Tagebucheintrag 10.12.22, JP - Erster Lebenstag 2. Zeile Fr, 20 x 15 cm, Pitt Artist Pen Brush auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Schrift im Bild – Jacques Préverts – Worte in Zeichnungen von Susanne Haun

SCHRIFT IM BILD – JACQUES PRÉVERTS – WORTE IN ZEICHNUNGEN VON SUSANNE HAUN

Ein Blick in die Vergangenheit

In der gemeinsamen Arbeit kommt es vor, dass Arbeiten nicht die gemeinsame Stimmung treffen. Es ist wichtig, dass bei gemeinsamen Auftritten alle Beteiligten auch ein gutes Gefühl haben. Für unseren Salon hatte ich mir ein Gedicht von Jaques Prévert ausgesucht. Mich hat an dem Gedicht interessiert, dass ich es in französischer und deutscher Sprache zur Verfügung hatte und ich das Gedicht in rot sah, eine Farbe, die mir in der Woche, in der ich an dem Gedicht arbeitete, nahe war. Noch dazu dachte ich an Marie Claire Feltin, die ich 2002 kennenlernte als wir beide noch im Kunstzentrum Tegel Süd ein Atelier hatten. Sie brachte mir den französischen Chanson näher.

Geburt – Frau sein

Da ich mich diesem Jahr verstärkt dem Thema Frau und Frau sein widmen möchte, erschien mir das Gedicht auch deshalb passend. Auch, wenn es von einem Mann geschrieben ist. Dieses Gedicht passt jedoch absolut nicht in Brigittes Lebens- und Arbeitssituartion.

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Selbstbildnisstagebuch 19.12. – 25.12.2022 (c) Aquarell von Susanne Haun, VG-Bild-Kunst Bonn 2023

Selbstbildnis Kalender 2022 von Dezember von Susanne Haun

Selbstbildnisse von Susanne Haun
Zeichnung, Selfie, Kunst, Künstlerin

Es ist vollbracht

Heute möchte ich euch die letzten Seiten meines Selbstbildnis-Tagebuchs im Kalenderformat zeigen. Ich schrieb schon in der Vergangenheit dazu, dass ich mich mit dem Kalender für 2022 schwer tat. Der Kalender ist in der Größe A4 und so waren jede Woche zwei Aquarelle fällig. Ein Aquarell malt man nicht nebenbei. Es braucht neben der Malzeit auch Trockenzeit.

Stolz sein

Nichtsdestotrotz bin ich stolz darauf, dass ich konsequent dran geblieben bin und mit den Kopf in den Sand gesteckt habe.
Natürlich hat dieser Kalender auch Auswirkungen auf den diesjährigen Kalender. Ich zeichne mit Kugelschreiber in einen kleinen Schreibtisch Klappkalender. Das sind zwar jeden Tag zwei Porträts, jedoch klein und mit Kugelschreiber spontan und skizzenartig. Ich werde euch die diesjährigen Porträts jeweils am Monatsende vorstellen.

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Einladung Salon Brigitte Windt

Einladung zum 25. Kunstsalon im Atelier Susanne Haun mit der schreibvergnügten Brigitte Windt

KunstSalon bei Susanne Haun

Liebe Freundinnen und Freunde meines KunstSalons!

Der 25. KunstSalon findet am Dienstag, den 21. Februar 2023 um 18 Uhr in meinen Atelierräumen in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin statt.

Thema: „Schrift im Bild“

Als Gast freue ich mich, Brigitte Windt ( schreibraum-berlin.de ) in meinem Atelier begrüßen zu dürfen. Gemeinsam werden wir uns mit Schrift im Bild beschäftigen.

Schon auf dem Genter Altar um 1432 von Jan van Eyck tragen die Sybillen und Propheten Spruchbänder. Das Spruchband der Erythräischen Sibylle herausnehmend zitiert der Künstler „Nichts Sterbliches besingend, bist du von göttlichem Willen erfüllt“ nach Vergil, Aeneis VI, 50. Über die Jahrhunderte platzieren Künstlerinnen und Künstler Schrift in Bildern bis mit Jenny Holzer die Schrift allein als Kunstwerk besteht. 2002 konnten in der Berliner Neuen Nationalgalerie laufende Textbänder mit in den letzten 20 Jahren gesammelten Texten der Künstlerin entdeckt werden: „Meine Augen tasten deine Haut“.

Brigitte und ich verwenden beide Schriften in ihren Bildern. Ich benutze sie als zeichnerisches Element, während Brigitte poetisch schreib-und zeichenvergnügt unterwegs ist und sich vom steten Wechselspiel von Schrift und Bild inspirieren lässt.

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Selbstbildnisstagebuch 11. - 13.11.2022 (c) Aquarell von Susanne Haun, VG-Bild-Kunst Bonn 2022

Selbstbildnis Kalender 2022 von Mitte August bis Mitte Dezember von Susanne Haun

Selbstbildnisse von Susanne Haun
Zeichnung, Selfie, Kunst, Künstlerin

IDieses Jahr habe ich mich mit meinem Kalender etwas schwer getan. Zwei mal wöchentlich ein Aquarell ist mehr Arbeit als ich dachte.
Ich habe mich jedoch durchgebissen und bin drangeblieben und bleibe dran. Ich merke auch beim Betrachten der einzelnen Selbstporträt Aquarellen, dass ich immer lockerer werde und die oben abgebildete Doppelseite aus meinem Kalender ist schon sehr flächig. Gerade in den letzten Wochen habe ich wieder versucht, in Flächen zu arbeiten. Für mich als Tusche Zeichnerin nicht so einfach. Das ist auch gut zu sehen, immer wieder bricht die Linie durch.

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Aussenseiter, 30 x 20 cm, Aquarell und Tinte auf Büttenpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

Aussenseiter – Zeichnungen von Susanne Haun für den Meiner Verlag

Meiner Verlag für Philosophie
Zeitschrift für Kulturphilosophie (ZKph)

Schon seit 2020 gestalte ich das Titelblatt für die Kulturphilosophische Zeitschrift im Meiner Verlag für Philosophie.

So entstanden auch die heute gezeigten Zeichnungen zum Thema Aussenseiter für diese Zeitschrift, die ich selbst auch sehr gerne lese. Es ist immer ein langer Prozeß, bis sich alle Beteiligten auf eine zeichnerischen Vorschlag von mir geeignet haben.

Alle wollen sich und ihre Ideen wiederfinden. Die Redakteure, Autoren, die Herstellung und natürlich auch ich. Ich mag diese Art der Zusammenarbeit sehr, wo jede und jeder Ideen im Brainstorming vorschlägt.
Thema und Inhaltsverzeichnis

Zuerst erhalte ich vom Verlag das Thema und das Inhaltsverzeichnis für die kommende Ausgabe und mache zeichnerische Vorschläge dazu.

Hier meine ersten vier Zeichnungen zum Thema Aussenseiter. In meinen Zeichenworkshops ist gerade das Thema Aussenseiter in der Komposition ein Thema. Zwei Gegenstände kuscheln ist aneinander und ein dritter Gegenstand ist ein Stück weg von den beiden und fühlt sich ausgeschlossen.

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Selbstbildnisstagebuch 8.7. – 10.7.2022 (c) Aquarell von Susanne Haun, VG-Bild-Kunst Bonn 2022

Selbstbildnis Kalender 2022 von Mai bis Mitte August von Susanne Haun

Selbstbildnisse von Susanne Haun
Zeichnung, Selfie, Kunst, Künstlerin

Ich muss zugeben, dass ich die Aquarellfarbe mitunter zeichnerisch benutze. Dabei hatte ich mir am Anfang des Jahres vorgenommen, meine Selbstportraits eher in Flächen zu gestalten. Für die nächste Woche habe ich mir erneut vorgenommen, flächig zu denken. Nicht einfach, wenn man so ein Linienfanatiker ist wie ich.
Ich habe mal die 6 Portraits der letzten Wochen herausgesucht, die einigermaßen als Fläche zu verstehen sind. Bei den ersten vier habe ich da schon ziemlich viel guten Willen gezeigt.

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