Susanne Haun

Ithas Paradiesvogel – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 2. Mai 2019

 

Entstehung Paradiesvogel für Itha, Feder und Pinsel, 50 x 50 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Entstehung Paradiesvogel für Itha, Feder und Pinsel, 50 x 50 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Ihr erinnert euch an die Zeichnung des Paradiesvogels für Itha (siehe hier)?

Ich habe einen vorläufigen Endpunkt der Zeichnugn erreicht.

 

 

Durch Anklicken der einzelnen Fotos, können die Bilder vergrößert angeschaut werden.

 

 

Von den Schwierigkeiten der Auftragsarbeit und einer gruenen Gerbera – Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 30. April 2018

 

Entstehung Gerbera - 25 x 25 cm - Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Entstehung Gerbera – 25 x 25 cm – Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Man sollte meinen, dass Blumen zeichnen kein Problem für mich darstellt.

Blumen gehören zu meinem Repertoire, weckt man mich in der Nacht auf und sagt „Zeichne eine Gerbara!“ dann sollte ich die Blüte im Schlaf zeichnen können.

Und genau da liegt das Problem! Ich zeichne, was sich in meinem Inneren befindet und auch eine Blume muss aus meinem Inneren herauswollen. Ich benötige dafür Ruhe, Wollen, Lust und Freude!

Den Auftrag für die heute gezeichnete Gerbera bekam ich eine Woche nach dem Afrikaurlaub, heute habe ich endlich (!) Lust und Muse dafür gefunden und bin mit dem Ergebnis zufrieden.

Eigentlich kein Wunder, dass heute der Tag der Entstehung war, die Gerbera war in der Farbe Maigrün gewünscht und schließlich beginnt morgen der Mai!

Signiert habe ich die Blüte in den Blättern, denn so ist es der Sammlerin überlassen, was für sie nach oben und was sie nach unten hängt.

 

 

Eröffnung im Komet und Vernissageblumen (c) Zeichnungen und Fotos von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 8. September 2012

Eine schöne Ausstellungseröffnung war das gestern! Danke an alle Besucher und an Carola von Berlin-Woman! Und natürlich auch an Ulrich Glause für die Fotos.

In meiner Ausstellung im Komet (c) Foto von Ulrich Glause

In meiner Ausstellung im Komet (c) Foto von Ulrich Glause

Wenn mir es der Tag nach der Vernissage erlaubt, zeichen ich „Vernissage Blumen“. Der Tag heute hat es mir erlaubt! Ich habe die von Sylvia Quaas mit gebrachte CD gehört und dazu auch die von ihr und ihrem Mann geschenkten Blumen gezeichnet. Sylivia ist Sängerin, der eine oder andere kennt sie sicher aus Facebook oder von ihren Auftritten. Hier ist der Link zu ihrer Seite.

Beim Aufräumen ist mir das Buch „Die Aquarelle“ von Georg Flegel in die Hände gefallen. Er hat im 17. Jahrhundert Blumenstücke gemalt. Im Vorwort schreibt der Direktor des Kupferstichkabinetts, Heinrich Schulze Altcappenberg, dass das Kupferstickkabinett ein Hort der Blumen sei. Die Ausstellung von Flegel ist schon lange vorbei; 2003 habe ich sie mir angeschaut, fast zehn Jahre sind seither ins Land gegangen.

Herbstblumen 24 x 32 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Herbstblumen 24 x 32 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich mag auch folgenden Gedanken von Schulze Atlcappenberg: „Ein Garten der Künste: Mit etwas 110.000 Zeichnungen gilt das Kupferstichkabinett nicht nur als ein einzigartiger Hort künstlerischer Ideen, des Disegno als Gestaltungs-, Denk- und Bildungsprinzip.“

Disegno ist italinisch und im Ursprung vom lat. designare (bezeichnen, zeichnen, im Umriss darstellen), bedeutet Zeichnung sowohl als künstlerische Idee, Entwurf und geistiges Konzept in einem religiösen Sinne.

Ein schönes Wort  ist disegno, ich werde es im Hinterkopf behalten.

Gerne würde ich einmal einen Querschnitt der Blumen des Kupferstichkabinettssehen, Dürer, Merian, Hoefnagels, Flegel und mehr. Zur Zeit läuft die Ausstellung zu Ehren Schinkels. Ja, ich freue mich natürlich auch auf diese Ausstellung, die ich unbedingt sehen will.

An den Vernissage Blumen habe ich experimentiert. Auf dem ersten Bild bin ich für mein Verständnis fertig gewesen. Aber ich dachte, dem Bild könnten Kontraste und Dunkelheiten gut tun. Ich habe mich noch nicht entschieden, welche Version mir besser gefällt. Morgen ist auch noch ein Tag.

For my english speaken reader:
Yesterday was my opening of the exibition „All yellow you know“. There was a lot of people and I talk and talk and talk. It was a happy evening. Today I draw the flowers I’am getting to the opening in autumn colors. Today I cannot excid me which version of picture I love more but tomorrow I can, surely.

Eröffnung im Komet und Vernissageblumen (c) Zeichnungen und Fotos von Susanne Haun

Eine zweite, rote Platte für die Gerbera – Radierung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Radierung, Zeichnung by Susanne Haun on 25. Mai 2012

Obwohl mir die erste Platte der Gerbera schon sehr gut gefallen hat, beschloss ich noch eine zweite Platte für die Farbe rot zu ätzen.

Der kardinalrote Druck ist perfekt geworden (c) Susanne Haun

Der kardinalrote Druck ist perfekt geworden (c) Susanne Haun

Mit der zweiten Platte stelle ich die Gerbera ganz in den Vordergrund. Ich wähle Kardinalrot aus. Schon alleine die gewischte, rote Platte gefällt mir sehr gut. Eigentlich könnte ich sie in einem Objektrahmen nach Ausdruck der gesamten Drucke ausstellen 🙂 Bei den weiteren Drucken will ich mit Farben spielen. Ich freue mich schon darauf; durch die Ausstellungen, die jetzt anstehen, wird es wohl noch zwei, drei Wochen dauern, bis ich wieder nach Bethanien kommme aber ich behalte die Platten in einem Teil meines Kopfes.

Gerbera 15 x 30 cm Aquatinta Radierung von zwei Platten (c) Susanne Haun

Gerbera 15 x 30 cm Aquatinta Radierung von zwei Platten (c) Susanne Haun

 

Im August erscheint mein Buch Die Kunst der Radierung” im Edition Fischer Verlag. Der eigentliche Erscheinungstermin war Mai aber es wird sich bis August hinziehen, bis das Buch in die Läden kommt. Nichtsdestotrotz kann das Buch hier bei Amazon schon vorbestellt werden

 

Eine zweite, rote Platte für die Gerbera – Radierung von Susanne Haun

Viele Gerberas und die Idee – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Mai 2012

Die Gerbera wurde vor 1737  afrikanische Aster genannt.

1737 wurde sie in Holland beschrieben und mit dem Namen Gerbera versehen. Ich denke, dass die Gerbera unendlich oft seit ihre Entdeckung dargestellt worden ist und viele Künstler sich mit den Linien und Strukturen der Blume beschäftigt haben.

Ich lese gerade das Kunstforum 173 zum Thema „Kunst im Licht von Konkurrenz, Neid und Rivalität“.

Ihr fragt euch, was eine Gerberea damit zu tun hat?  Walter Holzer schreibt im Artikel „Art and its double“ über Original und Kopie.

Gerbera IV (c) Zeichnung von Susanne Haun

Gerbera IV (c) Zeichnung von Susanne Haun

„Es gibt immer nur ein „Original“, eine „Originalidee“. Ein Akt steigt als Idee nur einmal die Treppe hinab (auch wenn er nie unten anlangt). Danach wird der Abstieg Wiederholung, Kopie, Doppelgänger, Aneignung.“ Walter Holzer

Die Idee ist also das Wichtigste, und doch auch das am schwersten fassbare. Wie schützt der Künstler seine Idee? Mit seiner Unterschrift? Mit dem (c) ?

Der Artikel geht über 16 Seiten und ist auch sehr philosophisch. Ich kann euch nur empfehlen, ihn zu lesen; ich habe „ebay sei Dank“, einige Kunstforum Hefte ersteigert und schätze die Texte in den Heften sehr; sie eröffnen mir neue Sichtweisen und ich bekomme in jedem Artikel sehr viel Nachdenkenswertes!

Wenn ich ein Objektes wie die Gerbera zeichnen will, dann schaue ich sie erst einmal lange an. Die heutige Gerbera steht seit Sonntag auf meinem Schreibtisch und von Sonntag bis heute überlegte ich, wie ich die Gerbera als „meine Gerbera“ darstellen kann. Einen Vorteil habe ich dabei, ich habe meine ureigene Linie, die aus meiner Feder fließt, meine persönliche Art der Zeichnung.

Eine Gerbera ist, von meinem Verständnis her, deshalb schwer zu zeichnen, weil sie die Blume ist, die jedes Kind als Blume zeichnet: Kreis und Blütenblätter ‚drum herum. Wie also hole ich die Gerbera aus diesem „Kinderklischee“ heraus? Wie stelle ich sie dar, ohne dabei kitschig zu werden?

Ich kann sie in der Hand halten und dabei kommt es mir auf die Schatten an. Ich kann sie anschneiden, das bringt Spannung und dich kann sie abstrahieren und doch sichtbar lassen. Ich kann sie ganz auf die Farbe reduzieren.

Gerbera V (c) Zeichnung von Susanne Haun

Gerbera V (c) Zeichnung von Susanne Haun

Wird die Idee meiner Gerbera erst mit meiner Serie sichtbar? Schütze ich mein Werk durch diesen Blog? Obwohl doch für jeden sichtbar und in der Einfachheit der Zeichnung wiederholbar? Holzer schreibt, dass das Werk im Kopf kein Urheberrecht besitzt. Zum Schutz der Idee muss diese dingfest gemacht werden, in Form von Gemälden, Fotos oder Skizzen.

Die Folgerung kann dann aber nur sein, dass die Idee die Menschheit ausmacht.

Hat noch jemand von euch den Artikel gelesen? Wie seht ihr das?

Viele Gerberas und die Idee – Zeichnungen von Susanne Haun

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