Susanne Haun

Projekt ohne Namen – Das Wie Nichts! – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Projekt ohne Namen, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 12. Juni 2017

 

#12

J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“

S: „… Nichts!“

 

Ich schaue mich im Spiegel an und denke Nichts - 30 x 40 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich schaue mich im Spiegel an und denke Nichts – 30 x 40 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Jürgen, der du auf Buchalovs Freundetour bist, hier mein Satzanfang:

#13 „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und ….“

 

Was bisher geschah:

#11 (siehe hier)

S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)

J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)

S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)

J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)

S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)

J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)

S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)

J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)

S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):

J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):

S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Projekt ohne Namen – Fröhlichkeit – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Projekt ohne Namen, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 19. April 2017

#10

J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“

S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

 ... und dabei sehr fröhlich und sorglos - 30 x 40 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

… und dabei sehr fröhlich und sorglos – 30 x 40 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Es ist lange her, dass ich am Projekt ohne Namen gearbeitet habe; Jürgen ist inzwischen schon wieder auf großer Tour aber ich hoffe, er schaut mal zwischendurch vorbei und findet mein Satzende und meinen Satzanfang. Noch in Gedanken bei Jürgen denke ich an die Ferne und was ich damit verbinde und so geht mir der Satzanfang locker von der Hand.

Jürgen, du da in der Ferne, was lockt dich denn am meisten an der Ferne? Hier auch gleich mein Satzanfang:

#11 „Die Ferne lockt mit fremden Gerüchen, Farben und Tönen…“

 

 Ausschnitt - ... und dabei sehr fröhlich und sorglos - 30 x 40 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ausschnitt – … und dabei sehr fröhlich und sorglos – 30 x 40 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Was bisher geschah:

#9 (siehe hier)

S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)

J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)

S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)

J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)

S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)

J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)

S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):

J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):

S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Portrait – Alt und Jung – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Philosophie, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 2. Juni 2015

Ich bin ein großer Fan der Arbeiten von Marlene Dumas.

In der aktuellen art ist ein großer Bericht über sie. Ich wusste nicht, dass Dumas als Vorlage für ihre Arbeiten Fotos aus Zeitungen, Magazinen oder Familienalben benutzt. „Ich male keine Menschen ich male Abbildungen.“ wird sie in der art/ Juni 2015 zitiert.²

Meint sie die Abbildungen aus Platons Höhle, die durch das Feuer an die Wand geworfen werden? Oder ist das zu weit gegriffen?

Portrait Jugend (c) Zeichnung von Susanne Haun

Portrait Jugend (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich habe mir die Programmzeitschrift der Telekom gegriffen und einige Portraits sind entstanden. Ich mag es lieber, einen Menschen zu portraitieren, von dem ich die Bewegungen kenne. Ich zeichne lieber von der realen Naturrose als von der fotografierten, abgebildeten Rose. Natürlich ist es nicht immer möglich, jemanden ins Atelier zu zerren und zu zeichnen. Aber bei schönem Wetter ist draußen die Welt voller Menschen, die ich skizzieren kann.

 

__________________

² Schweighöfer, Kerstin. Die Rastlose. In: art Das Kunstmagazin. Hamburg 2008. Seite 21 – 31.

Rotkehlchen – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Tiere, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 4. Februar 2014

Rotkehlchen fallen schon wegen ihren orangen Bäuchen auf und verführen zum zeichnen.

Sie hopsen lustig auf ihren Füßen umher und singen schön, hier ein Link zum Gezwitscher dieser Vögel.

Rotkehlchen - Version 3 - 17 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Rotkehlchen – Version 3 – 17 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Während ich schreibe, stellt ein Journalist im Radio sich mit den Worten vor:
„Ich bin 40 Jahre und fühle mich viel jünger.“
Wie oft höre ich diese Worte in allen Variationen!
Ist es denn erstrebenswert, jünger zu sein oder den Anschein „des jünger sein“ zu geben?

Ich möchte nicht in die Zeit zurück und alles noch einmal erleben.
Nein!
Etwas „besser machen“? Wieso? Und was ist besser?
Sind wir nicht auch die Summe unserer vermeintlichen Fehler?

Rotkehlchen - Version 1 - 17 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Rotkehlchen – Version 1 – 17 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Sicher, manche Wege, die ich gelaufen bin, waren nicht so glatt, ja sogar rau, aber auf jeden Fall eindrucksvoll.

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir in unserer Jugend sozialisiert wurden und jedes Jahrzehnt hat seine Prägung.
10 Jahre Alterunterschied sind mitunter Welten.
Ich maße mir nicht an, so jung wie meine 18jährigen Kommilitoninnen zu sein oder mich so zu fühlen oder so zu denken.
Wie soll das denn gehen?

%d Bloggern gefällt das: