Susanne Haun

Senegalblaue Blüten – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 4. Oktober 2019

 

Bei der ersten Vorführung meiner Kunst in Hannover (siehe hier) sind senegalblaue Blüten und Farbkarten entstanden, die ich dem Blog nicht vorenthalten möchte.

 

 

 

Anemonen – Winterlinge – in Papas Garten – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 21. Februar 2019

 

Anemonen, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Jedes Jahr wieder bin ich von Neuem vom leuchtenden Gelb begeistert, mit dem die ersten Winterlinge bzw. Anemonen den Garten meines Vaters zum leuchten bringen. Und jedes Jahr wieder zeichne ich diese Anemonen. Am Sonntag war ich überrascht, sie schon anzutreffen, Mitte Februar ist schon recht früh für die zarten Blüten.

Hier (Klick) sind die Winterlinge von 2017 zu sehen. Auch 2011 habe ich Winterlinge gezeichnet (klick).

Den kleinen Film am Ende des Beitrags habe ich selber mit der linken Hand mit meinem iPhone beim Zeichnen gefilmt. Ich habe ihn schon auf meinem Instagram Account @susanne_haun (klick) gezeigt.

 

 

 

 

 

 

Narzissenzeit – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 4. Februar 2016

Es ist wieder soweit.


Narzissen werden in jedem Supermarkt angeboten. Obwohl ich jedes Jahr Narzissen zeichne und dachte, nun sei es genug damit, habe ich auch dieses Jahr wieder zu Feder und Tusche gegriffen, um die ersten Narzissen zu zeichnen.

 

 

Hier sind ein paar vergangene Narzissen.

 

 

 

Sollte ein Künstler sich mit Kunsttheorie beschäftigen?

Posted in Blumen und Pflanzen, Hegel, Philosophie, Zeichnung by Susanne Haun on 9. November 2015

Meine Auseinandersetzung mit Hegel schlägt Wellen.

21 Florales (c) Zeichnung von Susanne Haun

21 Florales (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mein guter Künstlerfreund Jürgen alias Buchalov (siehe hier) rief mich letzte Woche an und bemerkte, dass er meinen Blog sofort schließen würde, wenn er das Wort Hegel lese.

Das ist ganz klar auch eine Reaktion, ähnlich, wie die von Xenia (siehe hier), der Poetin und Kunsthistorikerin, die in Facebook schrieb, sie betrachte meine Kunst sehr gerne ohne Hegel.

Ich bin trotzdem der Meinung, dass ein Künstler sich auch mit Kunsttheorie beschäftigen sollte.

Jürgen und ich beschäftigten uns in der Kolumba mit Kunsttheorie (siehe hier) und das erweiterte den Geist und hat extrem viel Spaß gemacht.

Xenia als Kunsthistorikerin ist auch Theorielastig.

Daraus folgere ich, dass es nicht an der Kunsttheorie sondern an Hegel selber liegen muß.

Wer also ist der Adressat von Hegels Vorlesung über die Ästethik?

20 Florales (c) Zeichnung von Susanne Haun (1)

20 Florales (c) Zeichnung von Susanne Haun

Diskurs mit Bo um Hegel und neue Spielarten in der Kunst – Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Hegel, Philosophie, Zeichnung by Susanne Haun on 7. November 2015

Hegel regt auch auf Facebook zur Diskussion an. Ich führe dort mit Ahti Bo eine Diskussion, die ich hier festhalten möchte. Das Thema war, ob etwas Neues ohne Erinnerung geschaffen werden kann.

Florales  (c) Zeichnung von Susanne Haun

Florales (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ahti Bo

um etwas neues zu erschaffen, muss man jeweils einen sprung ins unbekannte wagen. aber das bedeutet nicht, dass man sich nicht dabei an schon erfahrenes erinnern darf. man muss es sogar.

Ich

Ja Bo, so sehe ich es auch, ist es sonst nicht bezugslos?

Ahti Bo

das wäre es, aber das ist nicht der punkt. sondern dass es anders gar nicht geht. es gibt in der bildenden kunst ja auch so eine „richtung“, nämlich die der l’art brut, bei der man sich nicht so sicher ist, ob das überhaupt kunst ist, eben weil sie aus sich selbst heraus unbezüglich ist, will sagen keinen sinn macht. allenfalls interpretiert der betrachter etwas hinein und „macht“ somit im nachhinein den sinn selbst.

Ich

Selbstreflektion? Dann verändert sich das Werk von Betrachter zu Betrachter. Es gibt soviele neue „Spielarten“ in der Kunst. Gerade habe ich mich mit Reenactment in der Kunst beschäftigt und bin noch dabei, die Informationen zu verarbeiten. Hier kannst du, wenn du Lust hast, einen Bericht vom SRF Kultur darüber sehen.

Ahti Bo

mmh, für mich ist reenactment eher politik als kunst. ein bisschen steht es in der tradition von brecht (entfremdungseffekt etc.), nur ist es viel weniger gestaltet, daher ist der kunst-anteil in meinen augen eher gering. was mir bei diesen dingen auffällt (wie übrigens bei fast allen diskursen, in denen kunst und philosophie durcheinander geschmissen werden), ist, dass die interpretation jeweils den inhalt des kunstwerks überhöht. gemessen an dieser überhöhung wirkt das kunstwerk an sich dann wiederum sehr bedeutungslos, und das würde mich als künstler glaube ich eher stören als freuen.

Ich

Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich das reenactment sehe. Bei mir sind gerade sehr viele neue Gedanken und Impulse im Kopf, die ich in meiner Kunst einfliessen lassen möchte. Denn das ist doch Kunst: Gedanken von innen nach außen tragen. In welche Stilrichtung diese Kunst dann später von den Kunsthistorikern gepackt wird, dass kann mir als Künstler eigentlich egal sein. Jedoch finde ich es interessant, mir diese Spielarten anzuschauen, ohne sie jedoch immitieren zu wollen. Meine Kunst selber ist eher klassisch, ich empfinde es mitunter als erholsam, meine Gedanken mit einer Blumenzeichnung zu ordnen und diese dann in einen anderen Kontext zu setzen. So kann ich das Aufgewühlte in meinen Inneren doch etwas mildern und ruhiger werden, um wieder Gedanken aufzunehmen, die mich aufwühlen.

Was meint ihr dazu?

 

Florales  (c) Zeichnung von Susanne Haun

Florales (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wie beschreibt Hegel die Freiheit und was hat sie mit Kunst zu tun?

Posted in Blumen und Pflanzen, Hegel, Philosophie, Zeichnung by Susanne Haun on 6. November 2015

Um mir Hegels Texte zu erschließen, schreibe ich jede Woche Textexzerpte.

Florales (c) Zeichnung von Susanne Haun

Florales (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Freiheit ist die höchste Bestimmung des Geistes. (134)
Die Freiheit ist zunächst subjektiv, unfrei und ihr steht das Objektive als Naturnotwendigkeit gegenüber.
Zur Freiheit gehört das Allgemeine und Selbstständige und im Gegensatz dazu stehen die Triebe.
Dadurch entsteht ein Gegensatz, die Philosophie denkt diesen Gegensatz (135).
Aus der Auflösung dieses Gegensatz entsteht Befriedigung.
Der Unwissende ist unfrei, denn ihm gegenüber steht eine fremde Welt.
Willkür ist unvernünftige Freiheit (136), abhängig von zufälligen Trieben (dem Sinnlichem und Äußeren)
Die Freiheit an sich ist subjektiv (138).

Die Zahlen in Klammern bedeuten die Seitenzahl in Hegels Vorlesung über die Ästhetik. Besonders, wenn ich eine Hausarbeit schreiben möchte ist es für das richtige Zitieren wichtig, die Seitenzahlen zu kennen und so kann ich auch immer wieder nachlesen, wie der genaue Wortlaut und Zusammenhang ist.

Kann ich Hegel so verstehen, dass nur der der die Freiheit besitzt, die zum absoluten Geist gehört, Kunst produzieren kann?

Florales (c) Zeichnung von Susanne Haun

Florales (c) Zeichnung von Susanne Haun

Eine Rose ist eine Rose und ist Kunst – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Hegel, Philosophie, Zeichnung by Susanne Haun on 5. November 2015

Eine Rose ist eine Rose und ist Kunst!

Hegel, der bekannt dafür ist, das Ende der Kunst postuliert zu haben, ist nicht einfach zu verstehen. Bei jeder Sitzung lerne neue Sichtweisen in seinen Texten erkennen.

Unser philosophie Dozent versteht Hegel so, dass eine Rose Schön (Kunstschön) ist, wenn die Rose perfekt in all ihren Facetten zum Ausdruck gebracht wird.

Florales  (c) Zeichnung von Susanne Haun

Florales (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Zu dieser Aussage sind wir gestern im Laufe der Diskussion im Hegelseminar über die Stellung der Kunst bei Hegel gelangt.

Mit der Kunstvermögen wir mit unserem Geistigen nach außen zu dringen. Die Kunst führt uns das Geistige vor.

Kunst thematisiert eine geistige Idee in eine Form.

„Die Kunst erinnert uns, dass wir als geistige Wesen wirklich sind.“ fasste unser Philosophie Dozent, Herr Bertram, zusammen.

Die Kunst überschreitet eine Schranke, sie ist nicht nur sinnlich sondern sie geht mit dem absoluten Geist darüber hinaus.

Wir erkennen uns in den Prinzipien der Kunst wieder.

Die gestrige Seminardiskussion war lebhaft und inhaltsschwer. Ich habe obig nur wenige Aussagen aus der Diskussion genommen und schon mit jeder einzelnen können wir Seiten füllen.

Aber die Woche ist lang und ich habe Zeit, die Gedanken um Hegel kreisen zu lassen.

Florales  (c) Zeichnung von Susanne Haun

Florales (c) Zeichnung von Susanne Haun

ENDLICH!

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blumen und Pflanzen, Hegel, Philosophie, Zeichnung by Susanne Haun on 3. November 2015

ENDLICH!

Ich habe mit einen Kommentar wie den folgenden zu meinen Hegel Beiträgen lange schon gerechnet und war enttäuscht, dass er erst so spät erfolgte:

„Deine Blütenzeichnungen sind vordergründig, objektiv wahrnehmbare Blumendarstellungen.
Hegel ist da schon zwei Schritte weiter und erkennt in dem einzigartigen, subjektiven Ausdruck das Äussere ins Innere geholt und somit das übergreifende Objektive im Subjektiven verborgen.“ schrieb Wolfgang Herok gestern in den Kommentaren zu meinem 6.Beitrag zu Hegels Vorlesungen über die Ästhetik (siehe hier).

 Florales (c) Zeichnung von Susanne Haun

Florales (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich dachte, es wäre schnell zu erkennen, dass ich die Blüten als bewusste Provokation den Hegelbeiträgen beigegeben habe. Hegel postoliert das Ende der Kunst. Er hat in seinen Vorlesungen über die Ästhetik die kommende Kunst vorweggenommen. Das finde ich sehr bewundernswert.

Was also ist an meinen Blüten die Kunst?

Die Blütenzeichnungen sind nicht alleine zu sehen. Jede der Blüten gehört zu den Hegelbeiträgen und die Hegelbeiträge gehören gebündelt zusammen und finden ihre Präsentation hier im Blog. Der Blog ist mein Gesamtwerk, aus diesem Gesamtwerk sind die Hegelbeiräge ein Teil davon. Ich präsentiere mein Kunstwerk digital in einer Ausstellung. Das Werk ist eine soziale Plastik, jeder von euch kann das Werk mit seinen Kommentaren erweitern!

Nun bin ich sehr gespannt auf eure Kommentare!

 

Ich war erstaunt und erfreut diese Kommentare von Gerda zu lesen. Vor allem gefallen mir Gerdas Worte zum gezeichneten Rahmen meiner Bilder.

„Vergiss nicht, dass Hegel kein Künstler war. Und der Dozent, ist er einer? Wie stehts mit den klugen Diskutanten? Wissen sie etwas von dem, was einen Künstler umtreibt, wie er vorgeht, was ihn antreibt, wo er Halt macht? Von seiner zitternden Freude, seinem Kampf und Krampf, seiner Verzweiflung? Wissen sie, wie er auf sein eigenes Bild starrt und es zu beurteilen versucht?
Deine Blumenbilder zeigen, wie das Lebendige über den Kasten im Kopf hinauswächst. Das erste tut es mit erheblicher Anstrengung, man fühlt den Kampf, das zweite ist fast gleichgültig gegenüber dem Kasten, ähnelt ihm mehr.
Deine Pflanzenzeichnungen sind sehr schön. Wie ich schon mal sagte, beeindruckt mich besonders, wie du sie in die rechteckige Form hineinstellst und also lebendiges Wachstum in den Rahmen der Logik stellst, ohne es zu behindern. Es zeigt ein Befürfnis, die Dinge nicht nur geschehen zu lassen, sondern sie zu verstehen und notfalls auch zu kontrollieren.“
schrieb Gerda Kazakou zu meinen Hegel

Liebe Gerda, danke dafür, auch wenn ich mir etwas ganz anderes zu den Blüten gedacht habe!

 Florales (c) Zeichnung von Susanne Haun

Florales (c) Zeichnung von Susanne Haun

Frühling mit rosa Blumen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 2. Mai 2015

In Berlin blüht es überall rosa.

Rosa Fruehlingsblueten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Rosa Fruehlingsblueten (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Frühling in Rom – Susanne Haun

Posted in Landschaft, Reiseberichte, Rom, Zeichnung by Susanne Haun on 1. Mai 2015

In Rom begann der Frühling schon Anfang April.

 Villa Borghese Susanne Haun zeichnet (c) Foto von M.Fanke

Villa Borghese Susanne Haun zeichnet (c) Foto von M.Fanke

Auch wenn während unseres Aufenthalts in Rom meistenteils schlechtes Wetter war, haben wir wenigstens einen Tag die Sonne genossen. Diesen Tag haben wir unter anderm im Park der Villa Borghese verbracht. Der Park ist 5 km² groß und ist nach den vielen Menschen in Rom eine Erholung.

Bei schönem Wetter draußen in einer fremden Stadt zeichnen ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen.

 

Villa Borghese (c) Zeichnung von Susanne Haun

Villa Borghese (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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