Susanne Haun

Vor kurzem in Athen bei Poseidon – Susanne Haun

Posted in Athen, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Dezember 2017

 

Bevor das Jahr zu Ende 😉 geht, möchte ich vom letzten Tag unseres Kurzurlaubs in Athen berichten. Gerda fuhr mit uns zum Zipfel der Halbinsel Attika zum Tempel des Poseidons.

 

 

Ich schrieb in mein Tagebuch:

Athen, den 27.11.2017

Vier Tage sind keine lange Zeit, um eine so große Stadt wie Athen zu erkunden und so ist es nicht verwunderlich, dass der letzte Tag schneller anbrach als wir uns umdrehen konnten. Sind die ersten Tage mit blauem Himmel und Sonne gefüllt gewesen, regnete es schon am Morgen des vierten Tages in Strömen.

Gerda und ich nutzen die Zeit für ein langes Gespräch in der Küche bei Kaffee und Weihnachtskeksen. Generell waren die Tage von philosophischen und politischen Gesprächen und Diskussion begleitet. Mittags schlug Gerda vor, einen Ausflug zum Kap Sounion zu unternehmen. Kap Sounion ist vom Poseidontempel dominiert, der thronend auf dem Fels der südlichsten Spitze der Attika steht. Gerda fuhr uns souverän zum Ziel.

Dem Wind und Wetter ausgesetzt, ist dieser Ort bestens für Poseidon geeignet! Der Gott des Meeres zeigte sich gnädig, sprach mit Ailos, dem Gott der Winde, der die Regenwolken wegblies. Apollo schenkte uns Sonne und so konnten wir in Ruhe den Ort genießen, zeichnen, fotografieren, die Sonne (Apollo) anbeten sowie Kaffee und Kuchen essen.

Die Lichtverhältnisse der Halbinsel, die auch als attisches Licht bezeichnet werden, sind eindrucksvoll wie auf den Fotos zu erkennen ist. Als wir ins Auto zum Flughafen steigen, beginnt es wieder zu regnen. Ein eng mit Eindrücken gepacktes Wochenende endet.

 

Aussicht vom südlichsten Punkt der Attika (c) Foto von Susanne Haun

Aussicht vom südlichsten Punkt der Attika (c) Foto von Susanne Haun

 

Gerda berichtete schon vor einiger Zeit von unserem Tag bei Poseidon (siehe hier).

Was mir dazu noch einfällt:

Als Gerda meine Zeichnungen im Kaffee betrachtete, da stellte sie sofort fest, dass Architektur zeichnen nicht mein Ding ist. Ich musste lächeln, dass man das meinen Zeichnungen so ansah. Es ist mir einfach langweilig, Säule für Säule gerade und akurat zu zeichnen. Gerda schenkte mir dort aus dem selben Laden, wo ich meinen Hoplit (siehe hier) erstand, ein Skizzenbuch mit Eule und Bleistiften. Ich mag das Buch, ich habe darin den obigen Text festgehalten und einiges an Zitaten, die mir in letzter Zeit begegneten, festgehalten.

 

 

Der Hoplit trifft auf eine Amaryllis – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 14. Dezember 2017

 

Es ist Weihnachtszeit, also steht eine Amaryllis neben meinem Hoplit. Weiß in Weiß – das gefällt mir, es lässt mir Raum, meine eigenen monochromen Farben zu entwickeln. Wie ich zum Hoplit gekommen bin, das könnt ihr hier nachlesen (siehe hier).

 

 

Suchst du noch ein Weihnachtsgeschenk? Unter diesem Link findet ihr mein diesjähriges Weihnachtsangebot.

Die Illustrationen zum  dieses Jahr erschienenen Bilderbuch Landtiere habe ich in den letzten zwei Jahren gezeichnet. Beim Eichhörnchenverlag könnt ihr das Buch problemlos online bestellen (siehe hier).

 

Athen – von der U-Bahnstation Evangelismus zur U-Bahnstation Meyoron Moutis – Susanne Haun

Posted in Athen, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Dezember 2017

 

Über zwei Wochen ist es her, dass wir in Athen waren und die Wärme und Gerda und Panos Gastfreundschaft genossen. Die Zeit rast und inzwischen erscheint mir manches auf den Fotos schon unwirklich. In Athen war es schon weihnachtlich auf den Straßen geschmückt. Da war mir noch nicht so weihnachtlich wie jetzt beim Betrachten der Fotos.

 

Athen - U-Bahn Meyaron Moutis (c) Foto von M.Fanke

Athen – U-Bahn Meyaron Moutis (c) Foto von M.Fanke

 

Für unseren mittleren Tag habe ich kein Tagebuch geschrieben. Es hat sich einfach nicht ergeben, wir hatten soviel zu erzählen und der Austausch war mit wichtiger als mein Tagebuch. Zum Glück habe ich wenigstens die Orte aufgeschrieben, an denen wir waren.

Sehr gut hat mir das Museum of Cycladic Art gefallen. Ich hätte den ganzen Tag dort bleiben können, aber die Zeit war knapp und so haben wir anschliessend die Sonne im Garten des Byzantinischen Museums geblogt. Gerda zeigte Fotos davon (siehe hier).

 

Danach unternahmen wir einen Spaziergang mit den erwähnenswerten Orten: Kolokaki, Akademias, Theatermuseum, Massalias, um zum Schluss den Sonnenuntergang auf dem Lykabettus mit einem spektakulären Blick über Athen zu geniessen. Alle Fotos zeige ich nicht, es würde einfach den Rahmen des Blogs sprengen. Gezeichnet habe ich diesen Tag nur im Museum of Cycladic Art.

Vom ersten Tag in Athen könnt ihr hier (Klick) lesen.

Jetzt plagt mich ein vereiterter Zahn, der gezogen werden muss, während die daraus resultierende Entzündung mit Antibiotika bekämpft wird. Ich hoffe, das das bald aufhört zu pochen.

 

 

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Emily Dickinson

Posted in Tiere, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 10. Dezember 2017

 

Die Geschwindigkeit der Kranken jedoch gleicht der einer Schnecke.

Emily Dickinson in einem Brief an Charles H. Clark, April 1886

 

Die gefundene Schnecke (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die gefundene Schnecke (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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² Zitiert nach: Elisabeth Tova Bailey, Das Geräusch einer Schnecke beim Essen, Kapitel 6. Zeit und Raum, München 2012, S. 34.

 

Wandeln auf Gerda Kazakous Spuren – Collage von Susanne Haun

Posted in Collage, Schnitt- / Legearbeiten, Zeichnung by Susanne Haun on 8. Dezember 2017

 

Als ich das erste Mal Gerdas Collagen (siehe hier) im Netz betrachtete, tat ich mich etwas schwer damit. Erst die konstante Beschäftigung mit ihrer Legekunst und die Gespräche mit ihr im Netz und in Athen brachten mich ihrer Arbeitsweise immer näher.

 

Schnipsel aus der unteren Hälfte von Versunken - Acryl und Tusche auf Aquarellkarton - Originalgröße 70 x 50 cm - 2006 - Foto von Susanne Haun

Schnipsel aus der unteren Hälfte von Versunken – Acryl und Tusche auf Aquarellkarton – Originalgröße 70 x 50 cm – 2006 – Foto von Susanne Haun

 

Es erfordert Mut, die eigenen Arbeiten zu zerschneiden und Neues daraus zu schaffen. Es ist dabei egal, wie alt die Arbeiten sind, das eigene Ich steckt in jedem der zerschnittenen Schnipsel. Gerda legt die Collagen (siehe hier ein Beispiel) aus ihren eigenen Schnipseln, fotografiert und blogt sie und nimmt die Schnipsel wieder zusammen. Das Werk ist nur flüchtig, es vervollständigt sich durch ihre Texte im Internet zur jeweiligen Collage.

Vor einigen Wochen wurde ihr Atelier überschwemmt, das Wasser zerstörte ihre sorgsam aufbewarten Arbeiten und Schnipsel (siehe hier). Ich bin froh, dass Gerda ihre Arbeit so gut im Blog dokumentiert hat.

Während unsere Gespräche fragte ich sie, ob ich ihr von mir Schnipsel senden könne. Sie schaute mich in ihrer eigenen lächelnden Art an und meinte, sie hätte noch nie mit fremden Schnipseln gearbeitet, könne es aber probieren.

So holte ich aus meinem Lager mehrere Arbeiten von 2006. Wie ich zu dieser Auswahl kam? Die Mappe 2006 war einfach die erste, die ich griff, also purer Zufall. Ich stellte fest, dass die Arbeiten, die ich als schlecht ansah auch nichts zum Zerschneiden für Schnipsel waren. Ich zerriss sie und warf sie weg. Fünf weitere Arbeiten empfand ich als gut, sie werden wieder in die Mappe 2006 wandern. Dann gab es eine Zeichnung, da störte mich die untere Hälfte, die Proportionen bereiteten mir ein unangenehmes Gefühl. Jedoch mag ich die Farben und Linien. „Perfekt!“, dachte ich, genau diese Arbeit ist richtig, um Schnipsel zu schneiden.

Das Schneiden war eine völlig neue Erfahrung für mich. Ich habe festgestellt, dass ich manche Linien nicht zerschneiden konnte, so musste ich mit der Schere mit den Linien gehen. Oft entschied ich auch, innerhalb bestimmter Farbschemen zu schneiden. Die Formen entstanden so aus meiner Zeichnung. Und plötzlich war Schluß. Den oberen Teil der Arbeit konnte und wollte ich nicht mehr zerschneiden. Ich werde ihn ebenso in die Mappe von 2006 zurücklegen. Außerdem habe ich entschieden, zu den fünf weiteren Arbeiten, die ich aus der Mappe geholt habe Zitate zu suchen. Im Gegensatz zu sonst werden erst Bilder und dann Worte folgen. Ich bin gespannt, wie das auf mich wirkt.

Als nächstes werde ich mit den Schnipseln eine Collage legen, sie dann verpacken und Gerda senden. Ich bin sehr neugierig, was Gerda aus den Schnipseln legen wird, zu welchen Texten sie sie inspirieren. Erst wenn auch Gerdas Collage fertig ist, werde ich meine Collage zeigen, damit sie frei von meinen Gedanken arbeiten kann.

 

 

Ein Hoplit aus Athen – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 6. Dezember 2017

 

Geplant war es nicht, ich habe mir in Athen einen Wunsch erfüllt, den ich schon lange in mir trage.

Im Museumsshop des Poseidontempels (Reisebericht folgt später im Monat) wurden Abgüsse von Antiken Köpfen verkauft. Vorweg standen die üblichen Verdächtigen: Athene, Aphrodite, Poseidon etc. pp.

Gerda zeigt eine schöne Auswahl an Köpfen aus dem Archäologischen Museum Athen in ihrem Blog (siehe hier).

 

Mein Hoplit (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mein Hoplit (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ganz unten in einer Vitrine zu meinen Fußen schaute mich ein Hoplit an, der Helm zerbrochen, sein Kopf freigelegt und ich wusste, dass er der meine ist! Für ihn hätte ich sogar meine Kleidung in Athen gelassen 😉 . Ich konnte ihn zu einem erschwinglichen Preis mitnehmen. Hier in Berlin hätte ich für einen Abguß dieser Größe gut und gerne das Fünffachen bezahlt.

Ein Hoplit war ein Angehöriger der Haupttruppe der griechischen Heere der archaischen und klassischen Zeit.

Mein Hoplit hat sogar ein Zertifikat vom Ministerium für Kultur und Wissenschaften. Er ist die Inv.Nr. 1934 des archäologischen Nationalmuseums und nennt sich Marmorkopf eines Kriegers aus dem Aphaiatempel in Ägina. Um 500 v. Chr.#

 

 

 

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² https://de.wikipedia.org/wiki/Hoplit , 6.12.2017, 13:58 Uhr
(altgriechisch ὁπλίτης hoplítēs von ὅπλον hóplon‚ Kriegsgerät, schwere Waffen, schwere Rüstung, Schwerbewaffnete‘)

 

 

Was passiert, wenn man beginnt, den Tagesspiegel digital zu lesen – Susanne Haun

Posted in Zeichnung, Stillleben by Susanne Haun on 4. Dezember 2017

 

 

Seit neustem haben wir den Tagesspiegel online aboniert!

 

Zerknüllte Zeitung zeichnen (c) Foto von Susanne Haun

Zerknüllte Zeitung zeichnen (c) Foto von Susanne Haun

 

Was für eine Wohltat! Keine Berge von Altpapier mehr!

Aber!

Mir fehlt das Gefühl, Samstag Morgen mit einer Tasse Kaffee gemütlich auf der Couch zu sitzen, in der Zeitung zu blättern, das Gefühl das Papiers in den Händen zu halten, pausierend, träumend aus dem Fenster zu schauen.

Tja und mir fehlt das Papier, um es als Unterlage beim Zeichnen zu verwenden, wenn ich auf den „guten Arbeitstisch“ im Galerieraum arbeite. Mir fehlt es, um die Pakete mit Bilderverkäufen auszustopfen.

Und dann:

Dann fehlen mir doch die Stapel mit den Kulturteilen der letzten 100 Jahre, die ich so gerne durchstöbert habe.

Aber!

Ich kann in Timbuktu Süd und Buxdehude West meine Zeitung lesen.

Aber mir fehlen die zerknüllten Zeitungsseiten zum Zeichnen. Ich mag es,  den Linien zu folgen und sie zu abstrakten Formen zusammenzusetzen. Hier habe ich Papas Zeichnung zerknüllt.

 

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Chao-Hsiu Chen

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 3. Dezember 2017

 

Blüht eine Blume, zeigt sie uns die Schönheit.

Blüht sie nicht, lehrt sie uns die Hoffnung.

Chao-Hsiu Chen

 

Weihnachtsstern - Zeichnung von Susanne Haun - 12 x 17 cm - Tusche auf Bütten

Weihnachtsstern – Zeichnung von Susanne Haun – 12 x 17 cm – Tusche auf Bütten

 

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Das Zitat habe ich auf Ernst Blumensteins Blog entdeckt (siehe hier).

Das alte Athen – Susanne Haun

Posted in Athen, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 29. November 2017

 

Aus meinem Wochenendtagebuch aus Athen:

Athen, der 27. November 2017

Heute ist der Himmel über Athen grau. Nach zwei Sonnentagen holt uns das schlechte Wetter ein.

Vorgestern Abend holte uns Gerda vom Flughafen ab und die Sympathie und Zuneigung, die wir im Netz der Netze schon lange spüren, war auch sofort im „Real Life“ greifbar.

M. und ich haben uns sehr gefreut, dass Gerda uns Athen mit ihrem besonderen Blick zeigt. Fast 40 Jahre lebt sie nun schon in dieser Metropole. Nun liegen schon zwei ereignisreiche Tage hinter uns, ich sitze in Gerda und Panos Küche mit Bleistift und Papier und lasse das erlebte Revue passieren. Gerdas Mann ist schon zur Arbeit gegangen, Gerda und M. schlafen noch und es ist ruhig in der Wohnung. Wir wollen heute später losgehen. Ich genieße die morgendliche Ruhe. Gerda wohnt in einem der vielen Außenbezirke der Stadt, es ist hügelig und grün hier. Der Blick vom Balkon zeigt das mediterrane Flair.

 

 

Am ersten Tag, den Samstag, fuhren wir von hier mit dem Auto zum P+R Parkplatz der U-Bahnstation Poukissis Plakentias und von dort ging es weiter bis zur Station Akropolis. Hier ist die „touristische Hölle“ los. Alle Nationalitäten stürmen zum berühmten Götterfelsen. Wir hatten entschieden, zuerst ins Akropolismusum zu gehen, die Museen haben hier nur bis 16 Uhr auf.

So stelle ich mir moderne Museumsarchitektur vor! Besonders begeistert war ich vom obersten Stockwerk des Museums, dort ist der Fries (siehe hier) der Akropolis ausgestellt. Während der Besatzung der Türken wurde Athens Akropolis geradezu ausgeräubert. Große Teile des Fries‘ wurden abgeschlagen und von den Briten ins British Museum und den Franzosen in den Louvre transportiert. Kleine Teile haben auch den Weg nach Deutschland gefunden. Heute sind Kopien der gestohlenen Friesteile gefertigt und im Museum kann der Besucher um den Fries in Originalgröße herumlaufen und dabei sowohl die Original- wie auch die kopierten Friesteile betrachten. Die kopierten Teile sind gut als Gipsabdrücke erkennbar. Die Geschichte eines jeden Frieselements ist unter dem Fries in Bildschirmanimationen dokumentiert. Durch die Panoramascheiben liegt Athen zu Füßen des Besuchers. Die Akropolis thront stolz auf ihrem Felsen währen ihr Fries das Museum ziert. Das Museum klagt nicht an, es dokumentiert. Ich bin der Meinung, es wäre im Sinne Europas und der Schicklichkeit, die gestohlenen Stücke zurückzuführen. Vielleicht als eine Art Austausch? Die Gipsabdrücke für die Originale?

 

Athen Akropolis Museum (c) Foto von M.Fanke

Athen Akropolis Museum (c) Foto von M.Fanke

 

Nach dem Museum führt uns Gerda nach Filopappou, um uns die herrliche Aussicht über Athen in Richtung Akropolis zu zeigen. Durch Thisio folgen wir dem Akropolisrundweg, dabei unternehmen wir Abstecher in die Altstadt, sehen florierende neben wegen der Krise geschlossene Geschäfte, wir trinken in einem atmosphärischen Kaffee Kakao und Americanos, essen süße Teilchen, schauen uns den Platz oberhalb der U-Bahnstation Monastiráki an und in Psirri wird auf dem Flohmarkt dieses und jenes präsentiert, eben das wohlbekannte und inspirierende Durcheinander eines jeden Marktes.

Langsam wird es dunkel draußen und wir stehen am Turm der Winde. Zum Abschluss dieses ersten Tages besuchen wir Anafiótika, die Insel in der Stadt. Die blaue Stunde schenkt uns auf diesem Wege einige schöne Fotos. Das Viertel ist Straßenlos, die Häuser liegen an schmalen Stufengassen aus dem 19. Jahrhundert.

Den ersten Tag haben wir ausgefüllt verbracht, schade, dass jeder Tag nur 24 Stunden besitzt!

 

Athen Auf dem Filopappou (c) Foto von M.Fanke

Athen Auf dem Filopappou (c) Foto von M.Fanke

 

Am ersten Tag haben M. 322 und ich 250 Fotos auf unseren SD-Karten gespeichert. Davon haben für den Blog 41 ausgesucht. Das war nicht einfach. Ein wenig geschummelt haben wir – es gibt in den nächsten Tagen noch einen Blogbeitrag vom ersten Tag von den Graffitis Athens.

 

Eulen nach Athen tragen – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 27. November 2017

Die Redensart Eulen nach Athen tragen (γλαῦκας εἰς Ἀθήνας κομίζειν oder γλαῦκ᾿ Ἀθήναζε ἄγειν) steht für eine überflüssige Tätigkeit. Eulen gelten als Symbol der Schutzgöttin Athena und stehen für Klugheit.²

Eulen nach Athen tragen - 24 x 18 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Eulen nach Athen tragen – 24 x 18 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Vergangenes Wochenende haben wir in Athen zu Gast bei Gerda Kazakou  verbracht und es war alles andere als überflüssig. Als Einstimmung für den kurzen Aufenthalt habe ich mich mit dem Thema Eule beschäftigt und es sind einige interessante Blätter entstanden. Ich bin zufrieden.

Im Oktober gibt es im Britzer Garten immer eine Flugshow mit Greifvögeln. Ich bin immer wieder beeindruckt, was für große stolze Tiere dabei vorgeführt werden. Letztes Jahr wollte die Eule nicht fliegen. Stolz saß sie auf ihrem Baumstamm, schaute sich um und ich meinte in ihrem Gesicht zu lesen, wir könnten sie alle mal gerne haben. Sie ließ sich dann doch noch herab, eine kleine Runde zu drehen, aus dem Mund hing noch die halbe Maus, die ihr als Bestechung von der Falknerin in den Mund geschoben wurde.

Gerda hat auf ihrem Blog schon die ersten Fotos von unseren Gesprächen gezeigt, es waren sehr inspirierende Tage und wir hatten uns sehr viel zu erzählen .

Ich werde in den nächsten Tagen berichten.

 

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https://de.wikipedia.org/wiki/Eulen_nach_Athen_tragen , 27.11.2017, 8:00 Uhr

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