

Impressionen von der Wanderung rund um Villa Baldini , Susanne Haun beim Zeichnen (c) Foto von M.Fanke

Impressionen von der Wanderung rund um Villa Baldini , Susanne Haun beim Zeichnen (c) Foto von M.Fanke

 

Wie gut, dass ich im Urlaub Tagebuch führte und wie erschreckend schnell verblassen die Eindrücke.

Ich muss mir angewöhnen, meine Zeichnungen in den Skizzenbücher besser zu verorten. Manchmal fällt es mir schwer, sie den richtigen Orten zuzuordnen. Nicht nur Ulli (siehe hier) denkt bei Ortsmarken an Jürgen Küster alias Buchlov (siehe hier). Danke für den Hinweis auf deine Ortmarken, Jürgen.

In der Regel sind mir trotz allem die Zeichnungen und Fotos wichtiger als der Text, jedoch dient der Text dann doch oft als wichtige Ergänzung.

Alle drei Medien dienen als Index, um Erinnerungen wieder an die Oberfläche zu holen.

 

 

 

26.5.2019

Heute haben wir uns die Renaissancevilla des Farbenherstellers Baldini angeschaut. Sie liegt versteckt in den Bergen und beherbergte 1814 – 15 die Schwester Napoleons und Herrscherin über Lucca. Elisa Baciocchi wurde während ihr Bruder auf Elba weilte in der Villa gefangen gehalten. Der noch im Reiseführer von 2001 als schön bezeichnete Garten war verwildert, wir umrundeten die Villa auf einem schönen, von der Natur umgebenen Weg und spähten wo er möglich war auf den abgeschlossenen Garten.

Am erstauntesten waren wir von einen erstaunlich großen Bambushain, der asiatisch anmutend unseren Weg umsäumte.

Unterhalb der Villa verläuft die Frankenstraße – via Francigena – über die im Mittelalter nach Rom gereist wurde. Für mich war es ein erhebendes Gefühl auf den Spuren der vielen Romreisenden zu wandeln. Mit welchen Hoffnungen und Wünschen sowie Geschäftsinteressen der Weg nach Rom wohl zurückgelegt wurde?

Bei zwei Korkeichen angelangt ging ein Stück des Weges auf der Straße, auf der wir auch mit dem Auto kamen, entlang. Viele Autos sahen wir nicht, die Aussichten konnten wir aufgrund des schlechten Wetters leider nicht bewundern.

 

 

 

 

Mythologien auf Leinwand – Gemälde von Susanne Haun

Posted in Leinwand, Verkauf über Singulart, Zeichnung by Susanne Haun on 23. Juli 2019

 

Ich zeichne gerne groß!

 

Logo SINGULART

 

Seit neustem habe ich meine Leinwände und größeren Zeichnungen in der Pariser Online Galerie singulart (hier kommt ihr klick zu meinem Portfolio) eingestellt. Letzten November wurde ich angesprochen, ob ich Mitglied dieser Galerie werden möchte. Meine Betreuerin Andrea ist immer telefonisch oder per Mail für mich da. Ich fühle mich von singulart gut betreut.

Wer mehr über die Galerie singulart (auch im Vergleich zu saatchie) erfahren möchte, kann beim bbk Berlin einen Workshop, den ich leite, besuchen. Mehr erfahrt ihr hier (klick).

Ganz einfach Kunst online Kaufen: Singulart ist eine zeitgenössische Online-Kunstgalerie, welche es Kunstsammlern und Kunstliebhabern ermöglicht, Kunstwerke mit der Sicherheit zu kaufen, dass Sie von national anerkannten Künstlern kaufen: abstrakte Gemälde figurative Malerei, Zeichnungen oder sogar Street Art Graffiti-Kunst. Wir bieten Ihnen eine internationale Auswahl an Stilen und Techniken. Ebenfalls verhilft Singulart jungen, aufstrebenden Künstlern der ganzen Welt ihre Kunstwerke an Liebhaber zu verkaufen.Warum Sie Gemälde oder Fotografien online kaufen sollten? Weil wir unsere Künstler aus der ganzen Welt nach strengen Kriterien auswählen: realisierte Ausstellungen, künstlerische Residenzen, gewonnene Preise und Beteiligungen an öffentlichen und privaten Sammlungen. Wir vereinfachen ebenfalls die Erfahrung des Kunstkaufs, indem wir uns um die Lieferung, den anfallenden Zoll und die Rahmung kümmern. Moderne Kunst kaufen mit Singulart ist einfach und schnell. Moderne Kunst kaufen muss definitiv einfach sein.“

stellt sich singulart auf seiner Internetpräsenz dar.

 

 

Entstehung von Tulugaqs Weg zur Erkenntnis - 70 x 100 cm - Tusche auf Leinwand (c) Susanne Haun

Entstehung von Tulugaqs Weg zur Erkenntnis – 70 x 100 cm – Tusche auf Leinwand (c) Susanne Haun

 

Susanne Haun - Mythologien auf Leinwand bei singulart

Susanne Haun – Mythologien auf Leinwand bei singulart

 

Einladung zur Ausstellungseröffnung Mein Wedding 6 mit Beteiligung von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, „Mein Wedding“, Zeichnung by Susanne Haun on 22. Juli 2019

 

Schon steht die nächste Ausstellungseröffnung vor der Tür:

Unter dem Motto: „Mein Wedding6“ gibt es auch 2019 an der Müllerstraße eine temporäre Ausstellung.

Bereits zum 6. Mal findet diese Kunstaktion statt und lädt euch ein, 12 Kunstwerke auf dem Mittelstreifen der Müllerstraße zu bestaunen.

Dieses Jahr werden zwei meiner Zeichnungen zu sehen sein. Regelmäßige Leserinnen und Leser meines Blogs werden sich vielleicht erinnern, dass ich schon 2017 mit meiner Zeichnung Leopoldplatz bei Mein Wedding 5 (siehe hier) dabei war. Letztes Jahr saß ich selber in der Jury und reichte deshalb keine eigenen Bilder ein.

 

Fotoshooting im Schillerpark, 20 x 30 cm, Marker auf Hahnemühle Layoutpapier, Zeichnung von Susanne Haun, verkleinert (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Fotoshooting im Schillerpark, 20 x 30 cm, Marker auf Hahnemühle Layoutpapier, Zeichnung von Susanne Haun, verkleinert (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

„Bunte und vielfältige Kunstwerke warten darauf von Ihnen im Kiez entdeckt zu werden! Nehmen Sie sich Ihr Lieblingsbild als Postkarte mit. Die Karten werden in der Zeit der Ausstellung in den öffentlichen Gebäuden (Verwaltung, Bibliothek etc.) ausliegen.“ heisst es auf der Einladung des Teams des Geschäftsstraßenmanagements.

Der Bezirksbürgermeister von Berlin Mitte, Stephan von Dassel,  wird die Open-Air-Galerie eröffnen und eines der Kunstwerke feierlich enthüllen. Die Ortsteile von Berlin Mitte sind in alphabetischer Reihenfolge Gesundbrunnen, Hansaviertel, Mitte, Moabit, Tiergarten und Wedding.

Die Eröffnung der Kunstaktion findet

am 10.8.2019, um 11.00 Uhr

in der Schiller-Bibliothek statt (Müllerstraße 149,13353 Berlin).

Ich freue mich über euren Besuch.

 

Das Alhambra See- Ecke Müllerstraße, 20 x 30 cm, Marker auf Hahnemühle Layoutpapier, Zeichnung von Susanne Haun, verkleinert (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Das Alhambra See- Ecke Müllerstraße, 20 x 30 cm, Marker auf Hahnemühle Layoutpapier, Zeichnung von Susanne Haun, verkleinert (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Kurt Tucholsky

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 21. Juli 2019

 

Ein voller Terminkalender ist noch kein erfülltes Leben.

Kurt Tucholsky, 1890 – 1935, deutscher Satiriker und Journalist

 

Buchkalender Philosophie 2017 - 44. Woche - Meiner Verlag (c) Foto von Susanne Haun

Buchkalender Philosophie 2017 – 44. Woche – Meiner Verlag (c) Foto von Susanne Haun

 

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Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 24./25. Juni 2017.

 

 

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