Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Dalai Lama

Posted in Tiere, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 16. Februar 2020

 

 

Bedenke: Nicht zu bekommen was man will, ist manchmal ein großer Glücksfall.

Dalai Lama

 

Dalai Lama ist der Titel des höchsten Trülku innerhalb der Hierarchie der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus. Ich lese sehr gerne den Blog von Serap. Das heutige Zitat habe ich dort gefunden (siehe hier). Serap nennt die Zitate, die sie auf ihrem Blog sammelt Prägende Zitate (siehe hier). Es lohnt sich, zu stöbern. Der gegenwärtige 14. Dalai Lama ist der 1935 buddhistische Mönch Tenzin Gyatso. Es geht aus Seraps Beitrag nicht hervor, von welchen der Mönche, die den Titel des Dalai Lamas tragen, das Zitat stammt.

 

Rot von dem Blut seines Herzen – aus „der Alte Mann und das Meer“, Zeichnung von Susanne Haun

 

Zitat am Sonntag – Platon

Posted in Philosophie, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 9. Februar 2020

 

Eine gute Entscheidung basiert

auf Wissen und nicht auf Zahlen.

Platon, 428/427 v. Chr. – 348/347 v. Chr.,  war ein antiker griechischer Philosoph.

 

Da stelle ich mal den Bauch zur Diskussion!

Gehört zu einer guten Entscheidung nicht auch immer ein wenig Bauchgefühl?

 

Dicker Bauch (c) Zeichnung von Susanne Haun

Dicker Bauch (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 24. Oktober 2017

 

Zitat am Sonntag – Hans von Marées

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 2. Februar 2020

 

Schon in der nächsten Minute, dass wir den Vorsatz geboren,

sündigen wir auch dagegen.

Hans von Marées, 1837 in Elberfeld;  5. Juni 1887 in Rom, war ein deutscher Zeichner, Grafiker und Maler

 

Januskopf - 24 x 32 cm - Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Januskopf – 24 x 32 cm – Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

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Quelle: Marées, Hans von, in: Fiedler, Konrad, Schriften zur Kunst I, München 1913/14, S. 226 -262.

 

 

Zitat am Sonntag – Konrad Fieler

Posted in Kunstgeschichte, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 26. Januar 2020

 

Alle Kunst ist Entwicklung von Vorstellungen,

sowie alles Denken Entwicklung von Begriffen ist.

Konrad Fiedler, 1841 – 1895, war einer der bedeutendsten deutschen Kunsttheoretiker des 19. Jahrhunderts.

 

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Quelle: Aphorismen, Kunst und Wissenschaft, 49. In: Konrad Fiedlers Schriften über Kunst, Hrsg. Hermann Konnerth, Zweiter Band, R. Piper & Co., München 1914, S. 40

Zitat am Sonntag – Jeff Koons

Posted in Objekt, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 19. Januar 2020

 

 

Provokation ist so oberflächlich, sie hat eine kurze Verfallszeit.
Was die Leute am schockierendsten finden, ist Ehrlichkeit.

Jeff Koons ,1955 in York, Pennsylvania geboren, US-amerikanischer Künstler

 

 

Nullraum (c) Objekt von Susanne Haun

Nullraum (c) Objekt von Susanne Haun

 

 

Ich frage mich, ob ich irgendetwas schockierendes in meiner Kunst habe?
Ehrlich ist meine Kunst auf jeden Fall.

 

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zitiert nach: Zitate 2018, Tageskalender Harenberg, 6. August 2018

Zitat am Sonntag – Joseph Addison

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 12. Januar 2020

 

Unentschlossenheit gegenüber den Lebenszielen,
die sich uns zur Wahl stellen,
und die Unbeständigkeit bei ihrer Verfolgung
sind die Hauptursachen unseres ganzen Unglücks.

Joseph Addison, 1. Mai 1672 – 17. Juni 1719 war ein englischer Dichter, Politiker und Journalist in der Frühzeit der Aufklärung.

 

Landschaft in blau (c) Zeichnung von Susanne Haun klein

Landschaft in blau (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich habe das Zitat als interessant aber auch sehr streng empfunden und mich gefragt, ob ich es in meiner Zitatensammlung aufnehmen sollte. Dann habe ich mich dafür entschieden. Ein bißchen Strenge kann vielleicht nicht schaden.

Was meint ihr dazu?

 

 

 

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Quelle: Abreißen, loslassen, Kalender 2019, Diogenes, Donnerstag, den 20. Dezember 2019

Zitat am Sonntag – Marcus Tullius Cicero

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 5. Januar 2020

 

Wenn du ein Gärtchen hast und eine Bibliothek,

so wird dir an nichts fehlen.

Marcus Tullius Cicero (106 – 43 v. Chr.)

 

 

 

 

 

 

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Marcus Tullius Cicero in Gartenflora, Band 1 / 2020, Seite 32.

Zitat am Sonntag – Salvador Dali

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 29. Dezember 2019

 

Im Abschied ist die Geburt der Erinnerung.

Salvador Dali (1904 – 1989), spanischer Künstler und Schriftsteller

 

Entstehung der Erinnerung im Gestern - 60 x 80 cm - Tusche auf Leinwand (c) Zeichnung von Susanne Haun

Entstehung der Erinnerung im Gestern – 60 x 80 cm – Tusche auf Leinwand (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Auch uns steht ein Abschied bevor: der Abschied vom Jahr 2019. Nächste Woche beginnt ein neues Jahrzehnt. Ich wünsche euch allen eine schöne Silvesterparty oder ein gemütliches Beisammensein oder auch ein bedächtiges alleiniges Überschreiten der Jahresgrenze.

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Quelle: Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 1. November 2017

Zitat am Sonntag- Sally Field

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 22. Dezember 2019

 

„Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel. Man weiß nie, was drin ist.“

Sally Field, *1956, amerikanische Schauspieler, Producer, Sprecher, Regisseur

 

Arbeit an dem Gemälde Die Lebensstufen der Frau (c) Foto von Susanne Haun

Arbeit an dem Gemälde Die Lebensstufen der Frau von 2006 (c) Foto von Susanne Haun

 

Mit dem legendären Satz aus „Forrest Gump“ (1994) schrieb sich die zweifache Oscar-Preisträgerin Sally Field endgültig in die Filmgeschichte ein.

Diesen so bekannten Film habe ich einen Tag vor der Geburt meines Sohnes im Kino gesehen, danach habe ich mich nie wieder aufraffen können, diese schwere Kost nochmals zu sehen.

Das heutige Zitat jedoch habe ich nie vergessen. Ich finde, das Foto von mir von 2006 bei der Arbeit an den Lebensstufen der Frau begleitet Sally Fields Worte sehr gut. Es ist erstaunlich, was nach 2006 alles in meinem Leben passierte. Ich habe das Gefühl, dass ich in diesen 13 Jahren mehr erlebte als in den 41 Jahren davor! Was für eine Pralinenschachtel!

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https://www.kino.de/star/sally-field/ abgerufen am 19.12.2019 um 19:01 Uhr

Zitat am Sonntag – Margaret Atwood

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 15. Dezember 2019
Westen - Zeichnung von Susanne Haun - Ölkreide und Acryl auf handgeschöpften Bütten - 2005 - 60 x 20 cm

Westen – Zeichnung von Susanne Haun – Ölkreide und Acryl auf handgeschöpften Bütten – 2005 – 60 x 20 cm

 

 

Ich glaube, Schreiben ist zu einem Großteil der Versuch zu ergründen, warum Menschen tun, was sie tun.
Menschliches Verhalten, tugendhaftes wie teuflisches, versetzt mich immer wieder in Erstaunen.

Margaret Atwood (*1939, Ottawa, Kanada,kanadische Schriftstellerin und Dichterin)

 

Ich denke, Atwood ist den meisten weiblichen Leserinnen meines Jahrgangs aufgrund ihres Buches von 1985, Der Report der Magd bekannt. Nun hat Atwood nach 35 Jahren ein neues Buch mit einem Thema aus dem Gilead Universum veröffentlicht, keine Fortsetzung eher eine Erläuterung, wie aus einer Demokratie der religiöse Männerstaat entstehen konnte.

Bevor ich mich dem neuen Buch, Die Zeuginnen, zuwandte, hörte ich nochmals den Report der Magd.

 

Ich bin fasziniert von dem litarischen Kniff, die Bücher wie aufgearbeitete historische Tatsachen, von Wissenschaftlern kommentiert, aussehen zu lassen. Augenzeuginnen erläutern (erzählen) aus ihrer subjektiven Sicht die Ereignisse in Gilead. Gilead ist kein ausgedachter Fantasiename, es handelt sich um ein biblisches Land, das östlich des Jordans zwischen dem Fluss Jarmuk im Norden an der Grenze zu Damaskus und dem Fluss Nahr ez-Zarqa (Jabbok) im Süden an der Grenze zu Ammon, liegen soll.

Dem Report der Markt merkt man die Jahre an, was aber nicht bedeutet, dass das Buch an Aktualität verloren hat.

Eine Szene, die zum Thema Emazipation im Report der Markt beschrieben wird, gefällt mir besonders. Es sei der verdienst unserer Mütter und Großmütter, dass Männer heute in der Küche ständen und Möhren schälten. Diese einfach Aussage hat mich mit der Wucht an Erkenntnis sehr beeindruckt.

Auch finde ich interessant wie im zweiten Buch die Macht der Frauen beschrieben wird. Ich bin mir nicht sicher, ob Atwood einen Staat in der Zukunft oder doch starke Anleihen an die Vergangenheit nimmt. Ich dachte an die Nonnen-Kloster des Mittelalters. Die Äbtissin verfügte über große Macht, über die sie ähnlich verfügen konnte wie Schwester Lydia in den Zeuginnen. Die Macht der Äbtissinnen endetet mit der Reformation. Aber das ist ein anderes trauriges Thema.

Mit ihrem neuen Buch gewann Margaret Atwood den britischen Booker-Literaturpreis.

Ich bin noch nicht ganz fertig mit der Lektüre der Dienerinnen aber schon jetzt kann ich das Buch empfehlen. Das Zitat für heute habe ich aus meinem Künstlerinnen Kalender 2019.

Die Bücher von Margaret Atwood werden vom Piper Verlag vertrieben (siehe hier).

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Atwood, Margaret. In: Nadolny, Susanne (Hrsg), Künstlerinnen Kalender 2019: Gedanken berühmter Frauen (Deutsch) Kalender – Wandkalender, Berlin 2018, 47. Woche.

 

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