Ich will mich umdrehn,
Heuschreck,
rück!
Kobayashi Issa, 1763 – 1828, japanischer Haiku Dichter
Quelle: Kobayashi Issa,, in: Krusche, Dietrich (Hrsg.), Haiku. München [1994]² 1997, S. 34.
Zeichnung von Susanne Haun
Ich will mich umdrehn,
Heuschreck,
rück!
Kobayashi Issa, 1763 – 1828, japanischer Haiku Dichter
Quelle: Kobayashi Issa,, in: Krusche, Dietrich (Hrsg.), Haiku. München [1994]² 1997, S. 34.
Zeichnung von Susanne Haun
Ich mag es, wenn alles bunt blüht und die Strukturen, Formen und Farben der Natur so unterschiedlich aussehen. Besonders schön ist es, wenn ich mitten in der Blütenpracht sitze und zeichne.
Ein Leporello von Susanne Haun nach dem Podcast Aitutaki Blues
Lukas Schreiber produzierte und moderierte mit seiner Mutter Claudia Schreiber den Podcast „Aitutaki Blues – Die letzte Reise mit meiner Mutter und Alzheimer“ (-> Klick) .
Der Podcast ist sehr intim und ehrlich. Claudia Schreiber berichtet im Podcast selber, das sie sich „nackt macht“ mit ihren Beschreibungen zu ihrem Zustand mit fortschreitender Alzheimer Krankheit. Die Grenze, die in der Regel zwischen den Hörerinnen und Hörern und den Machern des Podcast vorhanden ist, verschwindet. Mutter und Sohn kommen uns immer näher.
So kam es, dass der Podcast mich zu Tränen rührte. Auch meine Mutter war von dieser heimtückischen Krankheit betroffen. Ich verarbeitete die Situation mit einem Gemälde mit dem Namen „Dantes Barke des Vergessens“. Es ist ein intimes Bild, hier erhaltet ihr einen Eindruck davon.
Mit der verbrachten Zeit mit meiner Mutter im Hinterkopf, konnte ich mit den kleinen Tücken des Alzheimer Alltags, von denen im Podcast berichtet wird, mitfühlen. Zum Beispiel die verschwundene Zahnbürste oder das vergessene Mittagessen.
Claudia Schreibers Hinwendung zur Kirche als vertraute Instanz kann ich nachvollziehen, singende Menschen in der Kirche, gemeinsames Beten und gemeinsam Hoffnung schöpfen gibt ein starkes Gefühl der Bindung, selbst, wenn man nicht gläubig ist.
Impressionen von der Ausstellung / Kunstaktion crossart for future
Beteiligung von Susanne Haun
Bei der Wanderausstellung „crossart for future“ stehen der Klimawandel, die Umwelt und die Nachhaltigkeit im Fokus.
„Wenn du denkst,
Abenteuer seien gefährlich,
versuche es mit Routine.
Diese ist tödlich.“
Paulo Coelho, 1947 geboren, brasilianischer Schriftstelle
Quelle: Abreißen, loslassen, Kalender 2019, Diogenes, Samstag, 2. März 2019
Zeichnung von Susanne Haun
Der einsame Wolf, Jäger und Gejagter – Gemälde von Susanne Haun (Übermalung)
Noch vor einiger Zeit war der Wolf vom Aussterben bedroht, mühsam wurde er wieder in den Wäldern angesiedelt. Aufgrund des Jagdverbots der Wölfe vergrößerte sich die Population wieder und der Wolf hat eine Überlebenschance.
Doch der Mensch ist Mensch, schon werden wieder Stimmen laut, dass das Jagdverbot aufgehoben wird, weil der Wolf eben Wolf ist und Nutztiere jagd.
Es erscheint mit wie ein immer währender Kreislauf. Haben Tiere eine Chance, gegen den Menschen zu bestehen? Ist der Mensch der grausamste, brutalste Jäger?
Diese Fragen im Kopf entstand der Wolf auf der Leinwand.