Alltag im Atelier Susanne Haun - Zeichnungen in die richtigen Fächer legen (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Zitat am Sonntag – Charles Dickens

Zeichnung von Susanne Haun nach Zitat von Charles Dickens

„Es war einer dieser Märztage,
als die Sonne heiß schien
und der Wind kalt blies:
als Sommer im Licht
und Winter im Schatten war.“

It was one of those March days
when the sun shines hot
and the wind blows cold:
when it is summer in the light,
and winter in the shade.

Charles Dickens, 1812 – 1870, englischer Schriftsteller

Quelle: Langenscheidt Sprachkalender 2022, Englisch, 15.3.2022

Tagebucheintrag 27.02.2022, NEIN, 20 x 15 cm, Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Tagebucheintragungen März 22: Nein zum Krieg – Zeichnungen von Susanne Haun

Zeichnungen / Notizen / Tagebucheintragungen von Susanne Haun

Nein zum Krieg

Während wir Nachrichten schauen, entstehen meine Tagebucheintragungen, die ich heute ohne weitere Worte stehen lasse. Ich bin sowohl fassungs- als auch sprachlos.

Entstehung Rose, 24 x 37 cm cm, Marker auf Brockhaus, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Projekt ohne Namen – Wo immer du auch hingehst – Zeichnung von Susanne Haun

(c) Projekt ohne Namen mit Jürgen Küster, Buchalov und Susanne Haun

Jürgen antwortet mit Wucherungen

#79
S: „Mal unterm Digitalen gesehen:“
J: “da wuchert so einiges”

Das ist war, lieber Jürgen. Diese Wucherungen, die von der Pandemie befeuert wurden, sind interessant anzusehen. 24 Stunden reichen nicht, um die Podcasts, Videos und Ausstellungen zu hören und sehen, die täglich neu auf den Markt drängen.

Wie Jürgen habe ich mir dieses mal ebenfalls Notizen zur Fortsetzung des Satzes gemacht.

Wo immer Du auch hingehst: …

…hängt Kunst an der Wand.
…schneit es.
…liegen Rosen auf dem Weg.
…umweht dich der Geruch von Farbe.
…solls rote Rosen regnen.
…ist die Erde verbrannt.
…wird es steinig sein.
…wird 1 + 1 zusammengezählt.
…wird es Krieg geben.
…wird gewartet.
…wirst du am Wegesrand Inspirationen finden.
Die roten Rosen

Ich habe mich für die roten Rosen entschieden, in der Hoffnung, dass

#80
J: „Wo immer du hingehst, …“
S: „… wird es rote Rosen regnen.“.

Alltag im Atelier Susanne Haun - Zeichnungen in die richtigen Fächer legen (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Zitat am Sonntag – Paolo Bianchi

Zeichnung von Susanne Haun nach Zitat von Paolo Bianchi

„Archive sind die Gärten unserer Erinnerung.“

Paolo Bianchi, 1960 Geboren in Baden, Kunstkritiker, lebt und arbeitet in Zürich und Halle a.d. Saale

Quelle: Paolo Bianchi in Kunstforum International, Das Archiv als Weltgarten, GARTEN – GÄRTNER – GEDÄCHTNIS, 1996, Band 146, S. 55 – 118, Link zum Artikel, aufgerufen am 25.2.22, 6:45 Uhr

Frauentag 2022 fair share für Künstlerinnen (c) Foto von M.Fanke

Weltfrauentag vor der Neuen Nationalgalerie Berlin – fair share! Mehr Sichtbarkeit für Künstlerinnen

Am 8. März 2022 beteiligte ich mich als Aktivistin bei einer Aktion zum Weltfrauentag an der Neuen Nationalgalerie.

Eindrucksvoll!

Ab 13 Uhr versammelten wir uns an der hinteren Treppe der Neuen Nationalgalerie. Die Ausgabe der T-Shirts verlief reibungslos und wir Frauen tauschten uns interessiert über die Biografien der Künstlerinnen aus, für die wir für mehr Sichtbarkeit warben.

Lucia Moholy, Fotografin der Neuen Sachlichtkeit

Jede von uns erstellte eine 2seitige Biografie der Künstlerin, für die sie auf der Performance für mehr Sichtbarkeit lief, ich hatte diese auf mein Handy geladen und konnte so auch Fotos von der jungen und alten Lucia zeigen. Hier KLICK kannst du die Biografie im pdf-Format lesen.

Rachel Kohn, die Organisatorin der Performance

Ohne Rachel Kohn, die Organisatorin der Performance hätte diese gelungene Veranstaltung nicht stattfinden können. Sie ist die Frau hinter fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen.

Ausschnitt Ur-Mutter, Frau , Mädchen, Ton, 15 x 15 cm (c) Skulptur von Susanne Haun

Ur-Mutter, Frau, Mädchen – Skulptur von Susanne Haun

Susanne Haun: Der Drang nach Dreidimensionalität

Irgendwann scheint jede und jeder einmal das Gefühl zu haben, dreidimensional arbeiten zu wollen. Bei mir war der Drang in letzter Zeit extrem hoch und ich habe mich zum Workshop Editionen in Porzellan mit Maria Volokhova angemeldet.

Wer das Wort Editionen liest, dem wird klar sein, dass man natürlich eine Skulptur mitbringen muss, umd diese in Porzellan herstellen zu können.

Also habe ich mir von meiner ständigen Begleitung 10 kg Ton mitbringen lassen und die letzten zwei Wochen mit dem Ton gearbeitet. Eine sehr befriediegende Arbeit und nun bin ich mit dem Entergebnis zufrieden und bin gespannt, wie meine Ur-Mutter, Frau, Mädchen in Porzellan aussehen wird.
In Solidarität mit den Ukrainischen Frauen und Kindern, die an den europäischen Bahnhöfen stranden

Der Krieg mit seinen Schrecken macht mir Angst und die Frauen, die mit Ihren Kindern an den europäischen Bahnhöfen stranden machen mich unendlich traurig. Alles zurückzulassen, was einen ausmacht und ins Ungewisse die Kinder in Sicherheit bringen, der Gedanke treibt mir immer wieder die Tränen in die Augen.

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