Susanne Haun

An den Prinzen: selbst und nicht selbst – Übermalungen von Susanne Haun

Posted in Übermalungen, Portraitmalerei by Susanne Haun on 9. August 2017

 

Heute habe ich Jürgens Auseinandersetzungen mit sich selbst bearbeitet (siehe hier).

Nachdem ich die gerollten arbeiten eine Weile unter meiner Fachlektüre geglättet habe, schaute ich die letzten Tage immer wieder auf die Portraits. Sie waren mir viel zu dunkel und zu voll. Wie Jürgen irgenwann in der Diskussion schrieb, er hat Probleme mit dem Projekt.

 

 

„Mann, oh Mann, was für ein Kampf. Mehrere Tage hat es gedauert bis eine übermalte Version von Susannes Selbstportrait vorlag, eine solche, die Juergen leidlich zufrieden an Heike weitergeben konnte – in der Hoffnung, dass sie es jetzt richten wird.
(…)
Die Absprache in dem Projekt von Heike und Susanne und ihm ist ja, dass man das zugeschickte Porträt übermalt, aber Juergen kann sich dazu nicht so recht aufraffen. Denn wenn er übermalt, ist alles so endgültig. Und daher überklebt er lieber, denn dann kann er vorher alles auflegen und anlegen und die Wirkung ausprobieren und sehen und entscheiden. Ihm fällt das alles sehr schwer, denn alles in den Bildern ist ihm zu viel: zu viele Bild – Elemente, zu viele Spuren, zu viel Spontanes, zu viele Materialien, zu viel von allem, da ja drei Personen ihre Spuren hinterlassen. Und wenn er Bilder bekommt, scheinen sie ihm oft fertig zu sein, und wenn er Bilder weiterschickt, sind sie für ihn auch fertig. Wenn es fertig ist, dann ist es ja gut. Und wenn es dann wieder überarbeitet wird, wird es nicht unbedingt besser. Und das alles wird dann wieder aufgehoben. Das sei eine seltsame Erfahrung für ihn, mit der er so nicht gerechnet habe.“

Jürgen Küster (siehe hier) am 1. und 8. August 2017

 

 

Ich fand Jürgens Portraits auch zu voll. Er hat mir nicht nur fertige Arbeiten sondern eigentlich Arbeiten gesendet, die den Punkst des „fertigseins“ meines erachtens schon überschritten hatten. So habe ich mit Acryl Titanweiß gearbeitet und die Stellen, die mir zu dunkel und zu voll erschienen wieder in den Urzustand zurückgeführt. Dann dachte ich erst, das wäre zu wenig und ich muss die geschaffenen Freiflächen wieder übermalen. Jedoch nach einigem Hinschauen ist mir aufgefallen, dass meine Linien einfach zu viel für das schon sehr gut gefüllt Bild sind. So habe ich sie wieder mit weißem Aryl weggenommen.

Was meint ihr, Heike und Jürgen?
Die Idee nächstes Jahr im Frühjahr eine Auswertung des Projekts anzustreben sollten wir auf jeden Fall im Kopf behalten.

 

Ich behalte die Arbeiten noch ein wenig bei mir, bevor ich sie Heike sende. Ich habe sie an eine meiner Atelierschnüre aufgehängt und schaue, ob ich sie doch noch verändere.

 

 

Zwei Selbstportraits (nicht im Badezimmerspiegel) zum Bearbeiten für Heike und Jürgen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnis im Badezimmerspiegel, Zeichnung by Susanne Haun on 19. Juli 2017

 

Alles fing mit dem Selbst im Badezimmerspiegel an. Wie sehen wir uns morgens im Spiegel und was sind wir dabei in der Lage darzustellen? Welche zeichnerischen Gedanken teilen wir auf dieser Weise unserer Umwelt mit? Mit welchem Sinn verknüpfen wir dieses Projekt?

An dem Projekt beteiligten sich sehr viel und so sind viele unterschiedliche Selbstportraits im Badezimmerspiegel entstanden (siehe hier in den Kommentaren zu folgendem Blogbeitrag).

Heike und ich sind dann noch ein Stück weiter gegangen, in dem mir Heike ihr Portrait zur weiteren Bearbeitung zugesendet hat (siehe hier).

Nun habe ich vier Portraits von mir mit Tusche gezeichnet, davon zwei zerstört, eines zu Jürgen und eines zu Heike zur weiteren Bearbeitung gesendet.

Mehr sschreibe ich hier ersteinmal nicht. Ich bin einfach gespannt, wie es zeichnerisch bei den beiden weitergeht.

 

 

 

Projekt ohne Namen – Das Wie Nichts! – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 27. Juni 2017

 

#14

J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“

S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

 

Aber dann sah ich es Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte - 30 x 40 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Aber dann sah ich es Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte – 30 x 40 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Jürgen, hier nun mein neuer, kurzer Satzanfang für dich:

#15  „Wörter sind immer …“

 

Was bisher geschah:

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)

S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)

J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)

S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)

J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)

S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)

J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)

S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)

J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)

S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):

J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):

S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Projekt ohne Namen – Das Wie Nichts! – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Projekt ohne Namen, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 12. Juni 2017

 

#12

J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“

S: „… Nichts!“

 

Ich schaue mich im Spiegel an und denke Nichts - 30 x 40 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich schaue mich im Spiegel an und denke Nichts – 30 x 40 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Jürgen, der du auf Buchalovs Freundetour bist, hier mein Satzanfang:

#13 „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und ….“

 

Was bisher geschah:

#11 (siehe hier)

S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)

J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)

S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)

J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)

S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)

J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)

S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)

J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)

S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):

J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):

S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Projekt ohne Namen – Fröhlichkeit – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Projekt ohne Namen, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 19. April 2017

#10

J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“

S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

 ... und dabei sehr fröhlich und sorglos - 30 x 40 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

… und dabei sehr fröhlich und sorglos – 30 x 40 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Es ist lange her, dass ich am Projekt ohne Namen gearbeitet habe; Jürgen ist inzwischen schon wieder auf großer Tour aber ich hoffe, er schaut mal zwischendurch vorbei und findet mein Satzende und meinen Satzanfang. Noch in Gedanken bei Jürgen denke ich an die Ferne und was ich damit verbinde und so geht mir der Satzanfang locker von der Hand.

Jürgen, du da in der Ferne, was lockt dich denn am meisten an der Ferne? Hier auch gleich mein Satzanfang:

#11 „Die Ferne lockt mit fremden Gerüchen, Farben und Tönen…“

 

 Ausschnitt - ... und dabei sehr fröhlich und sorglos - 30 x 40 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ausschnitt – … und dabei sehr fröhlich und sorglos – 30 x 40 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Was bisher geschah:

#9 (siehe hier)

S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)

J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)

S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)

J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)

S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)

J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)

S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):

J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):

S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Projekt ohne Namen – Der AlleineInsWasserGeher – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 25. Januar 2017

 

#8

J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“

S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

 

3 Alleine durch das Wasser - 30 x 35 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Alleine durch das Wasser – 30 x 35 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Durch unseren Besuch im Neanderthal, von dem ich später in der Woche berichte, habe ich über die Evolution des Menschen nachgedacht und bin zu folgendem Satzanfang für Jürgen gekommen:

#9

„Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft…“

 

 

Was bisher geschah:

#1 Projektauftakt (siehe hier):

S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

#2 (siehe hier):

J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#3 (siehe hier)

S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#4 (siehe hier)

J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#5 (siehe hier)

S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#6 (siehe hier)

J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#7 (siehe hier)

S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

Projekt ohne Namen – Wenn sie losgelassen werden – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Januar 2017

 

#6

J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“

S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

 

Wenn sie durch die offenen Tore fegen - 30 x 35 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wenn sie durch die offenen Tore fegen – 30 x 35 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Mir gefällt das Projekt ohne Namen von Jürgen und mir. Unter diesem Text habe ich ein „Was bisher geschah…“ eingefügt. Wir haben das Projekt schon im alten Jahr begonnen, ich hatte eigentlich vor, Jürgen mit Zeichnungen auf Leinwand zu antworten. Die Leinwand ist für ein Projekt dieser Art jedoch zu schwerfällig. Ich bin auf der Leinwand nicht spontan genug in meiner Antwort.

So habe ich beschlossen, das Medium zu wechseln und auf Aquarellkarton zu antworten. Wenn ich es schaffe, werde ich #1 – #5 nochmals bearbeiten. Mal sehen …. ich dürfte ja durch das weniger bloggen dafür Zeit haben 🙂

Für Jürgen habe ich folgenden Satzanfang parat:

#7, S: „Kalte Hände sind ein kritisches …“

 

Was bisher geschah:

 

 

 

#1 Projektauftakt (siehe hier):

S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

#2 (siehe hier):

J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#3 (siehe hier)

S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#4 (siehe hier)

J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#5 (siehe hier)

S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

 

„Projekt ohne Namen“ und die offenen Tore – Susanne Haun und Jürgen Küster

Posted in Leinwand, Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 8. Dezember 2016

Jürgen hat mir diesen Satzanfang gesendet, der mich sofort inspirierte:

„Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“

Mein Vorhaben, mit Leinwänden zu antworten ist sehr zeitintensiv. Die Leinwand ist 90 x 60 cm groß. Ich habe sie schon das erste mal grundiert. Dazu habe ich eine weitere Leinwand „Steinerne Tränen“ aus dem Dämonenzyklus verwendet (siehe hier).

Nachdem die ersten spontanen Linien auf der Leinwand entstanden, habe ich diese auch schon wieder mit Weiß in den Hintergrund gebracht. Leider lässt sich die Größe der Leinwand schwer im Blog darstellen, hier sieht jedes Foto so groß wie das andere aus.

Buchalov, sage doch bitte dem Jürgen, dass ich noch etwas Zeit benötige. 🙂 So einfach lassen sich keine ganzen Sätze auf Leinwand bändigen.  Die Leinwand braucht viel Farbe und viele Linien. Es ist immer wieder eine Herausforderung.

 

 

Wer noch ein Weihnachtsgeschenk benötigt, findet hier auf meiner Weihnachtsangebotsseite vielleicht eine Zeichnung oder einen Kalender (siehe hier) für die Lieben.

 

Der Nulltunnel – Objekt von Susanne Haun

Posted in Objekt, Projekt Null, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Juli 2016

 

Schon am 31. Mai setzte sich Jürgen mit dem Nulltunnel auseinander (siehe hier). Er antwortete mir auf meinen Nulltunnel (siehe hier) so ausführlich in so unterschiedlichen Themen, dass es mir nicht möglich war, alles auf einmal warzunehmen und zu beantworten.

 

#68 Nulltunnel #67 Ein Nullboot ist schlecht zu steuern #66 Die Obszönität der Vermessung der Null(c) Objekt von Susanne Haun(c) Objekt von Susanne Haun

#68 Nulltunnel, #67 Ein Nullboot ist schlecht zu steuern, #66 Die Obszönität der Vermessung der Null(c) Objekte von Susanne Haun(c) Objekt von Susanne Haun

 

Den Nulltunnel wollte ich zum Thema meines letzten Glas-Objekts dieses Projekts machen. Heute hatte ich dazu viele Ideen und begann mit der Umsetzung und schloss die Nullobjekte zu meiner vollsten Zufriedenheit ab.

Ich mag vor allem die Überlagerung aller drei Objekte. Diese Überlagerungen haben Potential.

 

Der Nullraum und Daniil Charms – Glasobjekte von Susanne Haun

Posted in Objekt, Projekt Null, Zeichnung by Susanne Haun on 6. Juli 2016

@lz machte mich vor einiger Zeut auf Daniil Charms (siehe hier) aufmerksam.

«Die Null, die muss von Gott her stammen.
Die Zahl, die unaufhörlich kreist,
ist Ruder, Boot und Flut zusammen,
ist sowohl Körper als auch Geist.»
Daniel Charms²

 

Ein Nullboot ist schlecht zu steuern (c) Objekt von Susanne Haun

Ein Nullboot ist schlecht zu steuern (c) Objekt von Susanne Haun

 

Jürgen hat mir schon vor einiger Zeit seine Arbeiten zu Googas Nullboot gesendet, die ich noch nicht beantwortet habe. Ich hatte schon lange vor, sie mit dem Text von Daniil Charms zu verbinden und heute waren meine Ideen soweit, gezeichnet zu werden.

Besonders gefällt mir die Überlagerung vom Objekt Ein Nullboot ist schlecht zu steuern und Die Obzönität der Null, die ich schon letzten Monat im Objekt festhielt (siehe hier).

Ich bin langsam Nullmüde. Zwei Antworten, die ich Jürgen geben will, stehen noch aus. Dann würde ich das Projekt gerne ruhen lassen oder beenden.

 


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²Neue Zürcher Zeitung vom 9.4.2011, http://www.nzz.ch/nonsens–porno–kinderverse-und-gebete-1.10182098, 28.4.2016, 7:50 Uhr
Daniil Charms: Sieben Zehntel eines Kopfs. Gedichte. Übersetzt und herausgegeben von Alexander Nitzberg. Band 2 der Werkausgabe. Galiani-Verlag, Berlin 2010. 310 S., Fr. 37.90.

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