Von Susanne Haun angeregte Diskussion:
„Existiert die Kunst nur, wenn sie im Blog oder auf Instagram gezeigt wird?“
Von Susanne Haun angeregte Diskussion:
„Existiert die Kunst nur, wenn sie im Blog oder auf Instagram gezeigt wird?“
Existiert meine Kunst nur, wenn ich sie hier blogge oder auf Instagram zeige?
Vor einer guten Woche habe ich mit meinem Künstlerkollegen Jürgen Küster telefoniert. Wir bestreiten gemeinsam das „Projekt ohne Name“.
Zwei Fragen haben Jürgen in Bezug auf mich beschäftigt: Einmal, warum ich 5 Jahre für meine Dissertation benötigte, wo andere das in 2 Jahre schaffen und, dass ich ja offensichtlich in den letzten 5 Jahren auch nicht viel Kunst gemacht habe.
Die erste Frage ist leicht zu beantworten:
Wird eine Dissertation neben der Arbeit geschrieben, dauert sie grundsätzlich länger, denn die Zeit zum recherchieren, forschen und schreiben ist begrenzt. Oft geht die Arbeit vor. Wenn im Rahmen des Studiums geschrieben werden kann, zum Beispiel, wenn ein Stipendium vorliegt, geht es einfach schneller, die Dissertation ist die tägliche Arbeit. Für ein Stipendiun für meine Dissertation bin ich mit meinen 60 Jahren zu alt.
Die zweite Frage ist viel interessanter zu beleuchten:
Existiert meine Kunst nur, wenn ich sie hier blogge oder auf Instagram zeige? Sprich: veröffentliche?
Ich habe gerade im vergangenen Jahr sehr viel an meiner Kunst gearbeitet. So wie die 10 großformatigen Blumenzeichnungen. Zeit habe ich beim Veröffentlichen meiner Kunst gespart. Im Gegensatz zu meiner Gewohnheit jeden Tag – tagebuchartig – aus meinem Atelier zu berichten und jeden kleine Linie zu veröffentlichen, habe ich stattdessen an meiner Diss geschrieben.
Ich glaube, dass ich nicht alles hier im Blog nachträglich veröffentlichen kann. Dass diese Blumenzeichnungen 80 x 60 cm groß sind, ist im Internet kaum darstellbar. Diese Dimension macht jedoch deutlich, dass ich an einer Zeichnung auch länger gearbeitet habe.
Außerdem habe ich an einem großen Projekt gearbeitet, das ich einfach noch nicht zeigen möchte. Ich erhoffe mir, zuerst einen Ausstellungsort zu finden, bevor ich meine Arbeit dazu veröffentliche.
Unsere Glyzinie ist unser ganzer Stolz
Die Glyzinie haben wir schon 1998 vom Vorbesitzer übernommen. Er pflanzte sie Anfang der 90ger Jahre. Seither ist sie sehr gewachsen und seit 5 Jahren züchten wir sie über eine Schnurkonstruktion als Beschattung für die Terasse.
Susanne Haun ist Künstlerin. Florale Zeichnungen gehören zu ihrem Oeuvre. Inspiration und Kreativität findet sie in ihrem Garten.
Collage von Susanne Haun, Künstlerin, nach einem Zitat von Zitat Bertolt Brecht
„Wer kämpft, kann verlieren.
Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“
Bertolt Brecht
Bertolt Brecht, 1898 – 1956, einflussreicher deutscher Dramatiker, Librettist und Lyriker.
Quelle: Abreißen, loslassen, Kalender 2019, Diogenes, Dienstag, 25. Mai 2019
Collage von Susanne Haun, Künstlerin, nach einem Zitat von Zitat Albert Einstein
„Kreativität ist Intelligenz,
die Spaß macht.“
Albert Einstein
Albert Einstein, 1879 – 1955, gebürtiger deutscher Physiker mit Schweizer und US-amerikanischer Staatsbürgerschaft, theoretischer Physiker der Wissensschaftsgeschichte
Quelle: Langenscheidt Sprachkalender 2023, Englisch, 31.1.2023
Tag der offenen Tür im Rathaus Reinickendorf in Berlin
Graphothek Berlin vertreten durch Susanne Haun
Ich vertrete mit einem Stand die Graphothek Berlin beim Tag der offenen Tür im Rathaus Reinickendorf, Eichborndamm 215, 13437 Berlin.
17. September 2022, 13 – 17 Uhr
Linolworkshop hinter den Marktständen.
(Ich hoffe, ich bin gut zu finden) Ansonsten fragt einfach.
Das Rathaus Reinickendorf ist mit der U8 Station Rathaus Reinickendorf schnell und einfach zu erreichen.