Architektur · Buntstifte · Dekameron · Illustration · Landschaft · Tanz · Zeichnung

Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, Rücksicht auf die Fortdauer unserer Freude – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 08.02.2021, Dekameron, Pamoinea, die Königin, Version 2, 20 x 15 cm, Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 08.02.2021, Dekameron, Pamoinea, die Königin, Version 2, 20 x 15 cm, Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

„… so bin ich … mit Rücksicht auf die Fortdauer unserer Freude, irgendein Oberhaupt unter uns wählen sollten, das wir anerkennen und mit dem wir uns als unserem König fügen. (…) und Pampinea wurde alsbald einstimmig für den ersten Tag zur Königein gewählt.“

Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 35.

Anscheinend hat die Emanzipation doch schon im 15. Jahrhundert stattgefunden: es wird eine Königin gewählt!

Weitere Zeichnungen von mir zum Dekameron könnt ihr unter folgendem Link auf meinem privaten Blog sehen (-> Klick). Die neusten Beiträge werden zuerst angezeigt, durch Scrollen gelangt ihr zu den ältesten Beiträgen.

Das Dekameron

Das Dekameron ist eine Sammlung von 100 Novellen das Mitte des 14. Jahrhunderts von Giovanni Boccaccio, geschrieben wurde.
In ein Landhaus in der Toskana flüchteten sieben Frauen und drei junge Männer vor der Pest, die 1348 in Florenz tobte. Die aus der Stadt zurückgezogenen Florentiner und Florentinerinnen unterhielten sich während ihrer Quarantäne damit, dass sie sich gegenseitig Geschichten erzählten. Eine oder einer wurde jeden Tag auswählt, den Themenkreis zu bestimmen, innerhalb derer sich die Geschichten bewegen sollten. Jeder der Anwesenden dachte sich eine Geschichte zum Thema aus. Nach zehn Tagen und zehn mal zehn Novelle wurde die Quarantäne beendet und die jungen Leute kehren nach Florenz zurück.

Zeichnungen zum Il Decamerone

Schon Mitte November entschloss ich mich, mit Zeichnungen zu diesen Klassiker der Geschichte zu beginnen. Mit den Verschärfungen der Quarantäne Regeln und dem harten Lockdown finde ich es passend, sich mit dieser Geschichte auseinander zu setzen.

Il Decamerone ist italienisch und stammt vom griechischen δέκα déka „zehn“ und ἡμέρα hēméra „Tag“ ab und deutet auf die Anzal der Geschichten hin, die dieses literarische Werk erzählt.

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Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, In den Zimmern waren die Betten gerichtet – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 05.02.2021, Dekameron, In den Zimmern waren die Betten, Version 1, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 05.02.2021, Dekameron, In den Zimmern waren die Betten, Version 1, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

„In den Zimmern waren die Betten gerichtet, und alle Räume waren mit den BLumen der Jahreszeit überreich geschmückt und sorglich mit Binsen ausgelegt. “

Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 34.

Blumen und Betten, das klingt sehr erotisch, finde ich. Deshalb habe ich auch die roten Buntstifte herausgesucht.

Tagebucheintrag 06.02.2021, Dekameron, In den Zimmern waren die Betten, Version 2, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 06.02.2021, Dekameron, In den Zimmern waren die Betten, Version 2, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

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Das Dekameron

Das Dekameron ist eine Sammlung von 100 Novellen das Mitte des 14. Jahrhunderts von Giovanni Boccaccio, geschrieben wurde.
In ein Landhaus in der Toskana flüchteten sieben Frauen und drei junge Männer vor der Pest, die 1348 in Florenz tobte. Die aus der Stadt zurückgezogenen Florentiner und Florentinerinnen unterhielten sich während ihrer Quarantäne damit, dass sie sich gegenseitig Geschichten erzählten. Eine oder einer wurde jeden Tag auswählt, den Themenkreis zu bestimmen, innerhalb derer sich die Geschichten bewegen sollten. Jeder der Anwesenden dachte sich eine Geschichte zum Thema aus. Nach zehn Tagen und zehn mal zehn Novelle wurde die Quarantäne beendet und die jungen Leute kehren nach Florenz zurück.

Zeichnungen zum Il Decamerone

Schon Mitte November entschloss ich mich, mit Zeichnungen zu diesen Klassiker der Geschichte zu beginnen. Mit den Verschärfungen der Quarantäne Regeln und dem harten Lockdown finde ich es passend, sich mit dieser Geschichte auseinander zu setzen.

Il Decamerone ist italienisch und stammt vom griechischen δέκα déka „zehn“ und ἡμέρα hēméra „Tag“ ab und deutet auf die Anzal der Geschichten hin, die dieses literarische Werk erzählt.

Architektur · Buntstifte · Dekameron · Illustration · Landschaft · Portraitmalerei · Tanz · Zeichnung

Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, Auf dem Gipfel des kleinen Berges – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 21.01.2021, Dekameron, Mit einem schönen großen Hof - Version 1, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 21.01.2021, Dekameron, Mit einem schönen großen Hof – Version 1, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

„Auf dem Gipfel des kleinen Berges stand ein Palast mit einem schönen großen Hof in der Mitte, mit Loggien, Sälen und Zimmern, deren jedes für sich durch heitere, sehenswerte Malereien auf das schönste geschmückt war. “

Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 34.

Erst dachte ich, dieses Zitat sei leicht umzusetzen, dann stellte ich jedoch fest, dass der Platz auf einem A5 Blatt sehr begrenzt ist. Vielleicht nehme ich mir das Zitat nochmals vor.

Tagebucheintrag 21.01.2021, Dekameron, Mit einem schönen großen Hof - Version 2, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 21.01.2021, Dekameron, Mit einem schönen großen Hof – Version 2, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

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Das Dekameron

Das Dekameron ist eine Sammlung von 100 Novellen das Mitte des 14. Jahrhunderts von Giovanni Boccaccio, geschrieben wurde.
In ein Landhaus in der Toskana flüchteten sieben Frauen und drei junge Männer vor der Pest, die 1348 in Florenz tobte. Die aus der Stadt zurückgezogenen Florentiner und Florentinerinnen unterhielten sich während ihrer Quarantäne damit, dass sie sich gegenseitig Geschichten erzählten. Eine oder einer wurde jeden Tag auswählt, den Themenkreis zu bestimmen, innerhalb derer sich die Geschichten bewegen sollten. Jeder der Anwesenden dachte sich eine Geschichte zum Thema aus. Nach zehn Tagen und zehn mal zehn Novelle wurde die Quarantäne beendet und die jungen Leute kehren nach Florenz zurück.

Zeichnungen zum Il Decamerone

Schon Mitte November entschloss ich mich, mit Zeichnungen zu diesen Klassiker der Geschichte zu beginnen. Mit den Verschärfungen der Quarantäne Regeln und dem harten Lockdown finde ich es passend, sich mit dieser Geschichte auseinander zu setzen.

Il Decamerone ist italienisch und stammt vom griechischen δέκα déka „zehn“ und ἡμέρα hēméra „Tag“ ab und deutet auf die Anzal der Geschichten hin, die dieses literarische Werk erzählt.

Architektur · Blumen und Pflanzen · Landschaft · Leinwand · Stillleben · Zeichnung

Corona Covid-19: Doppelter Blick aus dem Fenster, 2 seitige Leinwand von Susanne Haun

 

 

Doppelter Blick aus dem Fenster, 57 x 73,5 cm, Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020.
Doppelter Blick aus dem Fenster, 57 x 73,5 cm, Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020.

 

Die Doppelseitige Leinwand „Corona Covid-19: Doppelter Blick aus dem Fenster“ entstand in zwei Schritten. Auf der Präsenz der Pariser Galerie Singulart wird die Leinwand so beschrieben:

„Der Blick aus dem Fenster gibt laut Susanne Haun immer ein Drinnen und ein Draußen wieder. Aus diesem Grund hat sie eine Leinwand von beiden Seiten bemalt. Die verso Seite gibt den realen Blick nach draußen wieder wie die Häuser der anderen Straßenseite und der Blumenstrauß auf dem Fensterbrett. Der Blick aus dem Fenster kann genauso unsere Sehnsucht symbolisieren, wie hier die Sehnsucht, in Covid-19 Zeiten die Wohnung zu verlassen und in die Welt zu rudern, die auf der recto Seite gezeigt wird. Die Leinwand kann unterschiedlich präsentiert (gehangen) werden. Einmal hinter zwei Glasscheiben stehend auf einem Sockel oder mit Haltern für oben und unten freischwebend im Raum.
Haun verwendete für das Gemälde einen stylefile Brush Marker auf Alkolhol Basis. Die Leinwand aus festem Baumwollgewebe ist von der Künstlerin persönlich grundiert. Die Grundierung erfolgte aus mehrfachen Acrylschichten und beinhaltet sogenannte Erinnerungsspuren, Linien, die schemenhaft Traumbilder enthalten.“

Das Werk kann unter folgendem Link (-> Klick) auf der Internet Präsenz der Pariser Galerie Singulart aufgerufen werden.

Heute morgen, bin ich sehr energiegeladen aufgewacht: Ausgeschlafen und mit viel Motivation ein ToDo Video meiner Kunst zu drehen. Dank Selfie-Stick und Handy ist das heute kein Problem mehr! Natürlich sollte man sich präsentabel machen, dass heißt, der Corona Covid-19 schlabber Look sollte nicht auf dem Video zu sehen sein. Ich dachte, dass es, gleich einem Nachrichtensprecher reicht, oben herum schick zu sein und behielt meine Jogginghose an und verzichtete auf Schuhe. Nun gut, man sieht es jetzt auf dem Video aber ich finde es nicht so schlimm 😉

 

 

Hier noch für alle die, deren Internetleitungen nicht genug Bits und Bytes für ein Video hergeben einige Standbilder:

 

 

 

 

 

 

 

 

Architektur · Berlin · Engel · Foto · Reiseberichte · Zeichnung

Sonntagsspaziergang auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof an der Bergmannstrasse Berlin – Zeichnungen Susanne Haun

 

Überraschend sind wir beim Spaziergang auf der Bergmannstraße in Berlin Kreuzberg auf den Friedhof II der Dreifaltigkeitsgemeinde (siehe hier) gestolpert.

 

 

Friedhof in der Bergmannstr. Berlin Kreuzberg (c) Zeichnung von Susanne Haun
Friedhof in der Bergmannstr. Berlin Kreuzberg (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Begonnen haben wir unsere Runde über den Friedhof mit einem sehr leckeren Kaffee und Kuchen im Friedhofs – Café Strauß. Es ist nicht das erste Friedhofscafé, das wir besuchen. Auch in der ehemaligen Gärtnerei des Friedhofs See-/Ecke Müllerstraße in Berlin Wedding trinken wir oft im schön gelegenen Moccachino Kaffee und essen ein Eis dazu.

Auf dem Kreuzberger Friedhof liegen viele Berühmtheiten der Kaiserzeit. So konnten wir Menzel, Gropius, Friedländer, Mommsen und mehr die letzte Ehre erweisen. Die Grabanlagen sind sehr prächtig und besitzen heute den morbiden Charme des Vergangenen.

Wir parkten vor dem Eingang des ehemaligen Flughafen Tempelhof und liefen von dort zur Bergmannstraße. Der Himmel war blau und so sind auch von dort noch einige gelungene Fotos entstanden. Gezeichnet habe ich nur auf dem Friedhof. Nach langer Zeit hatte ich wieder einmal mein großes Zoomobjektiv ( 18 – 250 mm) auf meiner Canon und so hatte ich Lust, das starke Teleobjektiv zu nutzen und Details zu fotografieren.

 

Friedhof Bergmannstr. Berlin Kreuzberg, Adolf Menzel (c) Foto von Susanne Haun
Friedhof Bergmannstr. Berlin Kreuzberg, Adolf Menzel (c) Foto von Susanne Haun

 

Das Grab Adolf Menzels war mit einer Besonderheit versehen: Der Kopf von Menzels Büste war mit verwelktem Lindenlaub gekrönt und gab dem großen Maler und Zeichner seiner Zeit ein cäsarisches Aussehen.

 

 

Architektur · Blumen und Pflanzen · Zeichnung

S-Bahnhof Bornholmer Strasse: zwischen zwei Zügen und das Ankommen – Zeichnungen von Susanne Haun

 

Manchmal nutze ich die Wartezeit auf Bahnhöfen zum skizzieren.

 

Müllerstrasse zum Alhambra hin (c) Zeichnung von Susanne Haun
Müllerstrasse zum Alhambra hin (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

In der Regel mag ich das Gesehene nicht so gerne zeichnen, alles ist viel zu gerade und viel zu viel Architektur. Aber wie das so ist, manchmal muss man viel länger auf die Bahn warten als gedacht und so entstanden die folgenden Zeichnungen. Ich finde, man sieht ihnen an, wie genervt ich von der Verspätung war.

Zur Bornholmer Strasse gelange ich mit der Strassenbahn. Auch hier ist um mich herum fast nur Architektur. Ich zwinge mich, mich mit dem Stadtbild zu beschäftigen und freue mich, dass, wenn ich will, auch etwas anständiges dabei herauskommt.

Besonders mag ich das florale Bild. Die Pflanze wuchs am Ende des Bahnhofs zwischen den Pflastersteinen heraus. Links ist die erste Version und rechts habe ich aus dem Wissen der ersten Version die zweite, bessere, gezeichnet.

 

Florales am S-Bahnhof Bornholmer Str. (c) Zeichnung von Susanne Haun
Florales am S-Bahnhof Bornholmer Str. (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Auch habe ich noch 2 Skizzen vom Schillerpark gefunden, zu wenig für einen eigenen Blogbeitrag aber passend hier an dieser Stelle.