Tiere · Was es sonst so gibt! · Zeichnung

Rotkehlchen – Zeichnungen von Susanne Haun

Rotkehlchen fallen schon wegen ihren orangen Bäuchen auf und verführen zum zeichnen.

Sie hopsen lustig auf ihren Füßen umher und singen schön, hier ein Link zum Gezwitscher dieser Vögel.

Rotkehlchen - Version 3 - 17 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun
Rotkehlchen – Version 3 – 17 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Während ich schreibe, stellt ein Journalist im Radio sich mit den Worten vor:
„Ich bin 40 Jahre und fühle mich viel jünger.“
Wie oft höre ich diese Worte in allen Variationen!
Ist es denn erstrebenswert, jünger zu sein oder den Anschein „des jünger sein“ zu geben?

Ich möchte nicht in die Zeit zurück und alles noch einmal erleben.
Nein!
Etwas „besser machen“? Wieso? Und was ist besser?
Sind wir nicht auch die Summe unserer vermeintlichen Fehler?

Rotkehlchen - Version 1 - 17 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun
Rotkehlchen – Version 1 – 17 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Sicher, manche Wege, die ich gelaufen bin, waren nicht so glatt, ja sogar rau, aber auf jeden Fall eindrucksvoll.

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir in unserer Jugend sozialisiert wurden und jedes Jahrzehnt hat seine Prägung.
10 Jahre Alterunterschied sind mitunter Welten.
Ich maße mir nicht an, so jung wie meine 18jährigen Kommilitoninnen zu sein oder mich so zu fühlen oder so zu denken.
Wie soll das denn gehen?

16 Kommentare zu „Rotkehlchen – Zeichnungen von Susanne Haun

  1. Liebe Susanne, ich mag Rotkehlchen auch sehr gern. Die Zeichnungen sind einfach toll!
    Ich sehe das mit dem Älterwerden ähnlich wie Du. Man muss das Leben so nehmen wie es ist. Es wäre auch nicht so wertvoll, wenn mir mal eben mit der Zeitmaschine Dinge ändern könnten.
    Hab einen schönen Abend, Peggy

  2. Als Kind fand ich im Wald ein Rotkelchen mit gebrochenen Flügel. Zuhause wurde der Flügel geschient nach 6 Wochen Genesung wollte es nicht mehr wegfliegen. Da kauften wir zur Gesellschaft einen zweiten Vogel. Später machten sich die beiden dann doch auf den Weg und pfiffen uns immer was von den hohen Tannen.

  3. Rotkehlchengesang … das war meine Assoziation, als ich deinen Text und deine wunderbaren Zeichnungen zusammen brachte …
    augenzwinkernde Grüße, die von Herzen kommen
    Ulli

  4. Wieder einmal wunderschöne Tuschezeichnungen, Susanne! Rotkehlchen sind auch einfach unglaublich goldig!
    Was du über das „sich jünger fühlen, als man ist“ geschrieben hast, kann ich gut nachvollziehen. Ich möchte auch nicht die Zeit zurückdrehen und alles noch einmal „durchmachen“. Es ist gut, wie es ist. Was ich aber denke ist, dass man sich, egal wie alt oder jung man ist, sich jung fühlen kann und das heißt nicht unbedingt wieder 16 Jahre alt sein zu müssen, sondern die Offenheit und Flexibilität, die Neugier am Leben beizubehalten, die man im Alter vielleicht verlernen kann. Die Freude am Entdecken und Lernen. Ich möchte das Kind in mir niemals missen und trotzdem alt werden 😉

    1. Liebe Annette,
      meine Neugier möchte ich auch nicht verlieren. Sie ist notwendig für die ständige Entwicklung im Leben.
      Wenn ich das „jung geblieben“ so deute wie du, kann ich es unterschreiben.
      Einen schönen Sonntag bei diesem schönen Wetter wünscht dir Susanne

  5. Liebe Susanne, deine Rotkehlchenzeichnung und vor allem deine Gedanken und Worte zum Leben berühren mich und ich kann sie nur unterschreiben. Was ich eigentlich auch nicht weiss ist, wie man sich genau in einem bestimmten Alter fühlen soll! Das scheint mir doch ein sehr persönliches Gefühl und kann, sich, je nach vorhandenen Kräften, im Laufe des Lebens sehr ändern. Ich wünsche dir weiterhin viel Freude am IST Zustand. L.G.

    1. Das weiss ich auch nicht, Martina, jedes Alter hat doch seine speziellen Seiten, die schön und gut sind….
      Ich wünsche dir auch viel Freude und Glück mit deinem jetzigen Alter … LG Susanne

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