Susanne Haun

Aus meinem Werkverzeichnis: Gedankentürme – Gemälde von Susanne Haun

Posted in Leinwand, Zeichnung by Susanne Haun on 30. März 2020

 

Ausschnitt, Im Gespraech mit den Pinguinen, 100 x 30 cm, 2007, Acryl auf Leinwand (c) Gemaelde von Susanne Haun

Ausschnitt, Im Gespraech mit den Pinguinen, 100 x 30 cm, 2007, Acryl auf Leinwand (c) Gemaelde von Susanne Haun

 

„Schon Anfang 2000 entdeckte die Künstlerin Susanne Haun das elegante, hohe Format. Gerne kombiniert sie diese Gemälde miteinander und schafft damit eine Narration in mehreren Teilen. Als Materialien kombiniert sie Acryl für die Flächen und Tusche für die Linien. In der Serie Gedankentürme setzt sie sich mit Tieren auseinander, hier mit dem Pinguin. Ob sie die Tiere im Berliner Zoo oder an der Boulder Beach Südafrikas beobachtet, jedesmal baut sie eine Verbindung zu dem Tier auf.“ kann in der Objektbeschreibung in der Pariser Galerie Singulart gelesen werden (klick).

In Zeiten, wo das Reisen in die Ferne rückt und ich im Hinterkopf habe, dass wir, so „Gott will (?)“, im späten Sommer einen Schottland Urlaub vor uns haben, sind mir die vergangenen Reisen um so lieber geworden. Gerade die Afrika Reise hat einen starken Eindruck bei mir hinterlassen. Hier könnt ihr (klick) den Bericht von Micha und meinem Besuch der Boulder Beach lesen.

Schon sehr viel früher, 2007, entstanden die Gedankentürme, hier die „Zwiesprache mit einem Pinguin„. Als ob ich unseren 11 Jahre späteren Urlaub vorausgeahnt hätte.

Es entstanden noch vier weiter Tiere: Kolibri (klick), Steinbock (klick), Teufel (klick) und Tiger. Für die ersten drei habe ich einen Link zur Pariser Galerie Singulart gesetzt, den Tiger habe ich schon vor langer Zeit an ein Sammler-Ehepaar verkauft.

 

 

 

Im Zoo mit der „Farbe in der Zeichnung“ – Verlosung des Anleitungsbuch von Susanne Haun

Posted in Publikationen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 6. Mai 2016

Vorige Woche erreicht mich ein großes schweres Paket mit den Belegexemplaren meines neuen Buchs „Die Farbe in der Zeichnung“ (siehe hier) im Edition Michael Fischer Verlag (siehe hier).

Das Motto des EMF-Verlags lautet: „Folge deiner Inspiration“. Ich mag das Motto und so beschloss ich es anzuwenden und mein neues Buch in den Berliner Zoo auszuführen.

Es war sehr voll im Zoo, die Schlange zu den Hauptkassen war über 100 Meter lang und ich war froh als Berlinerin auch den zweiten Eingang zu kennen, wo man schnell eine Karte kaufen konnte. Das Wetter war wunderschön und trotz der Menschenmengen hat es mir Freude bereitet, die Tiere zu beobachten und zu zeichnen.

 

Die Farbe in der Zeichnung -Anleitungsbuch von Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

Die Farbe in der Zeichnung -Anleitungsbuch von Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

 

Das Cover meines diesjährigen Buchs zeigt den gezeichneten blauen Königsgeier und ich hatte die Vorstellung, mich mit dem Buch neben seiner Voliere zu stellen und ein „nettes“ Foto von mir und den Geier von Micha machen zu lassen. Das hat leider nicht funktioniert. Erst fraß der Geier mit Genuß eine Ratte (sehr unfotogen 🙂 ) um anschließend träge am Boden zu verharren. Er sonnte sich dabei in der Bewunderung der vielen Zoobesucher. Ich zog mich für das Foto lieber an eine stille Ecke des Zoos (ohne Tiere) zurück.

Zwei meiner neuen Bücher verlose ich unter den Kommentatoren dieses Beitrags. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren schreibt, was euch an meinen Anleitungsbüchern gefällt. Wenn ihr noch keines meiner Bücher kennt, so schreibt mir einfach, was ihr von einem guten Anleitungsbuch erwartet. Alle Kommentare, die bis zum 22. Mai 2017, 23:55 Uhr eingehen, nehmen an der Verlosung teil.

 

Susanne Haun - Die Farbe in der Zeichnung

 

Auf dem Blog des Edition Michael Fischer Verlag wird mein voriges Buch „Pastell MIX Media“ vorgestellt (siehe hier).

 

Pinguin leben auch in Berlin – Zeichnugnen von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 8. Dezember 2011

Manchmal laufen Gedanken kreuz und quer und heute blieben bei mir Pinguine im Kopf hängen.

In Berlin gibt es ein sehr interessantes Pinguinhaus. Ich mag die Farben sehr – das kalte Blau der Wände, das sich mit dem Grün der Bäume von draußen, das durch die Glaskuppel eintritt, mischt.

Pinguin blau Nr. 3 - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 11 x 7,5

Pinguin blau Nr. 3 - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 11 x 7,5

Blau ist die Lieblingsfarbe der Menschen, blau symbolisiert die Ferne, utopische Ideen und damit auch die Sehnsucht. Das Grün ist im Gegensatz dazu real die Vegetation und so „kommt sie durchs Fenster auch ins Pinguinhaus“ hinein. Es gibt grüne Einsamkeiten, die Einsamkeiten der Natur. Mit den Expressionisten wurde die Farbe als Ausdruck eingesetzt.

„Anstatt zu versuchen, das wiederzugeben, was ich vor Augen habe, verwende ich die Farbe willkürlich, um mich selbst stärker auszudrücken“, schrieb van Gogh, Vorläufer des Expressionismusses.

Pinguin blau Nr. 4 - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 11 x 7,5

Pinguin blau Nr. 4 - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 11 x 7,5

Mit den heutigen fünf kleinen Zeichnungen und van Goghs Satz werde ich den Tag heute beschliessen.
Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr das Gefühl habt, da kommt jetzt noch was? So ist das heute mit meinen Pinguinen… die behalte ich mal im Kopf, dass sie noch mal herauskommen können.

Wer interesse an einem Bericht von Pinguine in der Natur hat, der folge dem Link zu Claudia und Wiebes Reisebericht.

Ich sehe Elefanten – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 2. November 2011

In Deutschland gibt es ein Senoirenwohnheim für Elefantendamen, da bis vor einiger Zeit meistens Elefantendamen in den Zoos zu sehen waren.

Elefantenbullen sind gefählich und die Pfleger haben nie persönlichen Kontakt mit den Elefanten sondern es gibt besondere Käfige, in denen sie gereinigt und gepflegt werden. Natürlich gibt es mit der zusätzlichen Haltung von Elefantenbullen auch Nachwuchs in den Zoos. Ich beobachtete letztes Jahr im Berliner Tierpark die dortige Herde mit dem Nachwuchs (siehe hier), die Radierung von dem kleinen Elefant (siehe hier) ist etwas älter, aber gerade Elefanten mit ihrer faltigen Haut eignen sich gut zum Radieren und Zeichnen.

Elefantenbulle, Kopf - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 17 x 22 cm

Elefantenbulle, Kopf - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 17 x 22 cm

Am Samstag im Berliner Zoo  beobachteten wir den Zuchtbullen mit eines der Weibchen und es war sehr interessant, wie sich die beiden umkreisten. Aus den Skizzen, Fotos  und dem Erlebten habe ich die folgenden beiden Zeichnungen gefertigt.

Übrigens! Ich habe auch gelernt, dass Zoo altgriechisch ist und Lebewesen, Tier bedeutet.

Elefantenbulle - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 17 x 22 cm

Elefantenbulle - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 17 x 22 cm

Ein Löwe in blau und zwei Geschenke – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 27. August 2011

Gestern habe ich wieder eine Facebook Freundin, Susanne Birgl, im Real Life kennen gelernt und von der Münchnerin eines der berühmten Oktoverfestherzen bekommen.

Außerdem habe ich japanische Grüße von Naoichiro Hirashima über die curach bhan Publikations bekommen.

Japan, München und Afrika - Foto von Susanne Haun

Japan, München und Afrika - Foto von Susanne Haun

Als ich beide Geschenke nebeneinander sah, war ich fasziniert von der Gleich- und Gegenseitigkeit dieser und die Farbe für meine heutige Zeichnung war keine Frage mehr.

Blauer Löwe - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 30 x 25 cm

Blauer Löwe - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 30 x 25 cm

Im Berliner Zoo im Löwenhaus frage ich mich oft, was für ein Leben die Löwen dort führen in ihrem kleinen Käfig. Ich bin nicht gut genug informiert um zu wissen, ob sie immer ins Freigehege dürfen. Aber diese großen Tiere in diesen kleinen Käfigen, da blutet einem doch das Herz! Sicher, ich kann hier die Tiere beobachten, um sie dann zu zeichnen. Aber wohl fühle ich mich in diesem Haus nicht.

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