Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Jeff Koons

Posted in Objekt, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 19. Januar 2020

 

 

Provokation ist so oberflächlich, sie hat eine kurze Verfallszeit.
Was die Leute am schockierendsten finden, ist Ehrlichkeit.

Jeff Koons ,1955 in York, Pennsylvania geboren, US-amerikanischer Künstler

 

 

Nullraum (c) Objekt von Susanne Haun

Nullraum (c) Objekt von Susanne Haun

 

 

Ich frage mich, ob ich irgendetwas schockierendes in meiner Kunst habe?
Ehrlich ist meine Kunst auf jeden Fall.

 

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zitiert nach: Zitate 2018, Tageskalender Harenberg, 6. August 2018

Zitat am Sonntag – Joseph Addison

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 12. Januar 2020

 

Unentschlossenheit gegenüber den Lebenszielen,
die sich uns zur Wahl stellen,
und die Unbeständigkeit bei ihrer Verfolgung
sind die Hauptursachen unseres ganzen Unglücks.

Joseph Addison, 1. Mai 1672 – 17. Juni 1719 war ein englischer Dichter, Politiker und Journalist in der Frühzeit der Aufklärung.

 

Landschaft in blau (c) Zeichnung von Susanne Haun klein

Landschaft in blau (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich habe das Zitat als interessant aber auch sehr streng empfunden und mich gefragt, ob ich es in meiner Zitatensammlung aufnehmen sollte. Dann habe ich mich dafür entschieden. Ein bißchen Strenge kann vielleicht nicht schaden.

Was meint ihr dazu?

 

 

 

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Quelle: Abreißen, loslassen, Kalender 2019, Diogenes, Donnerstag, den 20. Dezember 2019

Zitat am Sonntag – Marcus Tullius Cicero

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 5. Januar 2020

 

Wenn du ein Gärtchen hast und eine Bibliothek,

so wird dir an nichts fehlen.

Marcus Tullius Cicero (106 – 43 v. Chr.)

 

 

 

 

 

 

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Marcus Tullius Cicero in Gartenflora, Band 1 / 2020, Seite 32.

Wo will ich in 25 Jahren stehen? Selbstbildnisstagebuch 28.11. – 31.12.2019 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 1. Januar 2020

 

Selbstbildnisstagebuch 18.11. – 31.12.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Selbstbildnisstagebuch 18.11. – 31.12.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Ich habe über die Weihnachtsfeiertage den Podcast „Jahresreflexion“ von Madame Moneypenny (siehe hier) gehört.

Genau das richtige Thema zum Jahreswechsel und für mich keine leichte Kost.

Wo will ich in 25 Jahren stehen?

In 25 Jahren bin ich 80 Jahre alt.

Habe ich mir vor 25 Jahren Gedanken über meine Ziele gemacht? Nein! Damals war ich 30 Jahre alt, mein Kind war gerade geboren und meine Fürsorge und Verantwortung galt ganz diesem neuen Erdenbürger. Ich dachte nicht weiter als bis zur nächsten Mahlzeit meines Kindes und den täglichen Spaziergang mit ihm.

Wo also möchte ich 25 Jahre stehen?

  • Ich möchte körperlich und geistig noch beweglich sein.
  • Ich möchte neugierig bleiben.
  • Ich möchte Zeichnen und Ausstellen können. Dazu passend habe ich den Artikel „These 8 Female Artists Only Saw Their Careers Catch Fire Well Into Their 80s. Here’s How They Finally Got Their Due, Good things come to those who wait.“ von Katie White (siehe hier) gelesen.
  • Ich möchte reisen können.
  • Ich möchte kunsthistorisch weiter lesen und forschen.
  • Ich möchte mein Wohnumfeld so gestaltet haben, dass ich dort nicht nur Wohnen sondern mich auch erholen kann.

Natürlich würde ich mir wünschen, in meinem Umfeld weiter meinen Sohn, Partner, Freunde und Familie zu wissen. Das ist jedoch etwas, was ich nicht beeinflussen kann. Alles andere kann ich beeinflussen, ich kann Sport treiben, meinen Geist weiter durch Wissen trainieren, jeden Tag zeichnen, kann die Welt mit großen Augen betrachten. Wenn ich das als Voraussetzung nehme, dann sollte ich auch weiter zeichnen, ausstellen, reisen, lesen und forschen können.

Das Wohnen ist natürlich von den finanziellen Mitteln abhängig, die ich zur Verfügung haben werde. Ich denke, ich habe gut vorgesorgt. Das wird sich in 2020 entscheiden.

Was könnte besser zu diesem Thema passen als meine letzten Selbstbildnisse aus meinem Tageskalender?

Nicht nur die Uhrzeit, nein auch meine Gedanken vom Tag könnt ihr beim Klick auf den Bildern nachlesen.

 

 

Zitat am Sonntag – Salvador Dali

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 29. Dezember 2019

 

Im Abschied ist die Geburt der Erinnerung.

Salvador Dali (1904 – 1989), spanischer Künstler und Schriftsteller

 

Entstehung der Erinnerung im Gestern - 60 x 80 cm - Tusche auf Leinwand (c) Zeichnung von Susanne Haun

Entstehung der Erinnerung im Gestern – 60 x 80 cm – Tusche auf Leinwand (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Auch uns steht ein Abschied bevor: der Abschied vom Jahr 2019. Nächste Woche beginnt ein neues Jahrzehnt. Ich wünsche euch allen eine schöne Silvesterparty oder ein gemütliches Beisammensein oder auch ein bedächtiges alleiniges Überschreiten der Jahresgrenze.

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Quelle: Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 1. November 2017

Zitat am Sonntag- Sally Field

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 22. Dezember 2019

 

„Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel. Man weiß nie, was drin ist.“

Sally Field, *1956, amerikanische Schauspieler, Producer, Sprecher, Regisseur

 

Arbeit an dem Gemälde Die Lebensstufen der Frau (c) Foto von Susanne Haun

Arbeit an dem Gemälde Die Lebensstufen der Frau von 2006 (c) Foto von Susanne Haun

 

Mit dem legendären Satz aus „Forrest Gump“ (1994) schrieb sich die zweifache Oscar-Preisträgerin Sally Field endgültig in die Filmgeschichte ein.

Diesen so bekannten Film habe ich einen Tag vor der Geburt meines Sohnes im Kino gesehen, danach habe ich mich nie wieder aufraffen können, diese schwere Kost nochmals zu sehen.

Das heutige Zitat jedoch habe ich nie vergessen. Ich finde, das Foto von mir von 2006 bei der Arbeit an den Lebensstufen der Frau begleitet Sally Fields Worte sehr gut. Es ist erstaunlich, was nach 2006 alles in meinem Leben passierte. Ich habe das Gefühl, dass ich in diesen 13 Jahren mehr erlebte als in den 41 Jahren davor! Was für eine Pralinenschachtel!

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https://www.kino.de/star/sally-field/ abgerufen am 19.12.2019 um 19:01 Uhr

Zitat am Sonntag – Margaret Atwood

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 15. Dezember 2019
Westen - Zeichnung von Susanne Haun - Ölkreide und Acryl auf handgeschöpften Bütten - 2005 - 60 x 20 cm

Westen – Zeichnung von Susanne Haun – Ölkreide und Acryl auf handgeschöpften Bütten – 2005 – 60 x 20 cm

 

 

Ich glaube, Schreiben ist zu einem Großteil der Versuch zu ergründen, warum Menschen tun, was sie tun.
Menschliches Verhalten, tugendhaftes wie teuflisches, versetzt mich immer wieder in Erstaunen.

Margaret Atwood (*1939, Ottawa, Kanada,kanadische Schriftstellerin und Dichterin)

 

Ich denke, Atwood ist den meisten weiblichen Leserinnen meines Jahrgangs aufgrund ihres Buches von 1985, Der Report der Magd bekannt. Nun hat Atwood nach 35 Jahren ein neues Buch mit einem Thema aus dem Gilead Universum veröffentlicht, keine Fortsetzung eher eine Erläuterung, wie aus einer Demokratie der religiöse Männerstaat entstehen konnte.

Bevor ich mich dem neuen Buch, Die Zeuginnen, zuwandte, hörte ich nochmals den Report der Magd.

 

Ich bin fasziniert von dem litarischen Kniff, die Bücher wie aufgearbeitete historische Tatsachen, von Wissenschaftlern kommentiert, aussehen zu lassen. Augenzeuginnen erläutern (erzählen) aus ihrer subjektiven Sicht die Ereignisse in Gilead. Gilead ist kein ausgedachter Fantasiename, es handelt sich um ein biblisches Land, das östlich des Jordans zwischen dem Fluss Jarmuk im Norden an der Grenze zu Damaskus und dem Fluss Nahr ez-Zarqa (Jabbok) im Süden an der Grenze zu Ammon, liegen soll.

Dem Report der Markt merkt man die Jahre an, was aber nicht bedeutet, dass das Buch an Aktualität verloren hat.

Eine Szene, die zum Thema Emazipation im Report der Markt beschrieben wird, gefällt mir besonders. Es sei der verdienst unserer Mütter und Großmütter, dass Männer heute in der Küche ständen und Möhren schälten. Diese einfach Aussage hat mich mit der Wucht an Erkenntnis sehr beeindruckt.

Auch finde ich interessant wie im zweiten Buch die Macht der Frauen beschrieben wird. Ich bin mir nicht sicher, ob Atwood einen Staat in der Zukunft oder doch starke Anleihen an die Vergangenheit nimmt. Ich dachte an die Nonnen-Kloster des Mittelalters. Die Äbtissin verfügte über große Macht, über die sie ähnlich verfügen konnte wie Schwester Lydia in den Zeuginnen. Die Macht der Äbtissinnen endetet mit der Reformation. Aber das ist ein anderes trauriges Thema.

Mit ihrem neuen Buch gewann Margaret Atwood den britischen Booker-Literaturpreis.

Ich bin noch nicht ganz fertig mit der Lektüre der Dienerinnen aber schon jetzt kann ich das Buch empfehlen. Das Zitat für heute habe ich aus meinem Künstlerinnen Kalender 2019.

Die Bücher von Margaret Atwood werden vom Piper Verlag vertrieben (siehe hier).

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Atwood, Margaret. In: Nadolny, Susanne (Hrsg), Künstlerinnen Kalender 2019: Gedanken berühmter Frauen (Deutsch) Kalender – Wandkalender, Berlin 2018, 47. Woche.

 

Zitat am Sonntag – Saša Stanišić

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 8. Dezember 2019

 

 

Herkunft ist etwas, zudem man gar nichts beigesteuert hat.

Saša Stanišić (*1978), ist ein aus Bosnien und Herzegowina stammender deutschsprachiger Schriftsteller.

 

 

Mein Traum von Küstenlandschaft 30 x 40 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun klein

Mein Traum von Küstenlandschaft 30 x 40 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun klein

 

Letzte Woche habe ich das Buch Herkunft von Saša Stanišić zu Ende gehört. Der Autor hat das Buch selber gelesen, was eher selten ist aber für mich zum Inhalt des Buches gehört. Im Buch zitiert Stanišić Eichendorf und habe ich es mir nur eingebildet oder veränderte sich seine Sprache (beim Malen würde ich es Duktus nennen)? Ich war sehr fasziniert von dem Buch und werde mich noch lange Zeit gedanklich mit dem Inhalt beschäftigen.

Saša Stanišić: Herkunft
Luchterhand, München 2019; 360 S., 22,– €, als E-Book 17,99 €

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Stanišić, Saša, Herkunft, München 2019 Hörbuch Kapitel 27.

 

 

 

Selbstbildnisstagebuch 11.11. – 27.11.2019 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 3. Dezember 2019

 

Selbstbildnisstagebuch 11.11. – 27.11.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Selbstbildnisstagebuch 11.11. – 27.11.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Ich denke, dass meine täglichen Selbstbildnisse ein Ritual für mich geworden sind.

Rituale wirken beruhigend, ich stehe auf und weiss, womit ich meinen Tag beginne, Kaffee, Zeitung, Zeichnen.

Danach beginnen die Verrücktheiten des Künstlerlebens. Mein Vater sorgt sich, ich arbeite zuviel.

Er hat Recht. Wenn ich keine Kunst (und das drumherum) mache, dann schlafe ich. 😉

 

Zitat am Sonntag – Saša Stanišić

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 1. Dezember 2019

 

Fiktion wie ich sie sähe (…) bildet eine eigene Welt, statt unsere abzubilden (…).

Saša Stanišić (*1978), ist ein aus Bosnien und Herzegowina stammender deutschsprachiger Schriftsteller.

 

Glück durchdringt die Welt (c) Zeichnung von Susanne Haun

Glück durchdringt die Welt (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Gerade habe ich das Buch Herkunft von Saša Stanišić zu Ende gehört. Der Autor hat das Buch selber gelesen, was eher selten ist aber für mich zum Inhalt des Buches gehört. Im Buch zitiert Stanišić Eichendorf und habe ich es mir nur eingebildet oder veränderte sich seine Sprache (beim Malen würde ich es Duktus nennen)? Ich war sehr fasziniert von dem Buch und werde mich noch lange Zeit gedanklich mit dem Inhalt beschäftigen.

Saša Stanišić: Herkunft
Luchterhand, München 2019; 360 S., 22,– €, als E-Book 17,99 €

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Stanišić, Saša, Herkunft, München 2019 Hörbuch Kapitel 8.

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