Susanne Haun

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 173 – Seneca

Posted in Foto, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 15. Januar 2017

 

Das größte Lebenshemmnis ist das Warten,
das sich ans Morgen klammert
und das Heute verliert.²
Seneca

 

Warten auf den Bus (c) Foto von Susanne Haun

Warten auf den Bus (c) Foto von Susanne Haun

 
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²Seneca, Die Kunst zu Leben, Frankfurt am Main 2005,S. 5.

 

Blogpause verbunden mit den besten Wünschen für Weihnachten und dem Neuen Jahr – Susanne Haun

Posted in Berlin, Foto, Vom Bloggen an sich, Was es sonst so gibt! by Susanne Haun on 23. Dezember 2016

 

Dieses Jahr schenke  ich mir zu Weihnachten eine Blogpause von zwei Wochen.

Ich wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern ein besinnliches, friedliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2017.

Ich freue mich darauf, euch ab dem 9. Januar 2017 wieder auf meinem Blog begrüßen zu dürfen.

 

Frohe Weihnachten von Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

Frohe Weihnachten von Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

 

 

Weihnachtsliches Zeichnen in der Nazarethkirche – Susanne Haun

Posted in Berlin, Foto, Weddingmarkt, Weddingmarkt, Workshop Zeichnungen, Zeichnung by Susanne Haun on 19. Dezember 2016

 

Gestern fand der weihnachtliche Weddingmarkt auf dem Leopoldplatz rund um die Schinkel Nazarethkirche statt.

 

Workshop Zeichnen in der Nazarethkirche (c) Foto von M.Fanke

Workshop Zeichnen in der Nazarethkirche (c) Foto von M.Fanke

 

In der Kirche wurden auch Worshops angeboten, darunter auch mein Kurs Aquarellieren und Zeichnen mit Tusche. Es war ein besonderer Ort für den Unterricht, gleich unter der Rosette auf der Empore sahen wir das Geschehen im Überblick! Nach der Hälfte der Zeit begann ein Gitarrenspieler vor der Absis in leisen Klängen zu spielen, begleitete unseren Workshop bis zum Schluss und beflügelte die Fantasie Zeichnerinnen². Ich habe mich über die Vielfalt der Engelzeichnungen gefreut und möchte euch deshalb eine Auswahl an Arbeiten hier zeigen:

 

 

Vor der Kirche waren Buden aufgebaut und die Weddinger Kunsthandwerkerinnen, Künstlerinnen und Gastronominnen zeigten ihr Können. Micha streifte durch die Gänge und hielt die Atmosphäre fest.

 

 

Um am Workshop teilnehmen zu können, mussten sich die Schülerinnen anmelden. Auf der Empore unter der Rosette der Nazarethkirche war nur für 10 Zeichnerinnen Platz. Die Organisatorin des Weddingmarkts schloss die Anmeldung daher nach 15 Anmeldungen und setze 5 Teilnehmerinnen auf die Warteliste. Von den 10 angemeldeten Teilnehmerinnen kamen nur 8 und von der Warteliste war nur 1 Teilnehmerin vor Ort. Schade! Die eine oder andere Zeichnerin hätte sicher gerne daran teilgenommen.

 
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²Um eine bessere Lesbarkeit des Textes zu gewährleisten, habe ich die weibliche Form von Berufsbezeichnungen gewählt, die die männliche Form einschließt.
 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 170 – Joachim Ringelnatz

Posted in Foto, Stillleben, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 4. Dezember 2016

 

Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit.²

Joachim Ringelnatz

 

2. Advent (c) Foto von M.Fanke

2. Advent (c) Foto von M.Fanke

 

2. Advent (c) Zeichnung von Susanne Haun

2. Advent (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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²https://viabilia.de/zitate-gedichte-weihnachten-416.htm#ausgew%C3%A4hlte_weihnachtsgedichte_aus_der_literatur , 4.12.16, Uhr 9:17

Die blaue Stunde am Morgen in Berlin Wedding – Susanne Haun

Posted in Berlin, Foto by Susanne Haun on 26. November 2016

 

Am Dienstag hatten wir das unerwarte Glück einer perfekten blauen Stunde in Berlin Wedding vom Balkon meiner Atelierwohnung.

Da heisst es schnell handeln und so hatte Micha schnell seine Nikon und ich meine Canon vor den Augen.

Manchmal bin ich schon ein wenig neidisch  😉 was für perfekte Fotos aus Michas Nikon kommen 🙂 aber ich weiss ja, die Technik ist nur so gut wie der Fotograf.

 

1 Blaue Stunde am Morgen in Berlin Wedding (c) Foto von M.Fanke

Blaue Stunde am Morgen in Berlin Wedding (c) Foto von M.Fanke

 

 

Gedanken beim Sonntagsspaziergang – Verantwortung – Susanne Haun

Posted in Berlin, Blumen und Pflanzen, Foto, Zeichnung by Susanne Haun on 17. November 2016

 

Am Sonntag sind wir bei schönstem kaltem Sonnenwetter am Insulaner Spazieren gegangen.

 

3 Ausblick am Insulaner (c) Foto von Susanne Haun3 Ausblick am Insulaner (c) Foto von Susanne Haun

Ausblick am Insulaner (c) Foto von Susanne Haun

 

In der Natur laufen, das beflügelt die Gedanken, das wusste auch Aristoteles schon, der seinen Unterricht gerne bei einem Spaziergang abhielt.

Ich habe dabei überlegt, warum wir als Staat Deutschland im Moment soviele Probleme und keiner Verantwortung übernehmen will.

Mir kam dabei der Gedanke, dass im Land eine gewisse Ziellosigkeit herrscht.

Ich bin somit auf die kleinste Organisationseinheit im Staat hinuntergegangen, die Familie. Wie definiere ich mich als Frau, Mann oder Kind innerhalb dieser kleinsten Organisationseinheit Familie? Was ist meine Rolle innerhalb der Familie? Welche Verantwortungen übernehme ich in der Funktion Ehefrau, Mutter, Tochter? Was sind meine Pflichten und was darf ich unbeschwert geniessen?

Können wir nicht erst, wenn wir unser eigenes „kleines“ Ziel kennen, ein großes Ziel innerhalb des Staats unterstützen? Und welche Rolle nehme ich im Staat ein? Ist es durchaus ausreichend, meine Verantwortungen innerhalb der Familie einzunehmen, Nachrichten zu schauen und zur Wahl zu gehen?

 

Spielplatz am Insulaner (c) Foto von M.Fanke

Spielplatz am Insulaner (c) Foto von M.Fanke

 

Für mich gehört zur Verantwortung innerhalb der Familie, mein Kind zu erziehen, ihm Bitte, Danke, Pünktlichkeit, Höflichkeit und Verantwortung, Natur und Freude am Lernen und Leben beizubringen.

Für mich gehört zur Verantwortung, mich um meinen Eltern zu kümmern, so wie sie sich am Anfang meines Lebens um mich gekümmert haben. Die Liebe, die ich erfahren habe zurückzugeben, nicht nur meinem Kind sondern auch meinen Eltern.

Für mich gehört dazu, mit meinem Partner diese Dinge diskutieren zu können, akzeptable Kompromisse einzugehen, Gemeinsamkeiten zu erleben, Achtung und Respekt voreinander zu gewährleisten.

Ich glaube an die Institution Familie! Und ich glaube daran, dass ich meine beruflichen Ziele sowie Lebensziele trotz dieser Verantwortung der Familie gegenüber erreichen kann. Sogar besser, weil ich dadurch den Halt der Familie besitze.

Der Spaziergang hat mich zur Rückseite der Leinwand (siehe hier)  vom letzten Donnerstag inspiriert.

 

 

Der Spaziergang hat mich zur Rückseite der Leinwand (siehe hier)  vom letzten Donnerstag inspiriert.

 

 

Hinterausgang Berlin Hauptbahnhof – Susanne Haun

Posted in Berlin, Foto by Susanne Haun on 11. November 2016

Der Berliner Hauptbahnhof hat auch einen Hinterausgang, den ich sehr mag. Er bietet Ausblicke, die besonders bei klarem Wetter ein Highlight sind.

Berlin Hauptbahnhof (c) Foto von Susanne Haun

Berlin Hauptbahnhof (c) Foto von Susanne Haun

Leider hatten wir nur die kleine „Taschenquetsche“ in der sprichwörtlichen Tasche. Ich bin aber immer wieder erstaunt, was die kleine Sony Cyber-shot zu leisten vermag.

Micha hat sich auf die Architektur des Bahnhofs konzentriert während es mir darum ging, die Einsamkeit der Menschen auf dem Bahnhof zu zeigen. Ich mag besonders die zugeklappten Sonnenschirme mit der einsamen Reisenden und den Reichstag und das Kanzleramt im Hintergrund.

Festival of Lights – Berlin – Susanne Haun

Posted in Berlin, Foto by Susanne Haun on 21. Oktober 2016

In den letzten Jahren haben wir mehrfach das Festival of Lights Berlins besucht. Wir haben geplant, ein Stativ mitgenommen und uns genaue Gedanken um mögliche Fotos gemacht.

Dieses Jahr sind wir spontan vom Fernsehturm zum Gendarmenmarkt spaziert, haben spontan Fotos geknipst und haben uns von der Menschenmenge tragen lassen. Micha hat sein Objektiv mit einer Festbrennweite von 60mm, 2,8 lichtstark von Nikon benutzt, während ich einen Canon Zoom 18 – 55 mm mit einer Lichtstärke von 3,5 bis 5,6 benutzt. Um bei meinem schlechten Objektiv wenigstens einigermaßen scharfe Bilder zu fotografieren, habe ich vorwiegend mit einer Brennweite zwischen 18 – 20 mm fotografiert.

Ich finde, dafür, dass wir die Fotos „freihand“ geschossen haben, sind sie anständig geworden. Mir hat am besten die beleuchtete Nikolaikirche gefallen. Das mag auch daran liegen, dass ich mcih während des Studiums viel mit der Art der projezierten Bildern beschäftigt habe.

 

 

Herbst – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Foto, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Oktober 2016

 

Das Herbstwetter hat seinen Einzug gehalten.

Morgens ist es trüb und regnerisch und die Blätter und Blüten erhalten beim Welken immer mehr Linien, die ich zeichnen kann. Es ist die beste Zeit, im Bett zu bleiben, zu lesen oder Blätter und Kastanien zu sammeln und zu zeichnen. Das draußen Zeichnen wird langsam kalt und nass. Mit dem Sammeln von Herbstfloralien hält die Natur Einzug in mein Atelier.

 

Gesammelter Herbst (c) Foto von Susanne Haun

Gesammelter Herbst (c) Foto von Susanne Haun

 

Nicht nur das Zeichnen sondern auch das Fotografieren der einzelnen Bucheckern und Tannenzapfen hat mir große Freude bereitet.

 

 

Buchecker - 17 x 22 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Buchecker – 17 x 22 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Impressionen vom Besuch im George Kolbe Museum – Ausstellung Rodin Hanako – Susanne Haun

Posted in Ausstellungstip, Berlin, Foto, Zeichnung by Susanne Haun on 17. September 2016

 

Fast hätten wir die Ausstellung Auguste Rodin and Madame Hanako verpasst. Noch bis morgen, 18.9.16,  können die Masken und Zeichnungen Rodins von der japanischen Tänzerin Hanako im Georg Kolbe Museum (siehe hier) besichtigt werden. Es lohnt sich!

 

4 Beobachtungen von Susanne Haun im Kolbe Museum (c) Foto von M.Fanke

Beobachtungen von Susanne Haun im Kolbe Museum (c) Foto von M.Fanke

 

Das Kolbe Museum ist mir nicht unbekannt, ich war dort schon öfter zu Besuch. Besonders gerne erinnere ich mich an das Aktmalen mit Conny Niehoff und Maike Josupeit im Garten des Museums (siehe hier, bitte scrollen).

Viele der Skulpturen Kolbes kenne ich schon, sie sind im Hauptraum des Museums zu besichtigen. Erst nach dem Hauptraum sind die Arbeiten Rodins zu sehen. Ich bin fasziniert von der Anzahl der Masken, die Rodin von Hanako fertigte und ich finde es auch interessant, wie unterschiedlich die vier Fotografen Rodins seine Arbeit darstellten. Eine gelungene Gegenüberstellung der Fotos!

Ich bin froh, dass Micha meine Arbeit und meine Arbeiten fotografisch dokumentiert. Er ist ein Pendant, was Belichtung um Komposition angeht und ich finde gerade bei den heutigen Fotos ist das erkenntlich.

 

11 Im Garten des Kolbe Museums (c) Foto von M.Fanke

Im Garten des Kolbe Museums (c) Foto von M.Fanke

 

Ich stellte mir die Aufgabe, Haltung und Gesichtsausdrücke der Skulpturen in weniger als eine Minute zu erfassen und freue mich sehr, dass mir die Aufgabe leicht fällt. Anfang 2000 war ich das erstemal im Kolbe Museum und ich erinnere mich, wie anstrengend und aufwendig es für mich war, die Figuren zu erfassen. Sicher, zum Zeichnen gehört Talent, aber auch der Wille, dieses Talent täglich zu nutzen und Erfahrungen zu sammeln.

 

 

Nicht nur im Garten sondern auch im nur wenige Meter vom Museum entfernten Kolbe Hain stehen Kolbes Skulpturen. Im Kolbe Hain waren wir alleine während das Museum gut besucht war.

 

 

 

 

 

Georg Kolbe Museum

Täglich 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: 7,− €
Ermäßigung: 5,− €
für Schülerinnen und Schüler, Studierende, Schwerbehinderte und Arbeitslose (nur mit gültigem Berlinpass/Ausweis/ Personalausweis)
Freier Eintritt:
für Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre), ICOM, DMB, Presse, Mitglieder des Freundeskreises, sowie Begleitpersonen von Schwerbehinderten, deren Ausweis das Merkzeichen »B« enthält.

09. Juni 2016 – 18. September 2016

Auguste Rodin und Madame Hanako. Der französische Bildhauer und die Emanzipationsgeschichte der japanischen Tänzerin
Georg Kolbe. Ausgewählte Werke – Zeichnungen und Skulpturen

Adresse
Sensburger Allee 25,  14055 Berlin, Telefon: 030-304 21 44
Anfahrt
Sie können direkt vor dem Museum in der Sensburger Allee parken
Verkehrsverbindung:
S-Bahn: S5 Bus: M49, X49, 218 bis Bahnhof Heerstraße, 5 min Fußweg zum Museum
Das Museum ist für Rollstuhlfahrer zugänglich
Fahrradständer sind direkt vor dem Museum
Im Musemscafé gibt es leckeren Kuchen und Torten!

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