Buntstifte · Tagebucheintragung · Zeichnung

Tagebucheintrag 01. und 02.01.2020, Sturzflug ins Neue Jahr 2021 – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 01.01.2021, Sturzflug ins Neue Jahr, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 01.01.2021, Sturzflug ins Neue Jahr, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Gestern der Text, heute die Zeichnungen zum Neuen Jahr

Gestern (->Klick) habe ich euch mit meiner To Do Liste für 2021 konfrontiert, heute zeige ich euch die ersten beiden Zeichnungen des Neuen Jahrs dazu.

Tagebucheintrag 02.01.2021, To Do Liste, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 02.01.2021, To Do Liste, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Blumen und Pflanzen · Buntstifte · Dekameron · Illustration · Tagebucheintragung · Zeichnung

Tagebucheintrag 30.11.2020, Die Pestmaske von Susanne Haun

Tagebucheintrag 30.11.2020, Dekameron, Pestmaske, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 30.11.2020, Dekameron, Pestmaske, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Maske tragen

Nur südlich der Alpen entwickelte sich die Pestmaske im 17. Jahrhundert, sie ist für Italien und Frankreich belegt. Mit den beiden heute gezeigten Zeichnungen habe ich mich vom Dekameron inspirieren lassen aber nicht einen genauen Wortlaut illustriert.

Wikipedia schreibt zur Pestmaske:

Um sich vor dem Pesthauch zu schützen, hielt man sich Riechäpfel, Duftschwämme oder Kräuterbeutel vor die Nase. Als wirksame Duftstoffe galten Wacholder, Amber, Zitronenmelisse, Grüne Minze, Kampfer, Gewürznelken, Myrrhe, Rosen oder Styrax. Die Idee für ein Nasenfutteral, in dem man diese Schutzduftträger unterbringen konnte, soll auf Charles de L’Orme zurückgehen, „Erster Arzt“ am Hofe Ludwigs XIII. Daraus entwickelte sich die nur südlich der Alpen als Pestmaske von Ärzten eingesetzte Schnabelmaske, die in der Literatur zum Merkmal des Pestdoktors wurde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pestdoktor , 3.1.2020, 13:17 Uhr

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Tagebucheintrag 01.12.2020, Dekameron, Was wie Karneval aussieht ist bitterer Ernst, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 01.12.2020, Dekameron, Was wie Karneval aussieht ist bitterer Ernst, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Zur Pestmaske habe ich im Netz die Texte zur Ausstellung „Wahrheit oder Mythos? Der Pestdoktor und die Schnabelmaske“ gelesen und die Videos dazu gelesen. Leider habe ich mir den Link dazu nicht gemerkt und jetzt nur noch bei youtube (-> Klick) die Videos Pest auf Sendung gefunden, die ich alle durchgehend interessant fand.

Aus dieser Sendung habe ich auch den Titel meiner letzten Zeichnung: „Was wie Karneval aussieht ist bitterer Ernst.“ entnommen.

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Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, Moenche, deren Anzahl zusammengeschmolzen ist – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 29.11.2020, Dekameron, Moenche, deren Anzahl zusammengeschmolzen ist, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 29.11.2020, Dekameron, Moenche, deren Anzahl zusammengeschmolzen ist, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Wir verweilen hier

„Wir verweilen hier, meiner Meinung nach, zu keinem anderen Zweck, als mit anzusehen, wie viele Leichen begraben werden, oder um zu hören, ob die Mönche, deren Anzahl freilich auf ein Nichts zusammen geschmolzen ist, hier zu richtigen Stude ihrer Uffizien singen, oder gar um denen, die noch hier sind, durch unsere Kleidung die Art und Größe unseres Kummers aufzuzeigen.“

Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 27.

Ich denke an die Nachrichtenfilme aus Italien und den USA

Jürgen fragte mich, wie ich den Bogen zur Covid-19 Pandemie schlagen werde. Die Pandemie ist bei allen Zeichnungen schon in meinem Kopf und fließt ein.

Im Frühjahr und auch jetzt wieder wurden und werden in den Nachrichten viele Bilder gezeigt, die zeigen, dass die Krematorien und Bestattungsunternehmen Schwierigkeiten haben, die vielen Toten standesgemäß unter die Erde zu bringen. Diese Bilder haben mich verschreckt. Die gezeigten Särge sind mit Klebeband versiegelt und teilweise durcheinander gestapelt. Ich denke dabei an die Serie 12 Monkeys oder an den Film Outbreak.


Weitere Zeichnungen von mir zum Dekameron könnt ihr unter folgendem Link auf meinem privaten Blog sehen (-> Klick). Die neusten Beiträge werden zuerst angezeigt, durch Scrollen gelangt ihr zu den ältesten Beiträgen.


Das Dekameron

Das Dekameron ist eine Sammlung von 100 Novellen das Mitte des 14. Jahrhunderts von Giovanni Boccaccio, geschrieben wurde.
In ein Landhaus in der Toskana flüchteten sieben Frauen und drei junge Männer vor der Pest, die 1348 in Florenz tobte. Die aus der Stadt zurückgezogenen Florentiner und Florentinerinnen unterhielten sich während ihrer Quarantäne damit, dass sie sich gegenseitig Geschichten erzählten. Eine oder einer wurde jeden Tag auswählt, den Themenkreis zu bestimmen, innerhalb derer sich die Geschichten bewegen sollten. Jeder der Anwesenden dachte sich eine Geschichte zum Thema aus. Nach zehn Tagen und zehn mal zehn Novelle wurde die Quarantäne beendet und die jungen Leute kehren nach Florenz zurück.

Zeichnungen zum Il Decamerone

Schon Mitte November entschloss ich mich, mit Zeichnungen zu diesen Klassiker der Geschichte zu beginnen. Mit den Verschärfungen der Quarantäne Regeln und dem harten Lockdown finde ich es passend, sich mit dieser Geschichte auseinander zu setzen.

Il Decamerone ist italienisch und stammt vom griechischen δέκα déka „zehn“ und ἡμέρα hēméra „Tag“ ab und deutet auf die Anzal der Geschichten hin, die dieses literarische Werk erzählt.

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Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, Sie tanzen in der Santa Maria Novella – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 24.11.2020, und die vierte Emilia, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 24.11.2020, und die vierte Emilia, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Gewählte Namen

„So wollen wir die erste und älteste von ihnen Pampinea, die zweite Fiammetta nennen; Filomena die dritte und die vierte Emilia; sodann nennen wir die fünfte Lauretta, die sechste Neifile und die letzte, nicht ohne Grund, Elissa..“

Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 26.

Sieben Freundinnen

Boccacio bericht, dass sich in der Kirche Santa Maria Novella zufällig sieben Freundinnen trafen, die sich nach dem Gottesdienst zusammen setzen und sich Geschichten erzählten. Damit die Freundinnen sich nach der Seuche nicht wegegen ihrer Geschichten schämen müssten, änderte Boccacio ihre Namen.

Als ich den Satz mit der Aufzählung der Namen der Freundinnen las, sah ich vor meinem inneren Auge Balletttänzerinnen. und so stellte ich die sieben als Tänzerinnen dar. Ich sah für die Bewegungsstudien ein Ballett von Pia Bausch. Ich mag ihre ausdrucksstarken Tanzskulpturen und habe sie mit den Gedanken an die sieben Freundinnen eingefangen.


Weitere Zeichnungen von mir zum Dekameron könnt ihr unter folgendem Link auf meinem privaten Blog sehen (-> Klick). Die neusten Beiträge werden zuerst angezeigt, durch Scrollen gelangt ihr zu den ältesten Beiträgen.


Das Dekameron

Das Dekameron ist eine Sammlung von 100 Novellen das Mitte des 14. Jahrhunderts von Giovanni Boccaccio, geschrieben wurde.
In ein Landhaus in der Toskana flüchteten sieben Frauen und drei junge Männer vor der Pest, die 1348 in Florenz tobte. Die aus der Stadt zurückgezogenen Florentiner und Florentinerinnen unterhielten sich während ihrer Quarantäne damit, dass sie sich gegenseitig Geschichten erzählten. Eine oder einer wurde jeden Tag auswählt, den Themenkreis zu bestimmen, innerhalb derer sich die Geschichten bewegen sollten. Jeder der Anwesenden dachte sich eine Geschichte zum Thema aus. Nach zehn Tagen und zehn mal zehn Novelle wurde die Quarantäne beendet und die jungen Leute kehren nach Florenz zurück.

Zeichnungen zum Il Decamerone

Schon Mitte November entschloss ich mich, mit Zeichnungen zu diesen Klassiker der Geschichte zu beginnen. Mit den Verschärfungen der Quarantäne Regeln und dem harten Lockdown finde ich es passend, sich mit dieser Geschichte auseinander zu setzen.

Il Decamerone ist italienisch und stammt vom griechischen δέκα déka „zehn“ und ἡμέρα hēméra „Tag“ ab und deutet auf die Anzal der Geschichten hin, die dieses literarische Werk erzählt.

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Tagebucheintrag 13.12.2020, Ein besinnlicher Heiliger Abend – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 13.12.2020, Zwei Lichtlein brennen, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 13.12.2020, Zwei Lichtlein brennen, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Ich wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern einen besinnlichen Heiligen Abend.

Ich mag Adventkränze und habe schon sehr oft die Stimmung von Kerzen und Tanne festgehalten.

Riecht ihr, wie gut es duftet?

Ich hoffe, ihr könnt den Heiligenabend wenigstens in ganz kleinem Kreis geniessen. Hoffen wir, dass es im nächsten Jahr überstanden ist und wir Weihnachten traditionell feiern können.

Tagebucheintrag 13.12.2020, Ein Lichtlein brennt, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 13.12.2020, Ein Lichtlein brennt, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
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Tagebucheinträge, Sammelsurium – Zeichnungen von Susanne Haun

Tagebucheintrag 14.12.2020, Schutzengel, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 14.12.2020, Schutzengel, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Dies und das aus meiner Feder

Es gibt oft Zeichnungen, die nach einem langen Tag entstehen. Ich sehe das sofort den Linien an. Entweder habe ich mir nicht überlegt, wie die Komposition aussehen sollte oder ich habe das Motiv nicht überlegt. Engel gehören zu meinem Repertoire, die ich aus dem Inneren zeichnen kann. Trotzdem gehört das Bild nicht zu meinen ruhigsten Zeichnungen. Wir hatten im Fernsehen das Leben des Brians im englischen original gesehen und ich fand die deutsche Übersetzung besser.

Autorennen

Ein völlig untypisches Bild seht ihr hier. Autos sind so gar nicht meins aber im Fernsehen lief gerade ein Bericht über Autorennen und ich fand die Farben der Autos faszinierend.

Tagebucheintrag 02.12.2020, Susanne malt ein Auto, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 02.12.2020, Susanne malt ein Auto, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Podcast „Unter Pfarrerstöchern“

Gerade höre ich den Podcast „Unter Pfarrerstöchtern“ der Zeit (-> Klick). In Zusammenhang mit einem neuen Tintenstift entstand die Zeichnung mit dem Thema „Adam und Eva“. Der neue Stift macht so feine Linien, dass ich keine Lust habe, ihn weiter zu benutzen. Man kann es gut am Motiv der Schlange sehen.

Tagebucheintrag 08.12.2020, Schöpfungsgeschichte x 2, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 08.12.2020, Schöpfungsgeschichte x 2, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
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Tagebucheintrag 06. und 12.12.2020, Erinnerung an Stralsund – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 15.12.2020, Erinnerung an Stralsund, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 15.12.2020, Erinnerung an Stralsund, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Februar 2020 machten wir auf Rügen Urlaub

Es scheint mir als wäre es eine andere Zeit gewesen. Anfang des Jahres verbrachten wir eine unbeschwerte Zeit auf Rügen. Es war ein Urlaub, von dem wir nicht dachten, dass es für lange Zeit der letzte seiner Art war.

Ozeanium

Einen Tag verbrachten wir im Ozeanum in Stralsund. Es hat mir sehr gut gefallen. Die Fotos von dem Tag werde ich ein anderes mal posten. Ich hatte einfach nicht die Zeit zu sortieren und auszuwählöen.

Tagebucheintrag 06.12.2020, Erst mal Luft holen, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 06.12.2020, Erst mal Luft holen, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
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Tagebucheintrag 05.11.2020, Das Innere der Chrisrose – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 05.12.2020, Das Innere der Christrose, Version 2, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020.jpg
Tagebucheintrag 05.12.2020, Das Innere der Christrose, Version 2, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020.jpg

Die Farben grün, blau und geld

Ich schwelge weiter in den Farben meiner Buntstifte. Meine Christrose, die ich über den Sommer gebracht habe, blüht wunderschön. Ich bin ganz begeistert. Ich habe sie schon letztes Jahr im April in einen sehr großen Topf gepflanzt und sie dankt es mir mit vielen Blüten.

Ein großer Topf für meine kleine Christrose

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Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, Diese Toten wurden weder mit Tränen… – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 21.11.2020, Um wen kümmert man sich, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 21.11.2020, Um wen kümmert man sich, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Der erste Tag

„Diese Toten wurden weder mit Tränen noch mit Kerzen oder anständigem Geleit geehrt; nein, es war vielmehr so weit gekommen, daß man sich um sterbende Menschen nicht mehr bekümmerte als heutigentags um eine verreckete Ziege.“

Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 23.

Die Ziege

Ich mag Ziegen. Vielleicht erscheint so meine Zeichnung fröhlicher als die Stimmung, die das Zitat vermittelt? Oder wie seht ihr die Stimmung der Zeichnung?

Ich denke, in den zeichnerischen Zitaten aus dem Dekameron fließen folgende Zeitlinien ein: Die des Autors Boccacio, die des Übersetzers Schlegels und meine eigene zum Zeitpunkt der Zeichnung. Was können da für Übersetzungsfehler geschehen? Schon bei Boccacio, der seine Gedanken vielleicht nicht so, wie er es sich vorstellte in Worte fasste? Bei mir, die wieder anders Interpretiert und selbstverständlich bei Schlegel.

Diese Gedankenspiele faszinieren mich immer wieder.



Das Dekameron

Das Dekameron ist eine Sammlung von 100 Novellen das Mitte des 14. Jahrhunderts von Giovanni Boccaccio, geschrieben wurde.
In ein Landhaus in der Toskana flüchteten sieben Frauen und drei junge Männer vor der Pest, die 1348 in Florenz tobte. Die aus der Stadt zurückgezogenen Florentiner und Florentinerinnen unterhielten sich während ihrer Quarantäne damit, dass sie sich gegenseitig Geschichten erzählten. Eine oder einer wurde jeden Tag auswählt, den Themenkreis zu bestimmen, innerhalb derer sich die Geschichten bewegen sollten. Jeder der Anwesenden dachte sich eine Geschichte zum Thema aus. Nach zehn Tagen und zehn mal zehn Novelle wurde die Quarantäne beendet und die jungen Leute kehren nach Florenz zurück.

Zeichnungen zum Il Decamerone

Schon Mitte November entschloss ich mich, mit Zeichnungen zu diesen Klassiker der Geschichte zu beginnen. Mit den Verschärfungen der Quarantäne Regeln und dem harten Lockdown finde ich es passend, sich mit dieser Geschichte auseinander zu setzen.

Il Decamerone ist italienisch und stammt vom griechischen δέκα déka „zehn“ und ἡμέρα hēméra „Tag“ ab und deutet auf die Anzal der Geschichten hin, die dieses literarische Werk erzählt.

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Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, Die meisten starben innerhalb von drei Tagen – Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 19.11.2020, Sie starben innerhalb von drei Tagen, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Tagebucheintrag 19.11.2020, Sie starben innerhalb von drei Tagen, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Der erste Tag

„Die meisten starben innerhalb von drei Tgen nach den ersten Anzeichen, der eine früher, der andere später , und viele sogar ohne jegliches Fieber oder sonstige Krankheitserscheinungen.“

Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 16.

Erklärende Worte

Ich habe mir überlegt, dass ich unter jedem meiner Beiträge zum Dekamerone die Erläuterungen stehen lasse. Es gibt ja doch die eine oder den anderen, die nicht täglich meine Beiträge lesen und so haben diese die Möglichkeit, den Grundtenor zu lesen.

Unsere Pandemie

Lese ich die Worte des Dekamerons, dann denke ich, dass die Pest doch viel schlimmer war als unser Covid-19. Vielleicht stehen wir aber auch erst am Anfang der Pandemie?
Ich habe zurzeit keine Angst, krank zu werden oder zu sterben. Ich habe Angst um meinen Vater, in seinem Seniorendomicil ist über die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner erkrankt und es sind schon einige gestorben. Zum Glück ist mein Vater negativ getestet. Er darf sein Zimmer wie alle nicht verlassen und ich habe ihm am Telefon eingeimpft, dass er nach jedem mal, dass das Gesundheitsamt, eine Ärztin, ein Arzt oder die Pflegerinnen in seinem Raum waren, er die Fenster für wenigstens eine Minute öffnen soll. Ob er das mit seiner Parkinson schafft, dass weiss ich nicht.



Das Dekameron

Das Dekameron ist eine Sammlung von 100 Novellen das Mitte des 14. Jahrhunderts von Giovanni Boccaccio, geschrieben wurde.
In ein Landhaus in der Toskana flüchteten sieben Frauen und drei junge Männer vor der Pest, die 1348 in Florenz tobte. Die aus der Stadt zurückgezogenen Florentiner und Florentinerinnen unterhielten sich während ihrer Quarantäne damit, dass sie sich gegenseitig Geschichten erzählten. Eine oder einer wurde jeden Tag auswählt, den Themenkreis zu bestimmen, innerhalb derer sich die Geschichten bewegen sollten. Jeder der Anwesenden dachte sich eine Geschichte zum Thema aus. Nach zehn Tagen und zehn mal zehn Novelle wurde die Quarantäne beendet und die jungen Leute kehren nach Florenz zurück.

Zeichnungen zum Il Decamerone

Schon Mitte November entschloss ich mich, mit Zeichnungen zu diesen Klassiker der Geschichte zu beginnen. Mit den Verschärfungen der Quarantäne Regeln und dem harten Lockdown finde ich es passend, sich mit dieser Geschichte auseinander zu setzen.

Il Decamerone ist italienisch und stammt vom griechischen δέκα déka „zehn“ und ἡμέρα hēméra „Tag“ ab und deutet auf die Anzal der Geschichten hin, die dieses literarische Werk erzählt.