Leporello nach Nach Aitutaki Blues - A5, Aquarell von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Ein Leporello zum Aitutaki Blues – Aquarelle von Susanne Haun

Ein Leporello von Susanne Haun nach dem Podcast Aitutaki Blues

Lukas Schreiber produzierte und moderierte mit seiner Mutter Claudia Schreiber den Podcast „Aitutaki Blues – Die letzte Reise mit meiner Mutter und Alzheimer“ (-> Klick) .

Der Podcast ist sehr intim und ehrlich. Claudia Schreiber berichtet im Podcast selber, das sie sich „nackt macht“ mit ihren Beschreibungen zu ihrem Zustand mit fortschreitender Alzheimer Krankheit. Die Grenze, die in der Regel zwischen den Hörerinnen und Hörern und den Machern des Podcast vorhanden ist, verschwindet. Mutter und Sohn kommen uns immer näher.

So kam es, dass der Podcast mich zu Tränen rührte. Auch meine Mutter war von dieser heimtückischen Krankheit betroffen. Ich verarbeitete die Situation mit einem Gemälde mit dem Namen „Dantes Barke des Vergessens“. Es ist ein intimes Bild, hier erhaltet ihr einen Eindruck davon.

Mit der verbrachten Zeit mit meiner Mutter im Hinterkopf, konnte ich mit den kleinen Tücken des Alzheimer Alltags, von denen im Podcast berichtet wird, mitfühlen. Zum Beispiel die verschwundene Zahnbürste oder das vergessene Mittagessen.

Claudia Schreibers Hinwendung zur Kirche als vertraute Instanz kann ich nachvollziehen, singende Menschen in der Kirche, gemeinsames Beten und gemeinsam Hoffnung schöpfen gibt ein starkes Gefühl der Bindung, selbst, wenn man nicht gläubig ist.

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Tagebucheintrag 25.02.2021, Dekameron, An der Tafel wurde gelacht, Version 2, 20 x 15 cm, Buntstift und Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, Ein Mahl in heiterster Laune – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag Dekameron:
„… so bin ich … mit Rücksicht auf die Fortdauer unserer Freude, irgendein Oberhaupt unter uns wählen sollten, das wir anerkennen und mit dem wir uns als unserem König fügen. (…) und Pampinea wurde alsbald einstimmig für den ersten Tag zur Königein gewählt.
Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 34.
Zeichnung von Susanne Haun

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Tagebucheintrag 08.02.2021, Dekameron, Detail Pamoinea, die Königin, Version 2, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, Rücksicht auf die Fortdauer unserer Freude – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag Dekameron:
„… so bin ich … mit Rücksicht auf die Fortdauer unserer Freude, irgendein Oberhaupt unter uns wählen sollten, das wir anerkennen und mit dem wir uns als unserem König fügen. (…) und Pampinea wurde alsbald einstimmig für den ersten Tag zur Königein gewählt.
Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 34.
Zeichnung von Susanne Haun

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Tagebucheintrag 06.02.2021, Detail, Dekameron, In den Zimmern waren die Betten, Version 2, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, In den Zimmern waren die Betten gerichtet – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag Dekameron:
In den Zimmern waren die Betten gerichtet, und alle Räume waren mit den BLumen der Jahreszeit überreich geschmückt und sorglich mit Binsen ausgelegt..
Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 34.
Zeichnung von Susanne Haun

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