Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Ralph Waldo Emerson

Posted in Berühmt, Portraitmalerei, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 20. Oktober 2019

 

In der Einsamkeit ist es leicht, nach eigenen Vorstellungen zu leben –
aber bewundernswert ist nur der, der sich in der Gemeinschaft die Unabhängigkeit bewahrt.

Ralph Waldo Emerson (1803 – 1882), US-amerikanischer Geistlicher, Lehrer, Philosoph und Essayist

 

Detail Auge - Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler - 70 x 50 cm - Tusche auf Aquarellpapier - 2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Detail Auge – Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler – 70 x 50 cm – Tusche auf Aquarellpapier – 2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

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Quelle: Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 3. Oktober 2017

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 179 – Thomas A. Edison

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 26. Februar 2017

 

„Um klar denken zu können, muss ein Mensch regelmäßig Perioden der Einsamkeit einplanen, in denen er sich konzentrieren und ohne Störung seiner Phantasie nachgeben kann. „
Thomas A. Edison

 

Strudel GELB Version II (c) Detail Zeichnung von Susanne Haun

Strudel GELB Version II (c) Detail Zeichnung von Susanne Haun

 

Ürigens, hier in der Kategorie „Zitat am Sonntag“ findet ihr eine übersicht der bisher von mir geposteten Zitate.
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²Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 7. Februar 2017

Es lohnt sich auf der Seite planetwissen von der ARD mehr über Thomas Alva Edison zu lesen (siehe hier).

 

Das weite Land – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 6. Januar 2015

Ich mag es, beim Autofahren die Straße vor mir zu beobachten.

Strassen vor mir (c) Zeichnung von Susanne Haun

Strassen vor mir (c) Zeichnung von Susanne Haun

In diesem Fall war es das weite flache Land Niedersachsens bei Helmstedt. Es ist ein besonderes Gefühl, die Straßen zu fahren. Ich kann es als Beifahrerin perfekt geniessen. Die Gedanken fangen an, zu gleiten und neue Projekte und Ideen entstehen in meinem Kopf. Alle Gedanken scheinen „Verheißung“ zu versprechen. Alles gleitet alles ist perfekt.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 39 – Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 4. Mai 2014

„Einsamkeit ist für den Geist, was Fasten für den Körper: tödlich, wenn sie zu lange dauert, und doch notwendig.“
Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues

Blatt 121 Als ob Reue in Dir wühlte (c) Zeichnung von Susanne Haun

Blatt 121 Als ob Reue in Dir wühlte (c) Zeichnung von Susanne Haun

Auf der Suche nach der Vergänglichkeit – ein Puppenkopf – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Pastell, Zeichnung by Susanne Haun on 12. Februar 2014

Manchmal trifft mich die Vergänglichkeit, ohne dass ich nach ihr suche.

So fand ich in Ullis Caféweltenall das Foto „Wie aus einer anderen Zeit“, auf dem sehr einsam ein altes Dreirad zu sehen ist. Sofort bekam ich ein Gefühl von Wehmut mit Einsamkeit vermischt und wurde traurig.

Entstehung Puppenkopf (c) Foto von Susanne Haun

Entstehung Puppenkopf (c) Foto von Susanne Haun

Letzte Woche habe ich bei ebay einen alten Puppenkopf ersteigert, der bei mir dasselbe Gefühl hinterlies. Ich musste ihn einfach kaufen, um ihn als Element für meine Vergänglichkeitsstilleben arrangieren zu können.

Im Frühjahr 2015 wird mein nächstes Buch mit dem Thema Pastellzeichnung im Edition Michael Fischer Verlag erscheinen. Hier meine bisherigen Bücher im Verlag.

Aus diesem Anlaß habe ich beschlossen, heute den Puppenkopf mit Pastellkreiden zu zeichnen. Um ihm ein wenig von der Traurigkeit zu nehmen, benutze ich vorwiegend warme rote Farben.

Aber solange uns die leeren Augenhölen anschauen, wird der Eindruck der Trostlosigkeit auch vom Rot nicht genommen.

Andere Pastellzeichnungen von mir könnt ihr hier sehen.

Allein mit des Teufels Vater – Zeichnung von Susanne Haun

Es ist gut zu lernen, dass alleine sein (für eine gewisse Zeit) eine Bereicherung für das eingene Leben ist.

Allein sein – in der Wohnung oder im Atelier – bedeutet die absolute Konzentration auf das eigene ICH.

Und es ist gut, dass ICH zu betrachten, zu mögen und zu kennen.

Eselskopf (c) Zeichnung von Susanne Haun

Eselskopf (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich habe festgestellt, dass ich in diesem Zustand sehr gut arbeiten kann.

Ich dachte, ich benötige die Anwesenheit von Menschen und Geräuschen um mich herum, um zeichnen zu können. Nun habe ich gelernt, dass die Einsamkeit und das Beschäftigen mit mir selber eine Gedankenflut auslöst, die meinen Zeichnungen gut tut.

Ich habe Rituale aufgebaut, die mich in diesen besonderen Zustand versetzen. Ich bereite eine Kanne Tee zu, mit frischem Ingwer, Blüten und Pfefferminze. Das Wasser dafür muss kochend heiß sein und dampfen.

Ich trinke den Tee und schaue aus dem Fenster. Im Sommer ist alles dunkel grün und die Natur strotzt vor Gesundheit. Im Winter bilden die kahlen Zweige ein Gestrüpp aus Linien. Ich trinke die erste Tasse Tee, das leere Blatt liegt vor mir.

Wie sieht der Vater des Teufels aus, von dem Flaubert in seinem Zitat im heiligen Antonius spricht?
„Und einer zeigt hinter einem Teppich einen Mann mit einem Eselskopf. Er stellt Sabaoth, den Vater des Teufels, dar.“ Flaubert in den Antoniusversuchungen

Saboath - Des Teufels Vater - 65 x 50 cm - Zeichnung von Susanne Haun

Saboath – Des Teufels Vater – 65 x 50 cm – Zeichnung von Susanne Haun

Wie sieht also dieser Vater des Teufels aus, von dem gesagt wird, dass er einen Eselskopf auf seinem männlichen Körper trägt? Ist der Vater auch des Teufels? Oder ist er gar ein Engel vom Charakter? Welches Verhältnis hat er zu seinem Sohn.?
Wähle ich einen dunklen oder einen hellen Hintergrund?

Ich beginne zu zeichnen, die Linien fließen leicht in meiner Einsamkeit aus der Feder. Ich kann mich vollständig auf mein Werk konzentrieren.

For my english speaking reader:
I learned, being alone is an enrichment for life. I have more quiescent for my drawings and I can think more about it.

Die Legende Picasso, Tor, Schuhe und Einsamkeit – Bericht und Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Stillleben, Zeichnung by Susanne Haun on 17. September 2012

Am Samstag Abend war ich im Salon in der Kufsteiner Strasse eingeladen.

Werner Spies las aus seiner Autobiografie „Mein Glück“ von seiner Zeit mit Picasso und Max Ernst vor.

Drei Dinge haben mich an Herrn Spies Erzählung besonders beeindruckt, ich habe mir dazu die Stichworte Tor, Schuhe und Einsamkeit gemerkt.

Schuhe Version 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Schuhe Version 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das Tor von Picassos Haus blieb lt. Herrn Spies für die meisten Leute verschlossen und er empfindet es als sehr großes Glück, dass es sich für ihn öffnete. Herr Spies hat viele Bücher, Werkverzeichnisse und Kataloge geschrieben, die durch die Türen, die sich für ihn öffneten, einen besonderen Blickwinkel besitzen.

Nach Picassos Tod erhielt Werner Spies von Jaqueline ein paar Schuhe Picassos mit noch grünen Farbspritzern. Schuhe, die Werner Spies noch an Picassos Füßen gesehen hat und die in ihm sofort Picassos Haus in Mougins und die Arbeit Picassos vor Augen erschienen ließ.

Schuhe und Uhren sind für mich stark mit der Persönlichkeit der jeweiligen  Träger verbunden und sagen auch viel über deren Lebenssituationen aus. Vielleicht sollte ich eine Protraitserie beginnen; Brustbilder und in den Händen die Schuhe der Dargestellten. Ich erforsche heute erst einmal  meine Schuhe, die Schuhe die ich noch nie anhatte, weil sie mir zu hoch sind. Die habe ich gerade zur Verfügung. Meine Mutter trug früher immer ganz hohe Pfennigabsatzschuhe, noch heute stehen sie in Reih und Glied in ihrem Schrank. Ich habe nie aufgehört mich zu fragen, wie sie in diesen Schuhen laufen kann.

Dann erzählte Herr Spies, dass Picasso sagte, dass die Einsamkeit zur Kunst gehöre. Ich denke seit Samstag darüber nach. Über die Notwendigkeit der Einsamkeit des Kunstschaffenden. Die Kunst selber ist eine lebensbeherrschende Passion, Arbeit. Da sie so viel Zeit meines Lebens in Anspruch nimmt, habe ich für viele Dinge, die „normalerweise“ in einem Leben getan werden, keine Zeit. Ich brauche zum Zeichnen und zum Denken über die Kunst das Alleine sein, die unendliche Freiheit. Ich glaube, das zieht eine gewisse Einsamkeit nach sich, ohne dass ich mich aber eigentlich einsam fühle.

For my english speaken reader:
On suterday I was in the „Salon of Kufsteiner Straße“. Werner Spies, read from his autobiography, „My Happiness“ from his time with Picasso and Max Ernst. Stayed in my head there was the words gage, shoes and loneliness. Spies talked about the spattered green shoes of Picasso that he had get as present after the dead of Picasso from Jaqueline and the luck that the gage of Picasso was opened for him.
Picasso said that is neccessary for an artist being lonely. I think the same but I entitel it „beeing allone“ with me and the art.

Die Legende Picasso, Tor, Schuhe und Einsamkeit – Bericht und Zeichnungen von Susanne Haun

Die Einsamkeit der Windräder – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Leinwand, Skizzen, Zeichnung by Susanne Haun on 17. Juni 2012

Bin ich mit dem Auto unterwegs, faszinieren mich seit Jahren die Windräder und das daraus hervorgehende Gefühl der Einsamkeit.

Schon 2006 zeichnete ich mit Acryl 30 x 40 cm große Arbeiten mit meinen Eindrücken. Ich empfand diese Eindrücke so einsam, wie ein Kind sich mit einer Puppe in den Armen auf der Welt fühlt. Meine Eindrücke und Gedanken dazu hielt ich auf einer 80 x 100 cm großen Leinwand fest, die aus dem Jahr eine meiner Lieblingsarbeiten ist.

Auf der Autobahn 2006 Acryl auf Leiwand 80 x 100 cm (c) Susanne Hann

Auf der Autobahn 2006 Acryl auf Leiwand 80 x 100 cm (c) Susanne Hann

Auf dem Rückweg von Wolgast nach Berlin sah ich wieder diese riesigen Windräder und sofort waren alle Gedanken des Jahres 2006 wieder vorhanden. So suchte ich die Arbeiten heraus und kombinierte sie mit einfachen sehr verdünnten Tuschezeichnungen und Fotos.

Die Einsamkeit der Windräder – Zeichnungen von Susanne Haun

Der einsame Künstler und Widder und Ratte – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 20. Februar 2012

„Einsamkeit gehört zur Malerei dazu und zur Literatur.“ Daniel Richter

Jeden Sonntag ist im Tagesspiegel ein Interview mit einer berühmten Persönlichkeit abgedruckt. Ich freue mich schon beim Herausholen der Zeitung aus dem Briefkasten auf das Interview. Wer interessiert ist, kann hier das Interview von Kolja Reichert mit Daniel Richter lesen.
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Widder - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 20 x 20 cm

Widder - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 20 x 20 cm


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Daniel Richter ist der Ansicht, dass sich die meisten Maler für die Malerei entscheiden, weil man in seinem Raum (Atelier) ein Teenagerdasein führen kann: Platten hören, sortieren, Bücher lesen… ein interessanter Ansatz. Vor allem sind es alles Tätigkeiten, denen ich auch gerne nachgehe aber nicht nur im Atelier sondern auch zu hause. Ich kann stundenlang mit iPode und Kopfhörer Dinge von links nach rechts sortieren. Ist es etwa ein Kriterium für Künstler? 🙂

Beim Fotos sortieren sind mir zwei Tierfotos in die Hände gefallen, die mich heute zum zeichnen reizten: ein Widder an der Straße und Dominique Niehoffs Ratte.

Ich wünsche euch einen schönen Wochenbeginn!
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Ratte - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 20 x 20 cm

Ratte - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 20 x 20 cm


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Der einsame Künstler und Widder und Ratte – Zeichnungen von Susanne Haun

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