Susanne Haun

Gibt es eine Philosophie der Veränderung, der Bewegung? – Fotos von Susanne Haun

Posted in Foto, Konzeptkunst by Susanne Haun on 23. März 2012

Bewegung empfinde ich nicht nur als die sportliche Bewegung, für mich ist Bewegung auch Veränderung.

Heute habe ich die Worte Philosophie – Bewegung und Veränderung in Beziehung gesetzt.

Bewegung und Veränderung Version III (c) Foto von Susanne Haun

Bewegung und Veränderung Version III (c) Foto von Susanne Haun

Dabei bin ich auf eine Publikation aus dem Bereich Sportphilosophie der Humboldt Universität gestossen: „Bewegung als Form – Form der Bewegung im Spiel“ von Elk Franke.

Franke schreibt, es gibt keine „Philosophie der Veränderung“.

„Wir sprechen von Veränderung, aber wir denken nicht wirklich daran. Wir sagen, daß die Veränderung existiert, daß alles sich verändert, daß die Veränderung sogar das Gesetz der Dinge ist, ja wir sagen es…, aber das sind nichts als Worte, und wir denken und philosophieren als ob die Veränderung nicht existiert.“  Henri Bergson

Bewegung und Veränderung Version I (c) Foto von Susanne Haun

Bewegung und Veränderung Version I (c) Foto von Susanne Haun

Das Zitat von Bergson, ein Vertreter der Lebensphilosophie, ist sehr interessant und sehr wahr. Es gibt wenig Menschen, die Veränderungen von sich aus realisieren. Sicher, die Menschen möchten Veränderungen, aber die meisten hoffen, sie fallen entsprechend ihrer Wünsche vom Himmel. Zu Veränderungen gehört Mut.

In meinen heutigen Fotos habe ich schon mit der Kamera beim fotografieren die Bilder bewußt verwackelt, um die Bewegung und  Veränderung zu zeigen.


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Gibt es eine Philosophie der Veränderung, der Bewegung? – Fotos von Susanne  Haun

Intelligenz und Bewegung – Fotos von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Foto, Konzeptkunst by Susanne Haun on 17. März 2012

Vor zwei Jahren las ich „Die Realität der Träume in Bildern“ von Max Beckmann und heute traf mich die Erkenntnis, dass Beckmann (1884 – 1950) und Duchamp ( 1887 – 1968) zur selben Zeit lebten wie ein Keulenschlag.

Mir scheint es bei der Lektüre Duchamps als ob Jahrtausende zwischen den beiden liegen. Welten. Der Weltraum.

Ich habe heute an meinen Fotos weiter gearbeitet und darüber nachgedacht, was Duchamp und Breton unter Intelligenz verstehen.

Intelligenz und Bewegung II (c) Foto von Susanne Haun

Intelligenz und Bewegung II (c) Foto von Susanne Haun

Bei welchen Wörtern ist der Sinngehalt größer als das was im Wörterbuch steht? Ist das nicht bei fast allen Wörtern so? Hat nicht jeder eine eigene Wahrnehmung von einem Wort und ist nicht deshalb die Kommunikation so schwierig und entstehen nicht genau deshalb Kriege?

Ich denke an das „gleich denken“ nicht im Sinne von „zur gleichen Zeit an Bäume denken“ sondern dieselben Denkstrukturen haben. Es ist jedesmal erregend und inspirierend, wenn ich auf gleiche Denkstrukturen treffe.

Bei meiner Arbeit „Intelligenz und Bewegung II (c) Foto von Susanne Haun“ stört mich ungemein hier auf meinem Blog der Copyright Vermerk. Dadurch bekommt die ganze Arbeit einen völlig anderen Eindruck. Es ist erstaunlich und ich hätte es nicht vermutet.

Hier nochmal zum Nachlesen meine von Beckmann inspirierten Artikel.

Intelligenz und Bewegung – Fotos von Susanne Haun

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