KW 45, 7. - 9.11.25 Selbst auf Kalenderblatt 2025, 21 x 15 cm, Buntstift auf Papier (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Selbstbildnis Kalender 2025 – November – von Susanne Haun

Selbstbildnisse von Susanne Haun
Zeichnung, Selfie, Kunst, Porträt

November 2025

Der November war sehr ereignisreich!

Im November schloss ich viele Arbeiten ab:
ich habe meine Diss abgegeben
die große Ausstellung (58 Kunstwerke) im Studio Bildende Kunst gehangen
Vernissage der Ausstellung

Im November habe ich große Freude gehabt:
Ich habe meine beiden gerade geborenen Zwillingsmädchen in München besucht
Micha und ich haben ein Wochenende in Venedig verbracht
Meine Aorta entspricht vom Zustand der einer 30-40jährigen

2025.06.25.0001 A1 Hoffentlich kippt die Vase nicht um (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2025

„Existiert die Kunst nur, wenn sie im Blog oder auf Instagram gezeigt wird?“ Frage von Susanne Haun

Existiert meine Kunst nur, wenn ich sie hier blogge oder auf Instagram zeige?

Vor einer guten Woche habe ich mit meinem Künstlerkollegen Jürgen Küster telefoniert. Wir bestreiten gemeinsam das „Projekt ohne Name“.
Zwei Fragen haben Jürgen in Bezug auf mich beschäftigt: Einmal, warum ich 5 Jahre für meine Dissertation benötigte, wo andere das in 2 Jahre schaffen und, dass ich ja offensichtlich in den letzten 5 Jahren auch nicht viel Kunst gemacht habe.

Die erste Frage ist leicht zu beantworten:
Wird eine Dissertation neben der Arbeit geschrieben, dauert sie grundsätzlich länger, denn die Zeit zum recherchieren, forschen und schreiben ist begrenzt. Oft geht die Arbeit vor. Wenn im Rahmen des Studiums geschrieben werden kann, zum Beispiel, wenn ein Stipendium vorliegt, geht es einfach schneller, die Dissertation ist die tägliche Arbeit. Für ein Stipendiun für meine Dissertation bin ich mit meinen 60 Jahren zu alt.

Die zweite Frage ist viel interessanter zu beleuchten:
Existiert meine Kunst nur, wenn ich sie hier blogge oder auf Instagram zeige? Sprich: veröffentliche?
Ich habe gerade im vergangenen Jahr sehr viel an meiner Kunst gearbeitet. So wie die 10 großformatigen Blumenzeichnungen. Zeit habe ich beim Veröffentlichen meiner Kunst gespart. Im Gegensatz zu meiner Gewohnheit jeden Tag – tagebuchartig – aus meinem Atelier zu berichten und jeden kleine Linie zu veröffentlichen, habe ich stattdessen an meiner Diss geschrieben.

Ich glaube, dass ich nicht alles hier im Blog nachträglich veröffentlichen kann. Dass diese Blumenzeichnungen 80 x 60 cm groß sind, ist im Internet kaum darstellbar. Diese Dimension macht jedoch deutlich, dass ich an einer Zeichnung auch länger gearbeitet habe.

Außerdem habe ich an einem großen Projekt gearbeitet, das ich einfach noch nicht zeigen möchte. Ich erhoffe mir, zuerst einen Ausstellungsort zu finden, bevor ich meine Arbeit dazu veröffentliche.

Workshop SbK Tusche mit Susanne Haun, Foto von Svetlana Aff

Impressionen vom Workshop „Mit Tusche Zeichnen“ in der Ausstellung „Die Erzählerin“, Susanne Haun, im Studio Bildende Kunst, Berlin

Sehr gute Atmosphäre im Workshop während der Ausstellung „Die Erzählerin“, Susanne Haun im Studio Bildende Kunst

Der Workshop „Einführung in die Tusche Malerei und Zeichnung“, den ich ihm Rahmen meiner Ausstellung im Studio Bildende Kunst gab, war sehr gelungen. Sieben Teilnehmer*innen erkundeten mit mir Feder, Tusche, Pinsel und Papier.

KW 40, 02.10.25 Selbst auf Kalenderblatt 2025, 21 x 15 cm, Buntstift auf Papier (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Selbstbildnis Kalender 2025 – Oktober – von Susanne Haun

Selbstbildnisse von Susanne Haun
Zeichnung, Selfie, Kunst, Porträt

Oktober 2025

Der Oktober scheint mir Jahre her. Ich habe noch sehr an meiner Diss gearbeitet und die Zeichnungen für meine Ausstellung im Studio bildende Kunst gerahmt. Ich sehe die Unruhe in meinen Selbstpoträts. Bevor das Jahr zu Ende geht, möchte ich wenigstens schon den Oktober und auch den fast fertig gescannten November hier im Blog zeigen.

Hängen Ausstellung die Erzählerin im Studio bildende Kunst (c) Foto von Michael Fanke

Impressionen vom Hängen und der Vernissage der Ausstellung „Die Erzählerin“, Susanne Haun, im Studio Bildende Kunst, Berlin

Hängen der Ausstellung „Die Erzählerin“, Susanne Haun im Studio Bildende Kunst

Es ist nun schon gut 14 Tage her, dass wir die Ausstellung im Studio bildende Kunst gehangen haben. Ich möchte mich als erstes für die viele Hilfe bedanken, die ich sowohl von Micha als auch vom Team des Studio bildende Kunst erhalten habe. Wir haben es geschafft, 68 Exponate (Leinwände, Zeichnungen, Objekte und Bücher) an einem Tag zu hängen, dafür begannen wir um 10 Uhr und waren um 15 Uhr fertig. Laut des SBK waren wir die ersten, die alles an einem Tag gehangen haben. Dreimal war ich vorher in den Räumen und habe Überlegungen angestellt, wie ich was hängen und stellen will.

KW 37, 11.09.25 Selbst auf Kalenderblatt 2025, 21 x 15 cm, Buntstift auf Papier (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Selbstbildnis Kalender 2025 – September – von Susanne Haun

Selbstbildnisse von Susanne Haun
Zeichnung, Selfie, Kunst, Porträt

September 2025

Der September stand im Zeichen des Abbildungsverzeichnisses meiner Diss

Ich hätte nicht gedacht, dass es noch soviel Zeit in Anspruch nimmt, die Abbildungen für meine Dissertation zusammenzustellen und gemäß der Richtlinien Bildunterschrift und Quelle zu erstellen und formatieren.

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