Susanne Haun

Der Etosha National Park in Namibia – Susanne Haun

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 18. Mai 2018

 

Etosha Nationalpark (c) Foto von Susanne Haun

Etosha Nationalpark (c) Foto von Susanne Haun

 

Ehrlich gesagt!

Ich bin nicht der Typ, mit dem Truck stundenlang hinter einem Tier hinterherzujagen und Fotos zu machen. Ich habe die zwei Tage Etosha Nationalpark als sehr anstrengend empfunden! Von Morgens 6 Uhr bis Abends 19 Uhr im Truck mit dem Fernglas oder Teleobjektiv Tiere beobachten ist so gar nicht mein Fall. Vielleicht hätte man mich irgendwo aussetzen sollen, mich und mein Zeichenheft, so dass ich in Ruhe alles hätte beobachten können, Landschaft und Mensch und gerne auch Tiere! Es ist jedoch untersagt, den Truck außerhalb der vorgesehenen Haltepunkte zu verlassen. Es geht fast gar nicht, im Truck Tiere aus einer Entfernung von manchmal über 100 Meter gut zeichnerisch zu erfassen. Die Augen der Tiere sind wenn überhaupt als schwarzer Knopf wahrnehmbar und die Beine als Stöcker.

 

 

Erschwerend kam hinzu, dass es in ungeheuren Mengen geregnet hatte und regnete. So wurde die Wüste grün mit gelben Blüten und die Tiere mussten nicht zu ihren gewohnten Wasserlöchern kommen. Sie fanden überall Wasser und waren so fast gar nicht zu finden.

Nach der Strapaze verzichtete ich am ersten Abend auf das Event, von einem Buschmann zu erfahren, wie aus einem Köcherbaum Pfeil und Bogen erstellt wird.

Aber die Menschen sind verschieden. Tage später unterhielt ich mich auf dem Flughafen Victoria Falls mit anderen Touristen, die meinten, sie hätten gut auf die gesamte erste Woche Wüste verzichten können, um dafür mehr Zeit auf Tierfoto-Safari zu verbringen!

 

 

Am zweiten Tag erreichten wir das Herz des Parks, die Etosha-Pfanne. Es ist der Boden eines ehemaligen Sees im Norden Namibias. Der Name Etosha hat seinen Ursprung in der Ovambo-Sprache und bedeutet „großer weißer Platz“.  An diesem Ort haben alle ihren Spaß, mit der endlosen Weite der Pfanne perspektivisch zu spielen und Fotos zu machen.

 

 

Die zwei Tage Etosha Nationalpark habe ich zusammengefasst und von den vielen Tierfotos, die sich kaum unterscheiden, habe ich eine kleine Auswahl getroffen.

Trotz aller Strapazen habe ich als Dürer-Fan die Begegnung mit dem Nashorn sehr genossen. Hier ist es mir auch tatsächlich schwer gefallen, die Fotos auszusortieren. Ich schätze, das Nashorn hat sich ungefähr 50 Meter vom Bus entfernt im Schlamm gesühlt.

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen.
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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Day 10:

Rising early this morning head for Etosha National Park. Etosha is the venue for some of the most unique game viewing experiences in Africa. Today we have a full-day to explore the edges of Etosha Pan in search of the abundant wildlife that occurs in the park. Our truck offers us an elevated platform and we will spend some time at the many waterholes dotted throughout the park. Evenings in Etosha are best spent wrapped up warm at the floodlit waterholes at the camps. Those who wish to partake in an optional night drive may do so tonight.

Day 11:

Our second day in Etosha allows another full day to continue our exploration of the park. No day on safari is ever the same and the suspense before that special sighting is the motivation that keeps our eyes wide open. We will exit the park in the late afternoon and make our way to our accommodation outside the park.

Im Zoo mit der „Farbe in der Zeichnung“ – Verlosung des Anleitungsbuch von Susanne Haun

Posted in Publikationen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 6. Mai 2016

Vorige Woche erreicht mich ein großes schweres Paket mit den Belegexemplaren meines neuen Buchs „Die Farbe in der Zeichnung“ (siehe hier) im Edition Michael Fischer Verlag (siehe hier).

Das Motto des EMF-Verlags lautet: „Folge deiner Inspiration“. Ich mag das Motto und so beschloss ich es anzuwenden und mein neues Buch in den Berliner Zoo auszuführen.

Es war sehr voll im Zoo, die Schlange zu den Hauptkassen war über 100 Meter lang und ich war froh als Berlinerin auch den zweiten Eingang zu kennen, wo man schnell eine Karte kaufen konnte. Das Wetter war wunderschön und trotz der Menschenmengen hat es mir Freude bereitet, die Tiere zu beobachten und zu zeichnen.

 

Die Farbe in der Zeichnung -Anleitungsbuch von Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

Die Farbe in der Zeichnung -Anleitungsbuch von Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

 

Das Cover meines diesjährigen Buchs zeigt den gezeichneten blauen Königsgeier und ich hatte die Vorstellung, mich mit dem Buch neben seiner Voliere zu stellen und ein „nettes“ Foto von mir und den Geier von Micha machen zu lassen. Das hat leider nicht funktioniert. Erst fraß der Geier mit Genuß eine Ratte (sehr unfotogen 🙂 ) um anschließend träge am Boden zu verharren. Er sonnte sich dabei in der Bewunderung der vielen Zoobesucher. Ich zog mich für das Foto lieber an eine stille Ecke des Zoos (ohne Tiere) zurück.

Zwei meiner neuen Bücher verlose ich unter den Kommentatoren dieses Beitrags. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren schreibt, was euch an meinen Anleitungsbüchern gefällt. Wenn ihr noch keines meiner Bücher kennt, so schreibt mir einfach, was ihr von einem guten Anleitungsbuch erwartet. Alle Kommentare, die bis zum 22. Mai 2017, 23:55 Uhr eingehen, nehmen an der Verlosung teil.

 

Susanne Haun - Die Farbe in der Zeichnung

 

Auf dem Blog des Edition Michael Fischer Verlag wird mein voriges Buch „Pastell MIX Media“ vorgestellt (siehe hier).

 

Giraffen und Allwissend – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 24. Juli 2011

Manchmal stürmen viele Dinge auf einmal auf mich ein und dann vermischen sich Zeichnungen mit Weltneuheiten und Fiktionen.

Ich höre gerade von Jeffery Deaver Allwissend„, habe im Hinterkopf Oslo, Hungersnöte und Griechenland und um Abstand zu gewinnen, um aus dem Gedankenmüll sortiertes Denken zu schaffen, zeichne ich eine neugeborene Giraffe.  Neues Leben, das ich in Facebook auf der Seite von Detlef Schwuchow, einem Zoogänger und Tierliebhaber gefunden habe und als Inspirationsquelle benutzen darf.

Giraffenbaby Vers 2 - Zeichnung von Susanne Haun - 17 x 22 cm - Tusche auf Hahnemühle Aquarellkarton Torchon

Giraffenbaby Vers 2 - Zeichnung von Susanne Haun - 17 x 22 cm - Tusche auf Hahnemühle Aquarellkarton Torchon

Sind meine Giraffen eine Übersprungsbewegung? Laut Nikolaas Tinbergen sind Übersprungsbewegungen:

„Diese Bewegungen scheinen irrelevant in dem Sinne zu sein, dass sie unabhängig vom Kontext der unmittelbar vorhergehenden oder folgenden Verhaltensweisen auftreten.“

Gerade Oslo hat mich zutiffst erschrocken und nachdenklich gemacht und ich denke, dass der Geist und die Seele bei all dem einfach manchmal etwas Gutes, Schönes und Liebes braucht, wie ein Giraffenbaby.

Das Baby hat nichts mit „wegschauen“ sondern mit „Kraft schöpfen“ zu tun!

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