Susanne Haun

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Emily Dickinson

Posted in Tiere, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 10. Dezember 2017

 

Die Geschwindigkeit der Kranken jedoch gleicht der einer Schnecke.

Emily Dickinson in einem Brief an Charles H. Clark, April 1886

 

Die gefundene Schnecke (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die gefundene Schnecke (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

_____________________
² Zitiert nach: Elisabeth Tova Bailey, Das Geräusch einer Schnecke beim Essen, Kapitel 6. Zeit und Raum, München 2012, S. 34.

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Chao-Hsiu Chen

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 3. Dezember 2017

 

Blüht eine Blume, zeigt sie uns die Schönheit.

Blüht sie nicht, lehrt sie uns die Hoffnung.

Chao-Hsiu Chen

 

Weihnachtsstern - Zeichnung von Susanne Haun - 12 x 17 cm - Tusche auf Bütten

Weihnachtsstern – Zeichnung von Susanne Haun – 12 x 17 cm – Tusche auf Bütten

 

____________________________

Das Zitat habe ich auf Ernst Blumensteins Blog entdeckt (siehe hier).

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 102 – Johan August Strindberg

Posted in Illustration, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 26. Juli 2015

Nichts bindet den Geist so stark wie Besitz.
Die Furcht vor Verlust lässt keinen Frieden, die Hoffnung auf Erwerb keine Ruhe aufkommen.

Johan August Strindberg, schwedischer Schriftsteller und Künstler (1849-1912)

Zitiert nach: Einfach genial entscheiden / Hartmut Walz. – Haufe, 2015

Die Bindung des Geistes (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Bindung des Geistes (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Schon im April fragte mich Jarg, ob ich einen Gastbeitrag für seinen Blog schreiben möchte. Der Anlaß für die Frage war sein 5jähriges Blogjubiläum. Da ich nicht nur seine Filmempfehlungen (siehe hier) sehr schätze sondern auch seine Zitate am Freitag (siehe hier) fand ich die Idee gut, ein von ihm ausgesuchtes Zitat als mein Jubiläumsbeitrag zu illustrieren. Jarg bezeichnet sich selber als jemand, der „das menschliche Leben als geniessenswerte, oft komische Absurdität [betrachtet]“. Ich finde, dass ist eine sehr gute Definition für das Leben, die ich gerne übernehme.

Es hat mir Spaß gemacht, das Zitat Strindbergs zu illustrieren und ich habe einige Zeit darüber nachgedacht, was ich als Besitz ansehe. Auto und Reisen sind herausgefallen, weil sie mir  wie „Verbrauchsbesitz“ scheinen. Auch denke ich, dass das Auto heute in Deutschland lange nicht den Stellenwert hat, wie noch vor 50 Jahren. Es ist kein Statussymbol mehr. Mit dem Schmuck war ich sparsam, denn ich glaube es geht doch sehr um Geld und Grundbesitz. Eine Uhr habe ich weggelassen, weil die Zeichnung sonst zu sehr in die Richtung „Zeitmangel“ gegangen wäre. Die Hände symbolisieren die Bindung, sie schliessen den Kopf und damit das Bewustsein und die Gedanken ein. Die Kette mit den Safeschlüsseln sybolisiet das, was jeder Betrachter für Wert hält in seinen Safe einzuschliessen.

Was ist für euch Besitz?

 

Mitgebrachte Inspirationen aus Halberstadt – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 23. Januar 2014

Letztes Wochenende war Monja in Halberstadt und hat viele Fotos von Tugenden (Glaube, Liebe, Hoffnung und Stärke, Mäßigung, Gerechtigkeit, Klugheit) sowie Engel mitgebracht.

Daraus habe ich heute meine eigenen Inspirationen zum Thema Vergänglichkeit auf einem Büttenbogen der Größe 65 x 50 cm gezeichnet.

Entstehung mitgebrachte Inspirationen aus Halberstadt (c) Foto von Susanne Haun

Entstehung mitgebrachte Inspirationen aus Halberstadt (c) Foto von Susanne Haun

Der Blick zum Schloss Tegel – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Berlin, Skizzen, Skizzenbuch, Skulptur, Zeichnung by Susanne Haun on 15. November 2012

Der Mensch strebt zuerst in die Ferne, ehe er sieht, wie schön seine Umgebung ist.

Ich war in Afrika, Amerika, Asien und vielen Teilen Europas ehe ich nur 5 km von mir zuhause entfernt das Schloss Tegel besuchte. Das Schloss ist auch unter dem Namen Humboldt Schloss bekannt und die Gebrüder Humboldt haben dort ihre Kindheit verbracht. Ich berichtete schon hier in meinem Beitrag vom 22. September 2012 vom Schloss.

Hier waren die Gebrüder Humboldt zuhause (c) Foto von Susanne Haun

Hier waren die Gebrüder Humboldt zuhause (c) Foto von Susanne Haun

Wilhelm von Humboldt erwähnt es in seinen Brief Archäologen und Philologen Gottlieb Welcker 12. März 1822 mit den Worten:
“Ich bin auf einige Tage allein aufs Land gegangen, liebster Freund, und schreibe Ihnen von hier.”
Heute liegt das Schloss im Norden Berlins und mitnichten auf dem Land. Ich will nicht sagen, dass es im Herzen Berlins liegt, es steht ca. 5 km von der Stadtgrenze entfernt.

Spe, die Hoffnung 15 x 15 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Spe, die Hoffnung 15 x 15 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das Schloss ist noch heute von den Nachfahren der Gebrüder Humboldt bewohnt, es ist nur im Sommer im Rahmen von Führungen zu besichtigen. In teilen des Schlossparks kann der Besucher während der gesamten Jahreszeit wandeln, vorne am Zaun steht eine Spendenbox zur Erhaltung des Gartens, in der ich gerne ein silbernen Taler warf. Ich finde es sehr großzügig von den Bewohnern, dass ich als Gast Teile des Gartens besichtigen darf. Möchtet ihr in eurem Garten jeden Tag fremde Leute zu Besuch haben?

Mit Rücksicht auf die Bewohner gibt es deshalb auch keine große Fotoserie zu meinem Besuch. Ich habe für einen Eindruck von außerhalb des Gartens das Schloss fotografiert und mich mit der dicken Marie ablichten lassen. Ist das nicht ein toller Name? Die dicke Marie ist eine 800 Jahre alte Eiche, die von den Gebrüdern Humboldt nach ihrer Köchin benannt wurde.

Im Wikipedia habe ich folgendes zur Marie gefunden:
Dendrologischen Erfahrungen zufolge ist jedoch keine Eiche in Deutschland älter als 800 Jahre, so dass die Maße des Umfanges und des Durchmessers eher für ein Alter des Baumes zwischen 400 und 500 Jahren sprechen. Eine genauere Bestimmung wäre durch eine Kernbohrung möglich, die jedoch noch nicht erfolgt ist.“

UPDATE vom 28.9.16: Ein freundlicher Leser meines Blogs hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass die dicke Marie an der Malche am Tegler See steht (siehe hier).

Die Eiche im Schloßpark Tegel ist die sogenannte Humboldeiche. Herzlichen Dank für den Hinweis. Bei Recherchen habe ich folgendes zu den beiden Bäumen gefunden:

„Die »Humboldteiche« und die »Dicke Marie« sind als Relikte des mittelalterlichen Landschafts- und Waldbildes zu betrachten. Interessant ist die in der Literatur vertretene These, daß diese Bäume als Grenzbäume zwischen den Gemarkungen Tegel und Heiligensee fungiert haben sollen und deshalb bei den mittelalterlichen Waldrodungen verschont wurden. Noch gibt es aber dafür keine schlüssigen Beweise.“ Hainer Weißpflug

Auch für die Humboldteiche schätzt Weißpflug das Alter von ca. 400 – 500 Jahre. Er widerspricht damit der These, dass der Vater der Humboldtbrüder die Eiche gepflanzt hat.

Dieses Zitat habe ich in der Zeitung Berlin im Detail zur Humboldteiche gefunden (siehe hier).

Die alte Marie ist soviel älter als ich (c) Foto von A.Haun

Die alte Marie ist soviel älter als ich (c) Foto von A.Haun

Sehr hat mich die von Schinkel angelegte Familiengrabstätte der Familie von Humboldt beeindruckt. Eine hohe Säule mit einer Kopie der 1818 von dem Bildhauer Bertel Thorvaldsen geschaffenen Statue der Spes (Hoffnung) steht auf der Grabstätte. Spes schaut in Richtung des Schlosses und ich konnte mich nicht beherrschen, sie in mehreren Positionen zu zeichnen. Die Hoffnung der Spes bezieht sich auf gute Ernte und Kinder. Ich zeichnete sie einige male, sie ist schlecht zu erkennen von unterhalb der Säule!

Tegel Schloss (c) Zeichnung von Susanne Haun

Tegel Schloss (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my English-speaking readers:
At first human beeing strives into the distance until he sees how beautiful the surroundings.
I was in Africa, America, Asia and many parts of Europe before I visited just 5 km away from my home, the Tegel Castle. The castle is also known under the name of Humboldt Castle and the Humboldt brothers have spent in the Castle their childhood. With regard to the residents, there don’t exist a great photo series from my visit. I have a picture of the garden outside the castle and photographed myself with the thick Marie leave. Is it a great name? The thick Marie is a 800 year old oak tree, which was named by the brothers Humboldt cook.

________________________________________________________________________________________________________
Wilhelm von Humboldt, Schriften zur Sprache, Zweitausendeins Verlag, Seite 1018

%d Bloggern gefällt das: