Susanne Haun

2 jähriges Jubiläum im atelier nuno – mit dabei: vier Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Ausstellungstip, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 8. August 2019

 

Erinnert ihr euch an den 20. KunstSalon bei mir im Atelier? Mein Gast war Marie vom atelier nuno (siehe hier klick).

Am 24. August 2019 feiert Marie ihr 2 jähriges Juliläum mit einer Tombola, japanischen Snacks und Leckereien und 15 % Rabatt auf allen Stoffen in der Utrechter Str. 32, 13347 Berlin.

Einladung atelier nuno utrechter str. 22 Berlin wedding

 

Aus diesem Anlaß haben wir gestern vier asiatisch inspirierte Zeichnungen von mir im atelier nuno (hier der Link zur Internetpräzens des Ateliers) gehangen. Außerdem habe ich bei Marie eine Mappe mit weiteren Zeichnungen zum Anschauen und  Kaufen deponiert. Ich selber kann leider aufgrund eines anderen Termins nicht beim Jubiläum dabei sein. Gerne gebe ich aber am Jubiläumstag ebenfalls 15% Rabatt auf meine Zeichnungen im atelier nuno.

Mehr über die Tuschezeichnungen erfahrt ihr, wenn ihr Klick dem Link folgt.

Habt ihr Lust, mit Marie zu feiern? Ihr könnt der U9 oder der U6 bis Leopoldplatz fahren und von dort in 5 Minuten das Atelier erreichen.

Ich wünsche euch viel Spaß und Inspirationen bei Marie.

 

 

Bleistift und Marker – eine wilde Kombination – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Ausstellungstip, Marker, Portraitmalerei, Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 30. Juli 2019

 

 

Bleistift und Markerstifte hören sich nach einer wilden Kombination an, ich war selber ganz erstaunt, wie gut die beiden harmonieren.

Letzte Woche war ich mit Meike in der Abgusssamlung zum Zeichnen. Nicht nur die Abgüsse, nein auch die klimatisierten Räume lockten uns nach Charlottenburg.

Zum Einzeichnen haben wir uns gemütlich zwischen Antiken Portraitbüsten gesetzt. Ich hatte zuhause schon eine Farbskala von allen Markerstiften, die ich mitnahm, erstellt. So war es ein leichtes, die Farben für die gezeichneten Büsten in meinem Skizzenbuch zu wählen.

Meike zeichnete mit Bleistift und Polychromes Farbstiften.

Übrigens waren dieses Mal überall (inflationär) Aufsteller, dass in der Sammlung nicht fotografiert werden darf. So habe ich nur Fotos von uns und unseren Werken in der Abgusssammlung fotografiert. Ich hoffe, das hängt mir der aktuellen Ausstellung zusammen und man darf danach wieder fotografieren.

 

 

Die Figurengruppe der Farnesische Stier oder auch die Bestrafung der Dirke genannt (Neapel, Archäologisches Museum) gehört neben dem Laokoon (Florenz, Uffizien) zu den bekanntesten Skulpturengruppen der Antike. In der Skulptur ist der Augenblick festgehalten, in dem die Zwillinge Dirke an den Stier binden, um sie danach von diesem zu Tode schleifen zu lassen, da sie ihre Mutter Antiope als Sklavin in ihrem Haushalt integriert hatte. Die Sage kann hier bei google books nachgelesen werden.

Schon oft habe ich die in Originalgröße stehenden Skulpturengruppe in der Abgusssammlung gezeichnet. Jedesmal bin ich beeindruckt von dem Spektakel und der Größe der Darstellung. Das Original der Figurengruppe (siehe hier) ist aus Marmor, 370 × 295 × 300 cm und ich habe es verpasst, sie mir in Neapel anzuschauen, da die Menschenschlangen vor dem Archäologischen Museum einfach viel zu lang zum Anstehen waren.

Um den Rhythmus der Gruppe festzuhalten, habe ich zuerst einen sehr weichen Bleistift verwendet. Da neben dem Bleistift die Marker lagen, war die Kombination der Stifte fast wie ein Reflex. Der Anfang ist gemacht, ich werde sehen, wie ich weiter mit den Materialien arbeite. Die doch so starren Marker bekommen so Schattierungen, die ich beim Mischen der Marker unter sich nicht erhalte.

 

 

Die Öffnungszeit der Abgusssammlung war schnell vorbei und Meike und ich waren nach 3 Stunden konzentriertem Zeichnen auch rechtschaffend geschafft.

 

 

Sehenswert

Posted in Ausstellungstip, Zeichnung by Susanne Haun on 25. Juli 2019

Schmetterlingshorst ist ein wunderschöner Ausflugsort in Berlin Köpenick. Rosie hat den Ort so liebevoll beschrieben, dass ich ihren Beitrag hier auf jeden Fall rebloggen wollte:

Skizzenbuch/Blog


Wohin mal schnell in die „Sommerfrische“, wenn man in Berlin wohnt? Wer jetzt die Idee hat, einen Ausflug nach Berlin-Köpenick zu machen, an den idyllisch gelegenen „Langen See“ zum Beispiel oder den schilfbestandenen „Müggelsee“, um Luft zu holen und aufzutanken, dem möchte ich gerne zwei empfehlenswerte Ausstellungen im „Schmetterlingshorst“ ans Herz legen.

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Film von Anna Maria Weber von AugenZeugeKunst – Einblicke in die Kunst von Susanne Haun

 

Vor knapp drei Jahren erstellte die Dokumentarfilmerin Anna Maria Weber ein Künstlerporträt von mir.

Durch einen Zufall habe ich bemerkt, dass ganz viele von euch den Film noch nicht kennen und das obwohl er unter der Kategorie Artist Statemant gleich als erste meiner Seiten hier auf dem Blog zu sehen ist. Was lerne ich daraus? Der Film ist nicht günstig platziert oder mein Blog ist so voller Informationen, dass nicht alles zu finden ist. 🙂

Die Kunst liegt in der Kürze des Films, die mir sehr wichtig war. Kurz und knackig sollte die Dokumentation sein und meine Vita als bewegtes Bild ergänzen!

 

Hier seht ihr Einblicke in die Arbeit von SUSANNE HAUN
ein Künstlerporträt erstellt von Anna-Maria Weber von AugenZeugeKunst:

 

 

 

Auf Anna-Maria Webers Homepage AugenZeugeKunst (siehe hier) fasst sie treffend zusammen, warum es heute wichtig ist, auch bewegte Bilder für sich sprechen zu lassen:

„… ein bewegtes Bild sagt mehr als tausend Worte.

Schon lange vor dem Drehtermin bat mich Anna, mir darüber klar zu werden, wer ich bin, was ich mache und wie wir das im Film darstellen wollen. Sie machte mir einige Vorschläge, was möglich ist und beriet mich bei meinen Überlegungen. Auf ihrer Seite findet ihr auch eine Übersicht von dem, was alles zu einem Film dazugehört!

Hier findet ihr weitere Filme von Anna-Maria.

Schau Mich An. Konterfeis von Roswitha Geisler und Susanne Haun. – Ausstellungstip

Posted in Ausstellung, Ausstellungstip, Portraitmalerei, Schau Mich An by Susanne Haun on 17. Mai 2019

 

Ich freue mich, euch zu meiner nächsten Ausstellung einzuladen. Den Ausstellungsflyer könnt ihr hier (klick) herunterladen.

Schau Mich An.
Konterfeis von Roswitha Geisler und Susanne Haun

Vernissage: Sonntag, 14. Juli 2019 ,15.00 Uhr

Schirmherr und Gast: Dr. Gregor Gysi
Einführende Worte: Dr. Claudia Marwede-Dengg, Kunsthistorikerin
Musik: Chris Schildmüller
Dauer der Ausstellung: 14.7. bis 6.10.2019

Zum Schmetterlingshorst 2, 12559 Berlin
Tel: 030-61 67 48 61, http://www.schmetterlingshorst.de

 

Seite 1 Flyer - Schau Mich An - Roswitha Geisler und Susanne Haun

 

Hier die Beschreibung der Ausstellung:

Wann kann man von einem Portrait sagen, es sei vollkommen? Ich getraue mir nicht, diese Frage mit völliger Deutlichkeit oder Gewißheit zu beantworten“ schrieb 1793 Johann Georg Sulzer in seiner Allgemeinen Theorie der schönen Künste. Das Portrait, auch Konterfei genannt, ist nach dem religiösen Bild die verbreitetste gesellschaftliche Aufgabe in der bildenden Kunst der meisten Epochen. Das lateinische contrafacere, nachmachen, bezeichnet dabei nur einen sehr kleinen Deutungsaspekt, den ein Portrait in sich birgt. Die Ähnlichkeit war nie das Ziel der großen Porträtisten, sondern Selbstverständlichkeit. Obwohl das zeichnerische bzw. malerische Porträt heute längst vom Handy-Selfie abgelöst und als Statussymbol keinen großen Stellenwert mehr zu besitzen scheint, arbeiten die Künstlerinnen Roswitha Geisler und Susanne Haun kontinuierlich in diesem Sujet und stellen die Linien und Farben ihrer Arbeiten der Anzahl der Klicks bei Instagram entgegen. Sie regen mit ihren eindrucksvollen
Abbildungen von Gesichtern die Diskussion an, ob nicht doch mehr als eine große Anzahl von Klicks zu einem Portrait gehört.

Roswitha Geisler (Klick)

Roswitha Geislers besondere Passion sind Portraits, insbesondere die von Musikern sowie die Visualisierung von Musik und deren spannungsgeladene Verknüpfungen.
Hierbei nähert sie sich der Wirklichkeit in ihrer eigenen Subjektivität. Ihre Zeichnungen fangen die Atmosphäre ein, die damit gleichzeitig dokumentiert und durch Zitat, Variation, Verfremdung und Konfrontation verändert wird. Unschwer erkennbar in ihren Arbeiten ist das Wechselspiel von Linien, Farbverläufen und figurativen
Elementen, welches sowohl die zeichnerische Subtilität als auch die kraftvolle, dynamische Farbsetzung und Linienführung verbindet. Ihre Ausdrucksweise basiert auf dem Zulassen malerischer Impulsivität und dem Korrektiv kompositorischer Strenge. In allem ist es die starke Virtuosität, gepaart mit akribischer Sorgfalt der mit der Feder gesetzten korrespondierenden Linien, die die Bilder in der Phantasie der Betrachtenden durch ihre Ideen und in Existenz und Format aufleben lassen.

Susanne Haun

Susanne Haun nähert sich dem Menschen zeichnerisch. Beim Erforschen der verschiedensten Gesichter mit Feder, Tusche und Pinsel ergründet Haun die Geschichten der Porträtierten und versucht dem Augenblick zwischen Modell und Malerin mehr zu entlocken, als der Moment preisgeben möchte. Dabei interessiert sie nicht nur das unmittelbar sichtbare, sondern sie möchte die Gedanken und den Antrieb des Menschen erforschen. So stellt sie manchmal den Porträtierten deren Lebensaufgaben
beiseite, so wie Loki Schmidt von Blumen umrahmt wird, die auf ihre Tätigkeit als Pflanzenschützerin hinweist. Auf der Zeichnung Kants, dem großen Philosophen, kalligraphierte sie als Zitat Wortfetzen der Kritik der reinen Vernunft.
Die Gezeichneten sollen Blickkontakt mit ihren Betrachtern aufnehmen und diese zu eigenen Gedanken anstoßen.

 

Seite 2 Flyer - Schau Mich An - Roswitha Geisler und Susanne Haun

 

Hinweis zum life blog Dream On – Tipp von Susanne Haun

Posted in Ausstellungstip, Fahrrad, Linolschnitt by Susanne Haun on 9. Mai 2019

 

eloton 2, Radfahrer, Linolschnitt von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Peloton , Radfahrer, Linolschnitt von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Seit einigen Tagen fährt Torsten mit seinem Rad durch die USA. Er hat seinen Traum wahr gemacht und ist in New York gestartet und wird irgendwann während der 37. Etappe in San Francisko ankommen. Ich bin beeindruckt davon, wie man auch mitten im Berufsleben stehend Träume verwirklichen kann und auch ob der Leistung, jeden Tag um die 100 km zu fahren.

 

Hier könnt ihr Torstens life blog: Dream on verfolgen: KLICK

Eine Übersicht der Tour findet ihr hier KLICK.

 

2001 Schnitt ich eine Reihe von Radfahrer in Linol. Es war die Zeit von Lance Armstrong und der Tour de France. Mein Sohn war 7 Jahre alt, begeisterter Radfahrer und wir schauten die Tour im Fernseher und fuhren selber viel Rad.

 

 

Hinweis auf @eva.stories – Tipp von Susanne Haun

Posted in Aquarell, Ausstellungstip, Geschichte, Kunst und Politik, Kunstgeschichte by Susanne Haun on 6. Mai 2019

 

Im Tagesspiegel von Sonntag las ich das erste Mal von dem Projekt @eva.stories auf Instagram.

Wie bringt man jungen Menschen den Holocaust näher?

Über soziale Medien glaubt der Initiator und Regisseur, der israelische Geschäftsmann Matti Kochavi.

Nach Medienberichten hat er mehrere Millionen Schekel in sein Instagram Projekt investiert. „Eva Stories“ basiert auf das Tagebuch der 13 Jahren alten Eva Heymann aus Ungarn, das die letzten Monate ihres Lebens schildert, und stellt die Frage:

„Was, wenn ein Mädchen im Holocaust Instagram gehabt hätte?“

Als Historikerin war ich sofort neugierig und schaute mir auf Instagram die erste Storie von Eva vom 13. Februar an (siehe hier).

Mich hat schon der 13. Februar mit meinem Backgroundwissen zu Tränen gerührt und ich glaube, dass junge Menschen damit erreicht werden können.

Was meint ihr? Werden tatsächlich vor allem junge Menschen mit dieser Art der Geschichtsschreibung erreicht?

 

Mama und ihre Mutter - Zeichnung von Susanne Haun - 17 x 22 cm - Tusche auf Hahnemühle Selection

Mama und ihre Mutter – Zeichnung von Susanne Haun – 17 x 22 cm – Tusche auf Hahnemühle Selection

 

 

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Quelle: Webserie „Eva Stories“ : „Was, wenn ein Mädchen im Holocaust Instagram gehabt hätte?“, FAZ, aktualisiert am

Mein Wedding 6 – Kunst im öffentlichen Raum – Ausschreibung

Posted in Ausschreibung, Ausstellungstip, Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 5. April 2019

 

 

Erinnert ihr euch?
Jedes Jahr schreibt die StandortGemeinschaft Müllerstraße e.V. gemeinsam mit der Planergemeinschaft Kunst im öffentlichen Raum mit dem Thema „Mein Wedding“ aus. 2017, bei mein Wedding 4 wurde auch ein Bild von mir ausgewählt (siehe Fotos oben) und letztes Jahr saß ich in der Jury und habe mit ausgewählt.

Nun gehen wir in die sechste Runde!

Interessierte aus allen Bereichen (Kitas, Schulen, Kunstschaffende etc.) sind wieder aufgerufen, sich mit dem Thema „Mein Wedding6“ auseinander zu setzen und Kunstwerke zu gestalten. Die Technik bleibt den Teilnehmenden überlassen, ob Street-Art, Bemalung mit Pinsel, Kollagentechnik oder Fotografien, alles ist möglich. Wichtig ist, dass ein deutlicher Bezug zum Wedding erkennbar wird und die Arbeiten digitalisiert eingereicht werden. Eine Jury wird entscheiden, welche Arbeiten das Rennen machen. Die ausgewählten Kunstwerke werden auf das Format von ca. 3,60 m x 2,90 m vergrößert und auf dem Mittelstreifen der Müllerstraße ausgestellt. Um zu gewährleisten, dass eine Vergrößerung der eingereichten Arbeiten auf das endgültige Format ohne Verluste erfolgen kann, sollten Sie die Arbeiten möglichst im Größenverhältnis 3:2 abgeben.

Eine weitere wichtige Bedingung für die Umsetzung des Projektes ist die Übertragung des Verwertungsrechts der Kunstwerke an die StandortGemeinschaft Müllerstraße e.V. für die einmalige Ausstellung auf dem Mittelstreifen.
Interessierte reichen die Arbeiten bitte ein bis zum 30. Juni 2019 an die unten aufgeführten Adressen.
Die Ausstellungseröffnung ist voraussichtlich am 10. August 2019, um 11 Uhr in der Schiller-Bibliothek (Müllerstraße 149).

Einsendungen per EMail bitte an
w.pichierri@planergemeinschaft.de  oder d.yasar@planergemeinschaft.de
Bei Fragen könnt ihr gerne anrufen: Tel.: 885914-32

 

 

Mein Wedding 6 - Kunst im öffentlichen Raum

 

Signierstunde auf der Leipziger Buchmesse – Susanne Haun im Eichhörnchen Verlag

Posted in Ausstellungstip, Buchtip, Collage, Zeichnung by Susanne Haun on 12. März 2019

 

Susanne Haun vor den Landtiere in Originalgröße (c) Foto von Nina Alice Schuchard

Susanne Haun vor den Landtiere in Originalgröße (c) Foto von Nina Alice Schuchard

 

 

Am Sonntag den, 24. März 2019, 15 Uhr werde ich auf der Leipziger Buchmesse in der Halle 2, Stand G109 das Buch Landtiere aus dem Eichhörnchen Verlag signieren.

Ich freue mich schon sehr darauf und hoffe, das viele Intressierte den Weg zum Stand des Eichhörnchenverlags finden werde.

Die Geschäftsführerin, bzw. Verlegerin Nina wird neben den Landtieren, Monsterkindern und die Geschichte von Tui-Tiu ihr viertes Buch im Verlag vorstellen:

Kleine Vogel-Wunderkammer, ISBN 978-3-9818726-3-7 und Kleine Vogel-Wunderkammer – Begleitbuch mit Namen, ISBN 978-3-9818726-4-4 (siehe hier).

 

 

Mehr über die Leipziger Buchmesse erfahrt ihr hier (klick) auf der Hompage der Messe.

 

Eichhörnchenverlag_Landtiere_Umschlag (c) Nina Alicke Schuchard

Das Bilderbuch „Landtiere“ richtet sich an Babys und Kleinkinder und stellt ihnen einige Tiere vor, die den Kindern in ihrem Alltag – zum Beispiel als Haustiere oder bei einem Bauernhofbesuch – begegnen können.
Es wurde Wert darauf gelegt, die Tiere in ihrem alltäglichen Umfeld zu zeigen und keine aus dem Kontext gerissenen Stockfotografien zu verwenden. Die Tiere wurden statt dessen mit Blick für ihre individuelle Schönheit ohne Plüsch und Pathos, ohne vorhergehendes Herrichten oder nachträgliche Retusche in ihrem alltäglichen Leben fotografiert.
Anschließend wurden die fotografischen Tierporträts zum Ausgangspunkt für Collagen genommen und zeichnerisch fortgeführt. Mit Rücksicht auf das kindliche Sehen hat sich die Illustratorin dabei der schönsten und leuchtensten Farben und besonders klarer Formen bedient. Der herausragende zeichnerische Stil der Illustratorin lässt dabei immer die individuellen Züge der tierischen Vorbilder sichtbar.
Wie bei den Bildern wurde auch bei den Texten darauf geachtet, eine für Kinder und Erwachsene gleichermaßen reizvolle Form zu finden. Auch bei der vielfach wiederholten Betrachtung, die solche frühen Bilderbücher leicht erfahren, soll das Bilderbuch noch allen Beteiligten Freude machen. Für die textliche Darstellung der Wesenhaftigkeit der Tiere fand der Autor darum eine einfache wie ansprechende rhythmische Sprache.
Die gezeigten Tiere leben in Demeter Landwirtschaftsbetrieben, auf privaten Höfen und im Tierpark Kunsterspring in der Ostprignitz in Brandenburg.

Text: Gerd Knappe
Illustration: Susanne Haun
Fotografie: Thomas Lemnitzer
Landtiere erschien als Pappebuch am 16. September 2017.
ISBN 978-3-9818726-0-6

Das Buch kann direkt beim Eichhörnchenverlag bestellt werden (Klick)

In der Buchhandlung am Schäfersee, Markstraße 6, 13409 Berlin ist das Buch vorrätig und kann vor dem Kauf angeschaut werden. (Klick)

Wer nicht auf Amazon verzichten kann, erhält das Buch selbstverständlich auch bei Amazon (klick).

69. Berlinale in der neuen Betonhalle des silent green Kulturquartiers

Posted in Ausstellungstip by Susanne Haun on 14. Februar 2019

 

69. Berlinale 2019, Antikino im silent green Kulturquartier

69. Berlinale 2019, Antikino im silent green Kulturquartier

 

Wer die Berlinale ohne Anstehen und feste Vorstellungszeiten besuchen möchte, der kann noch bis zum 17. Februar 2019 in der fertiggestellten Betonhalle des silent green Kulturquartier, Gerichtsstr. 35, 13347 Berlin das 14. Forum Expanded: ANTIKINO (THE SIREN’S ECHO CHAMBER) genießen. Die Ausstellung und das Screening im Rahmen der 69. Berlinale bereichern die Kulturwelt des Weddings.

 

 

 

Die neue, 1600 qm große, unterirdisch gelegene Betonhalle des silent green ist beeindruckend. Allein die Rampe, die in die unterirdischen Räume führt, ist ein Besuch wert. Noch vor 3 Jahren beim Tag des offenen Denkmals konnte die interessierte Weddingerin / Weddinger dort die Räume des ehemaligen Krematorium besichtigen. Was heute wie ein futuristischer Bau anmutet war damals noch ganz im Sinne eines Krematoriums eingerichtet. Der geschickte Umbau lässt heute nicht mehr vermuten, welche Funktion die unterirdische Halle früher beinhaltete. An dieser Stelle möchte ich den Betreibern zum gelungenem Umbau gratulieren. Eine Vision in diesem Stil zu verwirklichen kostet viel persönliches Engagement, Kraft, Zeit und Geld.

 

 

Die Ausstellung beschäftigt sich mit zeitgenössischen Wertesystemen des Kinos und stellt dabei eine Beziehung zwischen gelebtem Leben und bewegtem Bild her. Nach passieren der Rampe erreicht der Besucher einen kleinen Vorraum, der rechts in den eigentlichen Ausstellungsbereich führt. Links findet sich das obligatorische Café bespielter Kunsträume, kundige Weddingerinnen und Weddinger kennen das Mars schon überirdisch und können jetzt mit Kaffee und Kuchen auch unterirdisch in gewohnter Qualität verwöhnt werden.

 

 

Beim Betreten der Ausstellung wird man von der Waters – Deep Implicancy von Denise Ferreira da Silva und Arjuna Neumann empfangen. Die Dauer der Präsentation kann in bequemen Sitzsäcken verbracht werden, die Leinwand ist gebogen und groß und lässt das Filmprojekt, das Fragmente, Töne und Geschichten des Wassers zeigt, eindrücklich an die Besucherin, den Besucher vorüberziehen. Ein kostenloser ausführlicher Katalog, FORUM / FORUM / EXPANDED, der unter dem Label der 69. Berlinale erschienen ist, erläutert die gezeigten Projekte und vereinfacht es somit, die Intentionen der Künstlerinnen und Künstler zu verstehen. Man sollte genügend Zeit mitbringen, um die gesamte Ausstellung anzuschauen. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

 

69. Berlinale 2019, Antikino im silent green Kulturquartier, Foto von M.Fanke

69. Berlinale 2019, Antikino im silent green Kulturquartier, Foto von M.Fanke

 

Dieser Artikel erschien in ähnlicher Form im Weddingweiser vom (siehe hier).

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