Susanne Haun

Der Klang meines Atems – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Die Ferne - F.L.Arnold, Engel, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 30. September 2016

 

„Ich fürchte mich vor dem Klang meines Atems auf dem winterlichen Friedhof.

(…) Da unten waren die Reste der Mutter.“

 

Ein zweiter Engel für Mama (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ein zweiter Engel für Mama (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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²Florian L. Arnold, „Die Ferne“, Mirabilis Verlag, Klipphausen/Miltitz 2016, S. 41.

Das Vermissen – Susanne Haun

Posted in Die Ferne - F.L.Arnold, Engel, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 28. September 2016

Florian. L. Arnold schreibt in seinem Buch „Die Ferne“ so treffend: „Ich vermisse dich, Vater. Kein Wort vermag auszudrücken wie sehr.“².

So geht es mir mit meiner Mutter. Das Haus sieht aus, als ob sie nur kurz spazieren gegangen ist. Die absolute Stille im Haus straft jedoch diesen Gedanken Lüge. Ich bewundere meinen Vater wie er umgeben von ihren Dingen existieren kann.

 

Ein dritter Engel für Mama (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ein dritter Engel für Mama (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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²Florian L. Arnold, „Die Ferne“, Mirabilis Verlag, Klipphausen/Miltitz 2016, S. 45.

Der Treffpunkt von Sehnsucht und Erkenntnis – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Die Ferne - F.L.Arnold, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 27. September 2016

Ich lese im Moment das Buch Die Ferne von Florian L. Arnold. Es entspricht sehr meiner melancholischen Stimmung und ich habe mir viele Zitate herausgeschrieben, zu denen ich nun zeichne.

Der Protagonist berichtet auf den ersten Seiten vom Tod seiner Eltern und wie er diesen Schmerz erlebt hat. Birgit hat das Buch auf ihrem Blog Sätze & Schätze vorgestellt (siehe hier).

Schon in der Phase der langen Krankheit meiner Mutter sprach mich der leise, eindringliche Klang des Buches an.

 

„Wenn Sehnsucht und Erkenntnis sich treffen wird die Welt ein wenig heller.“²

 

Sehnsucht und Erkenntnis (c) Zeichnung von Susanne Haun

Sehnsucht und Erkenntnis (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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²Florian L. Arnold, „Die Ferne“, Mirabilis Verlag, Klipphausen/Miltitz 2016, S. 27.

Aus der Gegenwart in die Vergangenheit betrachtet – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Philosophie, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 24. Januar 2014

Es ist spannend, wie sich der eigene Blick ändert, wenn man neue Dinge hinzulernt.

Gesichter (c) Zeichnungen von Susanne Haun

Gesichter (c) Zeichnungen von Susanne Haun

Die Betrachtungsart der Dinge ändert sich und so schaue ich meine 10 Jahre alten Zeichnungen anders an als zum Zeitpunkt der Entstehung.

Ich befinde mich in einem ständigen Veränderungsprozeß – nicht nur von der Technik, der Umsetzung und dem Designo, dem Ingenio, der Inspiration, sondern auch von der Betrachtung.

Meine Zeichnungen respektiere ich von 1999 an, bei meinen Gemälden sieht das anders aus. Ich werde nochmals einen großen „Sortierlauf“ starten und aussortieren. Ich male seit Febraur 2008 nicht mehr. Ich zeichne. Entscheidungen treffen ist wichtig. Innerhalb meiner Serie „Zitate am Sonntag“ habe ich mir meine Gemälde nach langer Zeit nochmals angeschaut. Es ist wenig vorhanden, was meinen heutigen Kriterien für ein gutes Bild, also für Qualität, noch standhalten kann.

Ich mag diesen Erkenntnisgewinn.

Gesichter (c) Zeichnungen von Susanne Haun

Gesichter (c) Zeichnungen von Susanne Haun

Gestern war ich im Ethnologischen Museum in Berlin Dahlem. Es war sehr interessant, wir waren nur zu viert und so konnten wir gut die Exponate anschauen und diskutieren.
Ich überlege mein Nebenfach zu wechseln: von Philosophie zur Ostasiatischen Kunst.
Ich kann einfach nicht zwei Dinge gleichzeitig gut machen und ich zeichne und stelle aus und ich studiere Kunstgeschichte. Das sind ja schon zwei Dinge, aber diese beiden Dinge sind sich nahe und ich bin organisatorisch gut und kann beides gut koordinieren.

Die Philosophie bekommt zu wenig meiner Zeit ab, entsprechend sind meine Wissenslücken groß. In der Vorlesung oder auch im Tutorium, da denke ich immer: „Klasse, das ist gut anzuwenden!“; Aber ich habe beim Anwenden Probleme. Mit der ostasiatischen Kunst habe ich mich von vorneherein schon viel beschäftigt, ich habe vor 20 Jahren zwei Jahre lang bei einer Chinesin Tuschemalerei gelernt und Holzschnitte sind so oder so mein Gebiet.

Es wäre vermessen von mir zu behaupten, dass ich Philosophie als Nebenfach nebenher studieren kann und es ist unbefriedigend für mich, etwas nur halb zu machen, ja es geht ja auch gar nicht!

Schön, diese Erkenntnis. Ich bin sehr zufrieden damit und entspannt. Vier Wochen werde ich mich weiterhin mit der Philosophie beschäftigen. Dann ist das Semester zu Ende. Und ich werde auch die Klausur mitschreiben, aber sehr, sehr viel entspannter als noch vor meinem Entschluss, das Nebenfach zu wechseln.

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