Susanne Haun

Allzeit bereit – der Beagle – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Tiere, Tierportraits, Zeichnung by Susanne Haun on 2. April 2018

 

Beagles sind lustig zu beobachten.

Die heutigen Zeichnungen entstanden inspiriert von einer Mischung aus Skizzen, Fotos und youtube Videos.

 

Allzeit bereit - der Beagle - Version 2 -21 x 21 cm - Tusche auf Hahnemühle quattro (c) Zeichnung von Susanne Haun

Allzeit bereit – der Beagle – Version 2 -21 x 21 cm – Tusche auf Hahnemühle quattro (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Südafrika – von Kapstadt über Cederberg zum Orange River – Bericht und Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Cederland Orange River, Kapstadt, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 14. März 2018

 

Von Kapstadt zu Cederland - Blick auf den Tafelberg (c) Foto von M. Fanke

Von Kapstadt zu Cederland – Blick auf den Tafelberg (c) Foto von M. Fanke

 

Am 8. Februar schlossen wir uns in Kapstadt der Truck Tour von Cape Town to Victoria Falls von Nomad Adventure Tours (siehe hier) an. 20 Tage würde der Truck und ein Zelt unsere Heimat sein. 5627 km liessen wir uns auf den Straßen Afrikas durchrütteln. Es war die eindrucksvollste Reise, die ich je gemacht habe. Es war eine Reise mit allen Sinnen und Erlebnisse, die ich in den nächsten Tagen festhalten werde.

 

 

M. und ich hätten in unserem Reisetempo mindestens ein Vierteljahr für diese Strecke benötigt. Wir merkten schon in den ersten Tagen, dass unsere intensiven Zeichen- und Fotopausen etwas hinten herunterfallen würden. Nichtsdestotrotz haben wir schöne Eindrücke festgehalten. Erst am 12.2. begann ich wieder, Memos auf meinem Handy festzuhalten. Alles war neu, der Truck, die Mitreisenden, die Crew und das Land. Wir lernten am 1. Tag, wie einfach die Zelte aufzubauen sind, wie Frühstück, Lunch und Dinner ablaufen. An Bord war eine dreiköpfige Crew: Laurine (Chefin, Reiseleiterin und Köchen), Amon (Fahrer, der den Bus nie unbewacht lies und sogar in ihm schlief) und Tatenda, die Deutsch in Simbabwe studierte und als Mädchen für alles und manchmal auch als Deutschübersetzerin mitfuhr. Wie ich schon schrieb, aufgrund der bunten Mischung der Mitreisenden*innen ( Schweizerinnen, 3 Brasilianer*in, 2 Südkoreaner*in, 1 Holländerin, 2 ½ Italiener*in, 1 Kanadierin, 1 US-Amerikaner, 8 ½ Deutsche) sprachen wir meistens Englisch.

 

 

Gegen 12 des ersten Tages hielten wir in den Weinbergen an und probierten Wein in den Cederbergen. So lief das erste beschnuppern gleich doppelt so gut.

 

 

Schon in der ersten Nacht schlief ich sehr gut im Zelt. Der Boden war warm von der Sonne des Tages, die Toiletten waren in der Nähe und das Frühstück schmeckte. Es konnte weiter zum Orange River gehen. Der Orange River liegt schon an der Grenze zu Namibia. Es war angenehm, dort zu baden. Am Abend zündeten wir ein Lagerfeuer an. Einige haben am nächsten Morgen eine Kanufahrt unternommen, wir sind am Flußufer geblieben, um zu fotografieren und zu zeichnen.

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen. Gibt es mehr Berichte als eine Seite fasst, dann geht es mit dem Button Older Posts » weiter 🙂

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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Day 01:

Leaving Cape Town this morning we make a last stop for a look back at Table Mountain from across Table Bay, picture taken we travel to the famous winelands region of the Western Cape and enjoy a wine tasting at one of the local wine farms. We will also make a stop at the well-known Spice Route, bordering the town of Paarl. The Spice Route is an estate that brings together a collection of flavours unique to the Cape Culture – including a beer garden, artworks studio, chocolate makers and coffee makers – to name just a few. No road trip is complete without a stop at a traditional “Padstal”, these small farm stalls dot the byways of South Africa and offer a variety of homemade treats and bakes. The Cedarberg region not only boasts spectacular mountains and orange farms, but it is also the home of the Rooibos bush. Indigenous to the mountain slopes of the Cedarberg, this herbal beverage has earned an international reputation as a healthy and refreshing alternative to regular tea. A dinner at our overnight stop, offers an opportunity for us to get acquainted while enjoying some South African hospitality.

Day 01:

Namaqualand presents us with our first experience of the Desert vistas that will accompany us in the days ahead. We continue our journey north and after a short stop for supplies in Springbok, travel to our camp on the banks of the Orange River. If you are fortunate enough to be travelling in the spring months (July to September) you may encounter the wild flowers that have made this region famous. No matter the time of year though, the strange desert vistas offer a unique backdrop to this days travel.

Quelle: Nomad Africa Adventure Tour https://nomadtours.co.za/this-year/cape-town-to-victoria-falls/#itinerary,2018

Katzen brauchen, Katzen brauchen furchtbar viel Musik (c) Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 9. Februar 2018

 

Als Kind habe ich sehr gerne die Kassette mit den Aristocats gehört. Die Geschichte handelt von einer ausgesetzten Katzenfamilie und ich hatte sogar ein Klebealbum zur Kassette.

Noch heute denke ich an diese Geschichte, wenn ich Katzen beobachte und zeichne. Besonders liebevoll gezeichnet ist die Figur des des Straßenkaters Thomas O’Malley (Abraham de Lacey Giuseppe Casey Thomas O’Malley), meine Mama ist später mit meinem Bruder und mir ins Kino gegangen, damit wir zur Geschichte auf Kassette auch Bilder im Kopf bekamen.

Ach ja, ein Portrait vom Hund aus dem Lotto Laden um die Ecke ist auch mit dazwischen gerutscht. Sieht ein bißchen wie Chewie aus dem Krieg der Sterne aus :-).

 

 

Köln, der Rheinauhafen und das Käthe Kollwitz Museum – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Architektur, Köln, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 23. August 2017

 

Zwischen dem Hängen und dem Eröffnen der Ausstellung Eiswelten in Nettersheim (siehe hier) waren wir zu einem längeren Spaziergang auf der Rheinpromenade in Köln unterwegs. Ich wollte schon immer gerne den Rheinauhafen mit seinen Kranhäusern sehen.

 

Kranhäuser Köln am Rhein (c) Foto von M.Fanke

Kranhäuser Köln am Rhein (c) Foto von M.Fanke

 

Zum Zeichnen habe ich mir lieber das andere Rheinufer ausgesucht, die Kranhäuser sind fantastisch zu fotografieren jedoch für mich nichts zum Zeichnen, sie besitzen einfach zu wenig gekrümmte Linien. Ein Glück hatte ich am Morgen schon Caine, den Hund von Roswitha Mecke und Martin Häusler gezeichnet, die ich hier als erstes zeige. Obwohl der Schäferhund Caine schon stolze 13 Jahre alt ist, bewegt er sich schon noch sehr viel.

Fotos und weiterer Text nach den Zeichnungen.

 

 

Das Wetter war nicht berauschend und so besuchten wir das Käthe Kollwitz Museum (siehe hier), das in interessanter Lage in einem Einkaufsbunker im obersten Stockwerk liegt. Es lief die Sonderausstellung „GUSTAV SEITZ-EIN DENKMAL FÜR KÄTHE KOLLWITZ“ und parallel dazu „PORTRAITS UND SELBSTPORTRAITS AUS DER KÖLNER KOLLWITZ SAMMLUNG“. Als wäre die Ausstellung für mich gehangen worden! In zeitlicher Reihenfolge hingen die Selbstportraits der Kollwitz, mehr als 60 Werke aus der Kölner Kollwitz Sammlung zeugen von ihrer permanenten und intensiven Selbstbefragung in Linien.
„Getreu ihres Prinzips »Ich will wahr sein, echt und ungefärbt« entwickelt Kollwitz ihr Portrait in autonomen und verkappten Selbstbildnissen zu einem unverkennbaren Typus, selbstkritisch und in ungeschönten Zügen.“ steht auf der Homepage des Museums zur Ausstellung (siehe hier). Die Sonderausstellung

Vom Römisches Prätorium (siehe hier) war ich eher enttäuscht. Aber kann nach der Domus Aureo in Rom (siehe hier) oder  Marokko Volubilis (siehe hier) noch etwas eindrucksvolleres kommen? Wobei die Fotos, die Micha im Prätorium machte, die sind wirklich gelungen!

 

Römisches Prätorium Köln (c) Foto von M.Fanke

Römisches Prätorium Köln (c) Foto von M.Fanke

 

 

Den Kölner Tag liessen wir beim Weinfest ausklingen, wir fanden uns zu sechst beim Rheinauhafen unter dem mittleren Kranhaus ein, standen mit 3 Regenschirmen am Bier(Wein)tisch und genossen neben dem Wein einen großen Regenbogen. Peter Mück vom Kunstnetzwerk crossart (siehe hier) war auch dabei.

 

 

 

 

 

Blauweiße Eiswelten im Kulturbahnhof Nettersheim – Ausstellungseröffnung – Bericht von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, KuBa Kulturbahnhof Nettersheim by Susanne Haun on 21. August 2017

 

Eine Stunde vor Ausstellungseröffnung fanden wir vier Künstler, Dirk Fiege, Roswitha Mecke, Sabine Jacobs und Susanne Haun uns im Kulturbahnhof Nettersheim ein. Eva, eigentlich Evamaria Blaeser-Ridderbecks, unsere Kuratorin erwartete uns schon. Eva hat uns sehr gut betreut, beim Hängen hatte sie alle künstlerischen Positionen im Blick und ordnete die Werke so an, dass jeder gut vertreten war. Nicht einfach bei der Menge an Arbeiten und den Hänge-Vorstellungen, die jeder einzelne im Kopf hatte.

 

 

Eva begrüßte unsere ca. 50 Ausstellungsbesucher und stellte uns vor. In diesem Augenblick legte sich bei mir langsam die Aufregung und ich wurde ruhiger. Nach dem Sound-Design von Figen Aksoy kam mein Part an die Reihe: ich las die Legende der Inuit von Sedna, Herrscherin der Meere, vor. Die Geschichte ist brutal, unter anderem hakt der Vater seiner Tochter Sedna die Finger Stück für Stück ab und aus den ins Meer fallenden Fingerstücken entstanden Walrösser, Robben und Wale. Aber ist die Eiswelt der Inuit nicht auch brutal? Die Menschen dort leben bei eisiger Kälte in einem relativ unwirklichen und unwirtschaftlichen Land. Ingrid von Stift und Schrift (siehe hier) berichtete über diesen Part der Ausstellungseröffnung. Ich freue mich sehr, dass ich Ingrid endlich einmal persönlich kennengelernt habe. Beim Lesen ihres Blogs werde ich nun immer ihr Gesicht vor mir sehen.

Generell habe ich mich über die vielen Besucher gefreut, die unserer Einladung gefolgt sind. Es entwickelten sich viele Gespräche und nach einer Pause las uns Martin Häusler seine Reiseerfahrungen am Glacier-Gletscher in Patagonien vor (siehe hier).

Wir haben vor, die Eiswelten als Wanderausstellung zu konzipieren und jeder von uns vier sucht nun neue Ausstellungsorte. Im März werden wir zu diesem Thema einen Salon bei mir gestalten. Darauf freue ich mich schon und es entstehen bereits Ideen dazu in meinem Kopf.

 

 

Pressetext und Hängen der Ausstellung Eiswelten im Kulturbahnhof Nettersheim – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, KuBa Kulturbahnhof Nettersheim, Projekt EISIG - EISWELTEN, Zeichnung by Susanne Haun on 18. August 2017

 

Hängen der Ausstellung Eiswelten im KuBa - Kulturbahnhof Nettersheim (c) Foto von M.Fanke

Hängen der Ausstellung Eiswelten im KuBa – Kulturbahnhof Nettersheim (c) Foto von M.Fanke

 

Heute haben wir die Ausstellung Eiswelten im Kulturbahnhof Nettersheim gehängt. Vier Positionen zu hängen ist keine leichte Aufgabe und erfordert von jedem der beteiligten Künstler*innen ein Geben und Nehmen, um ein gutes Gesamtergebnis zu erreichen. Oft sind die Künster*innen beim Hängen nicht vor Ort und die Kurator*in entscheidet über die Anordnung im Raum.

Die Eröffnung der Ausstellung ist am Sonntag, dem 20. August 2017, um 15:00 Uhr. Ihr seid alle Herzlich eingeladen.

 

 

Schon vor einiger Zeit bloggte Roswitha Mecke (siehe hier) die Pressemitteilung zu unserer Ausstellung Eiswelten im Kulturbahnhof Nettersheim.

Pressetext zur Ausstellung „Eiswelten“ im Kulturbahnhof in Nettersheim

Vom Sonntag, dem 20. August, bis zum 24. September 2017 zeigt der Kulturbahnhof in Nettersheim eine neue Ausstellung. Vier Künstler.Innen – vier unterschiedliche Annährungen an das Thema „Eiswelten“.
Die Zeichnungen und Radierungen der Berliner Künstlerin Susanne Haun führen in die Welt der Mythen der nordamerikanischen Inuit, Roswitha Meckes Fotografien in die Welt der schroffen Eisberge und Gletscherlandschaften Patagoniens. Dirk Fiege formt Objekte aus weißem, eiskaltem Marmor; im Kontrast zum schweren Marmor stehen die zarten, grünblauen Gebilde aus Papier und Draht von Sabine Jacobs.
Zur eiskalten Atmosphäre trägt eine Klanginstallation von Figen Aksoy bei – Töne, die für unsere Ohren ungewohnt sein mögen, aber atmosphärisch-spannend klingen.
Geografisch bewegen sich die Künstler zwischen Arktis und Antarktis, in ihrer Unberührtheit faszinierende, aber gerade heutzutage gefährdete Regionen.
Zur Vernissage wird Susanne Haun Texte aus der Inuit-Mythologie vortragen, die einen Einblick in diese uns sehr fremdartig anmutende Vorstellungswelt gewähren. Ganz anders die Eindrücke, von denen Martin Haeusler berichten wird, Eindrücke von einem Ausflug zu den Gletschern Patagoniens, von einer Schiffstour auf dem Lago Argentino. Dazu die Klanginstallation von Figen Aksoy, die bei der Vernissage ihre „Uraufführung“ erleben wird.

 

 

Ausstellung im Kulturbahnhof in Nettersheim
Sonntag, 20. August bis Sonntag, 24. September 2017
Dirk Fliege . Susanne Haun . Sabine Jacobs . Roswitha Mecke

Begrüßung: Evamaria Blaeser-Ridderbecks
Lesungen: Susanne Haun und Martin Haeusler
Sounddesign: Figen Aksoy
Öffnungszeiten: Sa und So von 11 bis 18 Uhr
Kulturbahnhof Nettersheim  Bahnhofstraße 14  53947 Nettersheim  www.kuba-nettersheim.info www.facebook.com/Kulturbahnhof.Nettersheim

Nettersheim liegt nahe bei Köln oder Entfernung ist relativ! – Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 14. August 2017

 

Am 20. August findet die Ausstellungseröffnung „Eiswelten“ im Kulturbahnhof Nettersheim statt (siehe hier).

 

Sketchnote Arktis auf Leinwand 215 x 95 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Sketchnote Arktis auf Leinwand 215 x 95 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich habe immer damit geworben, dass Nettersheim bei Köln liegt. Da hat die Berlinerin aus mir gesprochen, das tut mir leid! Ingrid von Stift und Schrift (siehe hier) hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass  Nettersheim 70 km vom Köln Hauptbahnhof entfernt liegt.

Oft durchquere ich Berlin von West nach Ost (45 km) und von Nord nach Süd (38 km). Viele meiner Freundinnen haben sich außerdem etwas außerhalb Berlins niedergelassen, Schönfließ, Teltow Stadt, Roddahn. Da kommen dann noch einmal einige Kilometer hinzu. Die am weitest entfernt von der Stadtmitte lebende Freundin ist Nina (siehe hier), nach Neuroddahn benötige ich vom Bahnhof Zoo bis Neustadt Dosse 54 Minuten und das sind über die Bundesstraße 114 km. Nina holt mich dann mit dem Auto vom Bahnhof ab und wir fahren noch mal 15 km.
Teltow Stadt ist nicht so weit von Berlin entfernt aber ich brauche mit der S-Bahn von meinem Vater aus Heiligensee bis zu Cristina (siehe hier) nach Teltow Stadt 54 Minuten reine Fahrzeit. Auch Cris holt mich vom Bahnhof ab, obwohl es von dort nur 2 km bis zu ihr sind.
Claudia wohnt relativ nahe an Berlin in Schönfliess, dort kommt man jedoch ohne Auto schwer hin – der Bus von der Stadtgrenze bis Schönfließ fährt nur jede Stunde. Da ist genaue Planung gefragt.
Alle drei Besuche ich regelmäßig mehrmals im Jahr.

So kam es, dass für mich Nettersheim nahe bei Köln liegt.
Da haben wir es! Nicht nur Zeit sondern auch Entfernung scheint relativ!

Inzwischen sind die Papierarbeiten gerahmt und auch die recto Seite der letzten Leinwand gezeichnet. Die Preisliste ist geschrieben, wer neugierig ist, kann sie sich hier als pdf anschauen: Susanne Haun, Preisliste Eiswelten, Kulturbahnhof Nettersheim, Stand 1.8.2017

Auch eine „was nehme ich mit und darf ich nicht vergessen – Liste“ ist geschrieben, die ist sehr wichtig, am Tag der Abfahrt nehme ich einen Textmarker und alles, was vor der Tür steht wird abgestrichen.

 

 

Ausstellung im Kulturbahnhof in Nettersheim
Sonntag, 20. August bis Sonntag, 24. September 2017
Dirk Fliege . Susanne Haun . Sabine Jacobs . Roswitha Mecke

Begrüßung: Evamaria Blaeser-Ridderbecks
Lesungen: Susanne Haun und Martin Haeusler
Sounddesign: Figen Aksoy
Öffnungszeiten: Sa und So von 11 bis 18 Uhr
Kulturbahnhof Nettersheim  Bahnhofstraße 14  53947 Nettersheim  www.kuba-nettersheim.info www.facebook.com/Kulturbahnhof.Nettersheim

Mehr über das Projekt könnt ihr in meiner Blog-Kategorie Eisig – Eiswelten (siehe hier) lesen.

Kleines Namenslexikon der Mythen der Inuit – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Projekt EISIG - EISWELTEN, Zeichnung by Susanne Haun on 4. August 2017

 

Die Mythen der Arktis sind uns Europäer*innen im Gegensatz zur christlichen oder griechischen Mythologie fremd.

Die Inuit haben ihre Geschichten mündlich überliefert. Schriftliche Aufzeichnungen gibt es erstmals im 18. Jahrhundert vom Missionar Hans Egede und seinen Sohn Poul Egede aus Grönland. Der eigentliche Begründer und intensiver Erforscher der Inuit Kultur ist der deutsch-dänische Geologe Hinrich Rink (1819-1893), der ab Mitte des 19. Jahrhunderts in Grönland systematisch begann, die Inuit Erzählungen zu sammeln. [1]

Um wenigstens einen knappen Überblick des Who is Who eines kleinen Ausschnitts der Inuit Mythologie zu geben, liste ich im folgenden die Personen auf, die Titelgeber meiner Zeichnungen sind. [2]

Inuit (Einzahl: Inuk)  entspricht dem Menschen, Mensch.

Sedna ist die Herrscherin über die Meerestiere.

Uinigumasuittuq, „die keinen Mann haben will“ ist der Name Sednas, den sie als Mädchen trug, bevor sie Herrscherin der Meere wurde.

Hundemann ist der erste Gefährte Sednas, Vater ihrer Kinder.

Sila sind Wetter und die Luft, allgemein auch das „draußen im Freien“.

Silaat (Einzahl: Silaaq) sind die Kinder von Sila, von ihnen sagt man, sie sähen aus wie lemmingarbene männliche Karibus (nordamerikanische Rentiere), sie sind nur größer und mit außerordentlichen Kräften ausgestattet.

Angakkuq Schamane der Inuit.

Tulugaq ist das erste Wesen dieser Welt, es gab noch keine Menschen, Tiere und Pflanzen und Tulugaq lebte in den dunklen Weite des Raums und er war ein Mann. Am Anfang ist er noch unwissend. Eine verborgene Macht begann Einfluss auf ihn zu nehmen und er wurde seiner selbst bewusst. Sich seiner Einsamkeit bewusst werdend formte er sich aus Lehm einen Gefährten, auch einen Mann. Einer wurde schwanger und weil er nicht wusste, auf welchem Weg er ein Kind gebären könnte, erfand er einen Zauberspruch, der sein Glied in eine Scheide wandelte. So kam das erste Kind auf die Welt.

Als Abschluss meiner Arbeiten an der Ausstellung Eiswelten habe ich zwei Leinwände gearbeitet, die eine verso und eine recto Seite besitzen und frei in den Raum gehängt werden sollen. Ich weiss noch nicht, ob es architektonisch möglich sein wird, die Leinwände im KuBa so zu hängen. Ich hoffe es, lasse mich aber überraschen. Sollten alle Stricke reissen, werde ich die Leinwände bei der Ausstellung Querbrüche, die ich im Oktober mit gabriele d.r. günther im Kunstzentrum Tegel Süd in Berlin bestreite, zeigen.

Die großen Leinwände sind schwer zu fotografieren. Ich hoffe, dass die Ausstellungsansichten aus Nettersheim (oder Berlin) meine Ideen veranschaulichen.

 

 

 

 

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[1] Walk, Ansgar. Wie Sonne und Mond an den Himmel kamen, Mythen und Legenden der Inuit, Bielefeld 2003, S. 18.
[2] Walk, Ansgar. Wie Sonne und Mond an den Himmel kamen, Mythen und Legenden der Inuit, Bielefeld 2003, S.  33 – 46.

Einladung zur Ausstellung „Eiswelten“ im kuba – Kulturbahnhof Nettersheim

Posted in Ausstellung, KuBa Kulturbahnhof Nettersheim, Projekt EISIG - EISWELTEN, Zeichnung by Susanne Haun on 26. Juli 2017

 

Ich möchte euch und eure Freunde herzlich am Sonntag dem 20. August um 15 Uhr zur Ausstellung Eiswelten im Kulturbahnhof in Nettersheim einladen.

Der folgende Link (Klick) führt euch zum Katalog der Ausstellung, der in kleinen Auflage von 50 Exemplaren erschienen ist.

 

Einladung Ausstellung Eiswelten Kulturbahnhof Nettersheim Susanne Haun Roswitha Mecke Dirk Fliege Sabine Jacobs

 

Ausstellung im Kulturbahnhof in Nettersheim
Sonntag, 20. August bis Sonntag, 24. September 2017
Dirk Fliege . Susanne Haun . Sabine Jacobs . Roswitha Mecke

Begrüßung: Evamaria Blaeser-Ridderbecks
Lesungen: Susanne Haun und Martin Haeusler
Sounddesign: Figen Aksoy
Öffnungszeiten: Sa und So von 11 bis 18 Uhr
Kulturbahnhof Nettersheim  Bahnhofstraße 14  53947 Nettersheim  www.kuba-nettersheim.info www.facebook.com/Kulturbahnhof.Nettersheim

 

Mehr über das Projekt könnt ihr in meiner Blog-Kategorie Eisig – Eiswelten (siehe hier) lesen.

 

Workshop Tiere mit Tusche zeichnen – Boesner Berlin Marienfelde – Dozentin Susanne Haun

Posted in Boesner Berlin, Tiere, Workshop, Zeichnung by Susanne Haun on 21. Juli 2017

 

Am Samstag, den 21. Oktober 2017 von 10:30 – 15:30 Uhr findet bei Boesner Berlin Marienfelde unter meiner Leitung der Workshop “Tiere mit Tusche zeichnen“ statt (siehe hier).

Ihr könnt euch per Mail an berlin@boesner.com oder telefonisch 030 / 75 65 67 – 55 anmelden. Ich kann keine Anmeldungen annehmen. Die Organisation des Workshops obliegt Boesner Berlin.

 

Workshop Boesner Tiere mit Tusche Zeichnen, Dozentin Susanne Haun

Tiere begegnen uns in der Stadt, auf dem Land und im Zoo. Ob Sie den Hund von nebenan, die Kuh auf der Weide oder die Elefanten im Zoo zeichnen wollen – in diesem Workshop lernen Sie, Tiere zu betrachten, ihre Proportionen zu erkennen und mit Tusche und Feder auf Papier zu zeichnen.
Im ersten Teil des Workshops werden Sie kleine Filmsequenzen von Tieren anschauen und diese mit Füller skizzieren. Im zweiten Teil entsteht ein Tierbild entweder nach einem mitgebrachten Foto oder nach den kleinen Filmsequenzen. Dabei lernen Sie die Eigenschaften der verschiedenen Tuschen und Federn kennen.

Der Workshop eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene.

Kursgebühr: 65 €. Arbeitsmaterialien und -kleidung bitte mitbringen oder nach Empfehlung vor Ort erwerben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung zum Workshop ist erforderlich. Hier findet ihr die Materialliste, die Anmeldung ist unter diesem Link möglich.

 

Ich freue mich auf den Workshop mit euch!

Wer möchte, kann hier (Link) die Ergebnisse vom letzten Workshop mit dem Thema Tiere zeichnen sehen.

 

 

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