Buntstifte · Dekameron · Illustration · Portraitmalerei · Tanz · Tiere · Zeichnung

Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, Dort hören wir die Vögel singen – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 18.12.2020, Dekameron, Wir hören die Vögel singen, Version 1, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 18.12.2020, Dekameron, Wir hören die Vögel singen, Version 1, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

„Dort hören wir die Vögel singen, sehen das Grünen der Hügel und Ebenen und die wie ein Meer wogenden Getreidefelder“

Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 30.

Auch fröhliche Passagen

Ich habe mich sehr gefreut, auch fröhliche, idyllische Passagen im Dekameron zu lesen, die ich nicht nur figurativ sondern auch abstrakt umgesetzt habe. Beide Zeichnungen möchte ich in große Leinwände umsetzen. Ich bin gespannt, wie ich das angehen werde.

Tagebucheintrag 17.12.2020, Dekameron, Das grünen der Hügel, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 17.12.2020, Dekameron, Das grünen der Hügel, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020


Weitere Zeichnungen von mir zum Dekameron könnt ihr unter folgendem Link auf meinem privaten Blog sehen (-> Klick). Die neusten Beiträge werden zuerst angezeigt, durch Scrollen gelangt ihr zu den ältesten Beiträgen.


Das Dekameron

Das Dekameron ist eine Sammlung von 100 Novellen das Mitte des 14. Jahrhunderts von Giovanni Boccaccio, geschrieben wurde.
In ein Landhaus in der Toskana flüchteten sieben Frauen und drei junge Männer vor der Pest, die 1348 in Florenz tobte. Die aus der Stadt zurückgezogenen Florentiner und Florentinerinnen unterhielten sich während ihrer Quarantäne damit, dass sie sich gegenseitig Geschichten erzählten. Eine oder einer wurde jeden Tag auswählt, den Themenkreis zu bestimmen, innerhalb derer sich die Geschichten bewegen sollten. Jeder der Anwesenden dachte sich eine Geschichte zum Thema aus. Nach zehn Tagen und zehn mal zehn Novelle wurde die Quarantäne beendet und die jungen Leute kehren nach Florenz zurück.

Zeichnungen zum Il Decamerone

Schon Mitte November entschloss ich mich, mit Zeichnungen zu diesen Klassiker der Geschichte zu beginnen. Mit den Verschärfungen der Quarantäne Regeln und dem harten Lockdown finde ich es passend, sich mit dieser Geschichte auseinander zu setzen.

Il Decamerone ist italienisch und stammt vom griechischen δέκα déka „zehn“ und ἡμέρα hēméra „Tag“ ab und deutet auf die Anzal der Geschichten hin, die dieses literarische Werk erzählt.

Engel · Tagebucheintragung · Tiere · Zeichnung

Tagebucheintragungen 29. – 30.12.20 und 18.01.2021, Ich fange die Farbperlen auf (c) Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 29.12.2020, Ich fange die Farbperlen auf, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 29.12.2020, Ich fange die Farbperlen auf, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Inspiriert von Doreens Farbverrücktheit habe ich farbige Kugeln und Bänder gezeichnet. Mehr zum Farbverrücktprojekt könnt ihr auf Doreens Instagram Account sehen (-> Klick).

Engel · Tagebucheintragung · Tiere · Zeichnung

Tagebucheintragung 05.01.2021, Gesichtslose Engel (c) Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 05.01.2021, Gesichtslose Engel, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 05.01.2021, Gesichtslose Engel, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Ich werde in nächster Zeit auf lange Texte verzichten. Ich will endlich ein gutes Stück mit meiner Dissertation weiter kommen.

Tiere · Zeichnung

Miau, Miau – nochmehr Katzen (c) Zeichnung von Susanne Haun

Portrait der Katze Nike, 25 x 25 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Portrait der Katze Nike, 25 x 25 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Mein Modell Nike

Im Dezember habe ich einige Tage die kleine Katze Nike als Modell verpflichtet. Sie war ein zauberhaftes Modell, wie ihr schon aus den vorigen Blogbeiträgen wißt (-> Klick).

Vergänglichkeit · Zeichnung · Zitat am Sonntag

Zitat am Sonntag – Walt Disney

Alle unsere Träume können sich erfüllen,
wenn wir den Mut haben,
ihnen zu folgen.

Walt Disney, 1901 – 1966, US-amerikanischer Trickfilmzeichner und Filmproduzent.

Geburtstagsblumenstrauß, 30 x 30 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Geburtstagsblumenstrauß, 30 x 30 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Quelle: Abreißen, loslassen, Kalender 2019, Diogenes, Dienstag, 7. Mai 2019

Buntstifte · Dekameron · Illustration · Portraitmalerei · Zeichnung

Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, Welche Erwartungen und Träume geben wir uns hin – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 16.12.2020, Dekameron, Warum sind wir träge, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 16.12.2020, Dekameron, Warum sind wir träge, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

„Welche Erwartungen und Träume geben wir uns hin? Warum sind wir träger und langsamer als alle übrigen Bürger, wenn es sich um unsere Gesundheit handelt? Sind wir geringer als alle anderen? Oder glauen wir, unser Leben sei mit stärkeren Ketten an unsere Körper geschmiedet als das anderer Menschen?“

Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 29.

Nicht vergessen!

Ich habe das Dekameron nicht vergessen. Manchmal schieben sich noch 😉 aktuellere Theman in meinen künstlerischen Vordergrund. So auch in letzter Zeit.

Tagebucheintrag 16.12.2020, Dekameron, Welche Erwartungen und Träume haben wir , 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 16.12.2020, Dekameron, Welche Erwartungen und Träume haben wir , 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020


Weitere Zeichnungen von mir zum Dekameron könnt ihr unter folgendem Link auf meinem privaten Blog sehen (-> Klick). Die neusten Beiträge werden zuerst angezeigt, durch Scrollen gelangt ihr zu den ältesten Beiträgen.


Das Dekameron

Das Dekameron ist eine Sammlung von 100 Novellen das Mitte des 14. Jahrhunderts von Giovanni Boccaccio, geschrieben wurde.
In ein Landhaus in der Toskana flüchteten sieben Frauen und drei junge Männer vor der Pest, die 1348 in Florenz tobte. Die aus der Stadt zurückgezogenen Florentiner und Florentinerinnen unterhielten sich während ihrer Quarantäne damit, dass sie sich gegenseitig Geschichten erzählten. Eine oder einer wurde jeden Tag auswählt, den Themenkreis zu bestimmen, innerhalb derer sich die Geschichten bewegen sollten. Jeder der Anwesenden dachte sich eine Geschichte zum Thema aus. Nach zehn Tagen und zehn mal zehn Novelle wurde die Quarantäne beendet und die jungen Leute kehren nach Florenz zurück.

Zeichnungen zum Il Decamerone

Schon Mitte November entschloss ich mich, mit Zeichnungen zu diesen Klassiker der Geschichte zu beginnen. Mit den Verschärfungen der Quarantäne Regeln und dem harten Lockdown finde ich es passend, sich mit dieser Geschichte auseinander zu setzen.

Il Decamerone ist italienisch und stammt vom griechischen δέκα déka „zehn“ und ἡμέρα hēméra „Tag“ ab und deutet auf die Anzal der Geschichten hin, die dieses literarische Werk erzählt.

Eichhörnchenverlag · Publikationen · Zeichnung

Resonanzen zu meiner Werkschau – Susanne Haun

Anfang Januar 2021 begannen der Eichhörnchenverlag und ich die zahlreichen Bestellungen meiner Werkschau zu versenden. Inzwischen haben wir viel Resonanz zu der 52 Seiten starken Broschüre „SUSANNE HAUN | Werkschau 2013 – 2020“ erhalten.

Im März entstand das Titelbild der Broschüre, oben ein Foto von der Entstehung.

Ich habe mich sehr über die zahlreichen Kommentare zu meinem Werkverzeichnis gefreut. Vielen Dank!

Nina vom Eichhörnchenverlag und ich haben neben diesen weiter unten im Blogbeitrag aufgelisteten spontanen Beschreibungen der Broschüre manchmal auch gezielt nach Kritikpunkten gefragt und auf diesem Weg konstruktives Feedback erhalten. Vielen Dank auch dafür!

In Ninas heutigen Blogbeitrag (-> Klick) zur Werkschau beschreibt Nina ihre ersten Eindrücke nach dem Erscheinen der Broschüre. Es gibt zum Text ein kleines Video, in dem Nina in der Broschüre blättert.

Es ist ein langer, intensiver Blogbeitrag, der sich lohnt, gelesen zu werden. Vielen Dank, liebe Nina.

Wenn ihr auf die Überschrift oder hier klickt, gelangt ihr zum Beitra aus dem Eichhörnchenverlag.

Einige der Rezensionen der Werkschau

„Einfach großartig! Du bist eine wahre Künstlerin, denn Deine Werke sind wirklich anspruchsvoll! Mal eben was zeichnen können viele, aber Deine Sachen haben ein ganz anderes Format! Super!“ Ute Poppenheger, Bremen

„Die Broschüre ist ja nicht nur ein Werkverzeichnis, sondern ein kleines Kunstwerk für sich. Ich werde gerne darin schmökern.“ Dr. Dorothee Böttges-Papendorf, Bornheim

„Kompliment! Bin erstmal sprachlos, und mag dies in aller Ruhe betrachten und lesen.“ Dr. Bernd Arnold, Nürnberg

„Gratulation und herzlichen Dank, sie [die Werkschau] ist wirklich sehr anmutig geworden. Sie gefällt Hanne und mir SEHR gut, Bilder wie Texte. Lieben Dank auch für die Widmung.“ Klausbernd Vollmar, Norfolk, England

„Was für ein schönes Kleidoskop – optisch, wie inhaltlich. Interessante Überblicke von Deiner Themenvielfalt, Gedanken zu diversen Themen, Teil- Einblick in Deine Ausstellungen, Atelier etc. Die Vielfalt Deiner Ausstellungen und Veröffentlichungen ist sehr beeindruckend.“ Dr. Susanne Will Flatau, Bad Segeberg

„Ich freue mich auf die intensive Beschäftigung mit Deinen, wie immer, so besonderen und kreativen Arbeiten. Super!! Nur mit dem Preis bin ich nicht einverstanden. Für so ein Werk sind € 8.- einfach zu niedrig. Ein mehrfacher Preis ist genau richtig“ Klaus Schön, Aystetten

„Gestern ist deine Werkschau bei uns eingetroffen, herzlichen Dank dafür! Man muss ganz klar sagen: Sie gibt perfekte Einblicke in dein Konzept, deine Handschrift und deine Vielseitigkeit – sehr gut gelungen!“ Monika und Ralph Ochel, Aachen

Die Werkschau von Susanne Haun kann bestellt werden

Haben wir euch neugierig gemacht?

Wir freuen uns, wenn ihr

Für 8 Euro inklussive Porto innerhalb Deutschlands könnt ihr das Buch entweder unter diesem Link  (einfach dem Link zum Verlag zu meinem Buch folgen -> klick) beim Eichhörnchenverlag kaufen oder ihr bestellt es bei mir (info@susannehaun.de) und ich sende es euch, wenn gewünscht, mit Widmung zu. Ihr bezahlt bei Lieferung, die Kontodaten findet ihr auf der mit der Publikation gesendeten Rechnung.

Hier gelangt ihr zur Vorstellung meiner Werkschau im Blog des Eichhörnchenverlags (-> Klick).

Buntstifte · Landschaft · Philosophie · Portraitmalerei · Tagebucheintragung · Zeichnung

Wohnen – Work in Process – Zeichnungen von Susanne Haun

Tagebucheintrag 13.01.2021, Wohnen - Key Notes, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 13.01.2021, Wohnen – Key Notes, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Zur Zeit arbeite ich an dem neuen Titelblatt der Zeitschrift für Kulturphilosophie aus dem Felix Meiner Verlag. Seit dem vergangenen Jahr gestalte ich das Titelblatt der Zeitschrift, über die ihr mehr erfahrt, wenn ihr dem Link folgt (-> Klick). Was im Ergebnis so leicht auf dem Cover erscheint, ist der Prozeß einer längeren Arbeit.

Tagebucheintragung vom 13.01.2020 – Wohnen – Key Notes

Es ist nicht zu verhindern, dass sich so ein Thema auch in meinen täglichen Tagebuchzeichnungen einschleicht. Nachdem ich gestern an meinem Arbeitstisch im Galeriezimmer saß und auf die beleuchteten Fenster der Osramhöfe sah, war es gar nicht zu verhindern, dass mein Buntstift das Thema aufnahm. Ob ich beim Konzept der Fenstereinblick bleibe, das weiss ich noch nicht. Ich werde berichten.

Es ist jedesmal eine Herausforderung, das Thema gekonnt in meinen Zeichnungen darzustellen.

Marker · Projekt ohne Namen · Zeichnung

Projekt ohne Namen – Bla ist grüner als La blau… – Zeichnung von Susanne Haun

Kunst, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Kunst, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

#60

Für ein Manifest genügt ein Wort: …

 schrieb Jürgen mir schon mitte November im Rahmen unseres Projekts ohne Namen.

Ich brauchte nicht lange überlegen, das Wort lautet natürlich

„… Kunst!“.

Für diesen Beitrag habe ich die letzten beiden Seiten des Katalogs verwendet, den ich für die Übermalungen dieses Projekts verwende. In Gedanken überlege ich, welchen Katalog / Buch ich als nächstes verwenden werde. Mal schauen, was ich da finde.

Und nun zu dir, Jürgen, mit der Beantwortung meines letzten Satzes hast du mir einen schweren Brocken geliefert.:

#59 (->siehe hier)
S: „Irgendwann wird der Mensch müde, …“
J: “…hört nur noch auf seinen Bauch und schon steht Satans Thron im Pergamonmuseum.”

Erst wollte ich deine Satzfortsetzung gar nicht auf meinem Blog schreiben. Wir haben das ausführlich diskutiert. Da du diesen Satz aber im Rahmen unseres Kunstprojekts beendet hast, habe ich dann doch beschlossen, ihn in der Auflistung aufzunehmen. Du hast dich bei der Beantwortung ironisch am Tagesgeschehen orientiert. Ja, das Tagesgeschehen birgt eine Ironie. Leider ist es den meisten Menschen bitterernst, wie wir wieder aktuell in den Nachrichten erfahren.

Es ist doch kaum zu glauben, was gerade auf unserer Welt passiert.

Wie wollen wir weiter mit unserem Projekt agieren, fragte ich mich. Wollen wir aktuell bleiben? Oder wollen wir in unsere eigenen abstrakten Welten steigen und unser Projekt ins sureale, dadaistische führen?

Eine schwere Frage, weswegen ich dir diesen Satzanfang mitgebe:

#61
S: „Bla ist grüner als La blau…“

Auf Instagram kann man dem Projekt ohne Name auch hier verfolgen: >>> xxx<<<<

Den Verlauf des Projekts ohne Name, das am 24. November 2016 begann, habe ich auf einer Seite meines Blogs zusammengefasst (-> klick).

__________________________________________________________

Zur Erinnerungsaufrischung der Leserinen und  Leser:

Julian Schnabel eignete sich 1989 ein gefundenes Ölgemälde 51 x 38,5 Inches (1,40 x 1 Meter) an.

Der Künstler bearbeitete es mit Ölfarbe und Marker und eignete sich damit das Kunstwerk an, machte es zu einem Teil seinesŒuvres.

«Appropriation Art» wird diese Art der Zeitgenössischen Kunst genannt.

Schnabel ist kein Kopist, er setzt mit seiner Arbeit bewusst einen Stachel in das Konzept der Autorschaft. Wenn ihr diesem Link folgt (Klick) könnt ihr euch von Andreas Beyer von der Universität Basel als Audiodatei anhören, was unter Aneignung in der Kunst zu verstehen ist.

In diesem Artikel der NY Times (Klick) könnt ihr ein Foto von Schnabels angeeigneten Ölgemälden sehen. Ich vermute, dass die meisten von euch Schnabel bisher eher als Filmregisseur wahrgenommen haben. Vielleicht hat der eine oder andere schon den neusten Film Schnabels über van Gogh gesehen? Wilhem Dafoe spielt den schon so oft dargestellten Künstler, der durch seine Naturdarstellungen und vor allem durch sein abgeschnittenes Ohr einen herausragenden Platz in der Kunstgeschichte einnimmt.

Seit ca. zwei Jahren arbeiten Jürgen und ich am Projekt ohne Namen. Wir werfen uns angefangene Sätze in unseren Blöggen zu, die der andere – natürlich künstlerisch – beantwortet. In diesen Sätzen werden die jeweiligen aktuellen Themen der beiden verarbeitet.

So kommt es, dass ich mit meinen Markerstiften und Acryl mir den Schnabel angeeignet habe. Natürlich nicht sein Original. Bei irgendeinem Flohmarktbesuch kaufte ich mir fasziniert den Katalog JULIAN SCHNABEL – Fox Farm Paintings, December 1, 1989, – Januarx 6, 1990, The Pace Gallery, 32 East 57th Streer, New York 10022.  Der Katalog ist 30,5 x 22,8 cm groß.

Tagebucheintragung · Tiere · Zeichnung

Tagebucheintragung 28.12.2020, Die Katze Nike (c) Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 28.12.2020, Nike im Farbenrausch, Version 1, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 28.12.2020, Nike im Farbenrausch, Version 1, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

In der letzten Zeit habe ich einige Videos und Fotos von der jungen Katze Nike erhalten, die so Eingang in meine Tagebucheintragungen gefunden hat.

Tagebucheintrag 28.12.2020, Nike im Farbenrausch, Version 2, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 28.12.2020, Nike im Farbenrausch, Version 2, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020