Susanne Haun Tagebucheintrag
Zeichnerische Notizen vom Tag
Fröhlichkeit
Jeder Tag ist ein Geschenk, das ich gerne nutze und an dem ich fröhlich bin. Das schlägt sich beim Zeichnen ohne bestimmte Thematik in meinen Tagebuchnotizen wieder.
Susanne Haun Tagebucheintrag
Zeichnerische Notizen vom Tag
Fröhlichkeit
Jeder Tag ist ein Geschenk, das ich gerne nutze und an dem ich fröhlich bin. Das schlägt sich beim Zeichnen ohne bestimmte Thematik in meinen Tagebuchnotizen wieder.
Selbstbildnisse von Susanne Haun
Zeichnung, Selfie, Kunst, Künstlerin
Es ist vollbracht
Heute möchte ich euch die letzten Seiten meines Selbstbildnis-Tagebuchs im Kalenderformat zeigen. Ich schrieb schon in der Vergangenheit dazu, dass ich mich mit dem Kalender für 2022 schwer tat. Der Kalender ist in der Größe A4 und so waren jede Woche zwei Aquarelle fällig. Ein Aquarell malt man nicht nebenbei. Es braucht neben der Malzeit auch Trockenzeit.
Stolz sein
Nichtsdestotrotz bin ich stolz darauf, dass ich konsequent dran geblieben bin und mit den Kopf in den Sand gesteckt habe.
Natürlich hat dieser Kalender auch Auswirkungen auf den diesjährigen Kalender. Ich zeichne mit Kugelschreiber in einen kleinen Schreibtisch Klappkalender. Das sind zwar jeden Tag zwei Porträts, jedoch klein und mit Kugelschreiber spontan und skizzenartig. Ich werde euch die diesjährigen Porträts jeweils am Monatsende vorstellen.
Collage von Susanne Haun, Künstlerin, nach einem Zitat von Zitat Sylvia Plath
„Es muss eine Menge Dinge geben,
gegen die ein heißes Bad nicht hilft.
Aber ich kenne nicht viele.“
Sylvia Plath
Sylvia Plath, 1932 – 1963, US-amerikanische Schriftstellerin, Plaths Literatur wird oft in Zusammenhang mit ihrem Leben gesehen.
Quelle: Abreißen, loslassen, Kalender 2019, Diogenes, Dienstag, 3. Februar 2019.
Badewanne
Das Thema Badewanne habe ich noch nicht bearbeitet. Eine gute Idee, es in naher Zukunft zu tun. Wasser ist jedoch immer wieder ein Thema meiner Arbeit. Hier in einer Collage von 2014 mit Fotos von Booten. Ich stöbere auf Trödelmärkten immer wieder nach alten Fotos. Bedrückend ist, dass viele Fotos, die unverkennbar aus den 70er Jahren stammen auf den Flohmarkt Tischen zu finden sind. Fotos, die auch aus meiner Kindheit stammen könnten. Ein Zeichen dafür, dass ich in einer Altersgruppe angelangt bin, in der viel gestorben wird.
Susanne Haun Tagebucheintrag
Zeichnerische Notizen vom Tag
Und wieder zeichnen bei den Nachrichten
Vorwiegend entstehen diese Nachrichten-Notizen um 19 Uhr bei heute im ZDF. Ich habe meistens den Tag über an meiner Dissertation gearbeitet oder war anderweitig unterwegs: fair share, Museen, Kontakte knüpfen …
Susanne Haun Tagebucheintrag
Zeichnerische Notizen vom Tag
TAGEBUCHEINTRAGUNGEN NOVEMBER 2022 – FRAU SEIN – FRÖHLICH
Ich engagiere mich viel in der
fair share AG Künstlerinnentexte
Das nimmt natürlich auch Einfluss auf meine zeichnerische Arbeit. Ich bin gerne Frau. Frau hat noch viel zu tun, um sichtbar zu werden und zu bleiben. Gerne möchte ich auch dabei helfen, Frauen der Moderne, die von der Kunstgeschichtsschreibung vergessen wurden, bekannt zu machen.
Collage von Susanne Haun, Künstlerin, nach einem Zitat von Zitat Bernhard Schlink
„Geschichte treiben
heißt Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlagen
und beide Ufer beobachten
und an beiden tätig werden.“
Bernhard Schlink, *1944, deutscher Jurist und Schriftsteller.
Quelle: Schlink, Bernhard. Der Vorleser. Zürich 1997 (?)
Quelle: Abreißen, loslassen, Kalender 2019, Diogenes, Dienstag, 22. Juni 2019.
Aufräumen
In den letzten 3 Jahren habe ich begonnen, mich von Büchern zu trennen.
Nein.
Nicht nur eines, in regelmäßigen Intervallen habe ich Kistenweise Bücher ins Café Tasso (Bücherkaffee) oder in Buchtelefonzellen gebracht. Letzten Sommer wanderten ca. 6 Umzugskisten voller Kunstbildbände und Kunstbücher zu meiner Freundin Nina. Sie möchte ein Bibliothekszimmer einrichten und da stehen die Bücher dann besser als bei mir auf dem Materialregal ganz oben, nur mit Leiter erreichbar oder in zweiter Reihe.
Ja, es ist eine Erleichterung, Platz für Neues zu schaffen. Im Atelier habe ich so endlich wieder Platz für Material und meine Kunst erhalten. Und, ich finde auch wieder alles, denn es ist auf die Quintessenz reduziert. Das was mir wichtig ist, muss ich nicht suchen.
Vermisst
Nichtsdestotrotz gibt es manchmal Situationen, in denen ich Bücher vermisse, die ich einmal besaß. So ist es mit dem Vorleser von Bernhard Schlink. Das Zitat habe ich in meiner Kalenderblatt-Sammlung entdeckt und dachte, ich könne es korrekt nach dem Buch zitieren. Vorn Bernhard Schlink habe ich jedoch nur die Liebesfluchten aufgehoben. Alle anderen Bücher von Schlink sind wohl ins Café Tasso gewandert.
Ersterscheinung
Das Jahr der Ersterscheinung habe ich nicht einmal im Internet herausgefunden, vielleicht habe ich auch nicht ausdauernd genug recherchiert. Bei zvab habe ich ein Buch mit dem Datum 1997 als Ersterscheinungsdatum entdeckt. 2002 als Datum der Erscheinung der Taschenbuchausgabe erscheint mir zu spät. Ich bin der Ansicht, ich habe es noch in den 90er gelesen. Deshalb erscheint mir 1997 ziemlich wahrscheinlich.
Hat jemand von euch noch die gebundene Erstausgabe im Bücherregal zu stehen und kann nachschauen? Ich würde mich freuen.