Susanne Haun

Sonntagsspaziergang auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof an der Bergmannstrasse Berlin – Zeichnungen Susanne Haun

Posted in Architektur, Berlin, Engel, Foto, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 8. September 2017

 

Überraschend sind wir beim Spaziergang auf der Bergmannstraße in Berlin Kreuzberg auf den Friedhof II der Dreifaltigkeitsgemeinde (siehe hier) gestolpert.

 

 

Friedhof in der Bergmannstr. Berlin Kreuzberg (c) Zeichnung von Susanne Haun

Friedhof in der Bergmannstr. Berlin Kreuzberg (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Begonnen haben wir unsere Runde über den Friedhof mit einem sehr leckeren Kaffee und Kuchen im Friedhofs – Café Strauß. Es ist nicht das erste Friedhofscafé, das wir besuchen. Auch in der ehemaligen Gärtnerei des Friedhofs See-/Ecke Müllerstraße in Berlin Wedding trinken wir oft im schön gelegenen Moccachino Kaffee und essen ein Eis dazu.

Auf dem Kreuzberger Friedhof liegen viele Berühmtheiten der Kaiserzeit. So konnten wir Menzel, Gropius, Friedländer, Mommsen und mehr die letzte Ehre erweisen. Die Grabanlagen sind sehr prächtig und besitzen heute den morbiden Charme des Vergangenen.

Wir parkten vor dem Eingang des ehemaligen Flughafen Tempelhof und liefen von dort zur Bergmannstraße. Der Himmel war blau und so sind auch von dort noch einige gelungene Fotos entstanden. Gezeichnet habe ich nur auf dem Friedhof. Nach langer Zeit hatte ich wieder einmal mein großes Zoomobjektiv ( 18 – 250 mm) auf meiner Canon und so hatte ich Lust, das starke Teleobjektiv zu nutzen und Details zu fotografieren.

 

Friedhof Bergmannstr. Berlin Kreuzberg, Adolf Menzel (c) Foto von Susanne Haun

Friedhof Bergmannstr. Berlin Kreuzberg, Adolf Menzel (c) Foto von Susanne Haun

 

Das Grab Adolf Menzels war mit einer Besonderheit versehen: Der Kopf von Menzels Büste war mit verwelktem Lindenlaub gekrönt und gab dem großen Maler und Zeichner seiner Zeit ein cäsarisches Aussehen.

 

 

Kurze Notiz: An der Bushaltestelle – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 6. Juni 2017

 

Busse, die im 20 Minutentakt fahren, verpasse ich mit 90% Gewissheit. Gut, dass an der Haltestelle ein Bäcker ist – die Wartezeit reicht für einen Kaffee und ein paar Skizzen.

 

An der Bushaltestelle (c) Zeichnung von Susanne Haun

An der Bushaltestelle (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

An der Bushaltestelle (c) Zeichnung von Susanne Haun

An der Bushaltestelle (c) Zeichnung von Susanne Haun

 
 

Flecken in der Kunst und als ich mich zur Tiefe wandt, zu fliehen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Aquarell, Dante Alighieri, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 15. Februar 2017

Ich habe den Eindruck, ich quäle mich mit meinem neuen Projekt.

Ich sehne mich danach, die Höllenkreise Dantes in meinem wohlbekannten Ausdruck darzustellen, so wie ich den  Antonius Zyklus in Szene gesetzt habe, hier noch einmal der Projektblog (siehe hier) zu Antonius  von Ute Schätzmüller und mir dazu. Meine kleinen Zeichnungen erscheinen mir kraftvoll.

 

#2-2 Eine Wölfin, die hochträchtig war - 20 x 30 cm - Tusche auf Zeichenpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

#2-2 Eine Wölfin, die hochträchtig war – 20 x 30 cm – Tusche auf Zeichenpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Aber bedeutet es nicht, wenn die Zeichnerin bei der eigenen Handschrift bleibt, das Werk stagniert? Oder sollte ich mich glücklich schätzen, meine Handschrift gefunden zu haben und erkennbar zu sein? Und bin ich nicht auch in meinen neuen Bildern erkennbar?

Letzte Woche habe ich in einem Seminar im Kupferstichkabinett die Kaffeekleckszeichnungen von Michael Echter kennengelernt. Hier können sie im Überblick auf der Online Datenbank des Museums angeschaut werden.

Wie die ungemalten Bilder von Nolde basieren sie auf dem Prinzip in einem Klecks Linien und Motive zu entdecken.

Dieses mal habe ich zum Bearbeiten meiner farbigen Aquarellkleckse  ein Schulfüller mit blauer Tinte benutzt. Die Tinte fliesst zu langsam, die Feder ist zu dünn, ich schaffe es nicht, in einer Minute das Blatt zu füllen und bin frustriert.

 

#2-1 Als ich mich zur Tiefe wandt, zu fliegen - 20 x 30 cm - Tusche auf Zeichenpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

#2-1 Als ich mich zur Tiefe wandt, zu fliegen – 20 x 30 cm – Tusche auf Zeichenpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich gebe noch nicht auf – ich werde weiter experimentieren – meine Schränke sind voller Papier, Aquarellfarben und Tusche.

Es tut mir gut, alleine zu arbeiten. Ich brauche nach langer Zeit die Auseinandersetzung mit mir selber.

Bisherige Projektschritte:
#1 Entrada (siehe hier)

 

 

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 170 – Joachim Ringelnatz

Posted in Foto, Stillleben, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 4. Dezember 2016

 

Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit.²

Joachim Ringelnatz

 

2. Advent (c) Foto von M.Fanke

2. Advent (c) Foto von M.Fanke

 

2. Advent (c) Zeichnung von Susanne Haun

2. Advent (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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²https://viabilia.de/zitate-gedichte-weihnachten-416.htm#ausgew%C3%A4hlte_weihnachtsgedichte_aus_der_literatur , 4.12.16, Uhr 9:17

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 169 – Alfred Polgar

Posted in Leinwand, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 27. November 2016

 

„Das Café ist der rechte Ort für Leute, die allein sein wollen, dafür aber Gesellschaft brauchen.“²
Alfred Polgar

 

Beim Kaffee - 50 x 70 cm - Acryl auf Leinwand - April 2007 (c) Susanne Haun

Beim Kaffee – 50 x 70 cm – Acryl auf Leinwand – April 2007 (c) Susanne Haun

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Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2015 Köln, Kalenderblatt 12./13. November 2016

Warten im Kaffee der c/o – Zeichnungen und Sketchnotes von Susanne Haun

Posted in Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 15. Juli 2016

Ich mag das Kaffee in der c/o. Letzte Woche habe ich dort nach der Uni auf meine Begleitung gewartet und gezeichnet.

Ich kann dort „geschützt“ im Inneren sitzen und das Draußen beobachten, ohne selber gesehen zu werden. Als Aufgabe setzte ich mir, die nach dem Feierabend schnell vorbeigehenden Passanten zu zeichnen. Ansonsten beobachte und zeichne ich immer sitzende oder stehende Passanten. Nach dem ersten Blatt hatte ich Sehnsucht nach etwas mehr Ruhe und nahm mir die verweisten Stühle vor, auch die Autos waren vor meinem Füller nicht sicher!

Kurz bevor Micha kam, brachte ich noch den letzten Satz des Seminars zu Papier:

Kann es langweilig sein, über die eigene Existenz nachzudenken?

 

 

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