Susanne Haun

Ich haette es fast verpasst – Selbstportrait – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 8. April 2018

 

Dieses Jahr hätte ich es fast verpasst:
meinen 53. Geburtstag.

 

Es wird wie jedes Jahr Zeit, mich selber zu betrachten und mich mit meinem Ich der letzten Jahren zu vergleichen.

Bin ich weiser oder nur älter geworden? Was hat sich in meinem Leben verändert? Welche neuen Prioritäten setze ich. Wer bin ich?

 

Ich war und
ich bin!

 

Ich - die Biene - 25 x 25 cm - Tusche auf Hahnemühle Quadro Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich – die Biene – 25 x 25 cm – Tusche auf Hahnemühle Quadro Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich - Printer Card - 25 x 25 cm - Tusche auf Hahnemühle Quadro Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich – die Printer Card – 25 x 25 cm – Tusche auf Hahnemühle Quadro Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Selbstportraits der letzen Jahre:

8. April 2009 —> Link hier

8. April 2011 —> Link hier

8. April 2013 –> Link hier

8. April 2014 –> Link hier

8. April 2015 –> Link hier

8. April 2016 -> Link hier

8. April 2017 -> Link hier

Zitat am Sonntag – Mascha Keléko – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 7. April 2018

 

Bedenkt:
den eigenen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der anderen muß man leben.

Mascha Keléko

 

Entstehung Rosen bekränzter Totenkopf (c) Zeichnung von Susanne Haun

Entstehung Rosen bekränzter Totenkopf (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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gefunden auf instagram bei aus.gelesen:
https://www.instagram.com/p/BhDsc2hHeQW/?taken-by=aus.gelesen

Namibia – Der Sesriem Canyon und eine Wanderung mit San Man Franz – Susanne Haun

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 6. April 2018

 

Namib Wueste (c) Zeichnung von Susanne Haun

Namib Wueste (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Im Sesriem Canyon kann die/der Reisende mit entsprechendem Schuhwerk einen beschaulichen Spaziergang von einer knappen Stunde unternehmen. Nach dem morgendlichen Wüstenspaziergang hatten einige die Wanderstiefel schon wieder gegen Flip-Flops getauscht und entschieden, lieber eine Pause am Truck zu machen. Darunter auch Micha. Ich war ehrlich gesagt viel zu geschafft vom Morgen, um ans Schuhetauschen zu denken und schlief lieber auf der Fahrt zum Canyon. Somit war ich bereit für neue Abenteuer.

„Der Tsauchab-Fluss hat hier eine rund einen Kilometer lange und 30 Meter tiefe Schlucht in das Gestein hineingefressen. Der Canyon soll durch eine kontinentale Erhebung vor zwei bis vier Millionen Jahren in dem 18 Millionen Jahre alten Gestein entstanden sein.“ kann auf der Seite https://sossusvlei.com/ nachgelesen werden.

 

Auf dem Weg zum nächsten Campingplatz trafen wir auf eine Gnu Familie. Das Gnu gehört zu den Ugly Five. Häßlich finde ich es nicht, es ist für mich wie eine Kuh mit Haaren 😉 . Die Haare machen es irgendwie witzig. Im Restaurant wird das Gnu als wilder beast bezeichnet und die Steaks medium gebraten schmecken mir besser als ein Rindersteak. Ich gehe davon aus, dass das Gnufleisch, dass auf dem Tisch der Restaurants landet, aus Herden stammt, die gezüchtet werden und nicht mehr gejagt. Ich kann es aber nicht sagen. Ich habe mir darüber Gedanken gemacht, weil die Population des Gnus rückläufig ist.  Als ich auf der Restaurant Karte wilder beast las, wusste ich noch nicht was es war. Inzwischen folge ich dem Blog „Wildes Afrika“ und habe dort den Artikel „Wildfleisch auf dem Grill“ (siehe hier) gelesen.

Zwischenspiel: Wie immer unterwegs habe ich die Gnus in mein Skizzenbuch in schnellen Linien mit Füller eingefangen. Wieder zuhause angekommen, scanne ich meine Skizzenbücher ein. In Abgrenzung zu den Zeichnungen meines neuen iPads, habe ich Fotos von den Zeichnungen gemacht und mir überlegt, ob es nicht eine gute Idee wäre, den Skizzenbuchcharakter auch im Blog festzuhalten, auf die Scans versichten und lieber Fotos von den einzelnen Seiten der Bücher digital festhalten. Was meint ihr?

 

 

Am späten Nachmittag wurden wir nach dem Zeltaufbauen vom San Man (San People) Franz abgeholt. Er selber bezeichnete sich als bushman. In der Beschreibung der Aktivität von Nomad Adventure wurde Franz als local people beschrieben. Ich frage mich auch jetzt wieder, warum sein Name Franz war. Ein Relikt der deutschen Besatzer oder einfach nur für uns Touristen ein Name, den wir aussprechen können?

Die bushman sprechen in Klick Lauten. Franz hat uns einige Kostproben davon gegeben. Von Clemens habe ich die Opernsängerin Pumeza Matshikiza empfohlen bekommen. Der SWR schreibt über sie „Ob Arien oder südafrikanische Klicklaute… Die Sopranistin Pumeza Matshikiza bewegt sich mit ihrer Stimme in zwei Welten. Seit drei Jahren brilliert die Südafrikanerin an der Oper Stuttgart. Jetzt erscheint ihr erstes Album: „Voice of Hope“. Hier eine Kostprobe ihres Könnens und ihrer Klick-Laute auf youtube.

Die bushman sind nicht nur in Namibia sondern auch in Botswana, Südafrika, Angola und Zimbabwe zuhause. Franz erklärt uns, dass die bushman bei Strafe nicht mehr grenzübergreifend agieren dürfen. Von der Tradition her laufen bushman dem Wasser und dem Vieh hinterher, nicht als Hirten sondern als Jäger. Sie können also ihr traditionelles Leben nicht mehr ausüben. Die bushman sind mit ihrer Familie unterwegs. Wenn sie ein Wild erjagen, dann essen sie es vollständig auf. Ihr Bauch ist dehnfähig, sie können dann wochenlang ohne Essen auskommen. Sie laufen Nachts, wenn der Sand der Wüste sich abgekühlt hat und graben sich tagsüber in den Sand ein, da der Sand je tiefer man gräbt immer kälter wird. Sie können Spuren lesen, Franz hat uns gezeigt, wie schnell er im Fangen von kleinen Tieren ist. Die Eidechse hatte er so schnell gefangen, dass wir es kaum warnehmen konnten. Ich war sehr beeindruckt.

 

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen. Gibt es mehr Berichte als eine Seite fasst, dann geht es mit dem Button Older Posts » weiter 🙂
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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Heute ist zu beachten, dass wir am 3. Tag noch morgens am Orange River waren, die Skizzen und Fotos vom Morgen habe ich schon in meinem letzten Beitrag, Cederberg und Orange River gezeigt und beschrieben (siehe hier).

Day 05:

Watching the sunrise over the red dunes is an iconic highlight of any trip to Namibia and this morning we rise before the sun to capture this magnificent moment. A brisk climb up Dune 45 offers us the perfect vantage point to marvel at the changing colours of the desert sunrise. Once satisfied we descend this famous dune and enjoy a hearty breakfast before catching a 4×4 transfer into Sossusvlei, here we will spend time on foot visiting the pans at Sossusvlei and Deadvlei. Our day in the desert continues this afternoon as we join a local expert for an educational desert excursion. Tonight we empty the red sand from our shoes and spend the night under the magnificent desert stars, knowing that we have spent a full-day enjoying the wonders of this harsh land.

 

Variationen des Portraits mit Concepts – Zeichnungen von Susanne Haun auf dem iPad pro mit dem iPencil

Posted in iPad pro + iPencil, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 5. April 2018

 

Es fällt mir wirklich leicht, auf dem iPad mein Repertoire zu zeichnen und zu erweitern. Ich fühle mich beschwingt wie ein Kind, das neue Möglichkeiten ausprobiert.

 

Portrait Nr. 2 (c) Zeichnung iPad von Susanne Haun

Portrait Nr. 2 (c) Zeichnung iPad von Susanne Haun

 

Als erstes habe ich mit der App Concepts Portraits aus dem Gedächtnis gezeichnet, um mich mit dem Gerät vertraut zu machen. Das ging mir leicht von der Hand. Die App selber ist jedoch sehr grafisch, weshalb ich zu sketchbook gewechselt bin und dort weiter probiere. Zebra, Vogel und Bär sind mit sketchbook erstellt.

Im Moment schaue ich ab und an auf youtube Videos zum iPad pro. Als Einstieg konnte ich so die Begeisterung mit Malte v. Tiesenhausens Begeisterung für das Gerät nur teilen (siehe hier).

Ich werde die Portraits in den nächsten Tagen in der Reihenfolge der Entstehung zeigen, hier die ersten fünf.

 

 

 

 

Doreen Trittel und Susanne Haun – Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen als Künstlerbuch

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 4. April 2018

 

Nächste Öffnungszeit für die Ausstellung Künstlerischer Umgang mit Erinnerung

Do. 5. April 15 – 18 Uhr

 

Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen - Installation von Doreen Trittel und Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen – Installation von Doreen Trittel und Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

 

Unsere Ausstellung Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen ist noch bis zum 4. Mai 2018 an verschiedenen Tagen geöffnet. Inzwischen Arbeiten Doreen und ich an einem Künsterbuch zum Thema. Nicht nur für dieses Projekt haben wir unsere Installation in allen Einzelheiten fotografiert.

 

Was ist ein Künstlerbuch?

 

Bei den Vorbereitungen zu unserem (Doreen Trittel und Susanne Haun) Salon nahm die Idee Gestalt an, unsere Installation  Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen in einem Künstlerbuch aufzubewahren. Die Idee, Künstlerbücher professionell zu gestalten schwirrt schon lange in meinem Kopf herum. Ich möchte dabei das Künstlerbuch als Ausstellungsfläche sehen. Haptisch ist das Buch schließlich auch ein Raum. Ich möchte es nicht als Dokumentation unserer Ausstellung sondern als eigenständiges Werk verstehen und für ein breites Publikum erlebbar machen.

Wie immer gehe ich strukturiert an die Dinge. Nachdem Doreen und ich uns einig waren, begann Doreen unser Papier zur Vorbereitung der Installation zu strukturieren und mit Vorbereitungsfotos zu bestücken. Ich fragte M.Fanke, ob er unsere Installation auf einem guten Foto bannen könnte. Das Ergebnis seht ihr oben.

 

Ausschnitt aus der Installation Künstlerischer Umgang mit Erinnerung (c) Doreen Trittel und Susanne Haun

 

Wichtig für mich als Kunsthistorikerin ist die Definition eines Künstlerbuches. Wenn ich etwas über Künstlerbücher wissen möchte, dann schaue ich in Marlene Obermayers Blog Das Kunstbuch. In vier Teilen (hier die Links: eins, zwei, drei und vier) beschreibt Marlene eingängig das Kunstbuch. Es lohnt sich, auf Marlenes Blog zu stöbern.

Die für mich wichtigen Elemente habe ich hier zusammengefasst. Der italienische Kunsthistoriker Germano Celan weist darauf hin, dass ein Buch nicht erzählen, beschreiben oder illustrieren braucht, sondern ein selbstständiges Medium ist. Von Marlene erfahren wir, dass viele Künstler besondere Bücher in außergewöhnlichen Formaten und Inhalten produzierten, welche den Vorgang des traditionellen Verlegens auf den Kopf stellte. Die Mehrheit der Künstlern produzierten die Bücher selber aber es gab auch Galerien, die das Künstlerbuch produzierten und als Begleitung zur Ausstellung verstanden.  Andy Warhols Buch  Index (book) wurde vom Random House Verlag herausgegeben.

 

 

Ich mag besonders die Definition der Kunsthistorikerin Lucy Lippard, die in einfachen Worten meinte, „von einem Künstlerbuch spricht man, wenn es ein Künstler gemacht hat, oder wenn er sagt, es sei eines.“.

Es ist die Frage, ob das Künstlerbuch die Idee transportiert oder selbst die Idee verkörpert?

Doreen erforscht das Netz nach einer EINFACHEN Software, um Bücher zu setzen.  Habt ihr Tips für uns?

Die Ausstellung kann vom 21.3. – 4.5.2018 zu folgenden Öffnungszeiten besucht werden: Fr. 23. März 10 – 13 Uhr, Do. 5. April 15 – 18 Uhr, Mo. 9. April 15 – 18 Uhr, Fr. 20. April 10 – 13 Uhr, Do 26. April 15 – 18 Uhr, Do 3. Mai, 15 – 18 Uhr, Fr. 4. Mai 10 – 13 Uhr.

Kunstraum Susanne Haun

Groninger Str. 22, 13347 Berlin

info@susannehaun.de T: 030 43 00 45 72, M: 0177 232 80 70

Tram M13, M50 Osramhöfe, U6 Seestraße, Leopoldplatz, U9 Nauener Platz

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Marlene hat eine Literaturliste zum Künstlerbuch erstellt. Die Liste könnt ihr unter diesem Link einsehen: https://daskunstbuch.at/source-books/

 

Das Zebra – Zeichnungen von Susanne Haun auf dem iPad pro mit dem iPencil

Posted in iPad pro + iPencil, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 3. April 2018

 

Vogel (c) Zeichnung auf iPad von Susanne Haun

Vogel (c) Zeichnung auf iPad von Susanne Haun

 

Das iPad pro bietet mit verschiedenen Apps in verschiedensten Einstellungen verschiedene Möglichkeiten. Ich bin noch am Probieren. Auf dem iPad zeichne ich aus meinem Repertoire. Das macht mir große Freude! Durch das viele Zeichnen in der Natur habe ich ein bestimmte Formen im Gedächtnis und kann sie abrufen. So auch die Zebras und der Vogel.

Als nächstes will ich mir überlegen, wie ich die digitalen Ergenisse wieder in analoger Form auf Papier erhalte. Schon lange möchte ich dazu das Hahnemühle Fotopapier ausprobieren. Eine andere Möglichkeit ist, auf Aquarellpapier zu drucken. Einzig ein guter Farbdrucker fehlt mir dazu. Seit ich meinen s/w Laserdrucker besitze und benutze, habe ich meinen Farbdrucker selten benutzt und die Düsen sind verstopft. Schade! Aber es gibt ja gute Reiniger.

Achja! Es wird Zeit, dass ich meine Zeichnungen auf dem iPad auch signiere!

 

Allzeit bereit – der Beagle – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Tiere, Tierportraits, Zeichnung by Susanne Haun on 2. April 2018

 

Beagles sind lustig zu beobachten.

Die heutigen Zeichnungen entstanden inspiriert von einer Mischung aus Skizzen, Fotos und youtube Videos.

 

Allzeit bereit - der Beagle - Version 2 -21 x 21 cm - Tusche auf Hahnemühle quattro (c) Zeichnung von Susanne Haun

Allzeit bereit – der Beagle – Version 2 -21 x 21 cm – Tusche auf Hahnemühle quattro (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Zitat am Sonntag – Hans Magnus Enzensberger – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 1. April 2018

 

Man kann nur dann alles richtig machen, wenn man sich zwischendurch so richtig irrt.

Hans Magnus Enzensberger

 

Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

 

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Viele Bücher lese nein 🙂 höre ich!

So auch das Buch Gerade war der Himmel noch Blau, Texte zur Kunst von Forian Illies. Ich hoffe, dieses Zitat stammt aus diesem Hörbuch – normalerweise setze ich mir bei Zitaten, die ich in mein Notizbuch schreibe, auch ein Lesezeichen mit Vermerk ins Hörbuch. Das Hörbuch hat viele Lesezeichen aber keines zu Enzensberger. Nun denn – es lohnt sich allemale dieses Buch nochmals zu hören. Sobald ich an der Stelle angekommen bin, reiche ich das Kapitel nach.

 

Ehe ich es vergesse: Frohe Ostern euch allen!

 

Ein neues Medium – iPad pro mit dem iPencil – Der Bär – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in iPad pro + iPencil, Zeichnung by Susanne Haun on 31. März 2018

 

Ich habe mich sehr lange mit dem Gedanken getragen, mir ein Tablet zum Zeichnen zu kaufen und schon längere Zeit Geld dafür zurückgelegt. Im Dezember entschied ich nach einem Besuch im apple store, dass es ein iPad pro mit einem iPencil sein muss.

Der iPencil liegt wunderbar in der Hand, reagiert auf Druck und schon im Geschäft konnte ich intuitiv die ersten digitalen Zeichnungen vorweisen.

Es dauert ein wenig, sich mit dem Gerät vollständig vertraut zu machen und die Möglichekeiten zu entdecken. Ich bin selber gespannt, welche Entwicklung ich mit meinem neuen Material nehmen werde.

 

Bär (c) Zeichnung von iPad von Susanne Haun

Bär (c) Zeichnung auf  iPad von Susanne Haun

 

Namibia – die beeindruckende Sossusvlei in der roten Namib Wüste – Susanne Haun

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 30. März 2018

 

Die Sossusvlei war für mich das beeindruckenste Erlebnis der gesamten Afrikareise.

Müsste ich mich zwischen Tieren und Wüste entscheiden, ich würde jedesmal wieder die Wüste wählen.

 

Namib Wüste - Blick von der Düne 45 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Die Wüste ist ein Kunstwerk, der salzige Boden erinnerte mich in seinen Spiralen an die Spiral Jetty, das Naturkunstwerk von Robert Smithson.

 

 

Da wir sehr viele Eindrücke in der Wüste sammelten, teile ich diesen so besonderen Wüstentag in drei Blogbeiträge  auf. Heute berichte ich von der Düne 45 und der Sossusvlei. Die Düne 45 liegt 45 Kilometer vom Parkeingang vom Sesriemcanyon entfernt und ist rund 170 Meter hoch. Wir sind an diesem Tag um 4 Uhr in der Frühe aufgestanden, um den Sonnenaufgang oben auf der Düne in die Wüste blickend zu geniessen. Die erste Herausforderung bestand darin, das Zelt im Dunkeln nur mit der Stirnlampe abzubauen. Ich muss gestehen, dass machte mir, die kein Gleichgewicht besitzt, extreme Schwierigkeiten. Der Aufstieg im Zuckersand war nicht einfach und so war ich froh oben zu sitzen und zu zeichnen, der ersten Herausforderung stand gehalten zu haben.

Seht ihr die Menschen auf den Fotos? Manchmal sind sie etwas versteckt, weil sie so klein sind. Erst mit den Menschen auf den Fotos sind die Größenverhältnisse zu begreifen.

Ich habe an diesem heißen Ort nicht nur gezeichnet sondern wieder ein Sprachmemo aufgezeichnet. Ich erinnere mich, wie ich mit dem iPhone etwas abseits von allen Stand und meinen Blick schweifen lies, während ich redete. Auch wenn nicht wenig Menschen unterwegs waren, fühlte ich mich alleine, bereit meine Gedanken gleiten zu lassen. Als ich die Aufnahme vom 12.2.2018 gerade hörte, aktivierte sie in meinem Kopf Erinnerungen und Gefühle, die ich am heutigen Karfreitag in Berlin beim Schreiben nicht mehr parat hatte, die sich aber im Memo und auch auf den Fotos wiederfinden konnte. Ich denke, ich werde in Zukunft öfter meine Gedanken mit Hilfe von Memos festhalten. Es scheint ein gutes und vor allem schnelles Medium zu sein!

 

 

 

Nach unserem morgendlichen Abenteuer wartete Lorine mit einem Frühstück aus Früchten und gebratenen Eiern auf uns am Truck. Selten hat es mir so gut geschmeckt. Danach ging es in die Sossusvlei. Die Salzpfanne des Sossusvleis ist aus dem Tsauchab-Fluss entstanden, der im Laufe der Zeit in seinem rund 150 Kilometer langen Flussbett immer mehr versandete.²

 

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen. Gibt es mehr Berichte als eine Seite fasst, dann geht es mit dem Button Older Posts » weiter 🙂
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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Heute ist zu beachten, dass wir am 3. Tag noch morgens am Orange River waren, die Skizzen und Fotos vom Morgen habe ich schon in meinem letzten Beitrag, Cederberg und Orange River gezeigt und beschrieben (siehe hier).

Day 05:

Watching the sunrise over the red dunes is an iconic highlight of any trip to Namibia and this morning we rise before the sun to capture this magnificent moment. A brisk climb up Dune 45 offers us the perfect vantage point to marvel at the changing colours of the desert sunrise. Once satisfied we descend this famous dune and enjoy a hearty breakfast before catching a 4×4 transfer into Sossusvlei, here we will spend time on foot visiting the pans at Sossusvlei and Deadvlei. Our day in the desert continues this afternoon as we join a local expert for an educational desert excursion. Tonight we empty the red sand from our shoes and spend the night under the magnificent desert stars, knowing that we have spent a full-day enjoying the wonders of this harsh land.

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²https://sossusvlei.com/entstehung/, 28.3.18, 7:30 Uhr

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