Tagebucheintrag 20.07.2022, Lalalela, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Buettenpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Tagebucheintragungen 21. Juli 2022 – Verdreht – in einer Linie

Susanne Haun Tagebucheintrag

Nachrichten schaue ich in der Regel jeden Tag. Manchmal habe ich Lust, dabei zu zeichnen und manchmal nicht.

Tagebucheintrag 01.06.2022, Hirschkaefer Nr. 5, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Buettenpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Tagebucheintragungen Juni 22 – Der Hirschkäfer

Susanne Haun Tagebucheintrag

An der Universität der Künste

Ich bin immer wieder erstaunt, wieviele Künstlerinnen und Künstler ich an der Uni im Fach Kunstgeschichte treffe. Im Kolloquium bereitet sich Milena Aguilar (siehe hier KLICK ihre Homepage) auf ihre Abschlussarbeit vor. Ich hörte zuerst an der udk die Vorstellung ihres Themas „Der Hirschkäfer als ästhetisches Zeichen und repuplizierte Repräsentation von Dürer zu Hoefnagel“. Während ihrer Vorstellung zeichnete ich Hirschkäfer nach meiner Vorstellung. Der erste Teil ihrer Präsentation war sehr textlastig und so glitt mein Füller während des Zuhörens über das Papier.

Im zweiten Teil der Präsentation sahen wir dann viele Darstellungen von Dürer und Hoefnagel, die ich zum Anlass für weitere Zeichnungen nahm.

Tagebucheintrag 14.05.2022, 036, 20 x 15 cm, Tinte auf Silberburg Büttenpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Tagebucheintragungen Mai 22 – November ist zuviel

Susanne Haun Tagebucheintrag

14.05.2022, November ist zuviel, 20 x 15 cm, Tinte auf Silberburg Büttenpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Warum November?

Micha und ich entspannen uns bei „Schießfilmchen“ und Serien am Abend. Mitunter sind das Filme, die mich nicht fordern, bei denen ich aber gut zeichnen kann. Es schafft gerade genug Abstand vom Füller, um locker zu bleiben. Bei der obigen Zeichnung haben wir den Novembermann mit Bond Darsteller Pierce Brosnan gesehen.

Tagebucheintrag 11.05.2022, Magnolie Nr. 3, 20 x 15 cm, Tinte auf Silberburg Büttenpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Tagebucheintragungen Mai 22 – Vom Modell zur Imagination

Susanne Haun stellt sich die Frage:

Was ist sichtbar?

Die Zeichnung oben stellt eine Magnolienblüte dar. Scheinbar bin ich hier dem Sichtbaren gefolgt und habe die Linien und Flächen genau am Modell Magnolienblüte gezeichnet.
Hier liegt schon der Irrtum: Jede Fläche, jede Linie ist eine Entscheidung, die ich getroffen habe. Was stelle ich dar, was lasse ich weg? Was stelle ich als Fläche, was stelle ich als Schraffur dar? Als Zeichnerin treffe ich in Sekunden Entscheidungen ohne zu zögern.

Tagebucheintrag 08.05.2021, Entwachsen, 20 x 15 cm, Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Tagebucheintragungen Mai 22 – Imaginiert gezeichnet – Der Vamp

Zeichnungen / Notizen / Tagebucheintragungen von Susanne Haun

Ohne Motiv vor Augen

Blind – d.h. in diesem Fall nicht mit geschlossenen Augen, sondern ohne Motiv vor Augen.

Im Internet steht, ein Vamp sei eine verführerische, ihre erotische Anziehungskraft unterstreichende, meist kalt berechnende Frau.
Das habe ich zur Kenntnis genommen.

Die Blumenfrau Eva, 200 x 70 cm, Acryl und Tusche auf Leinwand, Gemälde von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Die Blumenfrau Eva in ihrem Paradiesgarten – Gemälde von Susanne Haun

Gemälde von Susanne Haun

Die Blumenfrau Eva in ihrem Paradiesgarten, 2005 von Susanne Haun, Deutschland, Acryl, Tusche auf Leinwand, 186x80cm

Zu Susanne Hauns Motiven zählt immer wieder die Frau und ihre Rolle in der Gesellschaft. Eva ist die Urfrau, Ahnin der Menschheit. Wir stellen uns Eva gerne in ihrem Paradiesgarten vor. Ist ihr vielleicht langweilig? Schmückt sie sich mit Blumen? Der Paradiesgarten ist in Hauns Vorstellung rot und lila, wie der Schoß der Frau. Babys sollen im Uterus der Mutter genau diese warmen, schützenden Farben wahrnehmen. Haun möchte den Kunstbetrachterinnen und -betrachter genau dieses wohlige Gefühl vermitteln. Die Leinwand hat ausreichend Randfläche, um auf Keilrahmen aufgezogen werden zu können. Für den Transport ist es besser, die Leinwand gerollt zu versenden.

Susanne Haun bei der Pariser Galerie Singulart

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