Dieses Jahr zeigen wir unsere Wanderausstellung „Rot“ an 6 unterschiedlichen Orten mit immer wieder neuen Exponaten.
Ich habe für die nächste Ausstellungen Malereien auf Leinwand herausgesucht, die ich seit Jahren nicht mehr gezeigt habe. Lasst euch überraschen.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit euch.

Dieses Gemälde von Susanne Haun ist sehr persönlich. Während die Künstlerin das Bild malte, hörte sie die Musik von der Band Silly speziel das Lied „Asyl im Paradies“. Die Sängerin Tamara Danz wusste zu der Zeit als sie das Lied sang schon, dass ihr Tod nahte. Den Text hörend weinte die Künstlerin beim Erstellen des Bildes. Die Tränen übertrugen sich sinnbildlich in die auf dem Bild laufende sepiafarbende Tusche. Auch bei diesem Gemälde verwendet Haun ihr bevorzugtes Material: Tusche. Mit ihren den Tuschelinien schafft sie bewegte Elemente im Bild.

Haun hat in diesem Gemälde ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. Sind die Gegenstände zufällig arrangiert oder hat sie eine Frau vor oder nach dem Tanzen dort fallengelassen? Sind die roten Schuhe ihre Tanzschuhe und was befindet sich hinter dem Vorhang? Welche Geschichte will die Künstlerin erzählen und welche Geschichte sieht die Sammlerin, der Sammler in dem Bild. Haun malt narrativ, es ist ihr wichtig, von Dingen zu berichten.

Das Bild „Alex“ entstand auf Usedom während Haun Porträtmalerei unterrichtete. Alex ist eine der Malschülerin des Workshops.
10. April – 15. Juni 2025
Kiezspinne, Nachbarschaftshaus Lichtenberg
Schulze-Boysen Str. 38, 10365 Lichtenberg
Vernissage: 10. April 2025

Beeiligte Künstler*innen der Wanderausstellung
Utz Benkel, Oliver Pfützenreuter, Norbert Salzwedel, Susann Eilers, Olga Lunow, Clara Lunow, Susanne Haun, Constanze Wiechert, Evelyn Bauer, Rosie Geisler, Karonine Koeppel, Susanna Cardelli, Drago Ljub und Rufolf Stüssie:
14 Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Generationen präsentieren ihre Werke im gemeinsamen Kontext und machen die Farbe Rot zum zentralen Thema. Diese Farbe dient nicht nur als visuelles Signal, sondern auch als Einladung zum Innehalten und intensiven Betrachten.
Der Titel „Eine Ausstellung sieht rot“ beschreibt das Konzept: Die Künstler*innen reflektieren ihre Gegenwart auf vielfache Weise und bieten dadurch oft kritische Perspektiven auf ihre Umwelt und das Leben. Ihre individuellen Betrachtungen und Erfahrungen finden Ausdruck in ihren Kunstwerken.
Rot steht für eine Vielzahl von Bedeutungen – von Energie, Wärme, Liebe und Leidenschaft bis hin zu Mut und Warnung. Die Werke der Ausstellung bewegen sich innerhalb dieses Bedeutungsrahmens und werden an verschiedenen Ausstellungsorten zu sehen sein. Dabei ist die Ausstellung nicht statisch: Sie wird von Ort zu Ort angepasst, wobei die Künstler*innen regelmäßig Arbeiten austauschen und neue Werke schaffen. Dies kreiert eine kontinuierliche, spannende Auseinandersetzung mit dem Thema und sorgt für ein stets wechselndes Erlebnis.
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Impressionen von der 2. Ausstellungseröffnung in der Galerie Orange













