Ausstellungstip · Berlin · Reiseberichte

Ausstellung Tipp: Alles Linien, Flächen und Punkte in der Galerie oqbo – Susanne Haun

In der kleinen aber feinen Galerie oqbo in der Brunnenstraße 63 wird zurzeit in der Ausstellung „The Body of Drawing, # 2 – Körper / Bodies“ der Fokus auf eine Sparte der Kunst gelegt, die oft eher im Hintergrund gezeigt wird: die zeitgenössische Zeichnung. Noch bis 19. Juni können Interessierte durchs Fenster einige Bilder sehen – oder, sobald wieder möglich und nach den jeweiligen Corona-Regeln, die Galerie besuchen und alle Zeichnungen betrachten.

Ich besuchte die Galerie gemeinsam mit Dominique Hensel von der Weddinger Allgemeinen Zeitung / Weddingweiser. Dominique machte die Fotos und ich schriebe den Text dieses Artikels, der zuerst beim Weddingweiser erschien.

Blick in die Ausstellung “The Body of Drawing” in der Galerie. Fotos (2): Dominique Hensel
Blick in die Ausstellung “The Body of Drawing” in der Galerie. Fotos (2): Dominique Hensel

Die Zeichnung

Die Zeichnung ist die ursprünglichste Art des Menschen, sich auszudrücken. Sobald ein Kind einen Stift in den Händen halten kann, beginnt der visuelle Ausdruck seines Lebens. Mit wenigen Strichen werden so Mama, Papa, Bruder, Schwester und die Umgebung dargestellt. In Frankreich sind in den Höhlen von Lascaux gezeichnete Jagdszenerien aus der eurasischen Altsteinzeit zu finden, die vor rund 45.000 Jahren entstanden. Heute können im Kunst- und Schreibwarenhandel die verschiedensten Arten von Papier gekauft werden. Fährt die Käuferin oder der Käufer mit der Hand über die Oberfläche der Zeichnung werden die unterschiedlichen Papierarten als sinnlicher Eindruck wahrgenommen.

Ausstellung #2 Körper / Bodies

Blick in die Ausstellung “The Body of Drawing” in der Galerie. Fotos (2): Dominique Hensel

Die hochkarätige Ausstellung von Zeichnungen, die noch bis zum 19. Juni zu sehen ist, wurde von der Künstlerin Hanna Hennenkemper und dem Kunsthistoriker Ludwig Seyfarth zusammengestellt und ist eine Besonderheit in unserem Wedding. In der kleinen Galerie in der Brunnenstraße, nahe der Bernauer Straße in einem Ladengeschäft können die Zeichnungen der fünf Künstlerinnen und Künstlern Britta Lumer, Nicole Wedel, Hanna Hennenkemper, Oliver Thie und Friedericke Feldmann angeschaut werden. Die Materialität der Zeichnungen jeder einzelnen Arbeit ist besonders. Teilweise ungerahmt kann unmittelbar die Haptik des Papiers und die dargestellten Linien und Flächen betrachtet werden. Zum Repertoire der Zeichner gehört nicht nur Papier, es sind auch Kunstwerke auf Leinwand und Folie zu sehen. Alle haben eines gemeinsam: hauptsächlich Linie, Fläche und Punkte transportieren den Inhalt sowie die Stimmung und den Ausdruck der Zeichnung.

Für alle Kunst- und Kulturhungrigen unserer Zeit ist ein Besuch der Ausstellung sehr empfehlenswert. Die Kuratorin Hanna Hennenkemper führt nach voriger Terminvereinbarung mit viel Fachwissen durch die Ausstellung. Wer mehr über die einzelnen Künstlerinnen und Künstler erfahren möchte, findet ein reichhaltiges Katalogangebot vor.

Hat die Besucherin oder der Besucher noch nicht genug von der Kunst an den Wänden, dann kann er oder sie die Schubfächer der drei Grafikschränke der Galerie öffnen. Dort befinden sich weitere Papierarbeiten von zirka 150 Künstlerinnen und Künstlern, die es zu entdecken gilt. Es ist ratsam, viel Zeit für die Erkundung der Kunst der Galerie mitzubringen.

Die Galerie oqbo in der Brunnenstraße. Foto: Dominique Hensel
Die Galerie oqbo in der Brunnenstraße. Foto: Dominique Hensel

Kontaktinformationen

Julia Ziegler von Galerie oqbo berichtet, dass der ungewöhnliche Name der Galerie bei der Gründung vom Teammitglied Dirk Lebahn, der sich um die Grafik kümmert, beigesteuert worden ist. oqbo wird immer klein geschrieben, es handelt sich um ein optisches Palindrom, egal, ob man das Wort von oben oder von unten betrachtet. Als Palindrome werden in der Sprachwissenschaft Wörter bezeichnet, die rückwärts gelesen das selbe Wort ergeben wie vorwärts. Zum Beispiel Otto ist von vorne und von hinten gelesen immer Otto.

Galerie oqbo, Raum für Bild Wort Ton, Brunnenstraße 63, 13355 Berlin, Telefon: (0157) 75 36 63 52, E-Mail: info@oqbo, Öffnungszeiten: Donerstag, Freitag und Samstag 15 bis 18 Uhr

Stand 28. April 2021 war ein Besuch der Ausstellung nach Terminbuchung und mit einem tagesaktuellen negativen Test möglich. Wer die Ausstellung besuchen möchte, sollte sich vorher über die aktuellen Corona-Bedingungen informieren. Teile der Ausstellung können übrigens auch durchs Galeriefenster angeschaut werden.

Ausstellung · Ausstellungstip · Blumen und Pflanzen · crossart for future · Tiere

crossart for future – Erfolgreicher Auftakt!

Plakat crossart for future (c) Peter Mück
Plakat crossart for future (c) Peter Mück

Wanderausstellung gegen den Klimawandel für Bäume!

Am 16. Mai 2021 im Düsseldorfer Medienhafen
Am 14. August 2021, 12 – 15 Uhr in Berlin im Rote Beete Garten
am 22. – 24. Oktober 2021 Kunstlicht Hohenbusch (Erkelenz)

Schon oft habe ich euch vom Netzwerk crossart berichtet (siehe hier).

Eine weitere Ausstellung organisiert von Peter Mück geht auf reisen: Köln, Düsseldort, Erkelenz und Berlin sind die voraussichtlichen Stationen.

Großer Erfolg in Köln

Bisher gepflanzte Bäume mit mitteln aus der Ausstellung Crossart for future:

61 (Stand 20. April 2021)

Bewegte Bilder sagen meistens mehr als 1.000 Worte, deshalb hier der Videofilm von Angela Bungarz vom Live Blog (siehe hier klick) von crossart, wo, wenn ihr dem LINK folgt, nochmehr insprirationen zu sehen sind.

PRIMA KLIMA e.V.

Bei der Wanderausstellung „crossart for future“ stehen der Klimawandel, die Umwelt und die Nachhaltigkeit im Fokus. So waren die Künstler_innen aufgerufen, Kunstwerke zu erstellen, die auf die bestehenden Probleme aufmerksam machen und gleichzeitig aktiv dazu beitragen sollen, die Probleme zu überwinden, indem 30% der Verkaufserlöse an den Verein PRIMA KLIMA e.V. gehen, der das Geld für das Pflanzen von Bäumen verwendet. Die Resonanz bei den Künstler_innen war groß.

Sie sind herzlich eingeladen sich anzuschauen,  wie intensiv sich die Künstler*innen mit dem Thema auseinandergesetzt haben und dessen Dringlichkeit künstlerisch kreativ auf den Punkt gebracht haben. Es sind berührende und nachdenklich machende großartige kleine Kunstwerke entstanden. Natürlich können sie auch das eine oder andere Werk erwerben, damit auch Sie das Pflanzen von Bäumen mit initiieren.

14.08.21 in Berlin

Danach zieht die Wanderausstellung weiter durch Deutschland und wird unter anderem voraussichtlich am 14.08.2021, 12 – 15 Uhr in Berlin im Rote Beete Garten des Centre Francais zu sehen sein.

In Berlin werden die Künstlerinnen Ute Faber, Susanne Haun, Meike Lander, Doreen Trittel und Ines Udelnow dabei sein.

Weitere Stationen werden Düsseldorf und Erkelenz sein.

#hashtag der Veranstaltung

Ihr wollt mehr von dem Thema wissen? Schaut doch auch bei Facebook und Instagram vorbei.

Unter den Hashtags

#crossart
#crossartforfuture
#crossartberlin

Auswahl an Zeichnungen von Susanne Haun

Eines dieser Bilder meiner Auseinandersetzung mit der Erhöhung der Temperatur der Erde ist auf Wanderschaft gegangen.

Kunstkauf für die gute Sache

Möchtet ihr eine der oben abgebildeten Zeichnungen kaufen, dann wendet euch gerne an mich info@susannehaun.de oder an Peter Mück (muexx@gmx.de). Mein Anteil an dieser guten Sache beträgt nicht nur die 30% vom Verkaufspreis, sondern ich habe den Verkaufspreis der einzelnen Zeichnung mit 70 Euro angesetzt, so dass sie für viele von uns erschwinglich ist. Das sind 21 Euro für Prima Klima e.V. und 49 Euro für mich. 😉

Ihr unterstützt mit eurem Kauf nicht nur Prima Klima e.V. sondern auch die in Corona Zeiten arg gebeutelten Künstler_innen.

Ausstellung · Ausstellungstip · Blumen und Pflanzen · crossart for future · Tiere

crossart for future – Eine Wanderausstellung geht auf Reisen

Plakat crossart for future (c) Peter Mück
Plakat crossart for future (c) Peter Mück

Schon oft habe ich euch vom Netzwerk crossart berichtet (siehe hier).

Eine weitere Ausstellung organisiert von Peter Mück geht auf reisen: Köln, Düsseldort, Erkelenz und Berlin sind die voraussichtlichen Stationen.

crossart for future

Bei der Wanderausstellung „crossart for future“ stehen der Klimawandel, die Umwelt und die Nachhaltigkeit im Fokus. So waren die Künstler_innen aufgerufen, Kunstwerke zu erstellen, die auf die bestehenden Probleme aufmerksam machen und gleichzeitig aktiv dazu beitragen sollen, die Probleme zu überwinden, indem 30% der Verkaufserlöse an den Verein PRIMA KLIMA e.V. gehen, der das Geld für das Pflanzen von Bäumen verwendet. Die Resonanz bei den Künstler_innen war groß.

Sie sind herzlich eingeladen sich anzuschauen,  wie intensiv sich die Künstler*innen mit dem Thema auseinandergesetzt haben und dessen Dringlichkeit künstlerisch kreativ auf den Punkt gebracht haben. Es sind berührende und nachdenklich machende großartige kleine Kunstwerke entstanden. Natürlich können sie auch das eine oder andere Werk erwerben, damit auch Sie das Pflanzen von Bäumen mit initiieren.

Erste Präsentation am 17.4.21 in Köln

Die erste Präsentation findet am 17.04.2021 in Köln, im Römerpark in einer corona-konformen Open-Air-Ausstellung statt, die sich für kunst- und umwelt-interessierte Menschen sehr gut in einen Spaziergang integrieren lässt. Situations- und wetterbedingt kann sich die Aktion aber auch nochmal um eine Woche verschieben. Unter diesem Link erfahrt ihr, ob die Ausstellung Wetter- und / oder Coronabeding stattfinden kann (Klick).

14.08.21 in Berlin

Danach zieht die Wanderausstellung weiter durch Deutschland und wird unter anderem voraussichtlich am 14.08.2021, 12 – 15 Uhr in Berlin im Rote Beete Garten des Centre Francais zu sehen sein.

In Berlin werden die Künstlerinnen Ute Faber, Susanne Haun, Meike Lander, Doreen Trittel und Ines Udelnow dabei sein.

Weitere Stationen werden Düsseldorf und Erkelenz sein.

#hashtag der Veranstaltung

Ihr wollt mehr von dem Thema wissen? Schaut doch auch bei Facebook und Instagram vorbei.

Unter den Hashtags

#crossart
#crossartforfuture
#crossartberlin

Auswahl an Zeichnungen von Susanne Haun

Eines dieser Bilder meiner Auseinandersetzung mit der Erhöhung der Temperatur der Erde ist auf Wanderschaft gegangen.

Akt · Ausstellungstip · Blumen und Pflanzen · Buntstifte · Tagebucheintragung · Zeichnung

Tagebucheintragung 25.2.2021, Wie sieht Frau Teufel aus? – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 25.02.2021, Der Teufel, Version 2, 20 x 15 cm, Buntstift und Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 25.02.2021, Der Teufel, Version 2, 20 x 15 cm, Buntstift und Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Ich mag den Teufel, besonders, wenn er im Detail steckt. Ich grinse in mich hinein, wie sieht wohl die Teufelin aus? Und trägt sie tatsächlich Prada? Sobald ich mich von meinem Hexenschuss erholt habe, werde ich mich dem zeichnerisch näher. Die Hexe hat mich beim Pflanzen meiner gerade erworbenen Stiefmütterchen erwischt. Der Sack Erde war wohl zu schwer für mich.

Tagebucheintrag 26.02.2021, Der Teufel, Version 1, 20 x 15 cm, Buntstift und Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 26.02.2021, Der Teufel, Version 1, 20 x 15 cm, Buntstift und Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Akt · Ausstellung · Ausstellungstip · Blumen und Pflanzen · Buntstifte · Tagebucheintragung · Zeichnung

Ausstellungstipp – crossart for future, Klimawandel

crossart for future, Gletscherschmelze, 30 x 20 cm, Buntstift und Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
crossart for future, Gletscherschmelze, 30 x 20 cm, Buntstift und Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

crossart for future – Crossart wird grün !

Der Klimawandel ist neben der Coronakrise das allseits beherrschende Thema in unserer Zeit.
Künstler und Künstlerinnen können nicht nur helfen, auf das Problem aufmerksam zu machen, sie können auch – wie alle anderen – helfen mit Ihrer Arbeit die Probleme zu überwinden. Mit einer Wanderausstellung zum Thema Klimawandel, Umwelt und Nachhaltigkeit versuchen wir genau dies.

30 % der Verkaufserlöses gehen an den Verein PRIMA KLIMA e.V. (-> Klick <-).
Dort werden für diesen Anteil Bäume gepflanzt. Vernissage17.4.21 Köln (nur bei schönem Wetter, sonst wird verschoben).

Susanne Haun nimmt an der Aktion teil

Ich werde an dieser Ausstellung teilnehmen und habe begonnen, Zeichnungen für die Ausstellung zu arbeiten. Jede / jeder Künstler nimmt nur mit einem Bild teil. Im Moment nehmen 23 Künstlerinnen und Künstler teil. Ihr habt noch Interesse, daran teilzunehmen? Hier (-> Klick <-) seht ihr, wie.

Gletscherschmelze

Beide Bilder von heute zeigen meine Vorstellung von Gletscherschmelze. Auch ein Thema des Klimawandels.

crossart for future, Gletscherschmelze, Vers. 2, 30 x 20 cm, Buntstift und Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
crossart for future, Gletscherschmelze, Vers. 2, 30 x 20 cm, Buntstift und Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Akt · Ausstellung · Ausstellungstip · Blumen und Pflanzen · Buntstifte · Tagebucheintragung · Zeichnung

Tagebucheintragung 13. und 17.2.2021, Klimawandel (c) Zeichnung von Susanne Haun

crossart for future, Rote Liste, 30 x 20 cm, Buntstift und Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
crossart for future, Rote Liste, 30 x 20 cm, Buntstift und Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

crossart for future – Crossart wird grün !

Der Klimawandel ist neben der Coronakrise das allseits beherrschende Thema in unserer Zeit.
Künstler und Künstlerinnen können nicht nur helfen, auf das Problem aufmerksam zu machen, sie können auch – wie alle anderen – helfen mit Ihrer Arbeit die Probleme zu überwinden. Mit einer Wanderausstellung zum Thema Klimawandel, Umwelt und Nachhaltigkeit versuchen wir genau dies.

30 % der Verkaufserlöses gehen an den Verein PRIMA KLIMA e.V. (-> Klick <-).
Dort werden für diesen Anteil Bäume gepflanzt. Vernissage17.4.21 Köln (nur bei schönem Wetter, sonst wird verschoben).

Susanne Haun nimmt an der Aktion teil

Ich werde an dieser Ausstellung teilnehmen und habe begonnen, Zeichnungen für die Ausstellung zu arbeiten. Jede / jeder Künstler nimmt nur mit einem Bild teil. Im Moment nehmen 23 Künstlerinnen und Künstler teil. Ihr habt noch Interesse, daran teilzunehmen? Hier (-> Klick <-) seht ihr, wie.

crossart for future, Unser Planet wird heiss, 30 x 20 cm, Buntstift und Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
crossart for future, Unser Planet wird heiss, 30 x 20 cm, Buntstift und Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Akt · Aktmalerei · Ausstellungstip · Skizzen · Skizzenbuch · Zeichnung

Das eherne Zeitalter von Rodin – Skizzen von Susanne Haun

Das eherne Zeitalter von Rodin steht in der zurzeit geschlossenen Alten Nationalgalerie in Berlin.

Gerne laufe ich in Museum um Skulpturen herum und skizziere. Das ist uns aufgrund der Pandemie verwehrt und so war ich sehr glücklich, das eherne Zeitalter in der 3-D-Ausstellung Nah am Leben der Gipsformerei zu entdecken.

In Kooperation mit dem Studio Jester Blank haben die Staatlichen Museen zu Berlin zum ersten Mal einen 3D-Rundgang durch eine Ausstellung realisiert. Die neuartige, immersive 3D-Ausstellung basiert auf der im März 2020 in der James-Simon-Galerie zu Ende gegangenen Ausstellung „Nah am Leben. 200 Jahre Gipsformerei“. Die Besucher*innen können sich frei im virtuellen Ausstellungsraum bewegen und die Ausstellung und ihre ungewöhnlichen Objekte so erkunden, als wären sie vor Ort. Zusätzlich lassen sich 20 Exponate in einer besonders hochauflösenden 3D-Ansicht darstellen.“

steht auf der Seite der Gipsformerei zur Ausstellung:
https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/gipsformerei/ueber-uns/virtuelle-rundgaenge/nah-am-leben/ , 19.11.2020, 16:05 Uhr

Wenn ihr dem Link folgt, dann gibt es eine Einführung mit dem Wichtigsten, was diese Figur ausmacht und am besten ist, ihr könnt das 3-D Modell mit der Mouse drehen! Ihr könnt sogar von oben oder von unten auf das Modell schauen. Unglaublich, was die Technik vermag! Ich konnte Skizzen erstellen, die ich nicht mal im Museum erstellen könnte, denn ich könnte nicht von oben auf die Skulptur schauen!

Was sagt ihr zum Titel Das eherne Zeitalter?

Ausstellungstip · Projekt ohne Namen

Home Story – Das Projekt ohne Name im Atelier Susanne Haun

 

 

Ausstellung Projekt ohne Name im Kunstraum (c) Susanne Haun
Ausstellung Projekt ohne Name im Kunstraum (c) Susanne Haun

 

Vorgestern Abend sagte der Moderator von rbb zibb, dass Künstler, Museen ja generell der Kunstbetrieb begonnen hätte, das Netz zur Präsentation ihrer Arbeiten zu nutzen.

Ich musste lächeln, hatte ich doch den ganzen Tag die Arbeiten des Projekts ohne Namen in meinen Galerieraum zu hängen begonnen. Präsentation im Netz kann in vielen Formen geschehen, mit Fotos, mit Videos oder auch mit Interviews. Ich habe es mir einfach gemacht und zeige euch einfach die Fotos.

Vielleicht inspiriere ich Jürgen, auch seine Arbeiten des Projekts in seinem Atelier zu hängen.

Auf dem Marta Blog hat mir der aktuelle Artikel Über die Bemühung auf allen digitalen Hochzeiten zu tanzen gut gefallen. Die Autorin Marcella Ranft spricht mir aus der Seele. Wie auch physikalisch kann ich auch nicht digital jedes Ereignis schauen und auch nicht jeden Tag gefühlte 1.000 Anrufe jeglicher Ausprägung von skype bis „ganz normal“ führen. Ich genieße immernoch die Ruhe meines zuhauses, es sind doch auch erst 2 Wochen, die wir mit den Kontaktbeschränkungen und der in Ruhe versetzten Stadt leben!

 

 

Ausstellungstip · Berlin · Foto · Reiseberichte · Skizzen · Skizzenbuch · Zeichnung

Ein Spaziergang im Schlosspark Charlottenburg – Susanne Haun

 

 

Lange habe ich nichts mehr von Micha und meinen Erkundungstouren geblogt.

Solch ein Bericht geht immer mit viel Arbeit einher und so bleiben Wien, Carrara und vieles mehr zur Zeit noch unerwähnt.

Nun aber hat mich die Lust nach solch einem Bericht wieder einmal gepackt. Micha und ich waren vor zwei Wochen bei strahlend blauem Himmel im Schlosspark Charlottenburg, um dort den Neuen Pavillon von Schinkel zu besuchen.

 

 

König Friedrich Wilhelm III. beauftragte Schinkel mit dem Bau des Pavillons, nachdem er 1822 die Villa Chiatamone an der Küste von Neapel besuchte. Im November 1943 wurde das Gebäude von einer Bombe getroffen und wurde bis auf die Außenmauern zerstört und fast das gesamte Inventar verbrannte. Der Pavillon wurde rekonstruiert, 2001 renoviert und gibt einen guten (schnellen) Überblick der deutschen Romantik. Neben Schinkel sind auch Werke von Carl Blechen und Eduard Gärtner zu sehen.

 

 

Skizzenbuch Schlosspark Charlottenburg, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Skizzenbuch Schlosspark Charlottenburg, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

 

Von Januar bis März ist der Pavillon nur von 12 – 16 Uhr geöffnet, Montag ist Ruhetag. Der Eintritt inklusive Audioguide beträgt 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Es lohnt sich!

Ich bin immer wieder erstaunt, welche Schätze Micha und ich in unserer Heimatstadt entdecken!

 

 

 

 

Ausstellungstip · Organisation Mein Wedding

„Rettung für Kunst auf dem Mittelstreifen“ heisst es im Weddingweiser

 

Ein großes Projekt von Rolf Fischer, überzeugter Weddinger, Renate Straetling (siehe hier), Meike Lander, Kunsthistorikerin und Praktikantin bei mir zum Thema Werkverzeichniss und mir selber ist für 2020 die Rettung der Freiluftgalerie „Mein Wedding“.

Die Freiluftgalerie auf der Müllerstraße ist im Wedding etabliert und wurde von der Standortgemeinschaft der Müller ins Leben gerufen. Zum Ende des Jahres 2019 löste sich der Verein der Standortgemeinschaft auf und damit hatte die Freiluftgalerie keine Organisatoren mehr. Wir oben genannten vier fanden das sehr schade und haben beschlossen, ehrenamtlich die Freiluftgalerie zu organisieren.

Wenn ihr dem Link (Klick) folgt, dann könnt ihr meinen Bericht über die Vernissage von Mein Wedding aus dem Jahr 2019 lesen.

 

Eröffnung von Mein Wedding 6, Zeichnung von Susanne Haun, Foto von Michael Fanke
Eröffnung von Mein Wedding 6 aus dem Jahr 2019, Zeichnung von Susanne Haun, Foto von Michael Fanke

 

Sehr gefreut haben wir uns, dass wir mit Mein Wedding 2020 schon einen Platz in der aktuellen Ausgabe der Weddinger Allgemeinen Zeitung gefunden haben. Hier ein Zitat aus dem Artikel:

„„Ich finde die Open Air Galerie in der Müllerstraße ein tolle Sache“, sagt Susanne Haun. Sie selbst hat bereits mehrfach Zeichnungen aus ihrer Feder auf der Müllerstraße zeigen können. Dabei wurde ihr Beitrag wie die anderen von einer Jury aus bis zu 70 Einreichungen ausgewählt. „Es ist schade, dass sich die Händlergemeinschaft wahrscheinlich aufgelöst hat und damit auch die Ausstellung in Gefahr ist“, sagt Susanne Haun. Doch damit will sie sich nicht abfinden. Sie hat drei Mitstreiter gefunden, die ihr bei der Organisation der 7. Ausgabe der Plakatausstellung helfen wollen.“

schreibt die Journalistin Dominique Hensel nicht nur in der Weddinger Allgemeinen Zeitung sondern auch auf dem Weddingweiser. Den gesamten Artikel könnt ihr lesen, wenn ihr dem Link zum Wedding Weiser folgt:  (Klick) Rettung für Kunst auf dem Mittelstreifen — Weddingweiser).

Die Zeitung Ecke Müllerstraße berichtete in der Ausgabe Nr. 6, Dez. 19 / Jan. 20 auf Seite 4 von der Auflösung der Standortgemeinschaft Müllerstrasse.  Beide Zeitungen können z.B. im Rathaus Wedding im Vorraum links bezogen werden. Es gibt auch andere Ausgabeorte wie die Bücherei, die Apotheke in den Osramhöfen und viele mehr. Neben dem Foto in der Ecke Müllerstraße von einzelnen Vereinsmitgliedern fotografierte auch Dorothee Böttges-Papendorf (siehe hier), die ehemalige Schatzmeisterin des Vereins, einige Fotos, die ich hier zeige.
Ich werde in regelmäßigen Abständen von der Organisation der Ausstellung berichten. Hier noch ein paar fotografische Impressionen: