Ausschnitt Simone de Beauvoir, schrecklich gierig, 25,4 x 25,4 cm (c) Collage von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Zitat am Sonntag – Simone de Beauvoir

Collagen von Susanne Haun nach Zitaten, heute Simone de Beauvoir

“(…) ich [bin]
schrecklich gierig; ich möchte vom Leben alles, ich möchte
eine Frau, aber auch ein Mann sein, viele Freunde haben
und allein sein, viel arbeiten und gute Bücher schreiben, aber
auch reisen und mich vergnügen, egoistisch und nicht egoistisch sein”

Simone de Beauvoir

Simone de Beauvoir, französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin. Die sich politisch immer wieder engagierende Verfasserin zahlreicher Romane, Erzählungen, Essays und Memoiren gilt als Vertreterin des Existentialismus.

Im Rowolth Verlag ist die Graphic Novell von Julia Korbik und Julia Bernhard: “Simone de Beauvoir. Ich möchte vom Leben alles” erschienen, die ich mir gerne gekauft habe. Gleich das Eingangszitat hat es mir angetan, die Beauvoir spricht mir aus der Seele. Dieses Zitat inspirierte mich, die heute gezeigte Collage zu fertigen.

Tagebucheintragung 1.7.23, Klima 2, 20 x 15 cm, Brush Pen auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Tagebucheintragungen Juli 2023 – Kraft – Zeichnungen von Susanne Haun

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – zeichnerische Notizen – Juli

Kraft

Ich brauche zurzeit sehr viel Kraft, um alle meine Projekte zu bewältigen. Wo bleibe ich da?

Tagebucheintragung 19.6.23, Ritterspiele, 20 x 15 cm, Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Tagebucheintragungen Juni 2023 – Zebrastreifen – Zeichnungen von Susanne Haun

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – zeichnerische Notizen – Juni –

Immer diese Diskussionen über die Strassenplanung

Die beiden Worte sind so emotionsgeladen wie Verrat und Vertrauen, besonders in Berlin. Ich habe das Gefühl, es gibt nur noch Aggression und Wut in der Bevölkerung.

Blatt 49 - Die Seemansbraut - 25 x 25 cm (c) Collage von Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Mahatma Gandhi

Collagen von Susanne Haun nach Zitaten, heute Mahatma Gandhi

Lebe, als ob du morgen sterben würdest.
Lerne, als ob du ewig leben würdest.

Mahatma Gandhi

Mahatma Gandhi, 1869 – 1948, indischer Rechtsanwalt und Bürgerrechtsaktivist

Quelle: Langenscheidt Sprachkalender 2023, Englisch, 28.7.2023

Tagebucheintragung 18.6.23, Spannung, 20 x 15 cm, Tinte und Polychromes auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Tagebucheintragungen Juni 2023 – Spinnenartige Wesen – Zeichnungen von Susanne Haun

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – zeichnerische Notizen – Juni –

Wie fasse ich meine zeichnerischen Notizen in Worte

Worte sind für mich viel schwieriger als Bilder. Derrida als Hauptvertreter der Dekonstruktion spricht dem Autor die Autorenschaft ab, da die Bedeutung eines Wortes, eines Textes sich mit der Leserin bzw. dem Leser und dem Vergehen  der Zeit ändert. Er diskutiert in diesem Zusammenhang den Begriff „Wahrheit“, den ich wie wahrscheinlich die meisten Menschen als wichtig und schwierig empfinde.

Die Unglücksseligen, Gemälde von Susanne Haun, 70 x 100 cm, Acryl und Tusche auf Leinwand (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2023

Die Unglückseligen – Die Tragödie des Lebens-Gemälde von Susanne Haun

DIE UNGLÜCKSELIGEN – DIE TRAGÖDIE DES LEBENS-GEMÄLDE VON SUSANNE HAUN

Von der Autorin Thea Dorn inspiriert

Es ist schon 7 Jahre her, da hörte ich in einem persönlichen Hörmarathon habe ich das neue Buch Die Unglückseligen von Thea Dorn gehört.

Der Roman handelt von der Suche und den Gefahren der Unsterblichkeit, diese Auseinandersetzung erfolgt in drei Perspektiven: Johanna Mawet ist Molekularbiologin, ihr Erzählstrang und auch ihre Sprache symbolisiert unsere heutige Zeit. Johanna trifft zufällig auf den Physiker Johann Wilhelm Ritter, geboren 1776. Er hat anscheinend das Geheimnis der Unsterblichkeit entdeckt. Aber er hat sich in seiner Sprache nicht weiterentwickelt – er spricht das Deutsch der Romantik. Auch vom Fortschritt hat er während seines langen Lebens nichts mitbekommen. Er spricht von Johannas Heiligtum als “Kästchen mit einem angebissenen Apfel”, was mich wirklich amüsiert hat. Lebt er tatsächlich real in der Romanwelt? Oder ist er doch nur eine Stimme in Johannas Kopf, die langsam auf den Wahnsinn zusteuert? Der dritte im Bunde ist selbstverständlich der Teufel, der bei dieser Thematik nicht fehlen dar.

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