In der letzten Woche begegnete mir immer wieder die Kohle.
Ich meine die schwarze Kohle, nicht das Geld!
Im Ruhrgebiet besuchte ich die Zeche Zollverein, Roswitha vom Photolaboratorium (siehe hier) und Martin (siehe hier) gaben mir die Einladung zur nächsten Ausstellung ihres Kunstvereins mit dem Titel „Kohle“ und ich höre gerade von John Grisham das Hörbuch „Angeklagt“, das vom Kohleabbau in den Appalachen (siehe hier) berichtet.
Der Bericht „Böse Mine – gutes Geld Das schmutzige Geschäft mit der Kohle“ vom ZDF zoom hat mich erschrocken. Durch das Buch „Angeklagt“ von Grisham bin ich auf den Bergbau in West Virginia aufmerksam geworden und habe im Netz geschaut, was es darüber zu berichten gibt. Ich wusste nichts über „Mountaintop Removal Mining“. Es werden ganze Berge gesprengt und abgetragen um billig an die Kohle zu kommen. Zuerst war ich nur entsetzt, dass die USA einen so großes Verbrechen an ihre Umwelt begeht.
Dann hörte ich im ZDF Bericht, dass Deutschland seine eingenen Minen weitestgehend geschlossen hat und die Kohle viel preiswerter aus der USA importiert.
Wo hört der Umweltschutz auf?
Im eigenen Land?
Lt. Vertrag mit meinem Stromanbieter wird mein Strom zu 39% aus Kohle gewonnen. Ich werde meinen Vertrag ändern und Strom aus 100% erneuerbare Energie beziehen. Es ist nicht viel teurer. Als ich meinen Vertrag abschloss, habe ich nur geschaut, dass keine Kernenergie verwendet wird.
Während ich das Hörbuch höre, zeichne ich meine Gedanken zum Kohleabbau.
