Susanne Haun

Das Innen und das Außen – Bericht aus Düsseldorf von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Was es sonst so gibt! by Susanne Haun on 5. September 2013

haben mich Jürgen und Mechthild Küster in Düsseldorf ausgesetzt! War das schön! Obwohl die beiden mir von 10 bis 16 Uhr Zeit zum genießen gegeben haben, schaffte ich nicht ansatzweise alles zu sehen, was ich mir vorgenommen habe.

Begonnen habe ich mit dem Besuch de K21. Von außen sieht das Haus der Kunstsammlung Nordrhein Westfalens sehr konservativ klassisch aus und ich hätte nie vermutet, diese Vielfalt an Kunst innen vorzufinden.

Das spektakuläre Innen des K21

Das spektakuläre Innen des K21

Gestern

Die Sonderausstellung des Fotografen Wolfgang Tilmanns faszinierte mich besonders durch die Hängung. Die Fotos sind zum Teil mit Tesafilm ohne Rahmen an der Wand befestigt und hängen in unterschiedlichen Größen und Höhen, um den Betrachter so durch die Ausstellung zu führen.

„Wie können wir der Überfülle von Bildern in der modernen Gesellschaft begegnen?“ ist die Frage, mit der der Besucher gleich zu Beginn des Rundgangs durch die Sammlung konfrontiert wird.
„Struktur und Wertigkeit“ bringt das Museum als Bilderlieferant in die einzelnen Arbeiten. „Das K21 zeigt auf drei Etagen in jedem Raum eine künstlerische Position. Es ist eine Auswahl der wichtigsten, radikalsten und sinnlichsten Statements zur Gesellschaft unserer Zeit.“.

Ich kann jedem, der in Düsseldorf ist, den Besuch des K21 empfehlen.

 Innen im  K20

Innen im K20

Nach einer kleinen Pause mit Kaffee und Eis am Rhein in der Sonne bin ich weiter zum K20 gelaufen. Dort hängen die Arbeiten der Künstler der letzten 100 Jahre wie Kirschner, Matisse, Klee, Picasso über Pollock, Rauschenberg, Kline, Warhol und mehr. Das war nicht schlecht aber es war nichts, was ich nicht schon sehr oft gesehen habe.

Besonders gefreut habe ich mich, als ich in der Buchhandlung am K20 meine beiden Bücher unter kreative Techniken entdeckt habe. Während ich noch in der Buchhandlung gestöbert habe, war die Zeit in Düsseldorf schon wieder abgelaufen und es ging zurück nach Geldern.

Nun sitze ich mit meinem gesammelten Infomaterial und lasse den Tag Revue passieren.

Vom Hängen im neuen Atelier, den Stockrosen und die Post – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blumen und Pflanzen, Konzeptkunst, Zeichnung by Susanne Haun on 2. September 2011

Heute morgen bin ich mit ausgeschlafenem Elan ins neue Atelier gegangen.

Ich habe den Weg sofort dorthin gefunden, was man von der Post nicht behaupten kann. Obwohl ich mich bei zwei verschiedenen Postboten vorgestellt und auf meine Ladentür gezeigt habe, sind offensichtlich schon zwei Sendungen für mich NICHT angekommen. Eigentlich habe ich ins neue Atelier noch gar keine Post bekommen.  Zur Vorsicht bekommt auch mein Nachbar, die Fahrschule, keine Post mehr. Ohne Worte!

Ausschnitt Stockrose - Zeichnung von Susanne Haun - 200 x 40 cm - Tusche auf Bütten

Ausschnitt Stockrose - Zeichnung von Susanne Haun - 200 x 40 cm - Tusche auf Bütten

Von Angelika Blaeser habe ich mir wieder Lesestoff mitgenommen. Index, das Kunstmagazin für Düsseldorf, lese ich gerne. Ich lese auch sehr gerne Vorworte. M.W. Driesch zitiert in seinem Vorwort

Kunsthistoriker und Gründungsvorstand der Kunstsammlung NRW, Werner Schmalenbach: „Wenn ich die zeitgenössische Kunst sehe, sehe ich eine große Leere, einen großen Substanzverlust.“

Genauso wenig wie Driesch kann ich dieses Zitat bejaen! Kunst braucht die ständige Vorwärtsentwicklung und darf nicht stagnieren. Interessant finde ich Drieschs Definition zur Kunst:  „Was Kunst ist, das bestimmen letztendlich marktwirksam nur die Insider der Kunstszene.“ Erinnert ihr euch an unsere Diskussionen zum Künstler (seht hier)? Sind die Insider die Sammler, Museumsdirektoren und Galeristen?

Langsam nehme ich auch die Hängefläche in Beschlag - Foto von Susanen Haun

Langsam nehme ich auch die Hängefläche in Beschlag - Foto von Susanen Haun

Ich bin heute wieder die klassischen Wege gegangen und habe an meiner 200 x 40 cm großen Stockrose gearbeitet. Sie ist Teil meines floralen Konzeptes. Dabei habe ich gleich angefangen, in meinem neuen Atelier zu hängen. Ich möchte die Zeichnungen nicht „in Reihe“ hängen sondern sie mit Farbkörper kombinieren und auch den Raum und neue Medien nutzen.

Wir fahren auf der Autobahn – Fotos von Susanne Haun

Posted in Foto by Susanne Haun on 5. Juli 2011

Heute waren Andreas Mattern und ich in Düsseldorf in der Galerie Angelika Blaeser unsere Arbeiten für die Ausstellung Querbeet einliefern.

Als Beifahrer im Auto ist es oft langweilig und ich spiele dann gerne mit meinen Fotoapparat.  
Heute habe ich eine tolle Funktion gefunden: Farbton.

So habe ich heute auf der A2 Dortmund-Hannover „blaue, männliche“, „rote, weibliche“ und „grüne, hoffende“ Autobahnbilder fotografiert.

Autobahn: rot - Foto von Susanne Haun

Autobahn: rot - Foto von Susanne Haun

Immer wieder blogge ich ähnliche Autobahnfotos – die Autobahn hat für mich etwas sehr einsames und vorwärtskommendes, nachdenkenwertes.

Der Handschuh und Besuch bei Angelika Blaeser – Skizzen von Susanne Haun

Posted in Stillleben, Zeichnung by Susanne Haun on 21. Dezember 2010

Sitze ich im Auto, so nehme ich die Motive zum Zeichnen, die gerade anfallen; heute einer meiner Handschuhe auf der Fahrt nach Düsseldorf.

Skizzen 1 und 2 Handschuhe von Susanne Haun

Skizzen 1 und 2 Handschuhe von Susanne Haun

In der Bastionstr. 11 in Düsseldorf in der Galerie Angelika Bläser habe ich heute lange mit Angelika gequatscht. Wir kennen uns schon länger, ich glaube ca. 2007 haben wir uns das erste mal flüchtig in Berlin kennengelernt und haben uns immer schon vorgenommen, einmal ausführlich und in Ruhe zu quatschen und dieser Tag war heute und es hat viel Spaß gemacht.

Die Ausstellung „TraumWelten“ habe ich mir natürlich auch angeschaut. Sie gefällt mir sehr gut und ich kann sie jedem empfehlen. Ich mag die Wesen und Dinge, die dort auf den Bildern dargestellt werden, sie regen meine Phantasie an und ich kann ein Bild stundenlang betrachten.

Ich mag die Atmosphäre von Handschuh und Rücklichtern - Foto von Susanne Haun

Ich mag die Atmosphäre von Handschuh und Rücklichtern - Foto von Susanne Haun

Im Juli/August stellt Angelika mehrere Künstler bei ihrer Sommerausstellung aus, ich und Andreas werden dabei sein.

%d Bloggern gefällt das: