Susanne Haun

Impressionen vom 21. KunstSalon bei Susanne Haun – Roswitha Mecke, Martin Haeusler und Evamaria Blaeser-Ridderbecks

Posted in Salon by Susanne Haun on 10. Juli 2019

 

Ausstellungsansicht KunstSalon Eiswelten, Roswitha Mecke, Evamaria Blaeser-Ridderbecks, Susanne Haun (c) Foto M.Fanke

Ausstellungsansicht KunstSalon Eiswelten, Roswitha Mecke, Evamaria Blaeser-Ridderbecks, Susanne Haun (c) Foto M.Fanke

 

Der gestrige Salon war eine kommunikative und lebhafte Veranstaltung.

Das Programm zum Thema Eiswelten hatten wir genau wie in Türnich (siehe hier) konzipiert, nur Gerhard Kern ist nicht nach Berlin gekommen, seine Klänge waren jedoch im Film Eiswelten von Roswitha Mecke und Martin Hauesler digital hinterlegt. Dafür hat uns Evamarie Blaeser-Ridderbecks kuratorisch und mit ihren Schneehasen unterstützt. Eva hatte die erste Ausstellung Eiswelten im Kultbahnhof Nettersheim (siehe hier) kuratiert und gehört somit zum ersten Team der Ausstellungsreihe.

 

Ausstellungsansicht KunstSalon Eiswelten, Roswitha Mecke, Evamaria Blaeser-Ridderbecks, Susanne Haun (c) Foto M.Fanke

Ausstellungsansicht KunstSalon Eiswelten, Roswitha Mecke, Evamaria Blaeser-Ridderbecks, Susanne Haun (c) Foto M.Fanke

 

Es wird Zeit, dass ich hier auch einmal meine an der Uni erworbenen Fähigkeiten als Kunsthistorikerin zeige. Für den Salon als Vorstellung habe ich sowohl über Roswitha als auch über Eva kleine Texte zu ihrer Kunst verfasst:

Roswitha Mecke, Fotokünstlerin

Roswitha Mecke nimmt die Natur zum Anlass, ihre eigene fotografischen Interpretation festzuhalten. Ein Augenblick der vielen Augenblicke, in denen sie das Gesehene wahrnimmt, hält sie letztendlich mit dem Auslöser der Kamera fest. In der Bearbeitung dieser Momente bringt sie Farben zum Leuchten, vertieft Linien und lässt anderes in der Diffusität verschwinden. Der Druck ihrer Arbeiten auf das edle 70 x 100 cm FineArt Inkjet Paper von Hahnemühle verstärkt den Gemäldecharakter.
(Susanne Haun, Kunsthistorikerin, 2019)

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Evamaria Blaeser-Ridderbecks, Malerin und Kuratorin

Ihre Doppelfunktion als Kuratorin und Malerin füllt Evamaria Blaeser-Ridderbecks souverän aus. Sie fängt die Stimmungen der verschiedensten Künstlerinnen und Künstler, deren Geschichten sie als Bilder und Skulpturen zusammenbringt, auf und komponiert neue Erzählungen. Für Blaeser-Ridderbecks ist jedes Kunstwerk ein sprechendes Werk, das die Betrachterinnen und Betrachter zu eigenen Gedanken anregt.
Die beschriebene kuratorische Eigenschaft findet sich auch in den Schneehasen der Malerin wieder. Diese kleinen und doch so aussagekräftigen Gemälde der Größen 20 x 20 bis 27 x 27 cm zeigen die Tiere entweder alleine oder als Paar in unterschiedlichsten Beziehungen zum Umfeld.

(Susanne Haun, Kunsthistorikerin, 2019)

 

Einladung zum 21. Kunstsalon im Atelier Susanne Haun – mit Roswitha Mecke, Martin Haeusler und Evamaria Blaeser-Ridderbecks

Posted in Arktis, Projekt EISIG - EISWELTEN, Radierungen, Salon, Zeichnung by Susanne Haun on 3. Juni 2019

 

Liebe Freundinnen und Freunde meines KunstSalons!

 

Der 21. KunstSalon am Dienstag findet am 9. Juli 2019 um 18 Uhr in meinen Atelierräumen in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin statt.

Als Gäste freue ich mich, mit Roswitha Mecke, Martin Haeusler und Evamaria Blaeser-Ridderbecks in meinem Atelier begrüßen zu dürfen.

Hier könnt ihr unkompliziert per Klick das pdf mit der gesamten Einladung und dem Programm herunterladen.

 

 

Einladung Salon Eiswelten 4. Version_bearbeitet-1

 

 

Der Salon Eiswelten fand schon einmal im Januar diesen Jahres in Schloss Türnich bei Köln statt. Schon dort beschlossen alle Beteiligten, diese gelungene Darbietung auch dem Berliner Publikum zu präsentieren. Während der Juli warmes Wetter verspricht, soll den Gästen ein Eindruck vermittelt werden, wie es ist, wenn der Winter kommt.

Eis ist ein Stoff von unsagbarer Schönheit, Wucht, Klarheit und Kälte. Eis fasziniert und friert. Eis klingt und singt. Eis baut eigene Welten – Eiswelten.

Mit einer Video-Collage aus Fotos der Fotografin Roswitha Mecke / Klänge Gerhard Kern und Texten von Martin Haeusler wird der Salon eröffnet. Die Fotos und Texte entstanden während einer Patagonienreise von Mecke und Haeusler.

Susanne Haun wird zu einem Film aus ihren zum Teil animierten Zeichnungen die Schöpfungsgeschichte der Inuit sowie den Mythus von Sedna, der Herrscherin über die Meerestiere, vorlesen.

Evamaria Blaeser-Ridderbecks kuratierte die erste Eiswelten Ausstellung. Sie wird über ihre Vorgehensweise berichten, verschiedenste Künstlerinnen und Künstler zu einem Ereignis wie dieses zusammenzubringen. Außerdem bringt Eva mindestens einen ihrer kleinen Schneehasen für die Galeriewand mit.

 

 

An den Galeriewänden werden Fotos mit padagonischen Eindrücken und Zeichnungen bzw. Radierungen der Eiswelten zu sehen sein.

Der Katalog zur Ausstellung Eiswelten in Nettersheim mit Ausstellungsansichten kann von euch hier (Klick) durchgeblättert werden.

 

Wir freuen uns, Euch begrüßen zu dürfen.

21. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun

9. Juli 2019 um 18 Uhr

Groninger Str. 22, 13347 Berlin

info@susannehaun.de T: 030 43 00 45 72, M: 0177 232 80 70

Tram M13, M50 Osramhöfe, U6 Seestraße, Leopoldplatz, U9 Nauener Platz

 

Impressionen vom 20. KunstSalon bei Susanne Haun – Gast Marie vom atelier nuno

Posted in Holzschnitt, Kunstgeschichte, Salon by Susanne Haun on 15. Mai 2019

 

 

Kunstsalon im Atelier Susanne Haun - Gast Marie Schmunkamp vom Atelier Nuno (c) VG Bild Kunst, Bonn 2019

Kunstsalon im Atelier Susanne Haun – Gast Marie Schmunkamp vom Atelier Nuno (c) VG Bild Kunst, Bonn 2019

 

Gestern fand mein 20. KunstSalon mit dem Thema Niedlich vs. Traditionell (siehe hier) statt, ein Jubiläum, dass bei Maries wirklich gelungener Präsentation japanischer Stoffe und Kimonos völlig untergegangen ist.

Beim Hängen haben wir festgestellt, dass die Stoffe und die Holz- bzw. Linolschnitte nicht zusammen in einem Raum passen. So hat Marie den Galerieraum und ich den Flur und mein Atelier gestaltet.

Marie erläuterte uns die Unterschiede verschiedenster Kimonoarten während ich grob die Historie des Japanischen Holzschnittes erläuterte. Da ich meine Stichworte in Word geschrieben habe, werde ich sie diesem Beitrag nach den fotografischen Impressionen anhängen und wer von euch Lust hat, der kann gerne mit den Augen scannen oder gar lesen. 😉

 

 

Impressionen vom Kunstsalon im Atelier Susanne Haun - Gast Marie vom Atelier Nuno (c) VG Bild Kunst, Bonn 2019

Impressionen vom Kunstsalon im Atelier Susanne Haun – Gast Marie vom Atelier Nuno (c) VG Bild Kunst, Bonn 2019

Meinen Kimono, den ich auf den Fotos trage, habe ich gleich das erste Mal als ich ihren kleinen Laden bei mir um die Ecke entdeckte, gekauft. Ich fühle mich wohl in dieser europäischen Adaption des Kimonos. Über Marie habe ich dem Artikel Verliebt in ein Kimonokleid beim Weddinweiser geschrieben, den ihr hier (KLICK) lesen könnte.

Das obige Foto von Marie und mir geht aus einer Fotoserie hervor. Marie und ich haben es einfach nicht geschafft, bei gleichzeitig die Augen auf zu haben. Und das, obwohl wir uns so bemüht haben 🙂

 

 

Notizen zu meinem Vortrag zur Historie der japanischen Holzschnittkunst:

 

Ukiyo-e

Ersten im 17. Jhd.
Japan / Edo heute Tokyo
Motiv: Leben der damaligen Zeit
Deshalb „Bilder der fliessenden Welt“
(Ansichten berühmter Orte, Bilder zur Geschichte, Blumen, Tiere, Jahres- Tageszeiten, erotische Bilder, Kurtisanen und Geshas, Schauspieler)

Kunsthandwerker nach gemalten Vorlagen (Dürer / Beschrifttung Andreas Neudörffer, Ehrenpforte: Werkstatt-Mitarbeiter Hans Springinklee und Wolf Traut

Preiswert – größere Stückzahl (Beispiel Cranach und Portrait Luther)

Hishikawa Moronobu ? – 1694 wird als Begründer der Ukiyo-e bezeichnet.
Wurzeln in Stickerei Familie

Masanobu (1686 – 1764)
Experimentierte mit Farben und führte das Lackbild Urushi-e ein
Auf blauschwarzter Farbe wird Knochenleim aufgestrichen und Kupferstaub raufgestreut, damit das Bild wie Gold glänzt
Experimentierte mit Hartem Papier und einzelne Gestalten als Pfostenbilder (Hashira-e) aufhängen zu können. -> spezielle Gattung, indem er drei Bilder im Hosoban-Format aneinanderreihte.

Neue Technik Benizuri-e
Zwei Farbendruck – erst Schwarz und dann rot mit derselben Platte
von Torii Kiyoshige

Isoda Korusai um 1770
100 Bilder von Kurtisanen nach der neusten Mode (mehrerer Platten?)
Erstmals 100 Abzüge pro Platte

Ippitsusai Buncho 1764 – 1790
Verwendete mehrere Druckplatten für unterschiedliche Farben, um Portraits noch realistischer darstellen zu können.

Katsushika Hokusai
1760 – 1849
Größter japanischer Holzschnitzmeister
Bereits mit 6 Jahren begann er zu malen
Lehre als Graveur und Druckstockschnitzer
Im Alter von 18 ging er zu Ukiyo-e Meister in Lehre
Mit 20 brachte er die ersten eigenen Arbeiten heraus
Sein Werk umfasst 30.000 Blätter und Illustrationen zu ca. 500 Bücher
Gayko-rojin, der vom Malen besessene Alter wurde er genannt
Besten Werke mit 60 – 70 Jahre

 

 

Einladung zum 20. Kunstsalon im Atelier Susanne Haun – Niedlich vs. Traditionell – Gast Marie Schmunkamp

Posted in Salon by Susanne Haun on 20. Februar 2019

 

Liebe Freundinnen und Freunde meines KunstSalons!

Der 20. KunstSalon am Dienstag findet am 14. Mai 2019 um 18 Uhr in meinen Atelierräumen in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin statt.

Als Gast freue ich mich, Marie Schmunkamp vom atelier nuno (siehe hier) in meinem Atelier begrüßen zu dürfen.

Hier könnt ihr unkompliziert per Klick das pdf mit der gesamten Einladung und dem Programm herunterladen.

 

Einladung KunstSalon bei Susanne Haun - Marie Schmunkamp - Niedlich vs. traditionell

 

„Kawaii“- Das japanische Wort für niedlich oder süß gehört wohl genauso zu Japan wie Kimono, Samurai oder Shinto-Schrein. Alles was Japaner gut finden wird mit diesem Wort kommentiert. Egal ob kleines Hündchen, hübsches Kleid oder ein schönes Foto.

Im Atelier Nuno in Berlin Wedding vereint Schneidermeisterin Marie Schmunkamp die Gegensätze Japans mit ihren japanischen Stoffen. Hier findet man sowohl klassisch traditionelle Motive für Kimono & Co als auch niedliche Kinderstoffe. Eines haben sie alle gemeinsam: sie sind 100% made in Japan und werden eigens von Marie importiert. Die ausgefallene Mischung japanischer Stoffe werden ergänzt durch morderne Designs der vor Ort gefertigten Kleidung. Auch hier treffen Gegensätze aufeinander. Neben Kimonokleidern mit bunten Mustern steht das traditionelle Schneiderhandwerk. Denn hier wird noch klassisch handwerklich gearbeitet. Pikieren, Schneiderknopflöcher schlingen und Staffieren von Futter sind an der Tagesordnung. So kommen in den Laden Kunden, die niedliche Stoffe kaufen wollen für ihr nächstes Lolita-Kleid, und gleich darauf die Dame, die sich einen Bleistiftrock aus Harris Tweed anfertigen lassen möchte.

Die Mischung und gerade die Gegensätzlichkeit macht es umso spannender.

 

 

Zum Salon werden an der Galeriewand japanische Stoffe und Kleidung aus dem Atelier Nuno den Holz- und Linolschnitten von Susanne Haun gegenübergestellt.

Japanische Tradition, bunter Kitsch, modernes Design und klassisches Handwerk. Das Gegensätze sich nicht ausschließen, sowohl in der Mode als auch bei Kultur und Tradition, möchten Marie Schmunkamp und Susanne Haun in ihrem gemeinsamen Auftritt beim Kunstsalon zeigen.

In den letzten Jahren wird vermehrt ostasiatische Kunst ausgestellt, so auch zurzeit in der Kunsthalle München, die SAMURAI, Pracht des japanischen Rittertums in den Fokus einer Präsentation setzt. Textiles nimmt den Stellenwert von Kunst ein, nicht nur bei Frauen, auch Männer dürfen sich angesprochen fühlen.

 

 

Wir freuen uns, Euch begrüßen zu dürfen.

20. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun
14. Mai 2019 um 18 Uhr
Groninger Str. 22, 13347 Berlin

info@susannehaun.de T: 030 43 00 45 72, M: 0177 232 80 70
Tram M13, M50 Osramhöfe, U6 Seestraße, Leopoldplatz, U9 Nauener Platz

 

Einblick in das atelier nuno - Marie Schmunkamp

Einblick in das atelier nuno – Marie Schmunkamp

 

Programm

Marie Schmunkamp vom atelier nuno
https://www.atelier-nuno.com/

Susanne
Grußwort
Vorstellung von Marie Schmunkamp

Marie
Japanische Stoffe und Kimonos
Informationen zu den Motiven und Stoffen – ein „Einkaufsbummel“ durch das heutige Tokio

Susanne
Was haben Holz- bzw. Linolschnitte mit japanischen Stoffen gemeinsam
Ein kurzer Ausflug in die historische Welt des japanischen Holzschnitts

Marie
Japanische Mode angepasst an das europäische Publikum

Susanne
Was ziehe ich zur nächsten Vernissage an? Eine Frage, die nicht nur Künstlerinnen sondern auch Künstler umtreibt. Besteht ein Zusammenhang zwischen der Kleidung der Künstlerin, des Künstlers und dem Kunstprodukt? Man denke nur an Beuys Weste und Hut!

Schlusswort und freie Diskussion

 

Vom Fluiden ins Karmische – Bericht vom 19. Kunstsalon am Dienstag – Gast Sabine Küster

Posted in Salon, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Januar 2019

 

 

Aus der Performance Schickal, 19. Kunstsalon, Sabine Küster und Krystiane Vajda, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Aus der Performance Schickal, 19. Kunstsalon, Sabine Küster und Krystiane Vajda, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Es war eine Premiere in doppelt Hinsicht: die erste Performance während eines KunstSalons bei mir im Atelier und die neue Performance von ‚Krysti Himmelfahrt und eine Muse‘ wurde das erste mal von Sabine Küster und Krystiane Vajda dargeboten.

Ich habe mich sehr gefreut, dass die Gäste die Performance, die Sabine und Krystiane zum Jahresthema des Musenlands choreografiert haben, so gut ankam. Das Schwerpunktthema von Sabines Akademie Musenland für 2019/2010 lautet Kairos, Karma, Kismet – oder doch nur Zufall. Sind Zufall und Schicksal zwei Seiten der gleichen Medaille? Eine spannende Frage und die Performance führte uns mit den vielen um Krystiane geschlungenen Schicksalsknoten gut in das Thema ein.

Bevor wir zum Höhepunkt des Abends kamen, diskutierten wir, wie sich Interviewpartner fühlen, wie es ist, wenn die Worte, die mit der Interviewerin gesprochen werden schriftlich fixiert werden und wie man sich fühlt, wenn man die eigenen Worte schriftlich festgehalten sieht. Roswitha Weber konnte von ihren Erfahrungen berichten, 4 Stunden von einem Reporter des rbb befragt worden zu sein. Hier könnt ihr sehen (Klick), wie die 4 Stunden auf 4 Minuten zusammengeschnitten wurden. Roswitha bekam vorher den Zusammenschnitt nicht zu sehen. Das war anders bei meinem Interview, Sabine Küster hat mir den geschriebenen Inhalt vorab zur Verfügung gestellt. Sie hatte unser Interview aufgenommen und zusammengefasst (Hier könnt ihr die Zusammenfassung lesen: Klick).

Herzlichen Dank an Doreen, die mir heute Nachmittag noch einige Fotos sendete, die ich in der unteren Galerie mit meinen Fotos zeige:

 

 

Vorfreude auf den nächsten Salon: Sabine Küster mit ihrem Projekt der Fluiden Identitäten

Posted in Portraitmalerei, Salon, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Dezember 2018

 

Die Einladung zum 19. Kunstsalon ist schon raus! Sicher hat die Eine oder der Andere sie schon gelesen (siehe hier).

Dieses Mal forderte das Thema einige meiner Stammgästen zu Fragen heraus. Fragen sind immer gut!

So schrieb mir Gina: „Das ist ja ein spannendes Thema, danke für die Einladung. Ich habe keine Ahnung was da passiert und bin interessiert. Allerdings ist die Frage, ob nur Künstler in die Materie eintauchen können oder es auch etwas für Techniker ist.“

Jede, jeder, ob Künstlerin, Künstler, Technikerin, Techniker, Interessierte, Interessierter, Neugierige können kommen. Lasst euch überraschen!

 

Einladung Salon Susanne Haun - Gast Sabine Küster

 

Die Frage zeigt mir, dass Sabines Arbeit schon vorab ein wenig erklärt werden sollte. 🙂

Auf Sabines Homepage ist die Kurzbeschreibung Ihres Projekts zu lesen:

„FLUIDUM – Biografische Begegnung ist ein laufendes Interviewprojekt. Ich treffe meine Gesprächspartner*in an einem Ort ihrer Wahl. Ich stelle meine Fragen. Fragen, die nie gleich sind, keinem Fragebogen folgen, die sich erst bei der Begegnung eröffnen, gestellt werden wollen. Individuelle Gesprächsverläufe – überraschend und bereichernd. Eine Frage stelle ich Allen, die nach der Fluiden Identität – meinem Jahresthema getreu.“ Sabine Küster, MUSENLAND

 

Im Mai 2018 interviewte Sabine mich:

Kannst Du mit dem Begriff Fluide Identität etwas anfangen? Hast Du eine Fluide Identität?

Fließend…im flow bleiben…Fließende Identität…
Bedeutet das, dass ich meine Identität wechsel oder dass ich meinem Leben immer wieder eine neue Wendung gebe?
Ja, ich gebe meinem Leben immer wieder eine neue Wendung; so alle 10 Jahre…immer wenn es mir langweilig wird…
bis 2005 Angestellte einer Gemeinschaftsorganisation von verschiedenen ARD Anstalten…Abläufe waren irgendwann immer die gleichen…MDR, RBB, NDR,
Dann die Selbständigkeit als Künstlerin …Ateliergründung, Ausstellungen, Bücher, Netzwerken…und dann kam wieder der Punkt… Kunstgeschichtsstudium aufgenommen…Konzepte zunehmend spannend für mich…
In dem Modus bin ich noch…inspiriert mich sehr…öffnet mir den Weg auch so etwas wie diese Installation hier zu machen…
Deshalb würde ich mich als fließenden Menschen bezeichnen;
Bild: Wasser, dass um einen Stein herumfliesst…

Machen prägt Deine Identität?

Was ich mache, mache ich mit voller Seele und Körpereinsatz…mit allem…

Letztens bei Thadeusz (Talkshow) den Erfinder der ersten Losplattform im Internet gehört, der sagte, Kinder von Selbständigen überlegen immer mit was sie sich selbständig machen könne; Kinder von Angestellten überlegen immer wo sie sich bewerben, wo sie arbeiten können…Ja, ich glaube mein Vater hat uns zur Selbständigkeit erzogen…für mich traf das zu…Entscheidungen treffen…Ja, ich bin eine Macherin, netzwerke gerne…

Auf Sabines Blog (siehe hier) könnt ihr mehr vom Interview lesen.

Hier auch das Interview von Doreen Trittel, mit der ich auch immer wieder gerne zusammenarbeite.

 

Ich kläre für mich wichtige Fragen in Selbstportraits.

Gesammelt werde ich meine Selbstportraits das erste Mal im Salon zeigen. Ein Vorgeschmack schon hier:

 

 

Einladung zum 19. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun – Vom Fluiden ins Karmische – Gast Sabine Küster

Posted in Salon by Susanne Haun on 16. November 2018

 

Liebe Freundinnen und Freunde meines KunstSalons!

Der 19. KunstSalon am Dienstag findet am 15. Januar 2019 um 18 Uhr in meinen Atelierräumen in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin statt.

Als Gast freue ich mich, Sabine Küster (siehe hier: MUSENLAND Akademie für Biographisches & Kunst) in meinem Atelier begrüßen zu dürfen.

 

Einladung Salon Susanne Haun - Gast Sabine Küster

 

Mittels Text, Installation und Performance bespielt die Künstlerin und Autorin Sabine Küster die Themenfelder Raum, Identität und Sprache. Anfang 2018 hat sie die MUSENLAND Akademie für Biographisches & Kunst ins Leben gerufen, um ihre unterschiedlichen künstlerischen Formate, Ideen und Forschungen unter einem Dach und gemeinsamen Fokus – Biographie & Kunst – zu vereinen.

Vom Fluiden ins Karmische.

Sabine Küster berichtet vom ersten Akademiejahr mit dem Schwerpunktthema Fluide Identität und lässt uns rückwirkend an ihren Projekten und den daraus resultierenden Begegnungen und Erkenntnissen teilhaben.

Auch ich, Susanne Haun, war Teil der Forschungsreise zu Fluider Identität. Sabine hat mich interviewt und so werde ich von meiner Sicht darauf gerne berichten.

 

 

Zum Salon werden Foto- und Textbanner der alice*-Projekte und Textauszüge aus den Fluidum-Interviews zu sehen und eine Audio-Version des Poems ich* von Sabine Küster zu hören sein; ergänzt durch gezeichnete Selbstportraits von Susanne Haun.

Sabine Küster bildet zudem die Hälfte des Performance Duo ‚Krysti Himmelfahrt & 1 Muse‘. Gemeinsam mit ihrer Auftritts-Partnerin Krystiane Vajda (www.krystiane-vajda.de) wird sie im Salon eine ca. 10 minutige Performance darbieten, die uns zum Jahresthema 2019/2020 der MUSENLAND Akademie für Biographisches & Kunst hinführt.

Wir freuen uns, Euch begrüßen zu dürfen.

19. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun

  1. Januar 2019 um 18 Uhr

Groninger Str. 22, 13347 Berlin

info@susannehaun.de T: 030 43 00 45 72, M: 0177 232 80 70

Tram M13, M50 Osramhöfe, U6 Seestraße, Leopoldplatz, U9 Nauener Platz

 

Hier findet ihr alle Informationen praktisch als PDF zum herunterladen: Einladung 19. Salon Susanne Haun – Vom Fluiden ins Karmische – Gast – Sabine Küster

 

Programm

Sabine Küster, MUSENLAND Akademie für Biographisches & Kunst

https://www.musenland.de

 

Susanne

Grußwort

Vorstellung von Sabine Küster

Sabine

Vorstellung der MUSENLAND Akademie für Biographisches & Kunst

Sabine berichtet von ihrem ersten Jahr und erzählt, wie sie vom Fluiden ins Karmische gekommen ist und was es (ihr) bedeutet

Susanne

Wie fühlt man sich als Interviewpartnerin?

P A U S E

Performance von ‚Krysti Himmelfahrt & 1 Muse‘

Susanne

Was verstehen wir unter Performance und Interviews? Ist ein Interview eine Performance? Ein kleiner kunsthistorischer Ausblick über Performances.

Sabine

Jahresthema 2019/2020: worum geht es, wie weit ist die Planung…

Schlusswort und freie Diskussion

 

 

Keine Interessierten bei der Suppenküche – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Projekt Obdachlos, Querbruch-Obdachlos, Zeichnung by Susanne Haun on 9. November 2018

 

Impressionen von der Suppenküche Ausstellung Querbrüche Obdachlos (c) Foto von Susanne Haun

Impressionen von der Suppenküche Ausstellung Querbrüche Obdachlos (c) Foto von Susanne Haun

 

Vorgestern haben Gabriele und ich im Rahmen unserer Ausstellung Querbrüche Obdachlos vor dem Café Simit Evi am Leopoldplatz, Berlin Wedding, unsere von uns vor Ort gekochte Suppe angeboten.

Leider ist das Angebot nicht angenommen worden. Ein Interessierter kam, der wollte aber lieber 3,50 Euro statt Suppe. Ich sage es immer wieder, Hilfe muss auch angenommen werden, unsere Suppe ist nicht angenommen worden.

Gabriele, die viel Mühe und Liebe schon beim Besorgen der Zutaten und  Vorbereiten gesteckt hatte, war enttäuscht. Gut ist, dass ich mir schon vor langer Zeit abgewöhnt habe, zu große Erwartungen aufzubauen. Das hilft eine Enttäuschung zu vermeiden.

Geholfen habe ich Gabriele mit dem Schälen eines Sacks Kartoffeln und Paprika und Ingwer schneiden. Nach dem Schneiden der Zutaten in Gabrieles Küche haben wir alles in Rollkoffer und Fahrrad zum Kochen zum Simit Evi transportiert. Gabriele hatte nicht nur an die Kochutensilien sondern auch an Servietten und Holzlöffel gedacht. Das Kochen im Freien hat uns Spaß gemacht. Ich habe fleißig gerührt. 🙂

Wir standen von ca. 12 Uhr bis 16 Uhr mit der Suppe, die keiner wollte, draußen auf dem Rathausplatz. Zum Glück schien wenigstens die Sonne.

Viele sprachen uns an und fanden, wir hätten ein gutes Herz. Einer kam und wollte von uns 3,50 Euro aber er wollte keine Suppe. Wir boten die Suppe allen an, aber viele antworteten, sie können sich ihre Suppe auch selber kaufen. Vielleicht hätten wir sie verkaufen und dann das eingenommene Geld spenden sollen. Nun ist dieser Gedanke zu spät.

Dirk Jericho von der Berliner Woche kam zu uns, um uns und die Obdachlosen, die Suppe essen, zu interviewen. Auch er war erstaunt, dass keine Obdachlosen oder Hilfesuchenden da waren. Er interviewte uns beide und ich bin gespannt, was wir am Mittwoch in der Berliner Woche lesen.

Hier (Klick) könnt ihr Dirks Artikel in der Berliner Woche auch online lesen.

Die Suppe haben wir mit Hilfe von Ralph, den wir von der Händlergemeinschaft kennen, letztendlich in die Sozialeinrichtung Unter Druck e.V. gefahren. Dort wird sie heute verteilt. Da die Einrichtung sehr bekannt und angenommen ist, werden dort auch genügend Abnehmer kommen.

 

 

Part II – Ausstellung Querbrüche Obdachlos in der Schiller-Bibliothek

Posted in Ausstellung, Querbruch-Obdachlos, Zeichnung by Susanne Haun on 7. November 2018

 

 Schiller Bibliothek, Ausstellung Querbrüche Obdachlos, Susanne Haun u. Gabriele D.R. Guenther © Foto von M.Fanke

Schiller Bibliothek, Ausstellung Querbrüche Obdachlos, Susanne Haun u. Gabriele D.R. Guenther © Foto von M.Fanke

 

Die Ausstellung Querbrüche Obdachlos wird bis zum 28.12.2018 zusätzlich zum Café Motte auch in der Schiller-Bibliothek gezeigt.

Am Samstag haben wir wieder mit Hilfe von Meike die Ausstellung gehängt.

Die Schillerbibliothek veranstaltet grundsätzlich keine Ausstellungseröffnungen. Der Rahmen ist so oder so ein ganz anderer. Unsere Bilder hängen in einem eigens für Ausstellungen vorgesehenen Bereich in beleuchtetem, angenehm gediegenen Ambiente.  Der Raum sah Anfangs so klein aus, bietet aber für jeden von uns 7 Meter Hängefläche.

 

 

Kurze und langfristige Hilfe bei drohender Obdachlosigkeit — Weddingweiser

Posted in Ausstellung, Projekt Obdachlos, Querbruch-Obdachlos by Susanne Haun on 6. November 2018

 

Gestern ist der Artikel „Kurze und langfristige Hilfe bei drohender Obdachlosigkeit“ von mir im Weddingweiser erschienen.

Ich freue mich, wenn ihr dem Link folgt.

 

Leopoldplatz, Simit Evi, hier findet die Suppenküche am 7.11.18 statt, Foto von Susanne Haun

Leopoldplatz, Simit Evi, hier findet die Suppenküche am 7.11.18 statt, Foto von Susanne Haun

 

Am Mittwoch, den 7. November findet auf dem Platz vor dem Simit Evi in der Müllerstr. 147 ab 14 Uhr eine Suppenküche statt. Organisiert haben diese Verkostung die beiden Künstlerinnen Susanne Haun und Gabriele D.R. Guenther im Rahmen ihrer Ausstellung Querbrüche Obdachlos, der Weddingweiser berichtete bereits. Özlem Özmen-Eren, die Besitzerin des Simit Evi hat den beiden für diese Aktion ihre Küche und den Vorplatz vor dem Café zur Verfügung gestellt.

Weiterlesen unter:

Kurze und langfristige Hilfe bei drohender Obdachlosigkeit

 

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