Zeichnungen / Notizen / Tagebucheintragungen von Susanne Haun
Nein zum Krieg
Während wir Nachrichten schauen, entstehen meine Tagebucheintragungen, die ich heute ohne weitere Worte stehen lasse. Ich bin sowohl fassungs- als auch sprachlos.
Zeichnungen / Notizen / Tagebucheintragungen von Susanne Haun
Nein zum Krieg
Während wir Nachrichten schauen, entstehen meine Tagebucheintragungen, die ich heute ohne weitere Worte stehen lasse. Ich bin sowohl fassungs- als auch sprachlos.
(c) Projekt ohne Namen mit Jürgen Küster, Buchalov und Susanne Haun
Jürgen antwortet mit Wucherungen
#79
S: „Mal unterm Digitalen gesehen:“
J: “da wuchert so einiges”
Das ist war, lieber Jürgen. Diese Wucherungen, die von der Pandemie befeuert wurden, sind interessant anzusehen. 24 Stunden reichen nicht, um die Podcasts, Videos und Ausstellungen zu hören und sehen, die täglich neu auf den Markt drängen.
Wie Jürgen habe ich mir dieses mal ebenfalls Notizen zur Fortsetzung des Satzes gemacht.
Wo immer Du auch hingehst: …
…hängt Kunst an der Wand.
…schneit es.
…liegen Rosen auf dem Weg.
…umweht dich der Geruch von Farbe.
…solls rote Rosen regnen.
…ist die Erde verbrannt.
…wird es steinig sein.
…wird 1 + 1 zusammengezählt.
…wird es Krieg geben.
…wird gewartet.
…wirst du am Wegesrand Inspirationen finden.
Die roten Rosen
Ich habe mich für die roten Rosen entschieden, in der Hoffnung, dass
#80
J: „Wo immer du hingehst, …“
S: „… wird es rote Rosen regnen.“.
Zeichnung von Susanne Haun nach Zitat von Paolo Bianchi
„Archive sind die Gärten unserer Erinnerung.“
Paolo Bianchi, 1960 Geboren in Baden, Kunstkritiker, lebt und arbeitet in Zürich und Halle a.d. Saale
Quelle: Paolo Bianchi in Kunstforum International, Das Archiv als Weltgarten, GARTEN – GÄRTNER – GEDÄCHTNIS, 1996, Band 146, S. 55 – 118, Link zum Artikel, aufgerufen am 25.2.22, 6:45 Uhr
Am 8. März 2022 beteiligte ich mich als Aktivistin bei einer Aktion zum Weltfrauentag an der Neuen Nationalgalerie.
Eindrucksvoll!
Ab 13 Uhr versammelten wir uns an der hinteren Treppe der Neuen Nationalgalerie. Die Ausgabe der T-Shirts verlief reibungslos und wir Frauen tauschten uns interessiert über die Biografien der Künstlerinnen aus, für die wir für mehr Sichtbarkeit warben.
Lucia Moholy, Fotografin der Neuen Sachlichtkeit
Jede von uns erstellte eine 2seitige Biografie der Künstlerin, für die sie auf der Performance für mehr Sichtbarkeit lief, ich hatte diese auf mein Handy geladen und konnte so auch Fotos von der jungen und alten Lucia zeigen. Hier KLICK kannst du die Biografie im pdf-Format lesen.
Rachel Kohn, die Organisatorin der Performance
Ohne Rachel Kohn, die Organisatorin der Performance hätte diese gelungene Veranstaltung nicht stattfinden können. Sie ist die Frau hinter fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen.
Susanne Haun: Der Drang nach Dreidimensionalität
Irgendwann scheint jede und jeder einmal das Gefühl zu haben, dreidimensional arbeiten zu wollen. Bei mir war der Drang in letzter Zeit extrem hoch und ich habe mich zum Workshop Editionen in Porzellan mit Maria Volokhova angemeldet.
Wer das Wort Editionen liest, dem wird klar sein, dass man natürlich eine Skulptur mitbringen muss, umd diese in Porzellan herstellen zu können.
Also habe ich mir von meiner ständigen Begleitung 10 kg Ton mitbringen lassen und die letzten zwei Wochen mit dem Ton gearbeitet. Eine sehr befriediegende Arbeit und nun bin ich mit dem Entergebnis zufrieden und bin gespannt, wie meine Ur-Mutter, Frau, Mädchen in Porzellan aussehen wird.
In Solidarität mit den Ukrainischen Frauen und Kindern, die an den europäischen Bahnhöfen stranden
Der Krieg mit seinen Schrecken macht mir Angst und die Frauen, die mit Ihren Kindern an den europäischen Bahnhöfen stranden machen mich unendlich traurig. Alles zurückzulassen, was einen ausmacht und ins Ungewisse die Kinder in Sicherheit bringen, der Gedanke treibt mir immer wieder die Tränen in die Augen.
Zeichnung von Susanne Haun
Zitat von Maria Montessori
Alle sprechen über Frieden, aber niemand lehrt ihn.
In dieser Welt lehrt man nur den Wettbewerb,
und der Wettbewerb ist der Beginn jeden Krieges.
Wenn man zur Kooperation und Solidarität erzieht,
dann wird man ab diesem Tag den Frieden lehren.
Maria Montessori, 1870 – 1952, italienische Ärztin, Reformpädagogien und Philosophin