Susanne Haun

Sommerpause

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 4. Juli 2018

 

Liebe Freundinnen und Freunde meiner Kunst!

 

Fünf (5!) Jahre habe ich an der Freien Universität Berlin Kunstgeschichte studiert und bin mit Ende diesen Semesters scheinfrei.

Nun gilt es die Masterarbeit zu schreiben und im Anschluss das Fachgespräch zu führen.

Als Thema meiner Arbeit habe ich mir eine Zeichnung von Franz Theobald Horny ausgesucht. Wer mich kennt, der weiß, dass ich schon einige Zeilen zum Thema geschrieben und vor allem natürlich  viel gelesen habe.

Warum also bin ich noch nicht fertig?

Zum einen stressen mich solche „wichtigen“ Texte genau wie Zeichnungen, die ich für „wichtige“ Ausstellungen produziere muss und zum anderen ist meine Zeit für den Master zu sehr durchbrochen von den anderen Dingen, die mein Künstlerinnen Alltag mit sich bringt.

 

Um in Ruhe schreiben zu können, gehe ich nun in eine Sommer-Blog-Pause.

 

Ammonit - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 30 cm - Tusche und Aquarellstifte auf Bütten

Ammonit – Zeichnung von Susanne Haun – 20 x 30 cm – Tusche und Aquarellstifte auf Bütten

 

Während der Blogpause werde ich weiter mein Sonntagszitat bloggen 😉

Nach der Sommerpause erfahrt ihr mehr von Radiervorführung und Workshop, den ich für das Druckgraphik Seminar an der Uni gehalten habe. Ich werde ebenso von der letzten Station meiner Afrika Reise erzählen, genau wie vom 20jährigen Bestehen des Buchdruckmuseums von Hans Hilmar Koch in Krakow am See. Meine Liste mit Themen, zu denen ich noch schreiben möchte ist lang.

Natürlich werde ich während der Sommerpause zeichnen.

Wer möchte, kann während der Pause einen der 3.207 Blogbeiträge lesen, die ich in den vergangenen 9 ½ Jahre geschrieben habe. Um zu finden, was euch interessiert, könnt ihr die Suchfunktion nutzen, euch im Archiv einen bestimmten Monat aussuchen oder in den zahlreichen Kategorien wie z.B.  Blumen oder Reiseberichte -> Toskana wählen.

Ich wünsche euch einen sonnigen Juli

Susanne Haun

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 43 – Marie Luise Kaschnitz

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 1. Juni 2014

„Dir kann es gleichviel sein,
Wer wen erschlug;
Wir gehen in dich ein,
Das ist genug.“

aus „Gelassene Natur“ von Marie Luise Kaschnitz

Höhlenbär Version 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Höhlenbär Version 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Am Freitag war ich im Geowissenschaftlichen Museum der Universität Göttingen. Hier sieht der Besucher die Vergangenheit der Natur. Auch das Museum selber blickt auf eine lange Vergangenheit zurück. es wurde 1773 gegründet.

Umso erstaunter war ich, dass außer uns niemand im Museum war. Trotz der roten Wände und der gut platzierten Ausstellungsstücke entstand so ein verstaubter Eindruck. Das Museum ist außer dem 1. Sonntag im Monat am Wochenende geschlossen.

Ich merke erst seit kurzer Zeit wie priviligiert wir Berliner mit unseren Museen und Öffnungszeiten sind.

Im Museum selber habe ich mit knappen Strichen einige Exponate festgehalten.

Alte Schnecke … oder fossiler Ammonit – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 25. April 2013

Beim Aufräumen fiel mir eine versteinerte Schnecke in die Hände.

Entstehung Die gefundene Schnecke (c) Foto von Susanne Haun

Entstehung Die gefundene Schnecke (c) Foto von Susanne Haun

Ganz früh am Tag war es und ich griff nach meinen Aquarell-Buntstiften und dem grünen Tuschewasser, was noch von Vorgestern unmotiviert auf meinem Balkontisch stand.

Was ich so unbesorgt „versteinerte Schnecke“ nenne, ist ein „fossiler Ammonit“. Das hört sich doch gleich viel besser an, oder? Die Ammoniten starben am Ende der Kreidezeit aus, sie lebten im Wasser und es gab 30.000 – 40.000 Arten. Verzeiht mir also, wenn ich euch nicht die genaue Art meines Schneckchens verraten kann.

For my english speaking reader:

While cleaning up I found a stoned worm in the deep of my cupboard.

It was early in the day and I grabbed my watercolor crayons and the green ink water of yesterday, which still unmotivated stood on my balcony table.

What I titeled „stoned worm“ is a „fossil ammonite“. That sounds much better now, right? The Ammonites died out at the end of the Cretaceous period, they lived in the water and there were 30,000 – 40,000 species. So forgive me if I can not tell you the exact nature of my little worm.

Ammonit – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Aquarell, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 3. September 2010

Daniel Büchner lieh mir einen wunderschönen versteinerten Ammonit. Der Ammonit hat einen Durchmesser von 15 cm und liegt gut in der Hand. Schon beim ersten Sehen wollte ich ihn zeichnen.

Seid zwei Wochen betrachte ich ihn nun, hebe ihn hoch, befühle ihn und überlege, wie ich ihn am Besten auf Papier banne.

Ammonit - Foto von Susanne Haun

Ammonit - Foto von Susanne Haun

Heute hörte ich Tannöd auf meinem iPod und während ich den verschiedenen Aussagen lauschte, entstand das versteinerte Schneckenhaus auf dem Aquarellbogen.

Rot, gelb, ocker und lila zeichnete ich mit Albrecht Dürer Aquarellstiften von Faber Castell Linien in das Schneckenkaus. Ich erhielt satte Töne, die vom Mord auf dem Tannöd Hof und vom Aussterben der Kopffüßler berichten.

Ammonit - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 30 cm - Tusche und Aquarellstifte auf Bütten

Ammonit - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 30 cm - Tusche und Aquarellstifte auf Bütten

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