Susanne Haun

Selbstbildnisstagebuch 1.1. bis 7.2.2020 – Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Selbstbildnisstagebuch 2020, Zeichnung by Susanne Haun on 7. Februar 2020

 

Anfang des Jahres habe ich das 3. Selbstbildnisstagebuch begonnen.

Das erste Tagebuch von 2013 könnt ihr unter dem diesem privaten Link (klick) auf meinem Blog finden.

Mein Tagebuch vom letzten Jahr 2019 findet ihr unter diesem privaten Link (klick).

Für das neue Jahr 2020 kaufte ich für meine Selbstportraits ein Kalender mit zwei Seiten pro Woche.

Ich wollte mich etwas von den täglichen Selbstportraits 2019 erholen. Heute zeige ich die ersten Arbeiten aus diesem Kalender. Wundert euch nicht über die Lücke in der Kontinuität, die fehlenden Portraits werden zu gegebener Zeit nachgereicht.

 

 

 

Projekt ohne Namen – Jürgen sinniert über Spülbecken – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Marker, Projekt ohne Namen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Februar 2020

 

Maus am Spülbeckenrand, Vers. 2, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Maus am Spülbeckenrand, Vers. 2, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

 

#37

J: „Im Spülbecken, da in der rechten Ecke, saß die kleine Maus, geduckt, aber unbeeindruckt und …“

S: „… fraß eine nach der anderen die Zeichnungen auf!“

 

 

 

Maus am Spülbeckenrand, Vers. 1, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Maus am Spülbeckenrand, Vers. 1, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

 

Dein Satzanfang hat mir gut gefallen, Jürgen, ich hatte sofort Bilder im Kopf während ich ganz in Ruhe mein Morgenmüsle aß, Kaffee trank und schmunzelte. Ein Mäuschen im Beckenrand. Ich habe es fast in meiner Spüle gesehen, wie es saß und eine nach der anderen meine Zeichnungen vernichtete. So wird dich mein neuer Satzanfang auch nicht wundern:

 

#38

S: „Susanne ißt ihr Müsli am Morgen und denkt …

 

 

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Hier könnt ihr in unseren bisherigen Satzanfängen und -enden stöbern. Schon seit November 2016, vielleicht mit kurzen Unterbrechungen, führen Jürgen und ich diesen Dialog.

#36 (siehe hier)

S: „Es wäre an der Zeit, für unsere vielen Projekte, Zeichnungen und Drucke einen Ausstellungsort zu finden ….
J: „… denn wenn es an der Zeit ist, ist es an der Zeit – meinte ja schon der ewige Dürer als er an seinem berühmten Hasenkopf herumkritzelte.“

#35 (siehe hier)

J: „Wenn es nach mir ginge könnte ich im Moment ewig leben, …“
S: „… jedoch macht die Endlichkeit das Leben umso intensiver.“

#34 (siehe hier)

S: „Der Gedanke dieses Projekts liegt im …“
J: „…dunklen Keller.“

#33 (siehe hier)

J:„Sie sagen, ich trage die Schuld dafür, dass …“
S: „… ich mich schuldlos fühle.“

#32 (siehe hier)

S: „Kaffee! Noch mehr Kaffee!!! Kaffee ist das …“
J: „…was meine Zunge benötigt: rechts und links und vorne und hinten und sauer und bitter und süß.“

#31 (siehe hier)

J:  „Dieses Ding frisst kein Brot, aber ….“
S: „… es ist neckisch, es sich anzueignen.“

#30 (siehe hier)

S: „Der Stein ist ein Dada der Gertrude …“
J:  „… und damit ist alles beisammen, was die Welt der rose is a rose is a rose is a rose zusammenhält.“

#29 (siehe hier)

S: „Der Kalender neben meinem iMac zeigt Freitag, nicht den 13., und ich habe Hunger, was mich dazu veranlasst …“
J: „… eine der Druckplatten abzulecken –  nämlich die mit dem Hummermotiv.“

#28 (siehe hier)

J: Wir baten Oma sehr oft, wirklich sehr oft,  ihre zweiten Zähne in den Mund zu nehmen  …
S: … und waren jedesmal überrascht, dass sie ihre eigenen Zähne zeigen konnte. Wem gehörten also die zweiten Zähne?

#27 (siehe hier)

S: Simple und einfach ist nichts auf dieser Welt, weil …
J: …immer irgendwas in der Landschaft herumsteht und stört.

#26 (siehe hier)

J: Mir gefällt, dass …
S: … immer wieder Zeichnen von Linien!

#25 (siehe hier)

S: Natura naturata und natura naturans“ sind zwei ästhetische Begriffe, die …
J: … die mir etwas von der Trias „Gott, Natur und Mensch“ erzählt haben, die aber beim intuitiven Bogenschießen keine Rolle spielen.

#24 (siehe hier)

J: Die Weltenseele ist mir noch nicht begegnet, …
S: … während sie Susanne in dem kleinsten Blatt, selbst im Ion entdeckt.

#23 (siehe hier bei Jürgen und hier bei Susanne)

S: Inhaltsverzeichnisse sind Wissensquellen, die ….
J: …die das Rhizom fressen wird!“

#22 (siehe hier)

J: Und während ich hier in meinem kleinen Atelier sitze…
S: … schaue ich aus meinem Atelierfenster und imaginiere die Erhabenheit der Berge.

#21 (siehe hier)

S: Ein neuer Anfang bedeutet …
J: … Reset, und die alten Einstellungen werden in der Maschine gespeichert

#20 (siehe hier)

J: Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …
S: Liebe, Respekt und Verantwortung.

#19 (siehe hier)

S: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
J: “ … auch mit Erdöl!“

#18 (siehe hier)

J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“
S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

#17 (siehe hier)
S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

#16 (siehe hier)

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

#15.1 (siehe hier)
J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

 

Jürgen hat auf Instagramm das Projekt ohne Namen aufgenommen und es begonnen, mit Leben zu füllen. Hier könnt ihr dem Projekt folgen:

https://www.instagram.com/projektohnenamen/

 

Zur Erinnerungsaufrischung der Leserinen und  Leser:

Julian Schnabel eignete sich 1989 ein gefundenes Ölgemälde 51 x 38,5 Inches (1,40 x 1 Meter) an.

Der Künstler bearbeitete es mit Ölfarbe und Marker und eignete sich damit das Kunstwerk an, machte es zu einem Teil seinesŒuvres.

«Appropriation Art» wird diese Art der Zeitgenössischen Kunst genannt.

Schnabel ist kein Kopist, er setzt mit seiner Arbeit bewusst einen Stachel in das Konzept der Autorschaft. Wenn ihr diesem Link folgt (Klick) könnt ihr euch von Andreas Beyer von der Universität Basel als Audiodatei anhören, was unter Aneignung in der Kunst zu verstehen ist.

In diesem Artikel der NY Times (Klick) könnt ihr ein Foto von Schnabels angeeigneten Ölgemälden sehen. Ich vermute, dass die meisten von euch Schnabel bisher eher als Filmregisseur wahrgenommen haben. Vielleicht hat der eine oder andere schon den neusten Film Schnabels über van Gogh gesehen? Wilhem Dafoe spielt den schon so oft dargestellten Künstler, der durch seine Naturdarstellungen und vor allem durch sein abgeschnittenes Ohr einen herausragenden Platz in der Kunstgeschichte einnimmt.

Seit ca. zwei Jahren arbeiten Jürgen und ich am Projekt ohne Namen. Wir werfen uns angefangene Sätze in unseren Blöggen zu, die der andere – natürlich künstlerisch – beantwortet. In diesen Sätzen werden die jeweiligen aktuellen Themen der beiden verarbeitet.

So kommt es, dass ich mit meinen Markerstiften und Acryl mir den Schnabel angeeignet habe. Natürlich nicht sein Original. Bei irgendeinem Flohmarktbesuch kaufte ich mir fasziniert den Katalog JULIAN SCHNABEL – Fox Farm Paintings, December 1, 1989, – Januarx 6, 1990, The Pace Gallery, 32 East 57th Streer, New York 10022.  Der Katalog ist 30,5 x 22,8 cm groß.

 

Ganz in rot – Gemälde von Susanne Haun

Posted in Leinwand by Susanne Haun on 3. Februar 2020

 

Ich mag rot.

 

Vielleicht, weil ich ein „Herbst-Typ“ oder vom Sternzeichen Widder bin?

Vater und Tochter malte ich 2005 in der Größe 186 x 79,5cm in Erdtönen, das Gemälde Siegessäule entstand in roten und gelben Tönen in derselben Größe.

Vor zwei Wochen stellte ich beide Bilder auf meine Präsenz der Pariser Galerie Singulart (siehe hier, klick). Ihr könnt mir übrigens unkompliziert auf Singulart folgen. Ihr bekommt dann eine Mail, wenn ich neue Werke einstelle. Auf Singulart findet ihr auch eine Objektbeschreibung der Gemälde. Ich stelle ca. 2 bis 5 Gemälde pro Monat in der Galerie ein.

Hier (klick) erfährst du mehr über Vater und Tochter und hier (klick) über die Siegessäule.

 

 

Beide Arbeiten sind in meiner Broschüre von 2005, Susanne Haun, Malerei und Grafik, Auflage 750, abgebildet.

Wenn ihr eine der Broschüren für 5 Euro Schutzgebühr inklusive Porto innerhalb Deutschlands erwerben wollt, schreibt mir eine Mail (info@susannehaun.de) mit mit eurer Adresse.

Die Gemälde sind in vier Ausstellungen zu sehen gewesen:

2005 Poesie der Menschen, Schlossparktheater, Berlin, Ausstellungseinführung, Hannah Köppel, Kuratorin
2005 Menschen im Bild, Kulturhaus Spandau Berlin, Kommunale Galerie
2007 Galerie Süd, Magdeburg, Ausstellungsgepräch Bernd Götz
2009 Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Berlin

 

 

Zitat am Sonntag – Hans von Marées

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 2. Februar 2020

 

Schon in der nächsten Minute, dass wir den Vorsatz geboren,

sündigen wir auch dagegen.

Hans von Marées, 1837 in Elberfeld;  5. Juni 1887 in Rom, war ein deutscher Zeichner, Grafiker und Maler

 

Januskopf - 24 x 32 cm - Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Januskopf – 24 x 32 cm – Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

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Quelle: Marées, Hans von, in: Fiedler, Konrad, Schriften zur Kunst I, München 1913/14, S. 226 -262.

 

 

Ein Spaziergang im Schlosspark Charlottenburg – Susanne Haun

Posted in Ausstellungstip, Berlin, Foto, Reiseberichte, Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 31. Januar 2020

 

 

Lange habe ich nichts mehr von Micha und meinen Erkundungstouren geblogt.

Solch ein Bericht geht immer mit viel Arbeit einher und so bleiben Wien, Carrara und vieles mehr zur Zeit noch unerwähnt.

Nun aber hat mich die Lust nach solch einem Bericht wieder einmal gepackt. Micha und ich waren vor zwei Wochen bei strahlend blauem Himmel im Schlosspark Charlottenburg, um dort den Neuen Pavillon von Schinkel zu besuchen.

 

 

König Friedrich Wilhelm III. beauftragte Schinkel mit dem Bau des Pavillons, nachdem er 1822 die Villa Chiatamone an der Küste von Neapel besuchte. Im November 1943 wurde das Gebäude von einer Bombe getroffen und wurde bis auf die Außenmauern zerstört und fast das gesamte Inventar verbrannte. Der Pavillon wurde rekonstruiert, 2001 renoviert und gibt einen guten (schnellen) Überblick der deutschen Romantik. Neben Schinkel sind auch Werke von Carl Blechen und Eduard Gärtner zu sehen.

 

 

Skizzenbuch Schlosspark Charlottenburg, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Skizzenbuch Schlosspark Charlottenburg, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

 

Von Januar bis März ist der Pavillon nur von 12 – 16 Uhr geöffnet, Montag ist Ruhetag. Der Eintritt inklusive Audioguide beträgt 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Es lohnt sich!

Ich bin immer wieder erstaunt, welche Schätze Micha und ich in unserer Heimatstadt entdecken!

 

 

 

 

Einer Flog über einen Fisch – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Engel, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 29. Januar 2020

 

Ich möchte wieder einmal auf mein Instagram Konto hinweisen.

Es kommt selten vor, dass ich eine Zeichnung  bei Instagram poste, die noch nicht auf meinem Blog ist.

Ich nenne das Bild einer Flog über einen Fisch. Es ist mit Tusche auf Leinwand gemalt, gezeichnet!

Wird durch den Bildträger Leinwand eine Zeichnung zum Gemälde? Oder bleibt es durch die Tusche als Zeichnung bestehen?

 

 

 

Einer flog auf einem Fisch, 20 x 20 cm, Tusche auf Leinwand, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Einer flog auf einem Fisch, 20 x 20 cm, Tusche auf Leinwand, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Mein Sinnbild von Wittgenstein – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Philosophie, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 27. Januar 2020

 

Denke ich über Sprache nach, denke ich an den Philosophen Ludwig Wittgenstein.

Am Wochenende habe ich zwei Versionen von Wittgenstein gezeichnet. Das 40 x 30 cm große Portrait in Pthaloblau zeichnete ich wohlüberlegt mit Tusche auf Aquarellkarton, während das 25 x 25 große Portrait mit Markern auf Aquarellkaton spontan relativ zeitnah nach dem großen, ersten entstand.

„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ – Logisch-Philosophische Abhandlung (Tractatus logico-philosophicus), Satz 5.6

 

 

Wittgenstein, Tusche auf Aqauarellkarton, 40 x 30 cm, 2020 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wittgenstein, Tusche auf Aqauarellkarton, 40 x 30 cm, 2020 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Wittgenstein, Marker auf Aqauarellkarton, 25 x 25 cm, 2020 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wittgenstein, Marker auf Aqauarellkarton, 25 x 25 cm, 2020 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Zitat am Sonntag – Konrad Fieler

Posted in Kunstgeschichte, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 26. Januar 2020

 

Alle Kunst ist Entwicklung von Vorstellungen,

sowie alles Denken Entwicklung von Begriffen ist.

Konrad Fiedler, 1841 – 1895, war einer der bedeutendsten deutschen Kunsttheoretiker des 19. Jahrhunderts.

 

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Quelle: Aphorismen, Kunst und Wissenschaft, 49. In: Konrad Fiedlers Schriften über Kunst, Hrsg. Hermann Konnerth, Zweiter Band, R. Piper & Co., München 1914, S. 40

Skizzenbücher 19.11.19 – 4.1.2020 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Zeichnung, Skizzen, Skizzenbuch by Susanne Haun on 24. Januar 2020

 

Ich berichtete schon von meiner Unzufriedenheit mit meinen Skizzenbüchern vom letzten Jahr und habe ich euch schon einiges davon letzte Woche (siehe hier) gezeigt.

Heute zeige ich  einen Auszug aus den Tagen vom 19.11.19 – 4.1.20. Ich lasse die Zeichnungen wieder ohne Worte stehen.

In der Übersicht bin ich mit diesem Skizzenbuch sehr zufrieden.

 

 

 

Von Angesicht zu Angesicht oder das Zwiegespräch – Gemälde von 2005 von Susanne Haun

Posted in Leinwand, Malerei, Portraitmalerei by Susanne Haun on 22. Januar 2020

 

Von Angesicht zu Angesicht - Zwiegespräch, 80 x 120 x 2 cm, Malerei in Acryl auf Leinwand, 2005 (c) Gemälde von Susanne Haun

Von Angesicht zu Angesicht – Zwiegespräch, 80 x 120 x 2 cm, Malerei in Acryl auf Leinwand, 2005 (c) Gemälde von Susanne Haun

 

Das Bild Von Angesicht zu Angesicht oder das Zwiegespräch ist 2007 in drei Ausstellungen in Berlin, Grimma bei Leipzig und in Weiden, Bayern gezeigt worden.

Jeweils ein Foto von den Ausstellungseröffnungen könnt ihr hier sehen. Wenn ihr dem Link zu meiner online Präsenz bei der Pariser Galerie singulart folgt, erhaltet ihr mehr Informationen.

Ein Paar schaut sich an. Hat es sich nach Jahren der Ehe noch etwas zu sagen oder sind die Worte schon verbraucht? Es ist der Betrachterin, dem Betrachter offen gelassen, in welcher Situation sich die Beiden befinden. Die Erdtöne symbolisieren die Bodenständigkeit der Frau und des Mannes. Das langezogene, rechteckige Format der Leinwand unterstützt die Gesprächsthematik. Haun hat viele Paare in dieser Situation beobachtet, um den passenden Ausdruck der beiden Portraitierten zu finden und widerzugeben. Die Hände im Bild spielen eine wichtige Rolle, der Mann hält seine Hand nachdenklich vor dem Mund während die Frau ihre Arme in eine schützende Geste vor dem Busen hält.

 

 

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