Ausschnitt Malerei Susanne Haun - Ausstellungsflyer Eine Ausstellung sieht rot - Grün (c) Grafik Clara Lunow

Einladung zur Ausstellungseröffnung in die Egon-Erwin-Kisch Bibliothek in Berlin, Friedrichshain

Ausstellungseröffnung dieses Mal in Grün

Wann: 29. April 2026, 18 Uhr
Wo: Egon-Erwin-Kisch Bibliothek, Frankfurter Allee 149, 10365 Berlin
Eingang: Rathausstraße

S8, S42, S43 und S8 Frankfurter Allee
U5 zwischen U-Bahnhof Fankfurter Allee und U-Bahnhof Magdalenenstraße
M13 und M16 Frankfurter Alle

Wir freuen uns auf euer Kommen.

2025.06.25.0001 A1 Hoffentlich kippt die Vase nicht um (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2025

„Existiert die Kunst nur, wenn sie im Blog oder auf Instagram gezeigt wird?“ Frage von Susanne Haun

Existiert meine Kunst nur, wenn ich sie hier blogge oder auf Instagram zeige?

Vor einer guten Woche habe ich mit meinem Künstlerkollegen Jürgen Küster telefoniert. Wir bestreiten gemeinsam das „Projekt ohne Name“.
Zwei Fragen haben Jürgen in Bezug auf mich beschäftigt: Einmal, warum ich 5 Jahre für meine Dissertation benötigte, wo andere das in 2 Jahre schaffen und, dass ich ja offensichtlich in den letzten 5 Jahren auch nicht viel Kunst gemacht habe.

Die erste Frage ist leicht zu beantworten:
Wird eine Dissertation neben der Arbeit geschrieben, dauert sie grundsätzlich länger, denn die Zeit zum recherchieren, forschen und schreiben ist begrenzt. Oft geht die Arbeit vor. Wenn im Rahmen des Studiums geschrieben werden kann, zum Beispiel, wenn ein Stipendium vorliegt, geht es einfach schneller, die Dissertation ist die tägliche Arbeit. Für ein Stipendiun für meine Dissertation bin ich mit meinen 60 Jahren zu alt.

Die zweite Frage ist viel interessanter zu beleuchten:
Existiert meine Kunst nur, wenn ich sie hier blogge oder auf Instagram zeige? Sprich: veröffentliche?
Ich habe gerade im vergangenen Jahr sehr viel an meiner Kunst gearbeitet. So wie die 10 großformatigen Blumenzeichnungen. Zeit habe ich beim Veröffentlichen meiner Kunst gespart. Im Gegensatz zu meiner Gewohnheit jeden Tag – tagebuchartig – aus meinem Atelier zu berichten und jeden kleine Linie zu veröffentlichen, habe ich stattdessen an meiner Diss geschrieben.

Ich glaube, dass ich nicht alles hier im Blog nachträglich veröffentlichen kann. Dass diese Blumenzeichnungen 80 x 60 cm groß sind, ist im Internet kaum darstellbar. Diese Dimension macht jedoch deutlich, dass ich an einer Zeichnung auch länger gearbeitet habe.

Außerdem habe ich an einem großen Projekt gearbeitet, das ich einfach noch nicht zeigen möchte. Ich erhoffe mir, zuerst einen Ausstellungsort zu finden, bevor ich meine Arbeit dazu veröffentliche.

2025.05.20.0001 E1 Glyzinien wachsen von oben (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Glyzinien aus unserem Garten – Zeichnung von Susanne Haun

Unsere Glyzinie ist unser ganzer Stolz

Die Glyzinie haben wir schon 1998 vom Vorbesitzer übernommen. Er pflanzte sie Anfang der 90ger Jahre. Seither ist sie sehr gewachsen und seit 5 Jahren züchten wir sie über eine Schnurkonstruktion als Beschattung für die Terasse.

Susanne Haun ist Künstlerin. Florale Zeichnungen gehören zu ihrem Oeuvre. Inspiration und Kreativität findet sie in ihrem Garten.

2025.05.14.0001 E1 Der Frühling kommt (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Ithas Blumen – Magnolien, Winterlinge und Narzissen – Zeichnung von Susanne Haun

Arbeitstitel

Kennt ihr das?
Ihr bezeichnet ein Gemälde, eine Zeichnung mit einem bestimmten Namen und wisst genau, welches Bild gemeint ist. Jedoch taugen solche Titel nicht für Ausstellungen. Dort verlangen Titel Poesie, Bedeutung und konkrete Hinweise, um den Betrachter*innen die Deutung zu erleichtern. Viele Künstler*innen mögen diese „Vorabhinweise“ nicht und betiteln mit „o.T.“. Mit diesem Titel habe ich ein Problem, denn ein o.T. – selbst durchnummeriert – hat keinen Wiedererkennungscharakter.

2022.07.22.0003 Mariani und Olbumi schauten den kleinen Vogel entsetzt an (c) Zeichnung von Susanne Haun

Einladung zur Ausstellungseröffnung in die Egon-Erwin-Kisch Bibliothek in Berlin, Friedrichhain

Ausstellungseröffnung

Wann: 16.5.2025, 18 Uhr
Wo: Egon-Erwin-Kisch Bibliothek, Frankfurter Allee 149, 10365 Berlin

S8, S42, S43 und S8 Frankfurter Allee
U5 zwischen U-Bahnhof Fankfurter Allee und U-Bahnhof Magdalenenstraße
M13 und M16 Frankfurter Alle

Wir freuen uns auf euer Kommen.

Der Hahn kräht zum letzten Appell, in situ, 70 x 99 cm, Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2024

Der Hahn kräht zum letzten Appell (Leben und Tod) – Zeichnung von Susanne Haun

„In ihrem Werk erforscht Susanne Haun das Zusammenspiel von Leben und Vergänglichkeit mit lebhaften und poetischen Tuschelinien. Es ist eine Reise durch das Surreale und Symbolische, wo Figuren und Elemente in einer metaphysischen Komposition verschmelzen. Tiefgehende Emotionen und Reflexionen des Seins fließen hier zusammen und laden den Betrachter ein, über unsere Existenz und das, was darüber hinausgeht, nachzudenken: Die Welt und der Mensch verändern  sich. Von der Blüte der Jugend bis zum Alter scheint das Leben durch unsere Finger zu verrinnen. Der Spiegel zeigt uns unbarmherzig die Veränderungen an unserem Körper. Eben schauen wir mit der Dynamik der Jugend und im nächsten Augenblick mit der Weisheit des Alters in die Landschaft. Haun stellt diese Veränderungen unbarmherzig mit Tuscheliinien auf handgeschöpften Büttenpapier von Hahnemühle dar. Als Modell hat Haun ihr eigenes Gesicht verwendet.“
Pariser Galerie Singulart

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