Susanne Haun

Der Herbst ist schon fast vorbei und es wird kalt – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 23. November 2018

 

Ohne viel Worte zeige ich euch endlich wieder einmal ein paar Seiten aus meinem Skizzenbuch.

 

Die Dächer von Nürnberg – Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Landschaft, Nürnberg, Reiseberichte, Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 31. August 2016

 

Wer die Qual hat, hat die Wahl …. oder war es umgekehrt? 😉

 

Nürnberg am Henkersteg (c) Foto von Susanne Haun

Nürnberg am Henkersteg (c) Foto von Susanne Haun

 

Der Himmel über Nürnberg war von solch strahlendem Blau, dass die Versuchung groß war, mehr Fotos zu machen, als wir überhaupt verarbeiten können. Gedanklich und maschinell 🙂

Selbst meine erste Auswahl an Fotos von den Straßen und Dächern von Nürnberg war über 50 an der Anzahl. Ich sage immer, bis die SD Karte uns trennt und drücke nochmals auf den Auslöser. Micha ist disziplinierter, er überlegt genau, wann und mit welchem Ausschnitt er den Auslöser betätigt. Ich bin immer so aufgeregt, dass ich mehr Fotos vom Motiv knipse als nötig ist. Das rächt sich dann bei der Auswahl der Fotos.

 

 

Für mich ist es beruhigender, zu skizzieren. Beim skizzieren legt sich die Aufregung und Ruhe tritt ein. Manchmal können es die kleinen Dingen sein, die mich interessieren. Während Micha die Architektur in Fotos band, setze ich mich auf eine Bank, nehme den Ort in mich auf und zeichne die Tangetes im Blumentopf neben der Bank. Die Architekturen im Skizzenbuch entstehen, weil ich es mir vornehme. Es ist für mich gerade wichtig, auch das große Ganze zu erfassen und nicht nur das kleine Versteckte.

Nürnberg ist geprägt vom Fachwerk, der Stadtmauer und Burg. Die roten Ziegel mit dem Blau des Himmels und dem Grün der Bäume geben ein warmes Stadtbild.

 

Kastanien fallen, Erde zu Erde – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 8. Oktober 2013

Es ist Herbst, die Kastanien fallen von den Bäumen und beginnen mit den Kastanienbaumblättern am Boden zu verwesen.

Die Vergänglichkeit ist bei den Pflanzen Jahr für Jahr wieder zu beobachten.

Die Blätter fallen zu Boden und werden im Laufe der Zeit wieder zu Erde. Gestern habe ich einige Kastanienschalen gefunden, die schon fast alle Feuchtigkeit verloren und dadurch bizarre, braune Stacheln gebildet haben.

Entstehung Zeichnung -  Die Endlichkeit des Schafes (c) Susanne Haun

Entstehung Zeichnung – Die Endlichkeit des Schafes (c) Susanne Haun

Die Zeichnung der Schalen bildet den Sockel für mein nächstes Bild zur Vergänglichkeit. Ich habe wieder das große Format 65 x 50 cm gewählt. Über die Farbe der Tusche habe ich einige Zeit nachgedacht. Eigentlich wollte ich die Serie in Blautönen fortsetzen, aber ich werde das Thema „Guillotinierter Schafskopf“ mit der heute begonnen Arbeit fortsetzen und habe so zum Bordeaux gegriffen.

Entstehung Zeichnung -  Die Endlichkeit des Schafes (c) Susanne Haun

Entstehung Zeichnung – Die Endlichkeit des Schafes (c) Susanne Haun

„Erde zu Erde, Asche zu Asche, Staub zu Staub …“

sind die Worte unserer Beerdigungszeremonie. Dabei wirft jeder der zur Beerdigung erschienenen Erde ins frische Grab. Wenn ich bei einer Beerdigung bin, benutze ich meine Hände um Erde ins Grab zu werfen, drei Mal werfe ich Erde in das Grab; für den Vater, den Sohn und den heiligen Geist. So habe ich es als Kind gelernt und ich behalte es traditionell bei, obwohl ich stark am Glauben zweifel und mich den Naturwissenschaften zugewandt habe. Das Grab wird damit für den Verstorbenen zum Ort der natürlichen Rückverwandlung, zur Verwesung wie alles irdischen Leben irgendwann wieder zu Erde wird. Es ist der Moment des Abschieds und des Abschlusses mit einem Leben. Hier ist die Vergänglichkeit am dominantesten.

Es ist der Weg alles Irdischen, den auch Gartenabfälle oder Obst- und Gemüsereste gehen. So ist der Herbst für mich auch immer wie die Beendigung einer blumigen, farbenfrohen Zeit.

Ich mag die Veränderung der Landschaft, die mit den vier Jahreszeiten einher geht.

Braunes Laub in Berlin Wedding – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Februar 2011

Heute war Conny Niehoff aus Magdeburg wieder in Berlin. Schon am frühen Morgen trafen wir uns mit Andreas Mattern im Café im Wedding und diskutierten über Kunst.

Laub an der Weddinger Nazarethkirche - Zeichnung von Susanne Haun - 24 x 32 cm - Tusche auf Bütten

Laub an der Weddinger Nazarethkirche - Zeichnung von Susanne Haun - 24 x 32 cm - Tusche auf Bütten

Der zentrale Platz im Wedding ist der Leopoldplatz und ich schaute mir das Laub um die Kirche herum an.

Nun bin ich doch geschafft und nicht mehr so gesprächig wie sonst. Deshalb lasse ich die Fotos vom Wedding sprechen!

Im Wald – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 17. Oktober 2010

Nun sitze ich wieder zuhause an meinem Schreibtisch und der Urlaub ist vorbei.

Am letzten Tag haben wir noch einen kurzen Spaziergang gemacht und ich habe mir dabei die Bäume und das Laub, das in allen Tönen leuchtet, angeschaut. Dabei haben wir ein Gehege mit „Teenager“-Hirsche und Kitze entdeckt. Die waren sehr zutraulich.

Hirschkietz - Zeichnung von Susanne Haun - 17 x 22 cm - Tusche auf Bütten

Hirschkietz - Zeichnung von Susanne Haun - 17 x 22 cm - Tusche auf Bütten

Gerade habe ich meinen Harenberg Kunst Kalender Tag für Tag abgerissen und in der vergangenen Woche auf dem 13. Oktober das Bild „Gefährliche Brandung“ von Hans Weigand entdeckt. Im Moment geht hier ein Link zu diesem Bild.
Ich habe mir vorgenommen, wenn es meine Zeit wieder erlaubt, zur Galerie Crone zu gehen und mir das Bild im Original anzuschauen. Ich freue mich schon darauf und bin sehr neugierig, denn bei der Größe des Bildes ist es bestimmt ein Seherlebnis und natürlich fühlte ich mich dem Bild auch sofort nahe, denn es drückt das aus, was ich gestern auch ausdrückte, bloß mit anderer Technik.

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