Susanne Haun

Er kauerte nur tatenlos auf dem Boden – Die Mythen der Inuit – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Akt, Ausstellung, Projekt EISIG - EISWELTEN, Schloss Türnich, Zeichnung by Susanne Haun on 10. Dezember 2018

 

„Alles um ihn her war in tiefes Dunkel gehüllt. Er konnte nichts sehen und kauerte nur tatenlos auf dem Boden.“

heißt es in der Schöpfungsgeschichte der Inuit.[1]

 

 

Am 25. Januar 2019 bin ich mit Roswitha Mecke und Gerhard Kern zum Salon auf (?) Schloss Türnich (siehe hier) eingeladen, unsere Eiswelten vorzustellen. Die Präsentation soll anhand einer Diashow von Roswitha und meinen Arbeiten begleited vom Klang von Gerhard erfolgen.

Der Salon ist bestimmt schon 1 Jahr in Planung und wie immer bin ich überrascht, wie wenig an so einem Jahr dran ist. Mein Part wird 40 Minuten in Anspruch nehmen. Ich werde mit iMovie ein Film aus meinen Zeichnungen zum Thema erstellen und während der Film läuft, werde ich die Schöpfungsgeschichte sowie den Mythus Sedna der Herrscherin über die Meerestiere vorlesen. Ja, ich weiß, das ist wieder ein sher enger Zeitplan. Zum Glück habe ich meine Mythen der Inuit schon professionel fotografiert und bin schon dabei, die filmischen Elemente zu erstellen. Ich bin schon neugierig, wie alles ineinander verzahnt sein wird.

Meine Auseinandersetzung mit den eisigen Welten der Arktis könnt ihr zusammengefasst unter diesem Link lesen und sehen.

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[1] Walk, Ansgar, Wie Sonne und Mond an den Himmel kamen, Mythen und Legenden der Inuit, Die Schöpfungsgeschichte, S.34.

 

Ein spezieller Wunsch in Bleistift – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Aktmalerei, Engel, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Juli 2016

 

Es ist einige Zeit her, da wurde ein spezieller Wunsch an mich herangetragen: Ein Engel in Bleistift sollte es sein!

 

Bleistifte (c) Foto von Susanne Haun

Bleistifte (c) Foto von Susanne Haun

 

Ich brauchte einige Zeit, um mich aufzuraffen, ihn zu erfüllen. Bleistift ist so gar nicht mein Material, so weich und so verschmierend!

Nach längerem Überlegen und Suchen fand ich meine letzten Bleistiftzeichnungen, sie sind 10 Jahre alt und ich erinnere mich daran, wie und in welcher Situation ich sie zeichnete und lächele innerlich. Eine Freundin und ich zeichneten Akt, nur 1 Minute sollten die Zeichnungen dauern. Wir hatten viel Spaß dabei. Eine der Zeichnungen verkaufte ich vor langen Jahren, sie fehlt hier in der Übersicht. Vor 10 Jahren fotografierte und archivierte ich nicht alles, was ich produzierte und die Zeichnungen setze ich in Radierungen um, die ich dann archivierte.
 

Engelsburg - 30 x 20 cm - Bleistift auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Engelsburg – 30 x 20 cm – Bleistift auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun


 

Ich bin zufrieden mit meinen Bleistiftengeln. Die Fotos, die ich in Rom auf der Engelsburg machte (siehe hier) waren heute meine Inspiration für die Engel. Mal sehen, wie lange es dauert, wann ich meine Bleistifte das nächste mal zu Hand nehme!

 

 

Die Spannung im Engel – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Akt, Aktmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Dezember 2014

In der Byzantinische Kunst gab es strenge formale Regeln und das Bildprogramm war für den Künstler nicht frei wählbar sondern festgelegt.

Akt Engel (c) Zeichnung von Susanne Haun

Akt Engel (c) Zeichnung von Susanne Haun

Greifen wir uns zur Veranschaulichung aus diesem Bildprogramm den Engel am Grab Christie heraus. Er sitzt in einer bestimmten Haltung unter großer Körperspannung. Die Spannung wird für uns nur dann sichtbar, wenn wir diese Haltung versuchen einzunehmen, dem Engel selber sehen wir die Spannung nicht an.

Beim Aktzeichnen dirigieren wir das Modell in eine interessante Haltung.
Ich achte darauf, dass die Spannung im Hals und Oberkörper sichtbar wird. Dazu muß das Modell ihre/seine Muskeln anspannen und es ist schwer für ihn/sie, länger als 20 Minuten in dieser Haltung zu verweilen.

Akt Engel (c) Zeichnung von Susanne Haun

Akt Engel (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich habe mein letztes Modell die Haltung des Engels einnehmen lassen, was absolut schwer war. Und „der Engel“ war auch sehr schwer zu zeichnen und den Rhythmus zu finden.

Und obwohl die Haltung des Engels so besonders ist, finden wir ihn genauso sitzend in den Domen von Braunschweig, Istanbul und Venedig.

Ich habe leider nur ein Foto vom Engel im Braunschweiger Dom, in dem wir letze Woche waren und den ich hier in den nächsten Tagen genauer vorstellen möchte. Ich bitte noch um etwas Geduld.

Rot sitzend in Ölkreide – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Akt, Aktmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 19. Juni 2014

Am Montag stellte ich meinen blauen Akt in Ölkreide und Acryl auf Bütten vor (siehe hier).

Vorgestern zeichnete ich das rote Gegenstück dazu.

Sitzender Akt in Rot - 65 x 50 cm - Ölkreide und Acryl auf LanaColours von Susanne Haun  (c) Foto von M.Fanke

Sitzender Akt in Rot – 65 x 50 cm – Ölkreide und Acryl auf LanaColours von Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

Material Ölkreide – blauer Akt – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Akt, Aktmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Juni 2014

Ölpastelle bestehen aus Farbpigmenten, Wachs und einem öligen Bindemittel. Entgegen den Softpastellen geben sie die Farbe einzig beim Zeichnen ab. Auch Ihnen widme ich ein Kapitel in meinem Pastell-Buch, an dem ich gerade arbeite (siehe hier).

Arbeitsstand Ölkreiden - Ölpastelle (c) Foto von M.Fanke

Arbeitsstand Ölkreiden – Ölpastelle (c) Foto von M.Fanke

Als Papier habe ich Echt-Bütten „Ingres“ braun, 100 g/m² von Hahnemühle gewählt. Das Papier hat einen satten Farbton, der perfekt für den Hintergrund des Aktes geeignet ist. In dieser Art zeichne ich nun schon seit ca. 15 Jahren Akt.

Üppige Formen – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Akt, Aktmalerei, Aquarell, Zeichnung by Susanne Haun on 2. August 2013

Ich finde es immer wieder sehr spannend, was für ein Modell beim Aktzeichnen durch die Tür kommt.

Das Modell gestern war sehr üppig und sie war, von meinem Platz aus, nicht einfach zu erfassen. Die Verkürzungen haben mich gefordert und ich habe auch die 20minütigen Sitzungen in 5 Minuten Zeichnungen unterteilt. So habe ich zur frontalen, liegenden Ansicht drei Blätter erstellt. Ich mag die Schnelligkeit und Spontanität auf den Blättern und ich mag es, die Linien möglichst gekonnt ohne abzusetzen zu ziehen. Dafür fasse ich den Buntstift ganz oben an, um mir selber eine große Freiheit zu ermöglichen.

Gelber sitzender Akt - 40 x 30 cm - Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Gelber sitzender Akt – 40 x 30 cm – Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mit Aquarellfarbe lege ich zuerst den Rhythmus des Körpers fest und zeichne anschließend mit Aquarellbuntstiften in die noch nasse Farbe.

For my english speaking reader:
Yesterday I was drawing nudes. The model was voluptous and I’am not sitting in front of her so I had to draw difficult reductions.

Der Totenkopf – The Skull – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Die Versuchung des heiligen Antonius, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 26. Juli 2013

„Es ist ein mit Rosen bekränzter Totenkopf – er beherrscht einen perlweißen Frauenkörper“
schreibt Flaubert in den Antoniusversuchungen.

Der Totenkopf galt als Symbol / Sinnbild für die Vergänglichkeit, symbolisierte den Todeswunsch und die Angst vor dem Tod. Werke mit Totenkopf sind als Vanitas Werke bekannt geworden. Aus diesen Bildern kann die Botschaft „Memento mori“ (Gedenke des Todes) oder „Carpe diem“ (Nutze den Tag) gelesen werden.

Was trieb Flaubert an, eine Frau mit Rosen und Totenkopf zu beschreiben? Rosen und Frauen, beides Symbole für Schönheit, die vergänglich sind. Ist diese nur kurz vorhandene Schönheit, der kurze Augenblick der Wollust, eine Versuchung für Antonius? Oder ist der Todeswunsch generell eine Versuchung für Antonius?

Entstehung Rosen bekränzter Totenkopf (c) Zeichnung von Susanne Haun

Entstehung Rosen bekränzter Totenkopf (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wie sieht das heute aus? Hat der Totenkopf überhaupt noch die „Todeswunschsymbolik“? Oder ist der Totenkopf heute nur noch ein Dekorationsobjekt? Das Vanitas-Symbols, verlor seine ursprüngliche religiöse Funktion mit dem 18. Jahrhundert.

Totenköpfe wurden oft auf die Rückseite von Portraits gemalt. Sie sind dort ein Symbol für die Verweslichkeit des Menschen „mors absconditus“ und nehmen den künftigen Zustand des dargestellten Menschen vorweg. Ein Beispiel dafür ist der linke Flügel von Jan Gossaert (auch Jan Mabuse genannt) Carondelet-Diptychon von 1517. Der zur Seite geschobener Unterkiefer ist ein Zeichen für die Auflösung der Person. Hier auf der Seite vom Louvre bekommt ihr einen Eindruck vom Werk.

Entstehung Rosen bekränzter Totenkopf (c) Zeichnung von Susanne Haun

Entstehung Rosen bekränzter Totenkopf (c) Zeichnung von Susanne Haun

Interessant finde ich die Nischen, in die die Totenköpfe bildnerisch gelegt werden. Diesen christlichen Todesreflexionen werden Zettel beigelegt (auf die Bilder gemalt), die die philosophischen Vorstellungen der Zeit enthielten: „Omnia morte cadunt/mors ultima linia rerum“ – „Alles zerfällt mit dem Tode, der Tod ist die letzte Grenze der Dinge“ steht auf der Rückseite des Portraits von Jane-Loyse Tissier, 1524 von Bartel Brüyns gemalt.

Buschrose (c) Zeichnung von Susanne Haun

Buschrose (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my english speaking reader:
The scull is symbol for perishability and death. I draw a new quote from Flauberts tempations of Antonius. Antonius tempatations of this quote are death wish and lust.

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Schneider, Norbert. Stilleben. Köln 2009.

Übergänge auf der Rolle – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Aktmalerei, Den Kopf ausgestülpt, Rolle, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Juni 2013

Das Schwierigste sind die Übergänge von einem Gedanken zum nächsten.

Ich zeichne auf der 10 Meter langen Rolle die Gedanken des Tages. Als letztes habe ich mich selbst als Wellenhexe auf dem Papier gebannt; heute habe ich mich mit Ferdinand Lassalle beschäftigt.

Der Politiker gilt als einer der Gründerväter der SPD, die 26 Jahre nach seinem Tod aus der SDAP hervorging. Lassalle war den Frauen gegenüber nicht abgeneigt und starb beim Duell um Helene von Dönniges, die er heiraten wollte, schon mit 39 Jahren.

Es ist gut, eine Haltungszeichnung in klein zu besitzen - 20 x 30 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Es ist gut, eine Haltungszeichnung in klein zu besitzen – 20 x 30 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Helene von Dönniges Leben war sehr bunt und von vielen Männern belebt. Es endete in ihren Selbstmord aufgrund ihres finanziellen Ruins.

Von den beiden schillernden Persönlichkeiten gibt es kaum Abbildungen. Mir gefällt ein Foto von Helene von Dönniges besonders; es ist aus dem Jahre 1865 und sie liest ein Buch. Mir gefällt an dem Foto besonders die Haltung und so habe ich die Haltung zum Anlass genommen, eine unbekleidete Frau auf die Rolle zu setzen.

Die Übergänge von der Wellenhexe zur in sich gekehrten Frau habe ich auf der Rolle in Form von Wellen und Schlangen dargestellt.

Ausschnitt entspannter Akt  (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ausschnitt entspannter Akt (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wie ich zu den Schlangen gekommen bin? Wasser und Frau ist bei mir eng mit der Blechtrommel, dem Pferdekopf und die Aale verbunden.

Ausschnitt Wellenhexe  (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ausschnitt Wellenhexe (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my english speaking reader:
It’s very difficult to draw the crossover from one to another theme on by role. But I want to draw my thoughts of the day and they are not unique day by day.
Yesterday I drawed the wavewitch and today I drawed under them a nude woman. I joined them with waves and snakes because that are my first thinkings about water and woman on reason of the book „Die Blechtrommel“.

Bildwissen in Musterbücher und noch zwei Akte – Aquarelle von Susanne Haun

Posted in Akt, Aktmalerei, Aquarell, Zeichnung by Susanne Haun on 18. April 2013

Erst seit letzter Woche weiss ich, dass Dürer und Da Vinci sowie all die anderen bedeutenden und unbedeutenden Maler und Zeichner „Musterbücher“  pflegten.

Mit Bedacht schreibe ich nicht Künstler, denn zu Zeiten Dürers waren die Maler noch Handwerker in Zünften organisiert. Erst im späten 18.Jahrhundert, Anfang des 19.Jahrhundert begann sich der Begriff des Künstlers herauszukristallisieren. Im November setzte ich mich beginnend mit diesem Beitrag hier (siehe Link) mit dem Kunstbegriff auseinander.

Blatt 4 Schräglage (c) Aquarell von Susanne Haun

Blatt 4 Schräglage (c) Aquarell von Susanne Haun

In Musterbüchern wird Bildwissen festgehalten. Bildwissen kann auch abgezeichnet werden, d.h. die Skizze von der Skizze von der Skizze abzeichnen. So entstand Dürers Rhinozerus, von dem ich hier berichtete. Es passierten aber auch Fehler. Dürer zeichnete z.B. eine Skeletthand aus Da Vincis Skizzenbuch ab und gab diese als Menschenhand aus. Hätte er italienisch gekonnt, so hätte er gewusst, dass es sich um eine Skeletthand vom Affen handelt.

Natürlich ist es auch sehr viel einfacher, Zeichnungen zu kopieren als sie nach der Natur zu zeichnen. Der Zeichner nach der Natur muss die Linien erst finden!

Nichtsdestotrotz war Dürer der erste der ein Lehrbuch mit geometrischen Problemen kombiniert mit der Zeichnung geschrieben hat.  Dazu kamen vier Bücher von der menschlichen Proportion, die sich mit dem Schwerpunkt beschäftigen. Bemerkenswert ist auch, dass Dürer seine Lehrbücher zweisprachig in Deutsch und Latein schrieb.

In den ersten Jahren (so um 1995) habe ich mich viel mit den Künstler Anatomie Büchern Gottfried Bammes beschäftigt und so gelernt, wie der Körper funktioniert, wie der Zeichner den Schwerpunkt ermittelt kann usw. Ich kann allen nur die Bücher von ihm empfehlen.

For my english speaking reader:

I know since last week, that Dürer and da Vinci and all the other major and minor painter and draftsman  owned  „pattern books“.

In pattern books contains pictures – image knowledge. It can be initialed, i.e. the initial sketch of the sketch of the sketch. The result was Dürer’s Rhinoceros, which I reported here. But it also happened error. Dürer drew a skeleton hand from Da Vinci’s sketchbook and sign it as a human hand. Had he know the Italian language, he would have known that there is a skeleton hand from a monkey.

Blatt 3 Das Kreuz (c) Aquarell von Susanne Haun

Blatt 3 Das Kreuz (c) Aquarell von Susanne Haun

Der Rhythmus des Körpers – Aquarelle von Susanne Haun

Posted in Aktmalerei, Aquarell, Zeichnung by Susanne Haun on 1. März 2013

Ich zeichne sehr gerne Akt. Ich mag es, den Rhythmus des Körpers mit Farbe festzuhalten und dann die Linien in einem Fluss zu zeichnen.

Gestern war ich das erste Mal beim gemeinsamen Aktmalen in der Pop Art Galerie. Der Galerist Utz Benkel lädt dazu einige Künstler ein, bestellt ein Modell und alle Künstler beteiligen sich an den Kosten.

 Akt sitzend an der Wand gelehnt - 30 x 40  cm (c) Aquarell von Susanne Haun

Akt sitzend an der Wand gelehnt – 30 x 40 cm (c) Aquarell von Susanne Haun

Das wichtigste am Akt zeichnen ist das Schauen. Ich erzähle es immer wieder, Matisse schaute sich sein Modell erst mindestens eine Stunde an, bevor er den ersten Strich setzte.

Je nachdem, wie viel Platz ich zum Malen habe, suche ich mir die Materialien aus, mit denen ich arbeite. Alleine malend in meinem Atelier benutze ich Acryl und Ölkreide. Im Kleinen entspricht dem Aquarell und Buntstifte. Wichtig ist, dass ich für den Rhythmus eine Farbe verwende, die ich schnell auftragen kann. Mein Ziel ist es, nie länger als 5 Minuten für eine gute Aktdarstellung zu benötigen, wenn dann noch Zeit da ist, kann ich die Füße oder Hände ausarbeiten.

Male ich Akt, gibt es keine Gesichter. Ein Akt soll durch seinen Körper überzeugen, durch die Spannung der einzelnen Körperelemente und der Balance derselben. Möchte ich Gesichter zeichnen, dann zeichne ich Portrait.

 

Akt kauernd -  30 x 40  cm (c) Aquarell von Susanne Haun

Akt kauernd – 30 x 40 cm (c) Aquarell von Susanne Haun

For my English-speaking readers:

I like to draw act. I like it to capture the rhythm of the body with color, and then I draw lines with a crayon in the color.

Yesterday I was the first time at the Pop Art Gallery to draw in a artist group act.

The main theme is the act of looking. I tell it again and again, Matisse only looked at his mode the first hour before he put the first stroke.

Akt sitzend mit aufgestütztem Gesicht - 40 x 30 cm (c) Aquarell von Susanne Haun

Akt sitzend mit aufgestütztem Gesicht – 40 x 30 cm (c) Aquarell von Susanne Haun

Depending on how much space I have to paint, I select the materials with which I work. Alone painting in my studio I use acrylic and oil pastel. On a small place I use watercolor and crayons. It is important to use for the rhythm of the body a color that I can apply quickly. Never need more than 5 minutes for a good nudes – that’s my aim!

Drawing Nudes I need no faces. An act intended to convince through his body, by the power of the individual body parts and the balance thereof. Faces, I would like to draw when I draw portraits.

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